Wie die Arbeitszeiten verändern?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bienemajaundwilli 08.10.10 - 20:45 Uhr

Hallo Leute!

Folgendes:
-Ich habe überraschenderweise ein Jobangebot, nachdem ich 8 Jahre!!! zu hause war bekommen. Die Konditionen sind gut, das Geld paßt und vor allem ist es unbefristet und es ist ein wirklich sicherer ARbeitsplatz, pleite gehen kann man da nicht, ist im med. Bereich.
Ich durfte mir damals sogar aussuchen wieviel STunden ich arbeiten darf und wann... Ich dachte echt, ich träume.
So jetzt bin ich 2 Monate dabei und es macht mir schon Spaß die Arbeit ist zwar streßiger als ich dachte, aber da finde ich mich ein. Großer Vorteil ist, dass ich aus diesem Bereich komme und recht schwer jemand hiervon zu finden ist und deshalb mein Chef so jemanden sucht.
Ich habe 2 Kinder, wobei mein Kleines Kind auch erst zu Arbeitsbeginn in den Kiga gekommen ist (2 Jahre alt) und natürl. jetzt ständig schon krank ist... naja, geht auch vorbei...
Das Große kommt nächstes Jahr in die Schule.
Deshalb habe ich mir die Zeiten von 8 - 12 Uhr Mo - Fr ausgesucht (und auch so bewilligt bekommen ;-)
Eigentlich müßte man meinen, ich solle einfach nur dankbar sein.
Aber ehrlich gesagt, geht hier gerade alles drunter und drüber und ich frage mich, ob ich zu blöd bin, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bekommen. Wir haben ein großes Haus und Grundstück, was ich vorher natürl. ohne Weiteres alleine gemacht habe.
Nebenbei habe ich einen lukrativen Nebenjob, 3 abende die Woche a 3-4 Std. den ich auf keinen Fall aufgeben möchte, weil er Spaß macht und ne Menge Geld bringt.
Problem ist, ich brauche einfach mal einen Vormittag zu hause. Also ohne Kinder!!! Für Haushalt, Bügeln, Einkaufen, Vorbereitungen für den Nebenjob usw.
Jetzt hat mein Chef mir schon so viel ermöglicht und mir ist das echt unangnehm. Aber ich schaff das so echt nicht. Denn Nachmittag sind immer die Kids da, außer an 2 Tagen, da hole ich sie erst um 14 Uhr aus dem Kiga.
Jetzt überlege ich, was sinnvoller ist, ihn zu fragen ob ich anstatt 20 nur 16 Stunden machen darf???
Meine Überlegung war zu fragen ob ich einen Vormittag (wenn wenig los ist, gibt da so 2 Tage, wo sehr ruhig ist und gut zu schaffen ist) zu hause bleiben kann und an 2 Tagen bis 13 Uhr arbeite, weil da so viel zu tun ist, dass das meine Kollegen nie schaffen pünktlich und ich die letzten Wochen an diesen beiden Tagen schon immer eine Überstunde gemacht habe (können wir abfeiern) also dann 18 Stunden arbeite?
Meine Kollegin sagte, ich solle einen Vormittag auf einen Nachmittag legen, also einen Tag bis 17 Uhr arbeiten und meine STunden beibehalten. Hm aber das ist schon lang, und ich denke halt das ich es so beibehalten will, wenn die Große in die Schule nä. Jahr kommt.
Was würdet ihr tun?
Und noch was - iwar die Umstellung aufs ARbeiten mit Kindern auch so heftig für Euch? Ich war echt immer super belastbar, aber jetzt nach nur 6 Wo würde ich es am liebsten hinschmeißen, was ich aber nicht tun werde!

Danke für Eure Antworten

Beitrag von marion2 08.10.10 - 20:53 Uhr

Hallo,

halt noch ein paar Wochen durch und entscheide dann.

Die Umstellung ist wirklich schrecklich.

Gruß Marion

Beitrag von zwillinge2005 08.10.10 - 21:21 Uhr

Hallo,

die Umstellung wieder zu arbeiten ist einfach anstrengend, vor allem am Anfang bis sich alles eingespielt hat.

Wie wäre es mit einer Hilfe im Haushalt? Also jemand, der einmal in der Woche für drei Stunden putzt?

Die Kinder länger im Kiga lassen und dafür einmal in der Woche nachmittags Zeit fr den Haushalt haben? Stunden reduzieren würde ich nach so kurzer Zeit nicht. Die einzelnen Überstunden sind doch praktisch, dann hast Du was gut, wenn Du mal für die Kinder früher weg musst.

Einmal in der Woche bis 17 Uhr arbeiten - wie soll das dann mit der Kinderbetreuung gehen?

LG, Andrea

Beitrag von lisasimpson 08.10.10 - 22:48 Uhr

also wenn du den freien vormittag brauchst, dan nschichte so um, wie du das darstellst- ist doch gut, du kommst ihnen doch damit entgegen, wenn du mal länger bleibst, wenn mehr los ist und eben auch mal weg bleibst, wenn nichts los ist.
aber für haushalt, bügeln und co würde ich mir jemanden suchen.

wenn du die 20 stunden am vormittag rechnest und dann nochmal die 10 stunden am abend, kommste auf ne wochenarbeitszeit von 30 stunden.
wenn du sagst beides ist ganz gut bezahlt, dann ist doch ne putzfrau/ bügelhilfe ... drin, oder?!

lisasimpson