Schwangerschaftsdepressionen???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von minchen32 08.10.10 - 20:25 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

bin jetzt Ende der 24 SSW also 23+6 und mir gehts gar nicht gut. Bin total schlecht drauf habe ständig Sodbrennen und nach langem Laufen tut mir das Steißbein und die Füße so weh. #heul

Aber das reicht ja nicht. Zudem bin ich zur Zeit irgendwie unzufrieden und lasse alles an meinem Freund aus der mir schon richtig leid tut. #zitter Und das schlimmste sind die negativen Gedanken zur Zeit, man freut sich total auf sein Baby und kann es kaum abwarten den Krümel im Arm zu halten und trotzdem kommen die Gedanken wie wird das wohl, was wird sich alles ändern, schafft man das oder ist man nach einer Zeit genervt???

Ich liebe mein Kind jetzt schon abgöttisch und will es nicht mehr missen aber kann das wirklich alles an den Hormonen liegen???

Wem geht es noch so??? #schmoll


LG Yasmin mit Bauchzwerg 23+6 #verliebt

Beitrag von oldtimer181083 08.10.10 - 20:29 Uhr

Hallöchen,

das sind die bösen hormone ;-) So ging es mir bei der letzten SS auch,und am Ende war es noch schlimmer.
Aber als meine Maus da war,war das vergessen :-D



Lg Mel

Beitrag von minchen32 08.10.10 - 20:30 Uhr

Uiii und was hast du so für Gedanken im Kopf gehabt??

Beitrag von oldtimer181083 08.10.10 - 21:52 Uhr

Ohje viele. Ich dachte damals oft das schaff ich nie, und wenn das Baby da ist woher weiss ich was es will und braucht?
Ach herrje was hab ich mit meinem Freund gestritten, ich fand mich nur dick und bäh.Und alles war zwischdrinn scheisse. Und immer wenn ich beim Fa war war ich wieder happy und dann ging es von vorne los.
Und als sie da war? war es weg, ich war einfach nur happy.Und obwohl sie am anfang viel geweint hat und ich oft nicht wusste was los ist,war ich happy und hatte nie mehr den Gedanken zu "versagen" ;-)
Mach dich net verrückt,du wächst in diese Situation rein :-D



Lg

Beitrag von krtecek 08.10.10 - 20:51 Uhr

Na ja...meine liebe wenn ich dir sagen würde, dass jeder Tag ein absoluter Alptraum ist und ich kann entscheiden, lasse ich es so oder mache ich es twas draus...in der tiefsten Verzweifelung kommt dann nur der Überlebenswille und dann denkt man nicht groß nach und kämpft man, wie irre......und bei mir äußerst sich das jetzt so, dass ich zum Humor tendiere und es gibt hier Menschen, die mir unedlich helfen..

Es sind als würden vor dir zwei Wege stehen, du musst einen von denen gehen und jetzt ist halt nur die Frage, welchen wählt man..

Ich kann in meiner Verwzeifelung versinken, ich kann mich umbringen, ich kann vieles ...oder ich nehme hier mit der irresten Dankbarkeit und kämpfe weiter..

Wenn ich dir erzähle, dass mir gestern im KH gesagt wurde, dass man für mich jegliche Medikation ablehnt und dann sagt die Ärztin wörtlich: sie können sich es doch auf eigene Gefahr in der Apo holen...dann sind es Wunden auf die man klar mit Depression reagieren kann...ja, ich war auch ganz am Ende..und dann entscheidet man sich aufzustehen und den richtigen Weg zu wählen..

ich könnte heulen, wenn ich sowas schreibe, weil die Wunden viel zu tief sind...

Beitrag von hova 09.10.10 - 08:44 Uhr

Hi,


das kenne ich auch. Es hält bei mir zwar nicht die ganze SS über an sondern kommt immer mal wieder so zwischendurch.
AN manchen Tagen bin ich nur glücklich und dann überkommen mich wieder Zweifel. Dann denke ich, warum tu ich mir das an? Die armen Kinder, die ich schon habe, die jetzt noch weniger Aufmerksamkeit bekommen. Das kommt vor allem an Tagen an denen ich mich schlapp fühle und nix geregelt bekomme.
Zum Glück baut mich mein Mann immer wieder auf. Zeigt mir wie sehr sich die Großen freuen und wie glücklich er ist.
Manchmal hilft es, manchmal nicht......aber nach allen Entbindungen war ich immer nur glücklich. Ich hatte auch nie Heultage. Dann war ich erleichtert, dass die SS vorbei ist und ich mein Baby im Arm halten und konnte. Dazu merkte ich dann immer, dass es alles machbar ist und ich mir die meisten Schwierigkeiten nur "groß" gedacht habe.

Die Hormone stellen schon einiges auf den Kopf...

GLG Hova