Polypen auch ohne schnarchen und MoE?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ceebee272 08.10.10 - 18:24 Uhr

Hallo zusammen
unsere Maus (5,5) hat zur Zeit eine Dauerrotznase und spricht näselnd und total verstopft. Ich wurde heute von ihrer Flötenleherin darauf angesprochen, ob sie Polypen hätte, weil sie immer eine verstopfte Nase hätte und beim Flöten so hechelnd atmen würde.
Sie schnarcht nachts nie, hatte noch nie eine MoE (klopf auf Holz) und hört auch gut. KiA hat schon mehrmals in die Nase geschaut, aber noch nie etwas wegen Polypen verlauten lassen. Beim HNO waren wir schon zwei mal wegen einem Ohrenschmalzpfropfen und auch der schaute in die Nase und sagte aber nichts wegen Polypen. Hätte doch bestimmt einer was angemerkt, wenn dem so wäre, oder?
Ich werde mir nächste Woche mal einen HNO-Termin geben lassen und die Situation abklären lassen. Ich bin aber nicht so begeistert von einer OP, da die Dinger ja nachwachsen können und teilweise vorschnell operiert werden und sich auch von selbst wieder zurückbilden können bzw. sich verwachsen. Welche Erfahrungen habt ihr? Sind eure Kinder alle operiert worden oder habt ihr abgewartet und ist es von selber besser geworden?
Ceebee

Beitrag von zwillinge2005 08.10.10 - 20:18 Uhr

Hallo,

nur weil Deine Tochter mal kurzzeitig eine Dauerrotznase hat ist das kein Grund für eine OP. Zu dieser Jahreszeit haben das sicher viele KInder.

Operiert werden die Kinder, die wirklich eine Abflussbehinderung aus dem Mittelohr haben und dadurch vermehrte MOE und Hörminderungen befürchtet werden.

Gib Ihr Nasenspray und warte ab bis der Infekt wieder vorbei ist.

LG, Andrea

Beitrag von schneuzel83 08.10.10 - 22:09 Uhr

Hallo,

also ich muß ehrlich sagen ich bin auch nicht so begeistert von vorschnellen OPs.

Bei meiner Tochter stand das auch kurzfristig mal im Raum. Ich war mit ihr beim HNO da sie Nachts ein wenig geschnarchelt hat. Der Hörtest war absolut in Ordnung und sie hat auch keinerlei Sprachstörungen oder ähnliches. Nach einem kurzen Blick in den Rachen - wobei ich der Meinung war der Arzt hätte gar nichts gesehen - stand für den sofort fest OP! Wollte mir auch gleich einen Termin gerade zwei Wochen später geben.

Meine Tochter hatte schon MOE aber das kann ja jedem Kind passieren, auch läuft bei ihr gern mal eine Nase. Bin dann mit diesem Ergebnis zuerst nochmal zu meinem Kia (beim HNO hab ich diesen Test machen lassen, da ich selbst dorthin zur Behandlung mußte und dort ziemlich lange Wartezeiten herrschen). Der KiA war dann auch nicht begeistert von der OP und hat mich noch zu einem anderen HNO geschickt - dieser fand die OP total unnötig und viel zu verfrüht.

Mittlerweile schnarcht meine Tochter gar nicht mehr, sicherlich hat sie mal Schnupfen spricht dann auch nasal und hat gerade erst wieder eine MOE hinter sich. ABER man hat mir auch gesagt gerade in dem Alter wachsen die Dinger gern nach und zudem seien sie auch immunbildend deswegen sollen sie nicht zu früh und vorallem unnötig entfernt werden.

Gruß

Beitrag von gemela 09.10.10 - 22:44 Uhr

Hallo,

wir waren gestern erst wieder beim HNO zum Nachschauen.
Unser Sohn (5J) hat auch zu große Rachenmandeln. Aber er ist weder viel krank, noch schnarcht er oder hat Atemprobleme und er isst normal. Und sein Gehör ist perfekt.
Die Ärztin meinte, da muss man nichts machen, solange er keine Probleme hat.
Und bei unserer Tochter (6,5J), sie hat sehr, sehr große Gaumenmandeln. Aber da auch sie bis jetzt keine Probleme hat, muss man nichts machen.

Grüßle, Grit