An alle Mehrfachmamis: Wann habt ihr nachgelegt?

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Beitrag von binemaja84 09.10.10 - 21:11 Uhr

Guten Abend zusammen,

Frage steht ja schon oben :-)

Unser Liebling ist jetzt knapp 6 Monate alt und wir überlegen wann der beste Zeitpunkt wäre für ein zweites Kind..
Damit meine ich organisatorisch, psychologisch und auch natürlich finanziell.#kratz
Ich habe vor der Geburt gearbeitet und will irgendwann wieder zurück ins Berufsleben. Ich weiß nur nicht wann.. Und:ist ein 2. Baby sehr "anstrengend"...? Wie wird das unser 1. verkraften? Und ich? ....

Fragen über Fragen.... #schwitz

Bin gespannt auch eure Erfahrungen und Tipps :-D

Danke #winke

Sabine

Beitrag von nicki1820 09.10.10 - 21:19 Uhr

Hallo Sabine,

wir haben "nachgelegt" als unsere erste Tochter 14 Monate alt war und die Kleine kam dann auf die Welt als die Große 22 Monate alt war.

ICH würde es wohl nicht noch mal so machen, ein halbes Jahr später hätte uns das Leben um einiges leichter gemacht. Da war die Große schon ein bisschen selbstständiger und ich wäre nicht so überfordert gewesen mit der beginnenden Trotzphase. Außerdem konnte ich den Raum nicht verlassen, weil die Große motorisch nicht in der lage war mit der Kleinen alleine zu sein. Sie ist so oft gefallen...

Aber jeder empfindet es anders und es kann sein, dass ich in einigen Jahren ganz anders darüber denke aber die erste Zeit war echt heftig und damit meine ich nicht die ersten paar Monate sondern fast 2 Jahre.

Beste Grüße und genieße die Zeit mit einem Kind so lange wie möglich.


nicki

Beitrag von lilly7686 09.10.10 - 21:22 Uhr

Hallo!

Meine Große wird im Dezember 7 Jahre alt. Die Kleine wurde Anfang Juni geboren. Also hab ich 6,5 Jahre Abstand. Finde ich persönlcih perfekt!

Ich hätte wahnsinnig gerne noch ein drittes Kind. So in nem Jahr würd ich gern mit Üben beginnen (muss nur meinen Schatz noch dazu überreden #schein ).

Lg

Beitrag von orchid 09.10.10 - 21:31 Uhr

Hi Sabine!
Unsere Mäuse sind 2 1/4 Jahre auseinander. Jetzt mit Abstand betrachtet ist der Altersabstand ok (2 und 4 Jahre). Aber noch vor einem Jahr sah ich das anders. Ich hätte den Abstand größer gewählt, so dass der Ältere zumindest vormittags schon in den KIGA geht.
Die ersten 2 Jahre mit beiden Kids waren sehr, sehr anstrengend. Der Große war auch sehr eifersüchtig, die Kleine aber eigentlich ein pflegeleichtes Baby. Trotz der tatkräftigen Unterstützung von meinem Mann, war ich oft richtig k.o.
Mittlerweile spielen die Mäuse ab und an schon mal 20 Minuten zusammen und streiten nicht mehr soooo häufig. Der Große organisiert sich jetzt schon recht gut alleine und trifft sich nachmittags mit Kindergartenfreunden. Die Kleine geht 2mal die Woche für 3 Std. in eine Kindergruppe ohne mich. Die beiden Vormittage sind mir echt heilig. Ich brauche die Auszeit wie das tägliche Brot, echt.
Im Februar gehe ich wieder 23,5 Std/ Wo arbeiten. Da bin ich mal gespannt, wie war das meistern werden. ;-)

Liebe Grüße
orchid

Beitrag von adcn 09.10.10 - 21:35 Uhr

Hallo Sabine

Just an Cedrics 1. Geburtstag habe ich erfahren, dass ich wieder schwanger bin! Er war dann 20 Monate, als die kleine geboren wurde. :-)

Und für uns ist es einfach perfekt! Ich würds wieder genau so machen. Er war nie eifersüchtig, ich konnte ihn schon gut mit einbeziehen und er liebt seine kleine Schwester über alles! #verliebt

Das 2. Baby ist meiner Meinung nach viel weniger anstrengend. Da mit Cedric ständig etwas läuft, ist sie den ganzen Tag unterhalten. Selten muss ich sie "bespassen". Das war beim Grossen definitiv anders. :-p

Die beiden sind so süss zusammen. Sie kuscheln, schmusen, spielen.

Alles Liebe
Angela mit Kids

Beitrag von schnurzelsmama 09.10.10 - 21:49 Uhr

Wir haben 22 Monate Abstand zwischen beiden Zwergen und für uns ist es perfekt.

Felix liebt seine Schwester vom ersten Tag an abgöttisch, knuddelt und knutscht sie und will immer das sie mitspielt (was sie aber mit 11 Wochen noch nicht kann).
Die Schwangerschaft war extrem anstrengend weil ich viele gesundheitliche Probleme hatte u die ss am Ende wieder mit einem HELLP eingeleitet werden musste.
Zudem hat Felix erst mit 15/16 Monaten laufen gelernt, nicht durchgeschlafen (macht er imme rnoch nicht) und ist kurz vor der Geburt in die Trotzphase gerutscht.

Finja ist ein pflegeleichtes, liebes Baby, das seit der 6. Woche durchschläft. Sie ist glücklich wenn ihr Bruder in der Nahe ist und ich hab genug Zeit für Felix.

Psychisch: Ich kann nicht klagen, ich steh zwar von 7 bis 21 Uhr unter Strom, aber ich komm dazu regelmäßig zu essen, aufs Klo zu gehen etc (das schafft manch eine Mama mit einem Kind nicht).
Bisher hatte ich nur einen Tag wo ich dachte ich schaff gar nix, aber da hatte ich auch ne Brustenzündung, meine Milch blieb durch den Stress aus, ich musste zum Arzt mit den kleinen (hatten beide Termin) und ich über 40 Fieber und wollt einfach nur meine Ruhe und hatte leider keine Betreuung für den Kleinen.Aber auch der Tag ging rum und der nächste war schon besser.

Organisatorisch klappt es gut, erst ist Felix mit allem dran, dann Finja. Klar braucht man etwas länger um beide fertig zu machen aber das geht.
Wenn ich mit einem von beiden einen Termin habe wird der andere von Oma betreut, so kan ich mich auf das Kind besser konzentrieren.

Finanziell: bis jetzt braucht die MAus nur Windeln und Milchpulver, die ersten Wochen gabs die SAchen vom Bruder an, ansonsten kauf ich fast alles gebraucht (mach ich aber auch bei Felix und verkauf dafür die kleinen Sachen).
Die ganze Ausstattung war noch vom großen Bruder da und ich hab nur ein Beistellbett und eine Schale für den Fahrradanhänger gekauft.

So langer Text aber ich würd immer wieder so machen wäre unsere Familienplanung nicht abgeschlossen;-)

Beitrag von widowwadman 09.10.10 - 21:50 Uhr

Wir haben mit dem Ueben gewartet, bis ich meine jetzige Stelle lange genug hatte um "Company Maternity Pay" zu bekommen (das ist zusaetzliches Geld von der Firma zum normalen staatlichen Geld, aber dafuer muss man bei meinem Arbeitgeber mindestens ein Jahr zum Zeitpunkt der 25. Woche angestellt sein). Ich hatte die Stelle im November 2009 angetreten, da war meine Tochter 10 Monate alt, ab Mai konnten wir also ueben, und ich bin jetzt in der 6. oder 7. Woche, sie wird also dann zweieinhalb sein, wenn Nr 2 da ist. Ich halte den Abstand fuer ideal.

Beitrag von jbw 09.10.10 - 21:56 Uhr

Hallo!

Wir haben unsere 4 ganz dicht und wollten das auch so:
Feb 2006 - Juli 2007 - Nov 2008 - Juli 2010.
Klar ist es oft anstrengend mit 4 Kleinen, aber andere Dinge sind wieder leichter. Wenn wir schwimmen gehen, sind ALLE im Kinderbecken und im Planschbecken zufrieden. Abends gucken ALLE das Sandmaennchen. ALLE lesen gerne Wimmelbuecher. Klar, man muss auch dem einen oder anderen mal eine Sonderbehandlung geben koennen, aber es geht auch ohne.

Wir sind total gluecklich mit unserer Rasselbande!
Gruss, J. mit #sonne #sonne #sonne #sonne

Beitrag von ladyna79 10.10.10 - 01:57 Uhr

Respekt! #sonne

Beitrag von lala77 09.10.10 - 22:37 Uhr

Unsere beiden Töchter sind genau 3,5 Jahre auseinander! Ich hatte mir jedoch immer einen größeren Abstand gewünscht, aber kann ja keiner ahnen, dass man beim 1. Kind Ewigkeiten braucht und das 2. einfach so entsteht ;-). Ich hätte gerne 5 Jahre daziwschen gehabt.

Abstände, die geringer als 3 Jahre sind, sind nix für mich. Dann wäre ich wirklich nur noch Mama. So wie´jetzt ist, kann ich arbeiten gehen, habe auch mal Zeit für mich und meine Gehirnzellen werden auch anderweitig gefordert ohne dass meine Kinder drunter leiden und groß fremd untergebracht werden müssen. Aber jeder wie er mag ;-).

Beitrag von summer77 09.10.10 - 22:45 Uhr

Hallo Sabine.

Unsere beiden Mäuse sind 17,5 Monate auseinander. Am Anfang war es natürlich sehr stressig aber jetzt ist der Altersabstand einfach super und wir würden es auch wieder so machen.

LG summer#winke

Beitrag von xyz74 09.10.10 - 22:56 Uhr

Zwischen unseren Mäusen liegen 18Monate.
Im Moment ziemlich anstrengend und ich bin froh, dass unser großer auch zur Tagesmutter geht (dort war er seit er 12Monate alt ist, da ich da mit 30std/woche wieder gearbeitet habe).
Ich denke aber, dass es in einem Jahr wieder einfacher sein wird, wenn die Kleine dann auch nicht mehr ständig getragen werden muss.
Mir war es wichtig, dass die Kids nicht zu weit auseinander sind.
Meine Geschwister sind nur 2 1/2 Jahre auseinander. Ich bin der Nachzügler und quasi als Einzelkind aufgewachsen.
Meine Geschwister stehen sich viel näher. Auch später in der Pubertät haben die beiden viel zusammen gemacht.
Mein Freunde und seine Schwester sind 4 Jahre auseinader und da hat es in der Pubertät total gekracht. Sie war total genervt von dem Kleinen.
Das wollte ich meinen ersparen.

Beitrag von silkew1976 09.10.10 - 23:36 Uhr

Aus einem Einzelkind und der Einstellung irgendwann möchte ich zurück in meinen heißgeliebten Job, sind mitlerweile vier Kinder geworden und meinen Job habe ich getauscht, bin jetzt Vollzeitmama und das sehr sehr gerne.
Als meine Tochter geboren wurde war mein Sohn 26 Monate, er war nicht eifersüchtig oder sonst irgendetwas, er liebt seine Schwester. Ein Jahr später kam unser Ben zur Welt und im Februar 2010 unser Luca.
Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern, wir unternehmen sehr viel, haben eine Menge Spaß und anders könnte ich es mir wirklich nicht mehr vorstellen.

lg
Silke

Beitrag von freno 10.10.10 - 09:53 Uhr

HalloSilke

Also ich finde es toll, dass du jetzt vollzeitmama bist.

Wie vertritts du das in der heutigen Zeit. Ich habe das Gefühl alle Frauen gehen spätestens nach einem Jahr wieder arbeiten.

Vor 17 Jahren bei meinem Großen war das noch nicth so ausgeprägt.

Gruß

Freno

Beitrag von silkew1976 11.10.10 - 08:04 Uhr

Guten Morgen Freno,

Vollzeitmama ist in der heutigen Zeit wirklich nicht leicht zu vertreten da hast Du recht, ständig muß man irgendwelche Erklärungen liefern und man trifft auf viel Unverständnis, was ich wiederum nicht nachvollziehen kann.
Ich habe meinen Beruf geliebt, war viel auf Reisen, mein Hobby Pferd kam auch nicht zu kurz. Als ich dann schwanger wurde veränderte sich für mich alles, auch die Einstellung. Für mich war klar, das mit Kind nicht alles so weiterläuft wie bisher. Na ja aus einem sind jetzt vier Kinder geworden und ich bin glücklich damit. Ich lebe meine Mutterrolle und ich lebe sie gerne. Ich bin nicht darauf angewiesen arbeiten zu gehen und dafür bin ich dankbar. Ich genieße die Zeit mit meinen Kids, den hohen Kindergartenbeitrat investiere ich in eine Putzfrau, so habe ich noch mehr Freizeit für meine Rasselbande. Wir unternehmen sehr viel zusammen, die Kinder sind glücklich und sie sind vor allem zufrieden.

Ich persönlich kann nicht nachvollziehen dass so viele Mütter möglichst schnell nach der Geburt wieder ihren Beruf aufnehmen wollen. Manche sind darauf angewiesen, aus finanzieller Sicht, aber der Großteil doch eher nicht. Ich kenne hier viele die schon nach einem halben Jahr wieder arbeiten gehen, nicht weil sie es müssten, sondern nur, damit sie nicht den Anschluss im Job verlieren. Andere wiederum bekommen das zweite Kind und das erste muß bis 16 Uhr in der kita bleiben, damit genug Zeit fürs Baby da ist, wundern sich dann aber über Eifersüchteleien und die Auffälligkeiten ihrer Kinder.

Geht man Vormittags mit seinen Kindern in den Zoo, Wald, Schwimmbad etc., kommt sofort der Spruch " wie seid ihr nicht im Kindergarten ?"... nein sind sie nicht, sie besuchen keinen Kindergarten und das aus Überzeugung.

Naja das ist wieder ein anderes Thema.

Alles in allem finde ich die Entwicklung was die Kinderbetreuung heute angeht sehr bedenklich. Mehr Plätze für unter dreijährige, warum? Wenn ich Kinder in die Welt setze muß ich auch in der Lage sein sie betreuen zu können. Schließlich kann Erziehung in der Kita, nicht die Erziehung zu Hause ersetzen, genau das meinen aber viele.
Emanzipation hin oder her, eine Mutter sollte ihr Mutterdasein respektieren und nicht an ihregendwelchen wunschvorstellungen festhalten, die ohne Rückschläge für die Kinder einfach nicht möglich. Warum sollen die Kinder immer zurückstecken und sich einfügen? Auch die Eltern müssen Kompromisse eingehen, ein Leben mit Kind kann niemals so laufen wie ein Leben ohne Kind.
Viele sind heute aber nicht bereit zurückzustecken, sie wollen alles, auch in der Partnerschaft, sie haben vergessen das es ein Miteinander ist und kein Gegeneinander. Genau aus diesem Grunde werden ja auch so viele Ehen geschieden und wer bleibt wieder auf der Strecke? DIE KINDER!!!!

So, mein Rasselbande wird wach........ ich wünsche Dir einen schönen Tag.

lg
silke

Beitrag von silberlocke 09.10.10 - 23:44 Uhr

Hi Sabine
also es kommt immer sehr auf das Temperament der Kinder, die schon da sind UND auf das Neugeborene an.
Wenn Du 2 sehr ruhige und pflegeleichte Kinder dicht nacheinander bekommst, dann ist es super, weil sie viel zusammen spielen und die Eifersucht eigentlich minimal ist, weil sie es nicht anders kennen, als Mama und Spielzeug zu teilen.
Wenn Kinder aber sehr aktiv, fordernd und eifersüchtig sind und das Baby ggf ein Schreibaby - tja, dann ist ein größerer Altersabstand besser, weil die Großen dann eben selbständiger sind, oft schon helfen wollen und können und es doch auch besser verstehen können, daß ein Baby sich nunmal überhaupt nicht selbst helfen kann.
Wenn ich sehe, wie lieb unser Jüngster (3) mit seiner!!! Kleinen umgeht - gaaanz lieb und Eifersucht gibt es nicht. Aber auch die Großen mit 7 und 9 sind ganz lieb mit ihr UND für mich oft eine große Hilfe, wenn es hier drunter und drüber geht, weil die Lütte SEHR anstrengend ist. Eigentlich hat sie 3 Monate min 3H am Tag geschrien, dann wurde sie ruhiger, aber sie fordert mich immer noch ganz schön, vor allem in den "Stoßzeiten" wie Frühstück machen, Essen und Abendbrot bereiten ist es oft nur möglich, wenn sie von den Großen mitbespaßt wird oder sie eben sich selbst ihr Frühstücksbrot schmieren... Auch durchwischen geht nur im Zackzackverfahren, wenn ich alleine mit ihr bin.

Im Prinzip ist es eher eine Entscheidung von finanziell und ob Ihr mit dem Herzen schon wieder bei einem weiteren Kind seit.

LG Nita, die ihre Kleine jetzt füttern darf...

Beitrag von biibii 10.10.10 - 11:03 Uhr

Hallo

Meine Kids sind 2 Jahre auseinander und ich sage NIE WIEDER, die ersten 2 Jahre waren sehr anstrengend, die Große konnte noch nicht weit laufen, der Kleine im Kinderwagen, auch das Kiddy Board hat nichts gebracht, weil die Große darauf nicht stehen wollte :-( So konnte ich anfangs alleine nirgendwo hingehen, es sei denn es ist meine Mutter mitgekommen, aber ich war dann immer auf Hilfe angewisen, weil spoantan alleine in die Stadt gehen war unmöglich :-(

Hinzu kam das der Kleine sehr anstrngend war, und nur geheult hat, wollte nicht in den Kinderwagen Auto fahren war unmöglich und das schlafen erst recht ... also nichts da das beim zweiten Kind alles beser läuft #schmoll

Ich würde mich heute für einen Altersunterschied von 4-5 Jahren entscheiden dann hat man auch Zeit fürs zweite Kind :-)

Lg

Beitrag von montpellier2002 11.10.10 - 10:13 Uhr

meine beiden jungs sind 20 monate auseinander und es läuft viel besser, als ich mir das gedacht hatte, als ich eine woche nach dem 1. geburtstag rausgefunden habe, dass ich schon wieder in der 8. woche war.

der große liebt seinen bruder. er bringt mir mullwindeln, wenn ich stille; den nuckel, wenn der kleine weint; überlässt ihm seine lieblingsstofftiere (!), wenn der kleine schlafen will; will bobby car mit dem kleinen fahren; wenn ich ihn aus der kita abhole, rennt er sofort zum kinderwagen und schaut, ob der kleine auch da ist. er ist nicht eifersüchtig, musste am anfang aber erst lernen, dass er warten muss, wenn ich stille.

wir haben uns sechs wochen nach der geburt einen geschwisterwagen geholt und es nicht bereut. zwar läuft der große und ist auch so sehr selbständig (für sein alter), aber wir laufen täglich längere strecken, da geht es nicht ohne wagen.

ps. eine richtigen oder perfekten zeitpunkt gibt es auch beim zweiten kind nicht. man wächst mit der aufgabe und am ende ist alles gar nicht so tragisch.