15. ÜZ. fürs 2. Kind...

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Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von somaus 08.10.10 - 23:14 Uhr

Hallo,
wir "üben" seit Juli 2009 am zweiten Kind und bis jetzt... nix!
Ich bin schon ziemlich deprimiert, weil es nicht klappt. Beim ersten Kind war ich im 4. ÜZ. ss! (Kaiserschnitt nach 9 Tagen Übertragung und schlechter kindlicher Herztöne.)
Habt ihr beim 2. Kind auch so lange gebraucht? Hat es nach so langer Zeit auf natürlichem Weg geklappt?

Ich kann auch den Kopf nicht ausschalten und es einfach abwarten, dass es klappt. Ein Monitoring im März hat gezeigt, dass alles in Ordnung sein müsste. Den Schritt Richtung Kiwu-Klinik möchte ich einfach nicht machen, weil es doch immer heisst, wer einmal ss war wird es auch wieder...

Sorry für das bla bla und danke für eure Antworten.

Viele Grüße,
somaus


Beitrag von neuschnee 09.10.10 - 07:56 Uhr

Liebe somaus, so ging es mir auch. Nach 12 ÜZ fürs 2. Kind sind wir in eine KIWU da ich auch schon 38 bin und nicht mehr so lange Zeit habe. Beim 1. Kind hats im 1. ÜZ geklappt (vorher schon mal aber leider frühe FG).

Nun hat sich rausgestellt, dass meine EL nicht mehr durchgägnig sind. Die FÄ sagte das käme öfter bei KS vor (hatte ich auch- nach 11 Tagen Übertragung - schlechte Herztöne). Ich habe ein Echovist und gestern eine Gebärmutterspiegelung gemacht. Eine Bauchspiegelung wäre die beste Diagnostik aber die traue ich mich nicht!

Wir warten jetzt auf das O.K. meiner Krankenkasse und starten dann die erste IVF.

Den Schritt in die KIWU fand ich auch sehr aufregend bin aber sehr froh nun bei den Profis zu sein. Meine Frauenärztin zu Hause hatte nie über die Eileiter gesprochen immer nur die Hormone geprüft und gesagt 1 Jahr üben ist normal...
Mach doch einfach mal ein Beratungsgespräch aus. Dann kannst du dir ja immer noch überlegen wie weit du gehst.

Ganz liebe Grüße von Neuschnee

Beitrag von lucccy 09.10.10 - 08:05 Uhr

Hallo,

was hindert Euch dran, in eine Kiwu zu gehen? Es kann sich nach dem ersten Kind doch was ändern: Deine Hormone können anders sein, Du weisst nicht, wie Deine Eizellreserve ist, ein Spermiogramm kann sich in ein paar Jahren auch komplett ändern, ...
Und wenn alles ok ist, habt ihr wenigstens in der Kiwu alles kontrollieren lassen. Vielleicht hilft das ja abzuschalten, wenn man weiss, dass alles passt.

Gruß Lucccy

Beitrag von es-ila 09.10.10 - 08:58 Uhr

Hallo,

uns geht es genauso wie dir.

Wir üben auch seit Anfang des Jahres für das zweite Kind, aber es klappt nicht. Bei unserem ersten Kind war ich auch recht schnell schwanger.

Wir sind im KIWU Zentrum in Behandlung und werden diesen Monat eine Insemination starten.

Da das Spermiogramm meines Mannes nicht gut ausgefallen ist.

Habt ihr schon ein Spermiogramm gemacht?

Liebe Grüße

Beitrag von tosca71 09.10.10 - 10:03 Uhr

Hallo Somaus,

ich bin auch so ein Fall!!!

Vor 4 Jahren war ich im 3. Uebungszylus SS und nun klappt es schon seit 2 Jahren nicht!!! Ich bin gerade in der WS meiner 2. IUI.

Bei uns hat sich das SG verschlechtert (war Zeitweise unter aller Kanone!!!) und da ich schon 38 bin ist meine Fruchtbarkeit laut Doc natuerlich auch gesunken, obwohl auch bei mir eigentlich soweit alles ok ist, ich habe regelmaessige ES mit einer leichten GKS die aber eigentlich kein Problem darstellen sollte.

Wie gesagt, wir haben den Schritt in Richtung KiWu-Klinik gewagt und ich bin froh darueber!!! Sollte die IUI diesen Monat nicht geklappt haben, mache ich eine Stimupause und im Januar mache ich die erste IVF.

Ich wuerde dir raten mal in die KiWu zu gehen, schaden kann es ja nicht...

Viel #klee und lg,

Tosca

Beitrag von fraeulein-pueh 09.10.10 - 10:23 Uhr

Hallo Somaus,
leider gibt es keine Garantie, dass man wieder schwanger wird, wenn man es schon einmal war. Google mal das Stichwort "sekundäre Infertilität".


LG Püh

Beitrag von ilva08 09.10.10 - 10:42 Uhr

Hallo,

zum Mut machen: Freunde von uns hatten mit dem ersten Baby ebenfalls kein Problem - probiert, schwups, schwanger.

Fürs zweite Baby gingen sie ein Jahr nach der Geburt zum Angriff über. Der Angriff dauerte 3 Jahre, inzwischen ist das Baby gesund auf der Welt.

Die Frau ist auch schon Ende dreißig.

Gegen KiWu - Klinik spricht nichts, sicher ist sicher. Ich hab dir die Geschichte aber mal geschrieben, weil ich finde, solche Geschichten machen immer Mut. :-)

LG Ilva

Beitrag von diebings 09.10.10 - 13:16 Uhr

Hi

Wir basteln inzwischen 2 1/2 Jahren am 2. Kind.
Bei unserer Tochter bin ich im 2. ÜZ schwanger geworden, aber nun klappt es nicht mehr!

Gesund sind wir beide...haben schon alles durchgetestet!

Weitere Schritte, sprich künstlich nachhelfen, wollen wir nicht!

Wir wollen den Stress, die Zeit und das Geld dafür nicht aufbringen!

Wir haben ein gesundes Kind...das ist mehr als viele Frauen jemals haben werden und dessen sind wir uns bewußt!

Sollte es so klappen...perfekt. Wenn nicht, können wir auch so glücklich sein!

LG, diebings

P.S.: http://www.urbia.de/club/Aus+drei+mach+mehr

Beitrag von highwaymom 09.10.10 - 20:39 Uhr

Wir üben jetzt bald drei Jahre am zweiten Kind#kratz. Tu mir da auch so ein bischen schwer zu glauben, das wir in eine Kiwu jetzt gehn müssen. Auf der anderen Seite ärgert es mich, das wir uns so lange haben hinhalten lassen. Haben uns auch immer den Satz anhören dürfen, das ich ja schon mal schwanger war und das klappt schon noch....nur Geduld#aerger
Habt ihr schon ein Spermio machen lassen? Bei uns sind die Werte nicht so gut, und wir lassen, wenn alles klappt im nächsten Zyklus, eine IUI machen. Wobei ich, vom Kopf her noch nicht soweit bin
LG
highwaymom

Beitrag von somaus 09.10.10 - 23:33 Uhr

Danke euch allen für die netten Antworten. Für alle, die unsere Entscheidung, nicht in die Kiwu-Praxis zu gehen: so sehr wir den Kinderwunsch haben aber wir sind der Meinung, wenn es nicht sein soll, dann müssen wir uns eben irgendwie damit abfinden. Wir wollen der Natur nicht ins Handwerk pfuschen. Es hat dann bestimmt Gründe, weshalb es nicht mehr klappt. Und wie schon gesagt wurde: wir haben ein gesundes Kind, das ist mehr als andere je haben werden!
Es sagt sich alles so leicht aber es zu akzeptieren, wird dann noch ein langer Weg.

Euch allen viel Glück!

Viele Grüße,
somaus

Beitrag von rinamausi1984 10.10.10 - 06:49 Uhr

Hallo somaus!

Wir üben bereits seit 18 Monaten für unser 2. Kind. Bei meiner Tochter war ich im 2. oder 3. ÜZ schwanger und konnte sie auch ganz normal entbinden.

Jetzt klappt es auch bei uns nicht mehr...

Zuerst wurde bei mir ein Hormoncheck gemacht. Dabei wurde eine leichte Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Mittlerweile nehme ich jetzt schon 6 Monate Schilddrüsentabletten.

Danach habe ich meinen Mann zum Spermiogramm geschickt, alles in Ordnung!

Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf die ganze Warterei. Ich wollte nicht nur jammern, sondern angreifen.

OK. Ich zum Arzt und hab auf ne Bauchspiegelung bestanden! Die war dann am 28.09.2010.

Ergebnis: Rechter Eileiter komplett dicht, linker Eileiter gering durchgängig!

Ich habe also eine minimale Chance auf natürlichem Weg schwanger zu werden.

Ich hatte mit so einem Ergebnis gerechnet, aber die Gewissheit zu haben, ist sowas von hart, das glaubt man gar nicht. Erst gestern wieder war ich nur am heulen!

Ich habe für uns einen Beratungstermin in einer kleinen Kinderwunschpraxis am 28.10. gemacht.

Ich finde die Aussage, dass man mit einer IVF oder ICSI der Natur ins Handwerk pfuscht nicht ganz so...
Bei einer IVF werden die Spermien ja nur in ein Reagenzglas gebracht. Sie befruchten die Eizellen von eigener Kraft!
Es passiert also das, was eigentlich im Eileiter passieren müsste...

Ob sich das wieder eingesetzte, befruchtete Ei aber dann in der Gebärmutter einnistet, das entscheidet die Natur!


Aber vielleicht hast Du recht und ich bin nur zu verbissen.
Ich bin 26 und kann mich im Moment gar nicht damit abfinden, dass das es jetzt gewesen sein soll.

Ich hätte niemals gedacht, dass mich eine Diagnose so fertig machen kann. Ich bin total am Boden - trotz der Option "künstlich" nachzuhelfen.
Es ist halt einfach nicht so schön und unkompliziert wie normal. Dazu kommen die Kosten...

Alles Gute! :-)

Beitrag von anastasia-wiesbaden 17.10.10 - 15:05 Uhr

Hallo!
Unser erster Sohn ist 15 Monate und wir haben seit der Geburt nicht verhütet, weil das nächste schon gleich hätte kommen können --- aber noch nix. Aber ich habe auch erst im Jan. 2010 abgestillt und hatte dann Zyklenlängen bis zu 6 Wochen. Weiß daher jetzt gar nicht so genau, im wievielten ÜZ ich wirklich bin. Die letzten haben ich mit persona und Temperatur-Messung genau überwacht, um die Chancen zu erhöhen. Ganz schön anstrengend und nervig.
Bei unserem Ersten hatte es damals 12 Monate gedauert. Lustigerweise waren wir damals (Okt 2008) genau in dem Monat, in dem es geklappt hatte, erstmalig im KiWuZ und dann ging es doch spontan.

Wir waren jetzt gerade wieder im KiWuZ Wiesbaden, da ich ja vom letzten Mal wusste, dass wir schlechte Werte hatten. Und tatsächlich: Spermiogramm ist sehr schlecht und ich habe eine Eizellenreifungsstörung. Daher hat Arzt entweder Insemination (wenn unser Kinderwunsch nicht so dringend ist) oder IVF vorgeschlagen. Wir werden dann wohl mit einer Insemination anfangen - den Schritt zur IVF trau ich mich auch noch nicht. Ich bin "erst" 36 und denke mir, ein bisschen Zeit habe ich noch. Trotzdem ist natürlich nach jetzt 15 Monaten Sex ohne Verhütung der Wunsch nach dem Zweiten schon groß.

Gerade heute habe ich meine BLutung bekommen, aber da die ganzen Anträge bei den KRankenkassen noch nicht laufen, werden wir diesen Monat mal wieder so probieren. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, weil es beim ersten Mal ja auch ging - aber es war wohl ein echter Glückstreffer beim ersten Mal. Mein Arzt meinte "unser Kind sei ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl". Deswegen will ich schon nachhelfen, denn noch so ein Wunder ist wohl unwahrscheinlich.

Ich bemühe mich momentan auch sehr, die Zeit als Familie zu dritt so zu genießen und mir das Leben mit der Sehnsucht nach dem zweiten Kind nicht zu schwer zu machen. Tageweise klappt das gut, andere Tage (wie heute, wenn ich wieder mal meine Regel bekommen habe) klappt es halt nicht so. Und so nutze ich den Mittagsschlaf unseres Kleinen um stundenlang in Kinderwunsch-Foren zu surfen...

Aber jetzt ist genug, der Sonntag nachmittag wird ganz traditionell mit einem Kaffee und Kuchen eingeleitet!


#koch

In diesem Sinne einen schönen Sontag an alle!
Daniela