Papa Vollzeitsoldat, Mama Studium...-meinem Mann wird es zuviel...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von a79 08.10.10 - 23:06 Uhr

Hallo Urbiapapas,

ich weiß, eigentlich darf ich hier gar nicht schreiben aber ich würde gern mal Eure Meinung hören.
Mein Mann ist Berufssoldat und arbeitet von 7-17.00 mo-do und von 7.-13.00 freitags.
Nun habe ich nach langen Diskussionen zwischen uns ein Studium angefangen, welches eine Regelstudienzeit von 6 Semestern hat. ich muss an drei Tagen, von montags bis Mittwochs zur FH und bringe die Kinder morgens zu Kindergarten und Tagesmutter, mein Mann holt sie nach der Arbeit ab und macht zu Hause Essen (ist Hobbykoch und hat das auch vorher schon gemacht).
Ich bin immer zwischen 17.30 (dienstags) und 18.30 (mo und donnerstags) zu Hause, kümmere mich um alle Betreuungsmodalitäten und mache auch die Einkäufe unter der Woche. Mein Mann geht freitags mit dem Großen zur Musikschule und danach mit beiden Einkaufen -in der Zeit gehe ich reiten.

Ich studiere jetzt seit drei Wochen und heute Abend platzte er nach langem bohren - weil er so ein missmutiges Gesicht zog- damit heraus, dass ich immer so spät nach Hause käme, auch vom Reiten, und er so viel allein mit den Kindern zu Hause sei und keine Zeit mehr hätte, mal abzuschalten.
Ich habe ihm angeboten, das Reiten aufzugeben...aber das will er nicht - macht den Kohl auch nicht fett...ich mach mir echt Gedanken.
Wir haben vorher über ein halbes Jahr lange über die Entscheidung für oder gegen ein Studium gesprochen und ich bin am Boden zerstört, dass es jetzt schon -und wir hatten noch keine Prüfungs- oder Blockwochensituation- zuviel wird...

Er sagt, er muss jetzt erst mal noch weiter schauen, ob sich alles einspielt aber was soll ich denn machen? Ich eile nach Hause, so schnell mich meine Füße tragen, sobald die Uni aus ist...fliegen kann ich allerdings nicht. Nächste Woche muss mein Mann länger arbeiten und kan ndie Kiddies nicht abholen - da werde ich mit der Tagesmutter sprechen, dass ich sie hole, entweder etwas später oder ich ne Vorlesung sausen lasse (sehen die Profs in der FH nicht besonders gern)...ich bin echt willig, dafür ne Menge zu tun...aber mein Familien - und Eheleben soll auch nicht leiden....

Was sagt ihr dazu? ich bin erstmal echt am boden - für meinen Mann ist es jetzt erstmal wieder o.K., wo er seinen Frust losgeworden ist...für mich aber nicht...wie gesagt, bin ein Denker....

Würde mich über Eure Meinungen oder sogar ähnliche Arbeitssituationen und daraus resultierenden Erfahrungen und Tipps freuen!

LG

Andrea

Beitrag von alkesh 09.10.10 - 11:13 Uhr

Augen zu und durch, ist ja kein Dauerzustand. Dein Studium ist irgendwann vorbei, die Kinder werden älter und selbständiger.

Ich würde nicht drauf verzichten, warum auch? Warum dürfen Männer 12 Std. außer Haus sein um zu arbeiten, Frauen aber nicht?

Ihr wolltet doch sicherlich Beide die Kinder haben, oder?

Wann gehen die Kinds denn ins Bett? Kann er danach nicht abschalten? Ich schalte hier vor 20 h auch nicht ab, warum sollte mein Mann das können/dürfen?

Er hat doch sicherlich am Wochenende Zeit sich zu erholen, oder? Und Freitags um 13 h Feierabend, wer hat denn den Luxus heute noch? Vielleicht sollte er lernen MIT bzw. BEI der Familie abzuschalten und sie nicht als Pflicht oder Arbeit anzusehen.

LG

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:30 Uhr

Danke Dir für die Antwort.
Ja, wir wollten die Kinder beide haben.
Sie gehen um 20.00 ins Bett und sicher kann er danach abschalten - sofern der Große ihn nicht noch ein halbes Dutzend mal ruft (da besteht er nämlich auf Papa).
Am Wochenende hat er prinzipiell schon Zeit - aber eben nie allein, immer mit uns - vielleicht liegt es daran?

Beitrag von alkesh 09.10.10 - 14:50 Uhr

Hat er denn keine Hobbys? Macht er Sport?

LG

Beitrag von a79 09.10.10 - 15:07 Uhr

Er geht jeden Tag in der Mittagspause laufen und dienstags gehen wir gemeinsam zur Chorprobe - da haben wir einen Babysitter.

Beitrag von alkesh 09.10.10 - 16:00 Uhr

Vielleicht sollte er mal am Wochenende laufen gehen oder gucken ob er nicht noch was anderes macht, nur für sich!

Beitrag von cunababy 11.10.10 - 16:01 Uhr

hm, verstehen kann ich deinen Mann absolut nicht. Der hat meiner Meinung nach einfach keinen Bock auf die Kinder...

Mein Mann ist ebefalls Berufssodat und mittlerweile seit über 12 Jahren dabei. Ich kenne alo, die Arbeitszeiten, die Gegebenheite und auch die Abläufe.

Als BS muss er mindesten Feldwebel, wahrscheinlich aber eher Oberfeldwebel oder Hauptfeldwebel sein.

Weißt du, was die die meiste Zeit tun? Nichts. Es gibt mal Phasen, da müssen die Richtig Ackern oder sind Unterwegs. Aber im Grunde genommen tun sie den lieben langen Tag lang nicht allzu viel. Hier mal ein bischen Planen, da mal was wurschteln. Wenn dein Mann nicht gerade Kampftaucher ist oder beim SEK, dann wird es ihm nciht anders gehen. und dann jammert der, dass er Abends nicht abschalten kann, weil er die Kinder hat. Was glaubt der eigentlich, was du den ganzen Tag machst? Däumchen drehen? sicher nicht. Und warum geht der in der Mittagspause laufen? Entweder hat er keine Ahnung oder er verarscht dich bisl. Dienstsport. Dein Mann kann jeden Tag während der Dienstzeit Sport machen und zum Laufen gehen.

Ich würde den in den Hintern treten. Ihr wolltet beide Kinder, warum sollst du jetzt auf alles verzichten?

Gut bei uns ginge das auch nicht, aber bei meinem Mann weis ich, dass er eigentlich jedes Jahr mind. 4 Monte in Afghanistan ist. Aber das weiß ich vorher und entsprechend Planen WIR unser Leben.

VG Cunababy, die soche Männer nicht verstehen kann....

Beitrag von a79 11.10.10 - 20:48 Uhr

Hallo,

mein Mann ist Major und wenn Du die Arbeitszeiten und das Leben mit einem Berufssoldaten kennst, weißt Du sicher auch, dass die Arbeitszeiten je nach jeweiligem Einsatzort sehr variieren können.
Gerade letzte Woche ist ein großer Planungsauftrag reingekommen und die Tage hat mein Mann wirklich reichlich um die Ohren, so viel, dass erselbst zu Hause noch an seiner Powerpoint-Präsentation hockt...er liebt seine Kinder über alles und ist sich für nichts zu schade, weder im Haushalt noch im Umgang mit den Kindern. Ich bin sicher, dass es nicht daran liegt, dass er keinen Bock auf die Kinder hat, und deswegen sagt, es werde ihm zuviel!

Ich weiß, dass Dienstsport sozusagen im Dienst abgeleistet werden kann - allerdings käme er dann regelmäßig noch später, weil darüber seine eigentliche Arbeit liegen bliebe...da ist es mir so wirklich lieber!

Nur weil es ihm derzeit zuviel ist, muss ich trotzdem auf nix verzichten. Er wird sich sicher daran gewöhnen, aber ich möchte es ihm und mir halt so einfach wie möglich machen!

LG

Andrea

Beitrag von bi_di 09.10.10 - 11:13 Uhr

Ich würde mal sagen, da muss er durch.

Klar ist das eine ziemliche Umstellung für Deinen Mann - aber schliesslich geht es Dir nicht anders. Am besten macht Ihr Zeiten aus, wann wer kindfrei hat.
Und nach 3 Wochen ist es auch noch schwierig. Schliesslich ist der Wechsel vom Feierabend-Papa zum Allein-Verantwortlichen ja auch nicht ganz einfach.
Das muss sich einspielen.

Ich erhöhe gerade meine Arbeitszeiten und mein GöGa ist zukünftig auch gezwungen, die lieben Kleinen morgens bzw. nachmittags abzuliefern oder abzuholen. Begeistert ist er auch nicht, aber wie schon oben: Da muss er durch ;).

Grüsse
BiDi

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:31 Uhr

Das mit den kindfrei-Zeiten finde ich eine gute Idee - werde ich mit ihm mal in einer ruhigen Minute besprechen!

LG

Andrea

Beitrag von claus 09.10.10 - 11:15 Uhr

Hallo Andrea,

erst einmal finde ich es unfair von deinem Mann, warum sollst du auf Arbeit oder Studuim verzichten? Wann gehen deine Kinder denn ins Bett?
Mein Mann kann auch erst um 20:00 Uhr abschalten, wenn unser Sohn ins Bett geht. Mein Mann muß um 18:00 Uhr nur den ersten Fuß in die Wohnung setzten, da strahlen schon Luca`s Augen und ich bin dann die nächsten 2 Stunden vollkommen out :-).

Aber wenn dein Mann "überfordert" ist, habt ihr vielleicht die Möglichkeit, daß Oma, Freundin o.ä. die Kinder betreut, damit dein Mann einmal die Woche was alleine machen kann?

Ist schwierig eure Situation einzuschätzen, aber für "mich" hört es sich an, als wäre dein Mann in den letzten Jahren ein bißchen zu verwöhnt worden ;-). Es gibt ja schließlich noch den Samstag und Sonntag, wo dein Mann ein bißchen Freizeit haben kann.

LG

Claudia & Luca (30.09,2007)

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:40 Uhr

Hallo Claudia,

danke für Deine Antwort.
Die Kinder gehen um 20.00 ins Bett und vor dem Studium war es bei uns auch so wie bei Deinem Mann und Deinem Sohn...aber wir haben ja auch zwei davon und jetzt muss er halt beiden gleichzeitig ohne mich gerecht werden UND noch Hausmann sein in der Zeit (kochen). Verwandtschaft haben wir leider nicht und mehr Betreuung bekommen wir bei der Stadt nicht zuerkannt -wir wollen die Kinder ja auch nicht abschieben sondern nur so viel in Betreuung lassen wie nötig - mein Kleiner ist ja erst 1,5 Jahre alt!

Ich habe es bisher nicht als "verwöhnen" empfunden. mein Mann hat das Geld verdient, ich gemacht, was zu Hause gemacht werden mußte - allerdings bin ich keine geborene Hausfrau und oft genug hat mir mein Mann auch bisher schon geholfen: kochen, Wäsche falten, mal Wäsche anstellen oder auch von der Arbeit noc kleine Einkäufe (wenn ich was vergessen hatte) besorgen...er ist absolut nicht der Klischee-Macho-Papa, der mit Haushalt und Kindern sonst nix am Hut hatte...

Das mit der Freizeit am Wochenende ist nicht gar so einfach, wenn ein sohn so ein Papakind ist wie unser Großer -der freut sich einfach so, wenn Papa mal Zeit für ihn hat. Letztes Wochenende waren wir einen Geo-Cache suchen und sind mehrere Stunden auf "Schatzsuche" im Wald gewesen, alle zusammen (war seine Idee)...das nenne ich schon Einsatz, oder?

Vielleicht muss ich ihm zwischendurch doch ab und an mal beide Kinder ein paar Stunden abnehmen, damit er mal was für sich tun kann...

LG

Andrea

Beitrag von bruchetta 09.10.10 - 11:19 Uhr

Entschuldige bitte, aber das ist doch Blödsinn von Deinem Mann.
Er arbeitet bis 17 Uhr.

Dienstags müßtest Du fast zeitgleich mit ihm zu Hause sein (17:30 Uhr) und Montags und Mittwochs bist Du etwa eine Stunde später als er da.

Da Du, wie Du schreibst nur Mo.-Mi. studierst, müßtest Du ja Donnerstags und Freitags zu Hause sein, nicht wahr?
Wenn Du also Donnerstags einkaufst (oder alternativ am Samstag) anstatt er am Freitag, fiele schon mal sein Freitagseinkauf weg.
Wenn Du vielleicht noch Donnerstags oder Freitags reiten könntest, wenn die Kinder in der Betreuung sind, fällt das nachmittagliche Reiten dann auch weg.

Das hieße also, dass er am Montag und Mittwoch EINE STUNDE die Kinder allein hat!!! Oh Schock, schwere Not! #schock

Ich schwanke zwischen Albernheit und Unverschämtheit.
Ihr habt es besprochen, Du hast ja auch keine ruhige Minute (Du mußt ja irgendwann auch mal lernen) und in solchen Situationen unterstützt man sich gegenseitig und jammert nicht rum, dass man sich um seine Kinder kümmern oder der Frau mal was abnehmen soll.

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:18 Uhr

Hallo,

danke erstmal für Deine antwort aber ich muss meinen mann auch mal in Schutz nehmen. Er biegt sich derzeit echt krumm. Hat viel Arbeit und könnte locker jeden Tag Überstunden machen - tut er aber nicht, weil er ja die Kinder holen muss. Dafür nimmt er sich die Arbeit mit nach Hause und sitzt jetzt gerade daran. Ich dagegen bin letzte Woche mehrmals später nach Hause gekommen, weil da irgendeine Praxismesse war und sich eine Vorlesung nach hinten verschoben hat - da war ich erst um 19.00 zu Hause.
Donnerstags und freitags bin ich - prinzipiell- zu Hause bis auf die Blockzeiten, Ausnahmen und Prüfungswoche...hatten wir aber noch nicht.
Ich kann halt auf dem Nachhauseweg abschalten - fahre ne Stunde mit der Bahn...er muss noch im Feldanzug die Kinder holen, die ihn dann auch nicht in Ruhe lassen und mit den Kindern kochen (ich weiß ja selbst, dass das nicht immer lustig ist). Habe jetzt vorgeschlagen, dass wir montags und mittwochs abens kalt essen (Brotzeit), weil die Kinder da im KiGa und bei der Tagesmutter warm bekommen...dazu hat er sich aber noch nicht deutlich geäußert.
In Betreuung ist donnerstags und freitags nur mein Großer, der Kleine ist dann mit mir zu Hause - reiten vormittags fällt also flach. Meist mache ich da den Haushalt - muss ja auch mal sein. Das mit dem Einkaufen werde ich mal vorschlagen - wobei ich bis jetzt immer das Gefühl hatte, dass er das gerne macht (geht auch sonst gern einkaufen).
Diesen Freitag ist allerdings auch der Wurm drin gewesen - mein Mann hat nen großen arbeitsaufwändigen Auftrag bekommen, mußte nach der Arbeit noch das Auto aus der Werkstatt holen, ist dann gleich nach Hause geflitzt, schnell umgezogen, den Großen zur Musikschule gefahren, dann zu Hause Einkaufssachen gepackt und zum Einkaufen. Ich habe auf den Kleinen aufgepaßt (hat allerdings die meiste Zeit noch Mittagsschlaf gemacht -habe also gelernt) und bin, als mein Mann mit dem Großen kam, zum Reiten gefahren...war auch erst um 19.30 wieder zu Hause, weil die Reitstunde so lange gedauert hat und wir nicht pünktlich auf dem Pferd saßen...nun ja....

LG

Andrea

Beitrag von mareliru 09.10.10 - 11:19 Uhr

Er hat sich Luft gemacht und nun geht es ihm besser. Nimm es so wie es war. Es ist eine Umstellung für alle. Er wird sich daran gewöhnen, lass Dir das Studium nicht verderben.

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:21 Uhr

Danke Dir für Deine aufbauenden Worte aber man macht sich halt immer so seine Gedanken...ich möchte ja nicht nur wegen des Studiums meine Ehe aufs Spiel setzen - das ist es sicher nicht wert.
Ich habe schon eine abgeschlossene Berufsausbildung, möchte aber nicht mehr in den Bereich zurück. Bei meiner interessenlage blieb da nur noch eine Erzieherinnenausbildung (längere Dauer, mehr Arbeitszeiten, geringere Qualifikatiion) oder eben dieses Studium...

Beitrag von alpenbaby711 09.10.10 - 12:42 Uhr

sorry aber dein Mann ist für mich ne echte Flachpfeife. Der Jammert rum das er mit den Kindern zuviel alleine ist? Was du mit denen alleine bist juckt den wohl nicht? Vor allem sind es auch seine Kinder und er selbst stellt sich bei der kurzen Zeit schon so an. Der hat echt nciht mehr alle Tassen auf der Schleuder.
Ela

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:24 Uhr

Ganz so eng sehe ich selbst es nicht. Er arbeitet wirklich viel, hilft im Haushalt, macht viel mit den Kindern und ist echt ein super Ehemann. Ich kann ihn verstehen und möchte es ihm - und mir- gern leichter machen, daher dieses Posting.
Nicht jeder Ehemann hätte die Entscheidung für ein Studium so mitgetragen - schließlich wird es von seinen Einkünften finanziert und wir müssen dadurch jetzt schon etwas mehr aufs Geld gucken.

Beitrag von alpenbaby711 09.10.10 - 19:35 Uhr

Sicherlich trägt nicht jeder die Entscheidung so mit aber später profitiert er schließlich auch davon und das ist auch in seinem Interesse wenn er keine Frau hat die nur von ihm ausgehalten werden will. Wie gesagt würdest du ständig unterwegs sein und alles auf seinen Schultern abladen könnte ich es ja vrestehen aber es sind doch nur wenige Stunden die er sich um die Kinder alleine kümmern müsste. Da finde ich seine Reaktion nach wie vor übertrieben. Andere Väter jammern da auch nicht rum.
Ela

Beitrag von anyca 09.10.10 - 14:07 Uhr

Dein Mann soll sich mal zusammenreißen. Wenn er bis 17h arbeitet, ist er doch frühestens 17.30h mit den Kiddies zuhause und Du kommst um 18.30 h, da kann man ja wohl kaum von "so viel mit den Kindern allein" reden.#kratz

Beitrag von a79 09.10.10 - 14:28 Uhr

Ich denke auch, dass im Moment der Stress an der Arbeit ein Mitgrund für seinen Missmut ist. Er arbeitet im Moment weniger, als er könnte, weil eben so viel zu tun ist. Dafür arbeitet er , z.B. jetzt gerade, von zu Hause aus. Ich komme halt heim, setze mich an den gedeckten Tisch und esse und bringe dann noch die Kinder mit ins Bett. Er holt ab, kocht, bespaßt die Kinder und macht dann noch das gleiche wie ich. Summiert sich wahrscheinlich.
Bis auf donnerstags bin ICH derzeit recht wenig allein mit den Kids, stimmt schon eher.

Beitrag von bi_di 09.10.10 - 17:49 Uhr

Hat er ein Arbeitszimmer oder irgendetwas, wo er sich zurückziehen und arbeiten kann?
Dann soll er das tun, wenn Du da bist. Essen und Ins-Bett-bringen kann er ja noch mitmachen ;).
Wenn bei einem von uns jobmässig viel zu tun ist, halten wir es immer so. Am Besten natürlich mit Absprache.

Kinder gewöhnen sich übrigens schnell an solche Gepflogenheiten.

Grüsse
BiDi

Beitrag von knutschkugel4 09.10.10 - 19:58 Uhr

ehrlich gesagt finde ich hier einige meinungen ziemlich krass
mein mann hat 3 Jahre lang studiert-ok mit dem Unterschied das er unter der Woche nicht heim kam
und ich muss sagen es ist für den Partner ne totale belastung -weil eins ist sicher -wenn die treaderöffnerin heim kommt - dann muss sie garantiert auch noch lernen


wir hatten auch zwischendurch phasen wo mir die hutschnur hochgegangen ist
und ich finde deinen vorschlag erst mal das reiten aufzugeben -echt gut
weil in der zeit könnt ihr was als family unternehmen


zieh dein Studium durch-aber findet Kompromisse
und glaub mir -im nachhinein sagen wir- die drei jahre haben den knall nicht gehört#liebdrueck

Beitrag von derhimmelmusswarten 09.10.10 - 20:02 Uhr

Das sind ja geradezu lächerliche Arbeitszeiten. Dein Mann ist echt ein Weichei. Andere Männer schieben Schichtdienst oder Contischicht oder Dauernachtdienste, 24-Stunden-Dienste oder sind auf Montage. Da ist meine Meinung von Bundeswehrsoldaten mal wieder voll bestärkt. Und andere weitaus mehr belastete Männer kümmern sich auch noch um ihre Kinder. Ich würde ihn auslachen!

Beitrag von knutschkugel4 09.10.10 - 20:03 Uhr

öhmmm -muss ich davon ausgehen -das dein mann bei der BW war -das du dadrüber urteilen kannst#klatsch

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