Mathearbeit?

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Beitrag von claudia_71 09.10.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

unser Sohn (7.kl. HS) hatte letzte Woche eine Matheprobe (nicht angekündigt). Schnitt 4,9 #schock, naja, abgehakt #schein

Darin wurden Matheregeln abgefragt, er musste also bei 5 von 6 Fragen die Regel hinschreiben, eine Aufgabe war zum rechnen. Die Rechenaufgabe konnte er, die Regeln konnte er nicht formulieren. Er kann sie aber sehr wohl umsetzen.

Hattet ihr sowas auch schon? Also eine Matheprobe, in der fast nur Regeln abgefragt werden?

LG Claudia

Beitrag von suameztak 09.10.10 - 11:07 Uhr

bei uns nennt sich das einfach schriftliche Hausaufgabenüberprüfung (falls die Kinder die Regeln lernen sollten) und kommt häufiger mal vor.

Beitrag von delfinchen 09.10.10 - 12:04 Uhr

ja, so haben dann die mal ne chance, die lernen. ob sie das gelernte dann auch umsetzen können, steht natürlich auf nem anderen papier.

ich frage in jeder mathearbeit regeln mit ab.

lg,
delfinchen

Beitrag von miomeinmio 09.10.10 - 12:09 Uhr

Na da kann man dann mal sehen wer die regeln formulieren kann und wer nicht! es ist nciht vorgeschrieben, dass in einer Mathearbeit gerechnet werden muss. Außerdem müssen Regeln ja gekonnt werden und somit auch abgefragt werden können.
Ankündigungen sind nicht vorgeschrieben. Es soll ja auch eigentlich überprüft werden, wass die Kinder können (jederzeit), nicht was sie gerade im Kurzzeitgedächtnis haben.
Ich finde das so korrekt!

Woher weißt du eigentlich den Schnitt, der wird doch eigentlich nicht mehr mitgeteilt, oder aus welchem Bundesland kommst du?

Beitrag von arkti 09.10.10 - 16:58 Uhr

Bei uns wird der Schnitt fast immer mitgeteilt.
Warum auch nicht?
Ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit zu sehen ob es am Kind, am Lehrer oder sonstwas liegt wenn eine schlechte Note geschrieben wurde.
Es gibt auch Klassenarbeiten wo Kinder mit einer 4 zu den besten gehören, da liegt es wohl dann nicht alleine am Schüler.

Der Datenschutz wird heute ziemlich übertrieben.

Beitrag von rienchen77 09.10.10 - 13:07 Uhr

ja sowas gabs bei mir zur Hauptschulzeit auch...ich konnte alles anweden aber ich konnte es nicht erklären wie so.... dementsprechen hab ich die ein oder andere Arbeit auch in den Sand gesetzt....

Beitrag von claudia_71 09.10.10 - 13:41 Uhr

Danke euch!

Ich kenns halt andersrum - also eine Arbeit mit vielen Rechenaufgaben und ev. mal 1 oder 2 Regeln aufschreiben. Ausserdem haben wir immer mit Beispiel erklären müssen, aber sie durften nur die Regel hinschreiben.

Ich weiß den Durchschnitt, weil uns gesagt wird, wieviele Kinder welche Noten haben, und dann kann man das ja selber errechnen. Wir sind in Bayern.

LG und danke nochmal! Claudia

Beitrag von erstes-huhn 09.10.10 - 19:07 Uhr

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das dass Abfragen von Matheregeln, als Regel Sinn macht. Meist können die Kinder den akuellen Mathestoff gute (auch wenn sie nicht unbedingt die Regeln dazu benennen können).

Nach einger Zeit kommt etwas neues und das gelernte wird irgendwo im Hirn abgelegt.

Diejenigen aber, die etwas mit den Matheregeln anfangen konnten, die können ihr Mathewissen viel schnell wieder auffrischen, als die andern.

Beitrag von denila 12.10.10 - 02:12 Uhr

So eine Mathearbeit hatte meine Tochter letztens auch.
Sie musste nur bei 4 Aufgaben rechnen und der Rest war Regeln und Herleitungen. Gelernt hatte sie die zwar auch nicht, aber noch ganz gut im Kopf und den Rest konnte sie sich ja noch denken.
Wer muss den Satz des Pythagoras schon anwenden können, wenn er ihn herleiten kann:-p
Meine Tochter fand es gut so. Ich selbst sehe zwar kaum Sinn dadrin(ich kann vieles noch rechnen, weiß aber nicht wie es heißt) aber es ist eigentlich wirklich eine Chance für die fleißigen Lerner.