Was haltet ihr von Martin Rütter

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Beitrag von maddi2704 09.10.10 - 22:11 Uhr

Hallo...
Ich habe heute mal wieder auf VOX den Hundeprofi geschaut und muss sagen,dass ich ihn ganz gut finde.
Im Internet habe ich dann einiges gefunden über "Probleme" mit dem Hund und ein paar Dinge treffen da auch auf meinen zu.

Zum Beispiel,dass er bellt sobald es an der Tür klingelt oder das er draußen fast jeden Hund anbellt und dann wie ein verrückter an der Leine zieht.

Martin Rütter hat dann genau beschrieben wie man das Problem in den Griff bekommen kann und ich wollte das mal probieren.

So nun meine Frage...habt ihr auch mal die Tipps von ihm umgesetzt und wenn ja wie gut haben sie funktioniert?!
Was haltet ihr allgemein von ihm?

Das wars eigentlich auch schon :-)

LG Maddi mit Aaron der mal wieder nur pennt ;-)

Beitrag von alkesh 09.10.10 - 22:53 Uhr

Die Frage sollte wohl eher lauten was man von der Art der Erziehung hält...ist ja nix neues was er da macht bzw. er ist ja nicht der einzige Hundetrainer der auf diese Art erzieht.

Ich finde es gut und bei unserem Hund funktioniert diese Art der Erziehung.

LG

Beitrag von tykat 09.10.10 - 23:58 Uhr

Hallo,

prinzipiell finde ich Martin Rütter und seine Ansätze gut!

Wir haben mal eine Hundeschule von ihm besucht.Nicht er persönlich hat den Unterricht gemacht, sondern eine Hundetrainerin, die nach seinem Konzept gearbeitet hat ("DOGGS = Dog Orientated Guiding System")

Und ich muß sagen, das war ziemlich lahm und nicht wirklich hilfreich...wir haben einfach den ganzen Kurs über nur diesesn beknackten Futterbeutel geworfen..#augen Was bei unserem Hund nicht viel gebracht hat, denn er ist nicht so Futter-fixiert.Er hat sich einfach nach 5 Min nicht mehr dafür interessiert.
Ich schiebe es jetzt aber einfach mal auf die Trainerin und nicht auf Martin Rütter`s Konzept.

Wenn Tyson wieder frech ist sage ich immer : " Ich rufe jetzt den Martin Rütter an und der nimmt Dir Dein ganzes Spielzeug weg, dann ist Schluß mit lustig!" #klatsch#rofl

Überlege manchmal echt schon, mich in der Sendung zu bewerben.Wenn der sieht, wie unser Hund abgeht wenn die Post kommt, wie er bei Besuch durchdreht (da dann aber vor Freude), dann MUSS er uns einfach in die Sendung holen;-)Gegen Tyson sind manche Fälle da im TV echt Waisenknaben;-)

LG

Beitrag von maddi2704 10.10.10 - 02:01 Uhr

Hehe,reagiert denn Tyson darauf wenn Frauchen das sagt #rofl

Ich habe heute auch mal Überlegt ob ich mich da bewerbe aber ganz ehrlich ist mir das auch irgendwie peinlich,wenn mich dann jeder im TV sieht #gruebel

Aaron ist auch so schlimm.Wenn es an der Tür klingelt kennt er kein halten mehr.Der Besuch kommt kaum an ihn vorbei weil er erstmal ordentlich guten Tag sagen will.

Beitrag von tykat 10.10.10 - 22:17 Uhr

Ach, der reagiert natürlich gar nicht-guckt mich wenn überhaupt blöd an#rofl
Ich hätte auch Hemmungen in`s TV zu gehen.Allerdings würden dann die Nachbarn, die Tyson nur als aufgedrehten Proleten kennen, auch mal sehen, dass er zu Hause ganz lieb sein kann!(Gut, außer, es kommt gerade die Post:-p)

LG

Beitrag von redrose123 10.10.10 - 07:34 Uhr

Da kann ja das Konzept nichts dafür und die Trainerin auch nichts, dein Hund ist nur nicht auf Futter interessiert und du musst ihn anders bekommen.....

Beitrag von tykat 10.10.10 - 22:19 Uhr

Das stimmt schon.Hätte nur gedacht, dass die Trainerin in so einem Fall noch andere Strategien in der Hinterhand hat.Denn so war es echt unbefriedigend.So viel Geld auszugeben um einen Futterbeutel zu werfen, den ich selber wieder holen muß, weil mein Hund keinen Sinn darin sieht;-)

LG

Beitrag von redrose123 11.10.10 - 07:05 Uhr

Hat sie keine weiteren Vorschläge gehabt? Ich bzw mein Mann bildet unsere Hunde zur Jagd aus und da sind wir persönlich zufrieden mit dem Trainer und es kostet uns 60 euro im Jahr, viel Geld heisst nun mal leider nicht immer das es das beste ist.....

Beitrag von tykat 11.10.10 - 22:03 Uhr

Ne, sie hat echt nix anderes gemacht!Immer wieder der Futterbeutel...jede Übungsstunde das gleiche#gaehn

Von daher denke ich, dass sie das Konzept vielleicht doch nicht so 100%ig umgesetzt hat.

Beitrag von pechawa 10.10.10 - 10:21 Uhr

Hallo,

dann wäre dein Hund eher was für den "Hundeflüsterer" Caesar Millan aus den USA.
http://www.hunde-erziehung.net/hundefl%C3%BCsterer-cesar-millan/
Der ist nicht so "soft" wie Martin Rütter, seine Erziehungsmethoden bei Hunden werden von einigen Kritikern allerdings oftmals auch abgelehnt, weil sie zu hart seien
http://www.youtube.com/results?search_query=caesar+millan&aq=3

Ich persönlich lese z.Z. Bücher von Günther Bloch (der Wolfsforscher)
http://www.hundefarm-eifel.de/home.html
und ich würde jedem en Tipp geben, sich von den vielen Angeboten an Hundetrainern in den Medien das für sich Beste rauszusuchen,

LG

Beitrag von tykat 10.10.10 - 22:21 Uhr

Hallo,

von diesem Caesar Millan hat mir gestern auch ein Hundebesitzer beim Spazierengehen erzählt.Gut, dass Du es hier nochmal postest, hatte den Namen nämlich vergessen.
Danke für Deine Links, werde es mir mal durchlesen!

LG

Beitrag von germany 10.10.10 - 08:05 Uhr

Morgen,


wir haben es getestet und es hat funktioniert!

Unsere Hunden sind immer total abgedreht wenn es geklingelt hat und haben den Besuch genauso stürmisch begrüßt, was bei so riesen Hunden echt nicht lustig ist.

Wir haben sie konsquent bei jedem klingeln an die Leine genommen und sind mit denen zur Tür gegangen. Die Besucher mussten sie komplett ignorieren.

Schon nach wenigen tagen waren unsere Hunde regelrecht genervt wenn sie mit zur Tür mussten und haben dieses lästige gekläffe und zur Tür preschen gelassen.


Du musst es aer konsequen mindestens 6 Wochen durchziehen, sonst hast du nach ein paar Tagen das gleiche wieder und die Besucher sollen die Hunde komplett ignorieren sonst wird das nichts.


Die Hunde dürfen den Bescuh erst begrüßen wenn der irgendwo sitzt undrichtig "angekommen" ist.


Bei uns hat es super geklappt und wir haben endlich Ruhe!




lG germany

Beitrag von maddi2704 10.10.10 - 11:00 Uhr

Das werde ich mal ausprobieren...
Wie mache ich es aber bei den Postboten oder bei einem Nachbar ? Also ich habe ein Nachbar der ignoriert meinen Hund bestimmt nicht (der denkt nicht so gut,wenn man versteht was ich meine).Aaron bellt bei ihm sowieso schon immer wenn er ihn sieht.
Na ja,ich werde es auf jeden fall probieren und hoffen das es bei uns auch so gut/schnell klappt :-)

Beitrag von germany 10.10.10 - 12:46 Uhr

Immer wenn es klingelt an die Leine nehmen, ausnahmslos. Zur Not behaupten er hat eine hautkrankheit, Mandelentzündung oder was auch immer und er darf auf keinen Fall angefasst werden. DAS funktioniert garantiert! Ansonsten den Hund hinter dich ziehen, so dass du zwischen Besucher und Hund stehst und keiner ihn anfassen kann.

Beitrag von sandycheeks 10.10.10 - 14:44 Uhr

"Was haltet Ihr von Martin Rütter"?

Nichts.

Warum?

Rütters "Ideen" sind ja meistens gar nicht seine eigenen, sondern er kupfert bei anderen ab, z.b. bei Bloch, oder bei Feddersen-Petersen.

Auf viele Dinge kann man als Hundehalter auch von ganz alleine kommen, dazu braucht man keinen Rütter. Außerdem ist Rütter ist erster Linie mal ein Medien- und Geschäftsmann der sein Produkt (D.O.G.S) vermarktet. Daran ist ansich auch nichts verwerfliches, aber wie bei allem was so auf dem Markt gibt, muss man sich fragen ob man das wirklich braucht.

Es ist doch traurig das viele Hundebesitzer heute depperte TV Sendungen brauchen um ihren Hund erziehen zu können.

Das ist doch alles gar nicht so schwer. Man muss sich nur mit dem Wesen Hund auseinandersetzen. Warum tut der Hund was er tut, inwiefern hat der Hund Vorteile durch sein Verhalten (Hunde sind Opportunisten und tun in aller Regel nur Dinge durch die sie Vorteile haben) oder tun was ihnen Spaß bringt, Stichwort: Jagdtrieb, ungezügelter Freßdrang usw.

Wenn man dann noch was mit den Begriffen Konditionierung, Strafreiz (ja, ja Strafe ganz Recht, ohne dem geht es nicht, man keinen Hund nur mit positiver Bestärkung erziehen) und positiver Bestärkung anfangen kann, hat man seinen Hund schon so gut wie erzogen.

Hab ich das von Rütter? Nee das hab ich nicht von Rütter das hab ich von Gansloßer, Zimen, Bloch und Feddersen-Petersen.

Ich hab gerade einen Wuffi als Feriengast. Meine Bekannte beschwert sich das dieser Hund im Haus eine Zumtung sei, das er nur rummrennt und an ihr klebt. Bei mir liegt er schon seit über einer Stunde ganz ruhig in seinem Körbchen. Warum? Ich ignoriere jeden Versuch sich bei mir Aufmerksamkeit zu verschaffen konsequent und das erst seit gestern. Innerhalb weniger Stunden hat das pfiffige Kerlchen begriffen das mit Schmachtblick, Pfotenkratzen und Hochsteigen bei mir nix erreicht. Da dacht er sich, kann er sich auch ruhig hinlegen.

Und das ganz ohne Martin Rütter.

Beitrag von sparrow1967 10.10.10 - 15:10 Uhr

Toll das du so ein Hundekenner bist! Klopf dir mal locker auf die Schulter!

Würde es Martin Rütter nicht geben- egal wo er seine Methoden her hat- würden viele Hunde noch unter ihren Besitzern leiden...bzw. denen das Leben zur Hölle machen. Viel zu wenige greifen zum Buch oder machen sich vorher ausreichend über die Hunderasse und ihre Eigenheiten kundig. Viele wissen noch nicht einmal, dass Welpen keine Treppen hinunter springen oder aus dem Kofferraum springen sollen.


Martin Rütter ist TOP- er setzt vielen Hundebsitzern den Kopf gerade und klärt sie über das Hundeverhalten auf- wer macht das noch im Licht der Öffentlichkeit? Niemand.

Ich bin begeistert von ihm und seiner Art - und ich schaue nicht nur Fern sondern nehme mir auch ein Buch in die Hand um unseren Hund zu verstehen ;-)


sparrow

Beitrag von nightwitch 10.10.10 - 17:46 Uhr

#pro Danke!

Vorallem, weil er ja immer wieder betont, dass nicht die Hunde "trainiert" werden müssen, sondern meistens die Herrchen ;-)

Ich habe zwar aktuell keinen Hund (hatte aber bis vor zwei Jahren einen), aber wenn ich Probleme mit einem hätte, dann würde ich auch auf seine Methoden zurückgreifen. Alles was ich bislang von ihm gesehen habe, spiegelt sich auch in meinem gesunden Menschenverstand wieder.

Klar, die Allerheilmethode gibt es NIE, egal zu welchem "Hundetrainer" man geht.

Und mal ernsthaft zum "Abkupfern": Jeder Mensch schaut sich irgendwas irgendwo von anderen Leuten ab, personalisiert die Erlebnisse und Erfahrungen und macht sein eigenes Ding raus. Oder glaubt die andere Userin allen Ernstes, dass die von ihr angesprochenen Personen eines Morgens aufgewacht sind und die Ansätze im Kopf hatten?

Gruß
Sandra

Beitrag von sparrow1967 10.10.10 - 17:50 Uhr

>>Oder glaubt die andere Userin allen Ernstes, dass die von ihr angesprochenen Personen eines Morgens aufgewacht sind und die Ansätze im Kopf hatten?<<


Vermutlich. Sie waren die Erfinder- und jeder kupfert dann nur noch ab ;-)

Es kommt immer auf die Umsetzung an...die einen lassen Bücher schreiben,die kaum einer liest...und ein andere setzt die Ansätze im TV für die breite Masse um.
Ich finde es eh besser, wenn man SIEHT, was man tun kann...als wenn man es nur trocken liest, vielleicht sogar nicht richtig versteht und dann eben falsch umsetzt.


lg
sparrow

Beitrag von maddi2704 10.10.10 - 19:24 Uhr

Also ich finde,dass es immer Probleme beim Hund geben kann die man selber nicht in den Griff bekommt.
Warum gehe ich denn zu einen Hundetrainer?Damit ich mir Hilfe holen kann falls mal doch etwas ist.Diese Trainer haben ihr Wissen ja auch nicht im Schlaf erlernt also schaut jeder irgendwo ab.

Ich habe mir auch oft ein Buch zur Hand genommen oder mein Hund nach meinen Wissen erzogen.Jedoch gibt es einige Dinge,wo mir der Kopf qualmt weil ich mir nicht zu helfen weiß und dann hole ich mir Tipps.Ob ich sie mir nun persönlich,aus dem Internet oder aus einem Buch hole spielt meiner Meinung nach dabei keine Rolle.Die Umsetzung muss stimmen und wenn ich dabei auf Martin Rütter sein Erziehungsmethoden zurück greife dann finde ich das nicht schlimm.

Beitrag von dominiksmami 10.10.10 - 22:35 Uhr

Huhu,

ich muß sagen ich sehe ihn sehr gern.

Sicher...seine Erziehungsmethoden sind nicht neu und es gab schon andere die auf diese Ideen gekommen sind.

ABER...er kanns gut verpacken und bringts es, für MICH, sehr gut rüber.

Ich gehöre nämlich zu jenen Erziehungsresistenten Hundebesitzern denen man manche Dinge nicht oft genug sagen kann und das obwohl ich jetzt seit 23 jahren selber Hunde habe und erziehe.

Trockene Theoriebücher lesen ist da das eine...kann man machen...muß man aber nicht *hust*

Mir persönlich liegt die lockere Art mehr und ich merke mir die Dinge auch besser wenn ich dabei mal lachen konnte.

Die D.O.G.S Hundeschulen finde ich allerdings maßlos überteuert, weswegen ich da auch nicht hingehe.

Aber so an und zu mal ein Vortrag vom Rütter....finde ich klasse #pro

lg

Andrea