Ich habe Angst mein Baby an die Krippe abzugeben :-(((

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Beitrag von semra1977 08.10.10 - 19:44 Uhr

Hallo liebe Mamis,

meine Kleine ist nun 3 Monate alt... Ich habe 14 Monate Elternzeit in Anspruch genommen, mit ca. 13 Monaten werde ich mein Baby an die Krippe abgeben in den Zeiten zwischen 8 und 14 Uhr, ich arbeite nur 75 %. Ich mache mir jedoch jetzt schon Sorgen, ob meinem Kind vielleicht etwas passiert, weil sie noch so klein ist. Ja, es werden noch kleinere Babys in die Krippe abgegeben, aber mir blutet jetzt schon das Herz, wenn ich daran denke.

Ganz ehrlich, ich habe Panik, dass meinem Kind etwas passieren könnte. Man hört ja so einigen in den Nachrichten, dass Erzieherinnen einen Ausraster haben und die Kinder schlecht behandeln....

Kann ich im Nachhinein die Elternzeit auch verlängern, ich habe ja 3 Jahre einen Recht drauf...

Ich würde mich über Eure Meinungen und Erfahrungen diesbezüglich sehr freuen, habt ihr auch eure Babys so früh zur Krippe gebracht?

Vielen Dank

LG,
Semy mit Babyprinzessin...

Beitrag von mm08 08.10.10 - 19:53 Uhr

hallo semy

also ich denke du solltest dir da jetzt noch keine sorgen machen, dein sonnenschei ist grad mal 3mon- und du gibst sie mit gut einem jahr in die krippe- zu ausgebildeten fachkräften!!!!!!!!

wenn du dir jetzt schon angst einredest- überträgst du es nicht nur auf dein kind- du gibst euch beiden gar nicht erst die chance- vielleicht gefällt es ihr da total super und den nachmittag habt ihr ja eh zusammen..

ich glaub du kannst nicht im nachhinein verlängern.. ich denk auch nicht das du es tun wirst- gib euch beiden in ein paar monaten die zeit, die krippe kennenzulernen!!!

viel erfolg

Beitrag von catch-up 08.10.10 - 19:57 Uhr

Halloooooo? Also nu mach mal halb lang! ;-)

In 10 Monaten ist deine Kleine nicht mehr so klein, wie sie jetzt ist! Da weht der Wind schon aus ner anderen Richtung!

Und selbst, wenn du die Elternzeit sagen wir auf zwei Jahre verlängerst, schiebst du deine Angst nur auf. Du wirst auch in zwei Jahren diese Gedanken und Ängste haben! Da heißt es dann nur "ohhhh, die Kinder da sind ja schon eine eingeschworene Gemeinschaft und nu soll mein Kind da Anschluss finden. Sie ist doch so schüchtern, und was ist, wenn die anderen sie nicht mögen ..."

Also is jehuppt wie gesprung!

Beitrag von scarlet2010 08.10.10 - 20:08 Uhr

Hallo,

ich glaub, die Elternzeit kannst du verlängern. Klar, Elterngeld gibts ja nach einem Jahr nicht mehr.

Aber wenn ihr das finanziell hinbekommt, dann bleib daheim. Ihr habt beide nichts davon, wenn du dich dabei nicht wohl fühlst! Das spürt deine Kleine!

Ich wollte meine Mausi auch im letzten Monat in die Krippe geben! Wollte auch wieder arbeiten gehen. Mein Mann und ich haben uns Mitte August noch dagegen entschieden und den Platz freigegeben! Wir fanden es auch zu früh für sie. Es ist von Kind zu Kind verschieden.
Jason hätte ich wohl ohne Probleme abgeben "können", aber Lara-Sophie war sehr anhänglich und so. Jason ist jetzt auch erst mit knapp 3 Jahren in den KIGA rein!

Lara-Sophie hat jetzt einen Platz für nächsten Jahr September reserviert ;-)
Solang bleib ich daheim oder such mir einen Job für abends. Ich bin da flexibel. Habe vor der 1. Schwangerschaft leider zwei Monate schon nicht mehr gearbeitet und habe somit keine "Probleme" mit einem Chef.

Ich will aber sooooo gern arbeiten gehen wieder! Deswegen such ich mir jetzt was kleines, um wenigstes etwas raus zu kommen. Ab nächstes Jahr gehe ich auch wieder Teil oder Vollzeit.

LG Ramona + Jason 3 Jahre und Lara-Sophie 13 Monate

Beitrag von simplejenny 08.10.10 - 20:11 Uhr

Guten Abend!

ICh hätte es bereut, wenn ich 3 Jahre zu Hause geblieben wäre. Mir fiel nach 11 Monaten schon kräftig die Decke auf den Kopf.

Abgesehen davon finde ich es nicht gut, wenn Kinder so lange zu Hause bleiben. Auch Frau von der Leyen findet ja, dass Kitas Bildungseinrichtungen sind ... und das sagt sie nicht umsonst.

Schönen Abend noch
JEnny

Beitrag von alkesh 08.10.10 - 20:33 Uhr

Mein Sohn wird nächste Woche ein Jahr alt und geht seit anfang September in die Krippe. Er liebt es, es macht ihm richtig Spaß, er kommt mit den Erziehern klar und auch mit den anderen Kids, obwohl er der Jüngste ist.

Für die Kids ist es wohl in dem Alter leichter als beispielsweise ein halbes Jahr später, sagen zumindest hier die Erzieherinnen und wenn ich mir die anderen Kids anschaue die mit ihm zusammen angefangen haben, dann scheint da was dran zu sein ;-)

Ich vertrau den Erzieherinnen hier, allerdings geht mein Sohn auch in eine private Einrichtung (Elternverein) und die Söhne einer Freundin waren schon dort und sie kennt die Erzieherinnen bereits.

Mir geht's gut dabei, wenn ich sehe wie viel Spaß er hat und was er für Fortschritte macht!

LG

Beitrag von nuckelspucker 08.10.10 - 20:33 Uhr

hey,

ein schlechtes gewissen hat man doch immer, wenn man die kinder irgendwann "weggeben" muss.

mein großer ging auch mit 14 monaten in die KITA, ich musste wieder arbeiten. alle, wirklich alle, haben mir ein schlechtes gewissen gemacht. niclas hat die KITA gut getan, er hat schnell gelernt und hatte spaß dort.

passieren kann immer was. die kleinen können steinchen in den mund nehmen, die treppe runterfallen, draußen vom klettergerüst fallen... in allen altersklassen gibts gefahren.

aber was willst du machen? dein kind zu hause einsperren?

ich hab eh beim großen die erfahrung machen müssen, dass die meisten unfälle zuhause am wochenende passiert sind und nicht im KIGA. wie oft ist er montags mit blauen flecken hingegangen? einmal sogar mit einem blauen auge. wie gesagt, alles zuhause passiert.

mach dir nicht so viele gedanken, genieß die elternzeit, ihr habt noch viel zeit.

zuviel angst überträgt sich übrigens auch auf das kind.

alles gute

claudia

Beitrag von maylu28 08.10.10 - 20:35 Uhr

Also, ich habe meinen Sohn mit 9 Monaten in die Krippe gegeben und hab es bis jetzt nicht bereut. Er geht so gerne dorthin, und ist auch viel ausgeglichener und vorallem ausgelasteter als wenn er zu Hause ist. Ich kann ihm das alles nicht bieten. Das Spielen mit so viele Kindern, die Erfahrung das es auch andere Menschen gibt, auf die er sich verlassen kann, das toben und rennen, und meiner ist kein wildes Kind, eher sensibel...aber trotzdem tut es im gut. Und die Erzieherinnen freuen sich immer wenn er sich auch mal durchsetzt.
Für mich war es immer schon wichtig, dass ich mein Kind loslassen kann, von Geburt an....Wann willst Du denn damit anfangen, mit dem Loslassen, denkst Du diesen Zeit geht ewig und es wird mit 3 Jahren leichter.......Meistens läuft die Eingewöhnung für die Kindergartenkinder schwieriger ab, wenn sie davor nur zu Hause waren, die Krippenkinder integrieren sich super.....Und haben selten Schwierigkeiten damit....

Ein Kind kommt nur so gut mit der Trennung zurecht, wie die Mutter damit zurecht kommt.
Irgendwann musst Du Dich mit dem Gedanken anfreunden, dass Deine Tochter mit jedem Jahr selbständiger wird und einige Wege auch ohne Dich gehen will und auch muss. Nach der Krippe kommt der Kindergarten, dann die Schule, irgendwann will sie vielleicht ein Jahr ins Ausland, mit Freunden in den Urlaub fahren usw.....
Übe Dich im Loslassen, Du wirst die nächsten Jahre nichts anderes tun...

Sorry, wenn das hart klingt, aber langfristig tust Du Deinem Kind keinen Gefallen, wenn Du es ständig an Dich bindest...

LG Maylu

Beitrag von semra1977 08.10.10 - 22:04 Uhr

Vielen Dank für die Ratschläge, aber bei mir hat es nichts mit loslassen zu tun. Eher damit, weil es mein erstes Kind ist und ich zu wenige Erfahrungen habe und ein schlechtes Gewissen, ob es denn nicht zu früh ist für die Krippe. Du redest von Loslassen im Teenager bzw. Erwachsenen-Alter :-) ich musste lachen, weil ich überhaupt nicht so ein Mensch bin wie du mich so schnell eingeschätzt hast...

Trotzdem vielen Dank für die Ratschläge, es tut gut mit anderen mamis die Erfahrungen auszutausen...

LG

Beitrag von maylu28 08.10.10 - 23:30 Uhr

Bei mir ist es auch das erste Kind, und ich wollte auch nicht so schroff sein, wie es vielleicht geklungen hat.
Wichtig ist, dass auch Dein Kind ein Recht darauf hat, seine Erfahrungen zu machen, und Loslassen beginnt leider nicht erst in der Teenager Zeit sondern von Geburt an......Du entlässt es aus Deinem Körper, Du stillst es und dann gibts Du ihm Beikost (das ist ein Loslassen) Du trägst es, dann krabbelt es und läuft (auch ein loslassen) Es schläft in Deiner Nähe, dann kommt es ins Kinderzimmer (ein Loslassen) Es ist zum ersten Mal alleine mit dem Papa (ein Loslassen) Es ist zum ersten Mal eine Nacht bei den Großeltern (ein Loslassen) Du siehst Du gehst täglich damit um, und bist doch eigentlich stolz darauf, wenn sie den Kopf zum ersten Mal alleine hebt, sich dreht oder krabbelt....So sehe ich das ganze...

Außerde, tut es den meisten Kindern total gut, wenn sie unter gleichartigen Spielen und Toben können, sie müssen doch auch lernen, dass die Welt da draußen nicht nur böse ist, sondern durchaus aus seine guten Seiten hat, auch ganz ohne Mama.....

Es gibt ein tolles Sprichwort, an das muss ich immer wieder denken:

"Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen, sie begleiten uns ein Stück und dann müssen wir sie gehen lassen"

Je mehr vertrauen Du in Dein Kind hast, desdo besser wird es auch mit der Welt und in der Welt zurecht kommen.

LG Maylu

Beitrag von katja2712 08.10.10 - 20:46 Uhr

hi,
unsere tochter geht seit 4 wochen in die krippe, sie war da 1 jahr und 4 monate. ihr gefällts dort super gut. endlich mal ohne mama :-)

nein im ernst, ihr tut es gut andere kinder um sich herum zuhaben und auch mal das ein oder andere neu zu lernen und sei es "nur" mit ganz vielen kindern zusammen am tisch zu sitzen und gemeinsam zu malen....das ist doch viel interessanter als mit mama allein zuhaus....

mir fällt es auch jetzt noch nicht leicht sie in der früh hinzubringen, aber sie hat sich schnell daran gewöhnt und bei der arbeit vergeht die zeit...

und vergiss nicht die leuchtenden augen wenn du in der tür stehst um sie abzuholen.

anderseits wenn du der meinung bist nicht loslassen zu können, bringt es dir nichts und deinem kind auch nicht, somit würd ich vielleicht noch warten bis du soweit bist...

loslassen hat ganz viel mit vertrauen, liebe und geborgenheit zu tun....

alles gute für eure zukunft.....und schreib doch einfach mal wie du nach 10 monaten darüber denkst

lg katja

Beitrag von haseundmaus 08.10.10 - 21:14 Uhr

Hallo!

Also ich kann deine Sorgen total verstehen.
Bei uns ist es so, dass Lisa mit zwei Jahren in einen Spielkreis gehen wird drei Vormittage in der Woche und dann eben ab 3 in den normalen Kindergarten. Beides befindet sich im selben Haus, es ist ein kleiner Kindergarten und ich kenne dort die Erzieher. Eine ist sogar eine sehr gute Freundin von mir. Trotzdem: Mag ich nicht dran denken, dass ich Lisa in knapp nem Jahr, das erste Mal dort lassen werde. Ich mein, man macht ja eine Eingewöhnung. Dennoch mache ich mir auch sehr viele Gedanken und das obwohl ich eigentlich Vertrauen in die Leute dort habe. Ich bin eben selber nicht vor Ort. Bin halt doch eine Glucke. ;-)

Deine Kleine soll relativ früh in die Krippe gehen. Es ist ja noch Zeit bis dahin. Mach dich damit vertraut, auch mit den Leuten dort und der ganzen Einrichtung. Solltest du dich dennoch nicht wohl damit fühlen, dann würd ich die Elternzeit an deiner Stelle (wenns denn möglich ist) verlängern. Ich bin ja kein Fan davon, ein Kind so früh in die Krippe zu geben, aber es ist bei vielen ja doch notwendig, wegen dem Finanziellen. Wenn es bei dir nicht wirklich nötig ist, dann lass sie noch zuhause bis sie zwei ist. Dann wird die Trennung zwar auch schwer und man macht sich immer so seine Gedanken, aber sie ist dann eben nicht mehr ganz so klein.

Manja mit Lisa Marie, 1 Jahr und 3 Wochen alt #sonne

Beitrag von semra1977 08.10.10 - 22:09 Uhr

endlich mal eine , die meine gefühle verstanden hat... danke... mein problem ist es nicht, wie hier einige über mich denken, das loslassen, sondern dass mein Baby mit 1 jahr noch viel zu klein ist, um es wegzugeben... ja, ich kann die elternzeit verlängern, wenn ich spätestens 3 monate vor arbeitsbeginn dem arbeitgeber hierüber informiere...

vielen dank, schön zu wissen, dass man nicht alleine steht mit seinen gefühlen und ängsten...

Beitrag von tonip34 09.10.10 - 09:04 Uhr

Ich denke das alle Deine Gefuehle und Aengste verstehen und auch diese Probleme hatte, ABER im nachhinein weiss man das es nicht so schlimm ist und die Kinder es sehr gut verpacken und auch geniessen. in vielen Laendern ist es Standart das die Kinder sehr frueh in eine Betreunung gehe und mit 2 in die "Vorschule " . Du hast noch soviel Zeit, da veraendern sich Deine Gefuehle doch noch...wetten !!!

lg toni

Beitrag von bjoerki 08.10.10 - 21:49 Uhr

hallo,

also unsere kleine geht seit dem 1.9.in die krippe und sie ist jetzt 6 monate alt.
ich bin selber erzieher und mir fiel es auch verdammt schwer....hab auch total geheult als ich sie abgabt.jetzt gehts....bin immer ganz schnell in der krippe und freu mich sie abzuholen.danach gehts mir vieeeeeel besser.ist schon "krass" das mal von der anderen seite als eltern zu sehen.
also mach dir mal nicht so die gedanken...die erzieher wissen schon was sie machen,sind ausgebildete kräfte und du hast ja eingewöhnugzeit...nimm dir ruhig 1 bis 2 wochen zeit dafür...für die kinder ist es echt oft einfacher als bei uns.
such dir ne gute kita aus,hast ja bestimmt bekannte usw.die dir welche empfehlen können.
und wie gesagt,es fällt allen eltern schwer.besonders halt den mammis...und man brauch so seine zeit.

wünsch dir alle gute

Beitrag von semra1977 08.10.10 - 21:59 Uhr

Danke, gut zu wissen, dass man nicht alleine steht mit solchen Gefühlen, habe das Gefühl, dass einige mich nicht so richtig verstanden haben...

Ich habe mir extra 14 Monate Elternzeit genommen, mit 1 Jahr gebe ich sie ab und gehe dann in der Gewöhnungsphase immer mit zur Krippe. Die Krippe ist ganz freundlich, wir haben es schon besichtigt mit meinem Mann als ich noch schwanger war. Fanden es sehr schön dort. Ist auch gleich bei uns um die Ecke...

LG

Beitrag von tuttifruttihh 08.10.10 - 22:01 Uhr

Hallo,

meine Maus wird auch nächstes Jahr in die Kita gehen, mit 15 Monaten. Es lässt sich nicht anders machen da ich wieder zur Schule muss. Ich mag garnicht daran denken! Ich tu mich aber allgemein schwer mein Baby wegzugeben, egal ob zur Oma, zur Babysitterin oder zu sonst wem. Alle sind sehr bemüht und ich weiß, dass es meiner Prinzessin gut geht, genauso wie es ihr in der Krippe gut gehen wird. Aber ich habe eben nicht mehr die Kontrolle und das ist ein blödes Gefühl. Ich überwinde mich trotzdem, denn ich finde es wichtig für Fiona. Besonders, weil sie unser erstes Kind ist aber hoffentlich nicht das einzige bleiben wird. Ich denke sie wird besser mit einem Geschwisterchen umgehen können, wenn sie schon ein Stück weit gelernt hat zu teilen und mit anderen Kindern umzugehen.

Außerdem: Bist Du nicht vielleicht sogar eine bessere Mutter, wenn Du nicht den ganzen Tag mit deinem Kind zusammen hockst? Verbringst Du dann nicht die Zeit mit Deinem Kind viel intensiver, bist ausgeglichener und gestaltest die gemeinsame Zeit kreativer? So wird es mit Sicherheit bei uns sein und das macht mir den Gedanken an die Krippe viel angenehmer!

Naja, meine Maus ist jetzt 5,5 Monate, wir haben noch viel Zeit zusammen und mir fällt hier jetzt schon ab und zu die Decke auf den Kopf. Bin froh, wenn ich auch mal wieder etwas raus komme.

Liebe Grüße

Beitrag von yorks 08.10.10 - 22:11 Uhr

Hallo,

es ist noch viel zu früh das jetzt schon zu beurteilen. Warte mal ab, mit 14 Monaten sieht die Welt ganz anders aus. ;-)

Louis war extrem anhänglich, hat nur auf meinem Arm geschlafen und alle anderen außer Mama fand er doof. Jetzt geht er so langsam richtig auf bei anderen Kindern. Ich denke es wird ihm sogar gut tun wenn er nicht mehr nur Mama den ganzen Tag sieht.

Er kommt zu einer Tagesmutti, sie macht es schon viele viele Jahre. Sie hört nach Louis auch auf und geht in Rente. Sie hat also schon so einiges an Erfahrung. :-D Sie hat auch nur 3 weitere Kinder da. Louis wird der Kleinste sein. Er wird dort sehr viel lernen wenn er sich an den "Großen" orientiert.

Vielleicht ist eine Tagesmutti eine gute Alternative für dich. Für mich würde eine Krippe auch nicht in Frage kommen. Schau dich einfach rechtzeitig nach einer Tagesmutti um. Verbringe zusammen mit der Kleinen einige Nachmittage bei ihr. Schau wie sie mit den Kinder umgeht. Sie kann im Gegenzug dein Mäuschen und ihre Eigenheiten kennenlernen und dann hast du ein gutes Gefühl sie dort abzugeben.

LG yorks mit Louis (bald schon 10 Monate und somit auch bald ein Tagesmuttikind)

Beitrag von semra1977 09.10.10 - 03:54 Uhr

Danke für den Tipp, aber für uns kommt ne Tagesmutter keinesfalls in Frage. In einer tollen städtischen Krippe haben wir nun angefragt und warten auf Zusage... Ist uns sicherer als bei einer Tagesmutti, wo man eigentlich nicht so weiß, was denn nun abgeht in den vier Wänden. Möchte dir keine Angst einreden, aber man hört und sieht ja einiges in den Medien-nein Danke...

Viele liebe Grüße

Beitrag von yorks 09.10.10 - 08:35 Uhr

Nein das macht mir keine Angst. Ich kenne die Tagesmutti inzwischen sehr gut. Wir haben uns schon oft gesehen und sie betreut aiuch meinen Neffen schon sehr lange. Ich habe somit gesehen wie er dort aufblühte und jetzt hatte sie gerade 3 Wochen Urlaub und mein Neffe sagt jeden Tag das er sie vermisst. Das ist so süß.

Ich denke passieren kann überall was, Krippe und auch Tagesmutti. Da gab es in beiden Fällen schon mehrere Misshandlungen. Deswegen ist es umso wichtiger das man die Betreuer/Tagesmutter kennenlernt. Bei der Tagesmutti hab ich auch die Möglichkeit mich hin und wieder schon mit ihr zu treffen wenn ich es möchte aber wie gesagt, ich hab ja meinen Neffen als Beispiel und weiß das er dort total gut behandelt wird und sehr viel gelernt hat.

Vielleicht hörst du dich mal um, Meinungen der anderen Mütter erfragen was sie von der Krippe xy, Tagesmutti xy halten. Dann fällt dir das sicher auch leichter. :-D

LG yorks

Und denke dran, bis dahin ist noch soooooo viel Zeit und dein Mäuschen wird sich bis dahin noch ganz doll weiter entwickeln. Wer weiß, vielleicht zeigt sie den anderen Kindern bis dahin wo der Wind weht. ;-)

Beitrag von jackie-33 08.10.10 - 22:16 Uhr

hi,

kann dich gut verstehen, mir würds genauso gehen. also wenns geht würd ich schon verlängern!

alles liebe

Beitrag von toeroehexhex 08.10.10 - 22:50 Uhr

hey,

mein sohn ist jetzt knapp 8 monate alt und geht seit anfang september abwechselnd zu einer tagesmutter (vielleicht eine alternative für dich ?) und zu meinen großeltern.
ich selbst ARBEITE in einer krippe und möchte dir sagen, dass du dich nicht sorgen musst. du wirst die krippe in der eingewöhnung kennenlernen, die erzieher, die räumlichkeiten, den tagesablauf. und du kannst alle fragen stellen, die dir unter den nägeln brennen. mit der eingewöhnung lässt man sich viel zeit, damit dein kind und du in ruhe ankommen könnt. wie lange das ganze dauert, wird von deinem kind abhängig gemacht.
dein kind wird nicht alleine sein, sondern mit vielen anderen kindern, von denen es sich vieles abschauen kann. es erlebt mit ihnen den tag, frühstück, spielen, singen, mittagessen, mittagsschlaf und so vieles mehr.
stimmt, deine kleine ist dann wirklich noch sehr jung. das problem ist, dass die krippe noch sehr negativ besetzt ist, von wegen ausbewahrungsanstalt und so. mittlerweile wird aber in keinem zweig so viel getan wie in der krippenarbeit.
dein kind wird gut aufgehoben sein und gerne in die krippe gehen, wenn du sie dabei unterstützst.
noch hast du ja zeit, dich mit dem gedanken anzufreunden und dich mit dem thema auseinanderzusetzen. geh doch schonmal in der einrichtung vorbei und schau sie dir an, soweit das möglich ist.
ich wünsche dir alles gute und vielleicht schreibst du ja mal, wie es euch so ergangen ist !
liebe grüße
töröhexhex

Beitrag von semra1977 09.10.10 - 03:58 Uhr

ich war schon in der Krippe mit meinem Mann haben wir uns schon während der SS alles angesehen, wir waren super überrascht, weil die Einrichtung sehr toll war... eine Tagesmutter kommt für uns nicht in Frage.

Ich melde mich auf jeden Fall nochmal...

LG :-)