ist unser beikoststart fehlgeschlagen oder ist das so normal?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von coolkittycat 08.10.10 - 17:56 Uhr

Hallo ihr lieben,
louis ist 20 wochen alt und hat eine kuhmilchunverträglichkeit. deshalb hatten wir mit dem doc abgesprochen,dass wir jetzt langsam mit beikost starten um schnellst möglich ein fläschchen weglassen zu können. so, louis hat am donnerstag die ersten 2-3 löffel frühkarotte bekommen. heute nacht ist er dann um 4 aufgewacht und hat sich bis halb 6 mit seinem stuhlgang herumgeärgert. heute hat er dann wieder zur gleichen uhrzeit-14.00 Uhr 3-4 Löffel gegessen. danach hat er nichts mehr essen wollen und hat sich mit bauchweh gequält. um 5 bin ich dann mit ihm in die wanne. um halb sechs hat er dann endlich wieder sein fläschen getrunken und konnte sich dabei entleeren. ist das so üblich weil sich der darm an den brei gewöhnen muss oder sollten wir lieber nochmal eine woche pause einlegen?
vielen lieben dank schon im voraus!

Beitrag von babsi1972 08.10.10 - 18:01 Uhr

Karotte kann stopfen, versuche doch mit Kürbis oder Pastinake zu starten.
Alles Gute
lg
Babs

Beitrag von getmohr 08.10.10 - 18:44 Uhr

ich würds auch mal mit Kürbis oder Pastinaken versuchen, die härten den Stuhl nicht so sehr wie Karotte. Außerdem würd ich versuchen ihn etwas mehr vom Gläschen essen zu lassen, damit er bald dann auch eine Mahlzeit ersetzt hat, evtl etwas früher mit der Mahlzeit beginnen, bevor er zu hungrig ist und ungeduldig wird

Beitrag von coolkittycat 08.10.10 - 19:24 Uhr

danke schön. normalerweise merkt man also keinen unterschied von der verdauung her? er kriegt ja spezialnahrung wegen der unverträglichkeit. da sind alle eiweiße und peptide aufgespalten. das heißt der darm muss nicht so eine große leistung erbringen bisher. vielleicht ist die umstellung jetzt einfach anstrengend für ihn?
danke

Beitrag von perserkater 08.10.10 - 21:19 Uhr

Wenn er doch Spezialnahrung bekommt warum musst du trotzdem auf Teufel komm raus Mahlzeiten ersetzen?

Beitrag von coolkittycat 09.10.10 - 09:47 Uhr

nicht auf teufel komm raus....umso weniger milch umso besser für ihn. ganz einfach. wenn du nudeln nicht verträgst, isst du doch auch möglichst wenig davon. da es mein erstes kind ist, habe ich keine ahnung, was für veränderungen durch beikost normal sind. deshalb frage ich. und wir sind da sehr entspannt. machen jetzt nochmal eine pause und probieren es in ner woche nochmal. hoffe das hat deine frage beantwortet.

Beitrag von 19jasmin80 08.10.10 - 21:44 Uhr

Ich find das ne enorme Belastung für seine Verdauung.
Durch die Spezialnahrung wird seine Verdauung ENTlastet und durch die Beikosteinführung nun BElastet. Dass er das nicht verträgt ist nachvollziehbar.

Beitrag von coolkittycat 09.10.10 - 09:51 Uhr

dieser gedanke bewegte mich ja zum posting. die frage ist doch, was normal ist und was eine tatsächliche belastung. die kinder kriegen statt flüssiger milch, brei. das ist doch für jeden darm eine umstellung. und der stuhlgang verändert sich dabei natürlich auch. meine frage war lediglich nach dem ausmaß. also wie war es denn konkret bei deinem kind? damit könntest du helfen. hat der stuhlgang sich neu einspielen müssen oder gab es keinerlei verändedrungen?

Beitrag von la1973 08.10.10 - 20:53 Uhr

Ich habe mit Zucchini begonnen und bin erst später auf Karotte umgestiegen.
Pastinake ging bei uns garnicht und Kürbis gabs im Winter keinen, bzw. zu horrenden Preisen.