Anzahlung gleich Kaufverpflichtung?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von .miechen 09.10.10 - 04:33 Uhr


Hallöchen,

ich hab eine Frage an euch.

Und zwar hab ich am 21.09. in einem Baby-Center einen Kinderwagen gesehen der mir einigermaßen gefiel.
Die Verkäuferin meinte "mündlich" das ich eine Anzahlung tätigen könnte (somit reservieren) und falls er mir nicht gefallen würde eine "Umbuchung" vornehmen darf könnte. Also das Geld nicht wieder bekomme aber dafür etwas anderes (also als eine Art Gutschein) kaufen dürfte.
Darauf habe ich mich dann auch eingelasen, 50€ angezahlt und auch eine Art Quittung unterschrieben, wo auch der Restbetrag ansteht (logisch).

Nun hab ich einen besseren Kinderwagen gefunden und habe bei diesem Baby-Center angerufen um diese "Umbuchung" vorzunehmen. Daraufhin meinte jedoch die Verkäuferin (ich bin mir nicht sicher ob es die gleiche Frau war wie damals) sie wüsste von nichts und wüsste nicht wie ich darauf kommen würde.

Ich war dann natürlich etwas geschockt und habe ihr dann freundlich erklärt das mir das ja so versprochen wurde sonst hätte ich mir diese Option ja nicht freigehalten. Nun hatte ich ihr vorgeschlagen einen MaxiCosi dort abzukaufen für dann ungefähr 100 €. Also würden wir ja ins Geschäft kommen. Morgen kriege ich die Antwort ob das so möglich ist oder nicht.

Meine Frage ist jetzt. Bin ich darauf hin zum Kauf verpflichtet ?? #kratz
Auch wenn ich ihr entgegenkommen würde und etwas anderes kaufen würde. Nur halt nicht diesen Kinderwagen.
Oder müsste ich auf das Entgegenkommen der Verkäuferin hoffen?? #schwitz

Sorry das die Frage so spät kommt, konnte nicht einschlafen, musste das mal loswerden.
Danke schonmal für die Antworten.

Liebe Grüße .miechen

Beitrag von nick71 09.10.10 - 08:07 Uhr

"Morgen kriege ich die Antwort ob das so möglich ist oder nicht."

Warte doch erst mal so lange ab. Und dann sprich ggf. mit der Verkäuferin, die dir zugesichert hat, dass du auch einen anderen Wagen nehmen kannst und die Anzahlung in dem Fall auf diesen Wagen verrechnet wird. Wenn die sich da jetzt total querstellen, bleibt dir eh nur der Gang zum Anwalt...Recht hin oder her. Ich denke aber, dass sich das Problem zu deinen Gunsten lösen wird.



Beitrag von arienne41 09.10.10 - 08:45 Uhr

Hallo

Ein gutes Geschäft gibt dir das Geld wieder.

Sollte die Verkäuferin das ablehnen möchtest du den Fillialleiter sprechen, lehnt er es auch ab möchtest du mit dem Bezirksleiter sprechen.

Beitrag von vwpassat 09.10.10 - 13:40 Uhr

Ich denke auch, dass Du Dich mit dem Laden einigen kannst.

Eine Anzahlung ist m.E. bindend für den Kauf. Also freundlich bleiben.

Beitrag von .miechen 09.10.10 - 14:24 Uhr


Hallöchen,

danke für die Antworten.

Puhh... mir ist echt ein Stein vom Herzen gefallen. Die Kollegin meinte das die das eigentlich nicht machen (Umbuchen) aber bei uns hat sie bzw. der Chef, eine Ausnahme gemacht.

Nun haben wir einen Maxi-Cosi für 100€ gekauft und die Stornierung für den Kinderwagen unterschrieben.

Ich bin echt dankbar für diesen Verlauf.
In Zukunft werde ich ganz Vorsichtig sein mit Anzahlungen.

Vielen Dank nochmal für die Antworten.
Liebe Grüße von der erleichterten .miechen #winke

Beitrag von vwpassat 09.10.10 - 21:12 Uhr

Siehste, alles halbsoschlimm.

Eine Anzahlung macht man ja auch nur, wenn man was bestimmt haben will und nicht um noch zig andere Dinge zu begutachten.