Wie ist das Leben mit einer Katze ? Wir brauchen Tipps !

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von olchen81 09.10.10 - 12:11 Uhr

Hallo ,

wir brauchen Tipps, Erfahrungsberichte und viel Wissen .

Unsere Tochter-3 Jahre alt - ist seit sie schauen und begreifen kann vernarrt in Katzen, ihr Alltag dreht sich um Katzen :-)

Sie sieht überall Katzen und gerät in Verzükung.
Wir dachten es sei so eine Kleinkind Begeisterung , aber sie meint es ernst.
Seit neustem sagt sie immer : " Ich gehe raus und fange mir eine Katze , werde sie streicheln und sie wird im Korb bei mir schlafen "

Wir haben einen "alten" Hund ca. 13 Jahre und Hasen...sind also nicht ganz Tierneulinge---aber Katzen Neulinge.
Weder mein Mann noch ich hatten jeh eine Katze oder haben uns vorher für Katzen interessiert .

Unsere Tochter ist sehr schüchtern Fremden gegenüber .
Sie geht mit dem Hund und mit den Hasen sehr liebevoll und verantwortungsvoll um.
Sie schaut sogar immer ob alle Wasser haben .

Unsere Wohnsituation ist so: Wir haben ein Haus mit Garten und Platz , nicht soooooooooo viel--aber es würde vielleicht reichen.

Nun ist es so , dass wir ein Baby haben, ein Monat alt wird unser Kleiner morgen.
Wie ist mit Katzen und Babys ?
generell Kleinkindern ?

Es ist nicht so, dass wir ein "Kuscheltier" suchen mir ist bewußt dass ein Tier ein Tier ist ---auch unsere Tochter mag Katzen nicht nur des Streichels wegen.

Mein Mann mag aber überhaupt keine Katzen, deshalb müssen wir Überzeugungsarbeit leisten.
Dem Hund sind Katzen egal , sie reagiert nicht auf Katzen...habe ich schon oft ausprobiert, sie reagiert auch nicht auf unsere Hasen, schnuppert und gut ist .

Ich lese zur Zeit viel über Katzen-Haltung und weiß noch nicht genau ob reine Wohnunghaltung oder Freigänger .
Freigänger: da spricht unsere Nachbarschaft etwas dagegen.
Müssen wir da fragen ob wir dürfen ?
Unsere Nachbarn haben eine Katze die fast ausschließlich draußen herumläuft, wegen dieser gibt es oft Ärger in der Nachbarschaft .
:-( ( nicht mit uns :-) )

Die Wohnungshaltung ---ich weiß auchnicht.

Beschreibt doch BITTE euere Wohnsituation, WIE? WO? alles !Wo stehen die Katzenklos...

Mein Mann mag keine Katzen weil er meint sie "sind dann überall" im Haus...der Hund ist ja nur auf dem Fußboden.
Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine.
Kann man denn eine Katze gar nicht erziehen ?

Ihr denkt sicher :
Ohje besser keine Katze für diese Familie...Aber ich habe irgendwie das Gefühl meine Tochter braucht "ihre" Katze .
Sie fühlt sich aus welchem Grund auch immer, zu Katzen verbunden.

Sie ist ein schüchternes Mädchen, die nur bei dem Thema aufblüht , vielleicht würde ihre Katze ihr etwas helfen ...schwer zu beschreiben wie ich es meine .

Natürlich werde ich mich um das Tier kümmern und es versorgen.

Welche Rassen sind besonders "Familienfreundlich" ?
Aber wahrscheinlich werden wir dann erstmal im Tierheim schauen ob sich unsere Tochter dort verliebt .
Ein erwachsenes Tier ist "besser" ? oder ?

Bitte erzählt uns alles !

so nun genug geschrieben, ich muß aufräumen.
Danke im voraus

lg

Beitrag von nadine1976 09.10.10 - 12:36 Uhr

Hi,

also wir waren auch Katzenneulinge, daher haben wir uns im Tierheim nach einer Katze umgeschaut, die man nicht mehr groß erziehen musste. Unser Mica war damals ein Jahr alt und nur reine Wohnungshaltung gewöhnt.
Wir haben ein Haus, mittlerweile zwei Katzen, obwohl mein Mann auch nicht mal eine wollte. Beide gehen raus und wir haben keine Probleme mit den Nachbarn. Die wissen wo die Beiden hin gehören und gut.
Sie dürfen bei uns auch nicht in jedes Zimmer, Schlafzimmer ist z.B. tabu, außer mal Sonntags ein paar Minuten bevor wir aufstehen, da dürfen sie mal kurz ins Bett, aber sonst nicht.
Katzenklos haben wir zwei, eins im 2.OG und eins im EG. Beide im Flur.

Ich würde Euch, wenn, dann eine ältere Katze empfehlen, also ich meine jetzt nicht älter im Sinn von alt, aber eine, die ihr Flegelalter schon hinter sich hat. Im Tierheim sitzen so viele arme Katzen, die nicht so alt sind. Erkundigt euch dort doch einfach mal.
Außenhaltung ist für Katzen immer schöner als Innen, aber wenn ihr etwas blöde Nachbarn habt, also, das müsst Ihr abwägen.
Schön sind auch zwei Katzen, ich möchte sie nicht mehr missen, ganz ehrlich.

Falls du noch Fragen hast, immer her damit.
Gruß Nadine

Beitrag von k_a_t_z_z 09.10.10 - 12:51 Uhr

Ich würde Dir nicht generell abraten - aber Eure Situation ist keinesfalls optimal:

- Eine Einzelkatze sollte man niemals allein in eine Wohnung sperren - da vereinsamt sie ohne Artgenossen. Menschen oder andere Tiere sind kein Ersatz. Da Freigang bei Euch nicht so doll ist sollten es also auf jeden Fall zwei sein wenn sie drin bleiben müssen.
Du musst bei Freigang niemanden fragen - ich hätte bei latent katzenhassenden Nachbarn aber immer Sorge ob sie ihr etwas antun.

- Dein Mann mag keine Katzen - schlecht. Umgekehrt kann ich mit Hunden wenig anfangen und mich könnte niemand "überzeugen" mit einem zusammen zu leben.

Man kann Katzen in gewissem Maße erziehen aber nie so wie Hunde, dazu sind sie zu unabhängig.

- Das kann bei Deiner Tochter durchaus noch nur eine Phase sein wie bei vielen anderen Mädchen die mit Pferden.

- Du musst auf ein Baby und ein kleines Kind aufpassen - wenn sie eine Katze aus Versehen falsch anfassen wird sie sich wahrscheinlich wehren - mit ihren Krallen. Und da das etwas Neues ist wirst Du viel zu tun haben...

- Auch wenn Dein Hund draussen nicht auf Katzen reagiert - wenn eine in sein Heim einzieht kann das ganz anders aussehen.

- Du musst eine (zwei) Katze finden die sich mit Hunden UND Kindern verträgt. Es gibt keine besonders familienfreundlichen Rassen - das ist immer charakterabhängig.



Wie gesagt - alles in allem nicht wirklich optimal, zu viele Faktoren die dagegen sprechen. Ich würde das nur tun wenn die Katze rausgehen kann.


LG, katzz


Beitrag von suameztak 09.10.10 - 13:03 Uhr

Hallo,

ich würde es an deiner Stelle nicht machen. Deine Tochter ist die einzige, die wirklich eine Katze haben möchte. Und wenn sie in ein paar Monaten ihre Meinung ändert, wer steht dann noch hinter dem Tier, das durchaus etwas anstellen kann, nerven kann, höhere Kosten verursachen kann. Alles Sachen, die man ganz leicht akzeptiert, wenn man sich voller Überzeugung eine Katze hält.
Dann kannst du auch noch nicht abschätzen, wie sich eurer Baby der Katze gegenüber verhalten wird. Viele Kleinkinder gehen nicht gerade sanft mit Katzen um und die Katzen wehren sich dann mit Krallen und Zähnen. Oder sie suchen sich ein neues Heim in der Umgebung.
An deiner Stelle würde ich noch ein paar Jahre warten, und erst wenn sich die ganze Familie eine Katze wünscht, eine Katze ins Haus holen.
Katzen und Kaninchen ist auch nicht immer eine gute Kombination, eure Kaninchen bekommen doch sicher regelmäßig Auslauf. Oft jagen Katzen dann die Kaninchen und können sie verletzen oder die Kaninchen bekommen vor Angst Durchfall. Bei älteren Hunden ist es auch nicht immer selbstverständlich, dass sie noch eine Katze akzeptieren, wenn sie es bisher nicht kannten.

Ich habe jahrelang im Tierschutz gearbeitet und es ist so frustrierend, wenn junge Familien die Katzen wieder abgeben, weil sie doch nicht in den Haushalt passen.
Vielleicht findet ihr ja eine Katze in der Nachbarschaft, für die deine Tochter die "Patenschaft" übernehmen kann. Das Tier regelmäßig besuchen, beschmusen, bespielen, mit Leckerchen verwöhnen, in den Urlaubszeiten der Besitzer versorgen (mit deiner Hilfe natürlich)...

Viele Grüße und viel Glück für die "richtige" Entscheidung.

Beitrag von truli 09.10.10 - 13:10 Uhr

Nicht nur der Tochter zuliebe,denn die Arbeit bleibt beu Euch hängen.Katzenhaare,Katzenklo ect.Also ich war auch so ,das ich meinen Kindern zuliebe 2 Katzen geholt habe.Und nun!Arbeit habe nur ICH.Möbel auch schon mehr oder weniger versaut:-[


Und seit neuestem Kakt unser Kater in die Badewanne:-[

Trotzdem Viel Glück bei Eurer Entscheidung;-)


Sandra#katze

Beitrag von frischerduft 09.10.10 - 13:26 Uhr

Hallo,

also 1. finde ich es schon mal toll, dass du im Vorfeld Gedanken machst, ob Katze oder nicht.

Was ich allerdings problematisch finde: dein Mann möchte keine Katze und du musst ihn überreden. Außerdem habt ihr noch einen Hund und Hasen, mit denen sie sich erst mal vertragen muss bzw. die Tiere aneinander gewöhnt werden müssen.

Nur zur Info: ich habe mein ganzes Leben lang Katzen gehabt, kann also auf einiges an Erfahrung zurück blicken und einiges kommt durch meine beiden Fellnasen Mietzi und Raja immer noch dazu.

Pauschal kann man nicht sagen:
"ja, hol dir eine - es wird schon gut gehen."
Denn jede Katze ist anders, oftmals charakterlich so, dass man als Mensch Reaktionen der Katze nicht vorhersehen bzw. verstehen kann.
Das könnte gerade im Zusammenleben mit kleinen Kindern zum Problem werden. Katzen lassen sich in einem Moment noch herrlich beschmusen, im nächsten Moment - falsche Berührung des Menschen! - wird gebissen und gekratzt. Eben die Natur der Katze. Dazu kommt, dass man sie nur in sehr geringem Maße erziehen kann.
Bei uns ist es so, dass unsere Katzen uns "erzogen" haben. :-)

Meine Meinung: lass deine Kinder noch ein klein wenig älter werden und schafft euch dann eine Katze an, wenn dein Mann auch sei ok gibt. Meiner Meinung nach solltet ihr ein junges Tier zu euch nehemen, denn die Gewöhnung an vorhandene Haustiere wird meiner Erfahrung nach von erwachsenen Tieren nur in sehr geringem Umfang toleriert.

Ich bin wie eine Vorschreiberin hier auch ehrenamtlich im Tierschutz (Tierheim) tätig. Mir blutet jedes Mal erneut das Herz, wenn ein vermitteltes älteres Tier wieder gebracht wird, weil es sich mit den schon vorhandenen Haustieren (ob Hund, Katze, Maus etc.) nicht verträgt. Eine Tortour für die Katzen. Dazu kommt, dass jede Katze aus dem Tierheim bereits eine Vorgeschichte hat, die nicht immer bekannt ist und ihr Verhalten Menschen gegenüber in großem Umfang beeinflussen kann.

Von der Haltung her optimal finde ich, wenn Katzen Freigang haben können. Reine Wohnungshaltung halte ich persönlich für nicht artgerecht. Wenn es doch nicht anders möglich sein sollte, empfehle ich, auf jeden Fall eine zweites Tier dazuzuholen, da eine einzelne Katze sonst vereinsamt.

Ich wünsche euch, dass ihr die richtige Entscheidung trefft. Gut fand ich auch den Rat einer Vorschreiberin, in der Nachbarschaft zu schauen, ob deine Tochter nicht erst einmal ein "Patentier" umsorgen könnte.
Vieleicht stellt sich die große Katzenliebe nach einer gewissen Zeit doch nur als Phase heraus - wer weiß.

Alles Gute

Nici

Beitrag von alkesh 09.10.10 - 20:29 Uhr

Ich will es mal kurz und knapp formulieren:

Ich liebe meine zwei Tiger und würde sie für nichts auf der Welt hergeben ABER, ich glaub nicht das mir nach den Beiden noch mal Katzen ins Haus kommen!

LG

Beitrag von ippilala 09.10.10 - 20:46 Uhr

>Beschreibt doch BITTE euere Wohnsituation, WIE? WO? alles !Wo stehen die Katzenklos...

Berlin, Wohnung, 3 Zimmer, 85m² Klo steht auf dem Flur.
Davor 2 Zimmer 70m² und im Winter waren auc nur die 2 Zimmer für sie begehbar.
Auf Schränke geht sie selten. Kaputt geht nur etwas, wenn sie lebende Tiere jagd.


Deine Nachbarn dürfen zwar etwas sagen, abe rnichts unternemen. Eine Katze müssen sie auf jeden Fall dulden, auch in ihrem eigenen Garten. Es gibt allerdings eine Maximalzahl an Katzen, die gleichzeitig auf einem Grundstück sein dürfen, wenn man es nciht will. Aber da ihr eh nur eine wollt, ist das egal.

Geh zum Tierheim und lass dich beraten.

Unsere katze ist für eine Katze ganz gut erzogen. Sie hört auf mich, wenn sie etwas nicht darf. Sie bleibt stehen, wenn man es möchte. Sie hört auf Wespen zu jagen, wenn man ihr es verbietet. Sie geht auch nicht ans geöffnete Fenster, solange man im selben Raum ist.

Was verstehst du unter familienfreundlich? Besonders ruhig? Besonders verspielt?

Beitrag von pechawa 10.10.10 - 10:55 Uhr

Hallo,
Zitat "wie ist das Leben mit Katze?"
ich kann mir ein Leben ohne nicht vorstellen. Unsere Katze ist mehr als 13 Jahre alt, hat das 1. Lebensjahr ganz im Haus verbracht, ab dem 2. Lebensjahr hatte sie Freigang, weil wir in eine verkehrsarme Gegend umgezogen waren. Diesen Freigang nutzt sie allerdings nur, wenn wir uns draußen befinden. Weil sie im ersten Jahr keinen Kontakt zu Katzen hatte und weil sie dann kurz nach ihrem ersten Freigang 2 mal von anderen Katzen gebissen wurde, ist sie heute unverträglich mit den meisten Katzen. Für mich ist es allerdings eine Traumkatze und ich bilde mir auch ein, dass sie mich versteht, wenn ich mit ihr spreche ;-) Sie kommt zwar auf die Couch, rennt aber selten über die Tische, sie ist in ihrem Fressen sehr wählerisch, ich kann mich aber zu 90 % darauf verlassen, dass sie nicht an das Essen geht, was auf dem Tisch steht - 100 % gibt es nicht bei Katzen #rofl Sie schmust, aber wenn sie nicht will, dann will sie nicht! Sie hat in ihren 13 Jahren zweimal in die Wohnung gepieselt - kurz gesagt, ein Prachtexemplar :-)

Und nun zu deiner Situation. Ich kann deine Tochter verstehen, Katzen haben mich auch von klein an fasziniert.
Eine kleine Babykatze ist wirklich süß, würde ich aber in eurer Situation mit Baby und anderen Tieren nicht empfehlen, denn dass macht wirklich viel Arbeit in dem ersten Jahr - es sei denn, du traust dir das zu? Dann musst du allerdings auch darauf achten, dass sie euren alten Hund in Frieden lässt - wird sie allerdings freiwillig nicht tun!
Ist eine Katzenallergie bei euch ausgeschlossen? Kann man testen, wenn man öfters ins Tierheim zu den Katzen geht, was ich dir auch empfehlen würde. Geht in das Tierheim in eurer Nähe und informiert euch. Das wartet bestimmt schon die Katze für deine Tochter ;-) und ich finde es wichtig, denn ein sensibles Kind, so wie du euer Kind beschreibst, wird durch eine eigene Katze sehr viel "Seelentrost", Bestätigung, Freundschaft usw. bekommen. Sie wird "aufblühen", allerdings muss das nicht heißen, dass sie Menschen gegenüber aufgeschlossener wird, wenn du verstehst, was ich meine ;-) es wird ihr aber gut tun, diese Freundschaft zum Tier. Und die Rasse ist völlig egal! Lasst euch die Tiere zeigen, die für Kinder und Hund geeignet sind und rede deiner Tochter nicht in ihre Entscheidung rein. Es soll ihre Katze sein und sie darf aussuchen. Wenn ihr euch für ein Einzeltier entscheidet, sollte es Freigang haben dürfen - wir hatten damals Fehler gemacht und nun haben wir eine Katzen unverträgliche Katze!
Und dein Mann wird schon spätestens dann zustimmen, wenn es sieht, wie gut das Tier dem Kind tut. Aber eins wird immer sein, denn deine Tochter ist erst 3 Jahre alt: Du hast die Verantwortung,

liebe Grüße
Pechawa

Beitrag von olchen81 10.10.10 - 13:59 Uhr

Hallo,

ich bin sehr dankbar für alle Antworten !
Dir antworte ich zuerst, da mein Kleiner gerade schläft und 10 min Pause sind drin !
:-)

Danke, ich glaube du hast mich am "meisten" verstanden.
Mir ist die "Arbeit" mit einem Tier durchaus bewußt, ich bin nicht naiv.
Die Katze soll auf keinen Fall ein Babysitter oder ein Spielzeig sein.

Unsere Tochter weiß wirklich mit Tieren umzugehen, ihrem Alter entsprechend.
Es kann natürlich nur eine "Phase" sein, aber sie hat noch nie Phasen gehabt.
Wenn sie sich für etwas interessiert ( leider sind es wenige Bereiche ) dann ist es bisher nicht vergangen.

Mir wäre die "Arbeit " es wert, wenn es sie "glücklich" macht .

Auf Katzenhaare haben wir uns testen lassen.
War das erste Argument meines Mannes.

Es soll nicht schon morgen ein Tiger einziehen, wahrscheinlich warten wir bis unsere Hündin gestorben ist .
Sie ist nicht mehr so fit und soll wirklich noch eine ruhige Zeit haben .

Die Antworten haben mir schon einwenig Angst gemacht , ich gebe es zu.

Mein Mann mag wirklich gar keine Katzen, aber er muß sich ja nicht stundenlang mit dem Tier befassen.
So abgeneigt ist er nicht.
Das Glück der Kinder wiegt mehr .

Ich traue mir zu noch ein Tier zu versorgen , will aber nicht zu blauäugig sein und werde mir Bücher besorgen und möchte deshalb den wirklich Zeitaufwand / Arbeitsaufwand wissen ?
Was ist zu tuen?
Wie aufwändig ist Klo sauber machen ?
Wie teuer Futter / Tierarzt etc. ?
sowas

:-)
Wenn dann soll es wirklich nicht irgendein Tier werden, kein KatzenBaby, die mag meine Kleine natürlich auch, aber es sind die großen die meine Kleine anziehen.
Eine ruhige ältere wäre etwas für sie .

oh da ist jemand wach...
entschuldige schreibe später weiter.

Beitrag von pechawa 10.10.10 - 17:13 Uhr

Hallo,

Katzen sind viel weniger aufwändig, als Hunde. Sie kommen freiwillig zu einem schmusen, wenn sie das möchten und zeigen notfalls mit den Krallen, wenn sie das nicht möchten.
Im Haushalt einer Katze sollte täglich Staub gesaugt werden, wir benutzen Klumpstreu im Katzenklo und die Hinterlassenschaften entferne ich 1 x pro Tag mit einer kleinen Schaufel - einmal pro Woche kommt der gesamte Inhalt des Katzenklos in den Müll. Das sind ca. 5 Minuten pro Tag, allerdings gibt es Katzen, bei denen muss nach jedem "Geschäft" das Klo sauber gemacht werden.
Täglich füttere ich Trockenfutter von Hills (beziehe ich vom Tierarzt oder Fressnapf) und da unsere Katze schlank ist, darf sie soviel fressen, wie sie mag. Der Beutel von 25,- Euro reicht für ca. 5-6 Wochen. Ebenfalls bekommt sie 3-4 mal pro Woche ein kleines Döschen Feuchtfutter - am liebsten mag sie das von Aldi für 0,25 Euro pro Portion.
Tierarztkosten sind natürlich nicht zu kalkulieren, deswegen sollte man regelmäßig einen Betrag sparen, wenn man diese Kosten nicht mit 1 Zahlung bezahlen kann, denn eine OP kann schon mal schnell einige Hundert Euro kosten. Wir hatten bis jetzt Glück, denn außer den beiden Bissen von der fremde Katze sieht unsere den Tierarzt nur 1 x pro Jahr für das Impfen, was allerdings nun auch weg fällt, da ich unsere alte Katze nicht mehr impfen lasse (außer Tollwut alle paar Jahre). Ebenfalls 2-3 x im Jahr eine Wurmkur von ca. 10,- Euro.
Dann braucht die Katze einen Schlafplatz, wobei ich da nichts extra kaufen würde, denn Katzen schlafen nicht dort, wo der Mensch will ;-)
Einen Kratzbaum brauchst du nur, wenn Katze das möchte - wir hatten unseren verschenkt, denn unsere Katze mochte den nicht.
Und wenn ihr ein Tier aus dem Tierheim nehmt #pro müsst ihr später nicht zum Kastrieren und Chippen.
Was dein Mann betrifft: meiner mochte früher nie eine Katze, aber er war es, der unser Tier mitbrachte und der heute sehr liebevoll mit ihr umgeht. Vielleicht geht es deinem Mann auch so, ich meine die Liebe auf den 2. Blick ;-)
Hier ist noch ein link von einem Katzenforum, welches ich sehr informativ finde
http://www.katzen-links.de/katzenforum2/index.php

Liebe Grüße
Pechawa

Beitrag von ne1985 10.10.10 - 15:36 Uhr

>Nun ist es so , dass wir ein Baby haben, ein Monat alt wird unser Kleiner morgen.
Wie ist mit Katzen und Babys ?
generell Kleinkindern ?<

kann man nicht verallgemeinern, so unterschiedlich, wie die Menschen sind, sind auch die Katzen. Einige legen sich zum Baby in den Kinderwagen, andere verstecken sich in der hintersten Ecke, weil sie mit der Lautstärke und den schnellen Bewegungen nicht zurecht kommen. Falls ihr euch für eine Katze entscheidet, solltet ihr beide Kinder mitnehmen, wenn ihr euch die Katze aussucht.

>Freigänger: da spricht unsere Nachbarschaft etwas dagegen.
Müssen wir da fragen ob wir dürfen ?
Unsere Nachbarn haben eine Katze die fast ausschließlich draußen herumläuft, wegen dieser gibt es oft Ärger in der Nachbarschaft .
:-(( nicht mit uns :-))<

Ihr müsst nicht fragen, aber falls die Katze etwas anstellt, müsst ihr damit rechnen, dass auch ihr Ärger mit den Nachbarn bekommt. Es ist nicht gerade gut für ein nachbarschaftliches Verhältnis, wenn die Katze den Sandkasten oder das Kräuterbeet vom Nachbarn als Katzentoilette benutzt oder das Zwergkaninchen im Nachbargarten jagt, die Holzgartenmöbel als Kratzbaum benutzt... und wenn ihr jetzt schon wisst, dass ihr empfindliche Nachbarn habt...


>Die Wohnungshaltung ---ich weiß auchnicht.

Beschreibt doch BITTE euere Wohnsituation, WIE? WO? alles !Wo stehen die Katzenklos...

Mein Mann mag keine Katzen weil er meint sie "sind dann überall" im Haus...der Hund ist ja nur auf dem Fußboden.
Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine.<

Wir wohnen über zwei Etagen und haben noch einen Keller. Die Katze hat eine Katzenklappe und kann raus. In der oberen Etage sind unsere Schlafräume, da ist Katzenverbot. Die Toiletten stehen im Keller und im Bad. Unser jetziger benutzt sie auch richtig, der Vorgänger wollte nicht zuscharren oder hatte die Toilette verfehlt. Die Küche ist immer zu, so dass die Katze nicht alleine in die Küche läuft. Unsere jetzige Katze geht nicht an die Möbel, der Vorgänger hat uns einiges zerkratzt. Im Sommer, wenn wir die Terrassentür aufhaben, kommt schon mal eine fremde Katze rein und markiert gegen die Polstermöbel. Kerzen darf man nie aus dem Auge lassen, wir hatten mal eine brennende Katze, die sich auf den Adventskranz gesetzt hatte, als ich kurz was aus dem Kühlschrank holen wollte. Mit Blumen und Katzen haben wir auch noch keine gute Erfahrungen gemacht, die Vasen werden regelmäßig umgeschmissen, weil die Katze mit der Blume spielen wollte. Und in Töpfen wird gebuddelt. Reine Wohnungskatzen nutzen meistens den gesamten Raum in voller Höhe, springen also auf Tische, Schränke... man gewöhnt sich aber schnell daran, dass man nichts Zerbrechliches und nichts Essbares und nichts, wo keine Katzenhaare dran dürfen, herum liegen lässt.

>Kann man denn eine Katze gar nicht erziehen ?<

Jein, entscheidend ist oft die Prägungsphase, also die ersten 12 Wochen, die das Tier bei dem Muttertier und idealerweise auch bei einer Familie in Haushalt lebt. Wenn die Katze von ihrer Mutter erzogen wird, sollte sie solche Sachen wie eine Katzentoilette und Kratzbaum kennen und benutzen. Und im Menschenhaushalt kann sie von klein auf lernen, dass sie bestimmte Dinge nicht machen soll. Bauernhofkatzen z.B. werden oft zu früh abgegeben und kennen keine Wohnung. Bei erwachsenen Katzen kann man oft erkennen, wie sie sich verhalten, man holt sich also nicht die Katze im Sack.

Habt ihr Katzenschutzvereine bei euch? Oder Tierschutzvereine, bei denen die zu vermittelnden Tiere in privaten Haushalten betreut werden? Die können oft ganz genau sagen, um was für ein Tier es sich handelt. Wie schon am Anfang geschrieben, Katzen sind genauso unterschiedlich wie Menschen.


>Auf Katzenhaare haben wir uns testen lassen.
War das erste Argument meines Mannes.<

Vorsicht, oft entwickelt sich eine Tierhaarallergie auch erst innerhalb von einem Jahr oder man reagiert nur auf eine bestimmte Katze und auf eine andere nicht.


>Mein Mann mag wirklich gar keine Katzen, aber er muß sich ja nicht stundenlang mit dem Tier befassen.
So abgeneigt ist er nicht.
Das Glück der Kinder wiegt mehr .<

Er muss sich nicht stundenlang mit dem Tier befassen, aber er muss mit den Eigenheiten vom Tier leben. Stinkende Katzentoilette, stinkendes Futter, Katzenhaar in der ganzen Wohnung, zerkratzte Möbel...

>Wie aufwändig ist Klo sauber machen ?
Wie teuer Futter / Tierarzt etc. ?
sowas <

Ihr solltet bei einer Wohnungskatze mindestens zwei Toiletten haben, die regelmäßig saubergemacht werden müssen (unterschiedlich, wie oft am Tag eine Katze reinmacht) und hin und wieder auch komplett ausgewaschen werden müssen.
Futter: auch unterschiedlich, was das Tier fressen mag. Viele fressen das billligste Futter aus dem Supermarkt, andere verweigern alles mögliche, so dass man sich dumm kaufen kann. Und wenn das Tier krank werden sollte, dann könnte es auch auf teures Diät-Futter hinauslaufen. Kann keiner vorher abschätzen.
Tierarzt: einmal jährlich untersuchen und durchimpfen lassen. Einmalig kastrieren und tätowieren/chippen. Bei Frischfleisch (Mäuse) regelmäßig entwurmen. Krank werden kann eine Katze genauso wie ein Hund und ein Kaninchen. Freigänger könnten deutlich teurer werden, die letzte Beißerei mit einem nicht kastrierten Kater hatte uns über 70€ gekostet. Unfälle, Hundebisse, Vergiftungen (Dünger, Schneckenkorn)... Freigänger kannst du nicht wie einen Hund die ganze Zeit kontrollieren.


Beitrag von litalia 11.10.10 - 09:51 Uhr

ich würde es nicht tun - jetzt noch nicht.

baby, kleinkind, älterer hund.

bedenke das euer hund vielleicht auch bald "in die jahre" kommt und eure volle aufmerksamkeit brauch sowie intenvive betreuung/pflege.

ich hab es an unseren gesehen, es war wie ein baby und musste "gepflegt" werden.

ich hätte mir nicht vorstellen können dazu noch zwei kleinkinder und eine katze zu haben.


eine katze und wohnungshaltung ist eh nicht zu empfehlen.



Beitrag von redrose123 11.10.10 - 11:47 Uhr

Verbieten kann man dir die Katze nicht ;-) Wir haben eine Katze die nur draussen ist, sie ist für die Mäuse im Stall zuständig. Solange die Katze nicht gerade zu deinem Baby reinliegt, oder in die bettchen liegt ist alles ok.....Ich würde wegen dem Hund eine Kleine holen oder eine die wirklich mit Hunden aufgewachsen ist, sonst habt ihr nur krieg zuhause, unsere ist auch aus dem TH und ist wohl mit jeglichen Hunden aufgewachsen, naja sie tolerieren sich aber im Haus würde es wohl mord und totschlag geben....

Beitrag von merline 11.10.10 - 14:32 Uhr

Wir haben auch zwei Stubentiger - ein Geschwisterpärchen, welches wir mit 3 Monaten aus dem Tierheim geholt haben. Trotz einiger Anti-Wohnungskatzen-Menschen hier - unsere leben sehr gut NUR in der Wohnung - sie kennen ja nichts anderes. Wir haben 130 m² über zwei Etagen (Haus im Haus) und keine Kinder, beide voll berufstätig. Oben sind Schlafzimmer, Bad, Arbeitszimmer und Abstellraum. Unten Wohnzimmer, Küche, Gäste-WC, Balkon und Garderobenzimmer und von der Ebene geht eine Treppe runter zur Haustür. Schlafzimmer und Bad dürfen die zwei nur betreten, wenn wir dabei sind. Küche und Wohnzimmer sind auch den ganzen Tag zu. Aber selbst so haben die beiden tagsüber zwei ganze Zimmer und den Dielenbereich von 3 Etagen. Da sie eh meist nur schlafen, wenn wir nicht da sind, ist das voll ausreichend. Im Garderobenzimmer, auch Katzenzimmer genannt, haben sie ihr Klo, ihre Futterstelle, ein großes Fenster zum Rausschauen. Der Balkon ist in unserer Abwesenheit natürlich auch tabu.

Euch würde ich auch eher abraten: Alter des Kindes, Mann keine Lust auf Katze, vorhandener Hund usw. - da spricht zuviel dagegen.

Erziehung ist so eine Sache, es gibt Sachen, die kann man Katzen NIEMALS anerziehen, andere Dinge ergeben sich fast von selbst. Unsere wissen z.B. genau, wann ich morgens im Bad fertig bin, und ich brauche gar nichts mehr zu sagen, sie gehen immer genau 5 min. vorher raus, BEVOR ich den Raum verlasse. Katzen wissen genau, wann man nach Hause kommt, sie sitzen immer zur gleichen Uhrzeit am Fenster. An Futterzeiten gewöhnen sie sich auch sehr stark. Aber genau das mögen wir an Katzen - dass sie eben so selbstständig sind und ihren eigenen Willen haben. Also "Sitz" und "Platz" kannste da vergessen, und wenn sie will, dann springt sie halt auf den Tisch, und wenn sie nur wartet, bist du dich umgedreht hast *g*

Für eine Katze musst du immer jemanden haben, der sie in deiner Abwesenheit (Urlaub) an ihrem gewohnten Platz versorgt. Katzen wechseln höchst ungern ihre gewohnte Umgebung. Und mitnehmen wie einen Hund #nanana