wie lange dauert die umgewöhnung weg vom busenschlafen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von windelpo 10.10.10 - 20:07 Uhr

hallo,

meine kleine ist 13 monate alt und wir versuchen ihr seit einer woche den busen zum einschlafen abzugewöhnen. meine mann legt sich so lange mit ihr hin, streichelt sie und singt ihr vor, bis sie eingeschlafen ist. sie hat in letzter zeit sehr oft nachts gequengelt, wir waren ständig wach und entsprechend müde (ich meine die kleine und ich) auch tagsüber schläft sie nicht viel.

meine hebi meinte mein mann solle sich mit ihr hinlegen. gesagt gatan. meine kleine schreit aber nach dieser woche immer noch. sie fängt schon beim "bettfertigmachen" an. sie weiß dass es jetzt mit papa ins bett geht und nicht mit mama. manchmal klammert sie sich richtig an mich und weint. es tut mir so unendlich weh das durchzustehen.
mittlerweile bin ich ruhiger, aber am anfang war es sehr schwer für mich. nun ist eine woche um und es gibt was das schreien angeht nicht unbedingt besserung. vielleicht manchmal nicht mehr so lange bis sie schläft, aber ist unterschiedlich...

viele schreiben hier immer "ein paar tage schlimm" dann alles vorbei. wie lange dauert die phase denn ungefähr bis sie ohne schreien mit ihm schlafen gehen kann??????

ich weiß, kinder sind verschieden, aber was sind eure erfahrungen?

würde mich sehr über antworten freuen!!!!!!!!!

danke

lg

Beitrag von sabriadele 10.10.10 - 20:36 Uhr

hallo, wie lange kann ich dir so nicht sagen... aber vielleicht wie ein ruhiges einschlafen möglich ist... ganz wichtig ist ein ritual. sie ist es jetzt gewöhnt auf deiner brust einzuschlafen. vielleicht kannst du es mal so probieren das ihr vor dem schlafengehen alle zusammen kuschelt in eurem schlafzimmer. das kind in die mitte . so machen wir es und es funktioniert super ohne probleme. dann ein gute nacht lied... nach der kuschelzeit von ca 15 minuten wach ins bett legen vielleicht schlafmusik und dann rausgehen.
wenn man das so immer macht gewöhnt sich das kind auch an dieses kuschelritual vor dem schlafen gehen...
hoffe das es bald klappt;-)

Beitrag von windelpo 10.10.10 - 20:45 Uhr

ritual haben wir irgendwie auch immer gehabt.
jetzt ist es eben so dass sie ihr fläschchen bekommt, danach wird zähne geputzt und umgezogen (manchmal vorher gebadet) danach legt mein mann sich mit ihr hin und singt mit ihr. ich denke, wenn wir beide mit ihr hinliegen und sie gewöhnt sich wieder daran, dann kann ich abends gar nicht mehr weg. würde gerne wieder sport machen. das wäre dann wohl unmöglich, weil mein mann auch meist spät von der arbeit kommt.
ich möchte einfach auch wieder an mich denken können. nur ein bißchen (bin ja wieder schwanger) und möchte die ss auch etwas genießen und für mich etwas gutes tun (eben mit sport. ist für mich ne tolle möglichkeit abzuschalten und ausgleich zu schaffen)

nach der geburt bin ich wieder ne ganze zeit ausschließlich für die kinder da und stelle selbstverständlich meine interessen zurück.

verstehst du das?

lg

Beitrag von sabriadele 10.10.10 - 20:54 Uhr

erstmal glückwunsch... natürlich kann ich das verstehen. hört sich so gut an die reihenfolge..
ich habe auch schon gehört wie manche mütter wenn sie wütend sind zu ihrem kind sagen wenn du so weiter machst kommst du ins bett. fand ich nicht gut weil das kind mit dem schlafen gehen oder mit dem bett nur gutes in verbindung bringen soll.
ich sage dann zb zu meiner tochter immer so jetzt geht die oma auch schlafen , die tante geht jetzt auch schlafen usw... und dann frag ich sie was sie jetzt macht.
dann kommt mama schlafen. ihr bekommt das bestimmt bald hin .... gruss sab

Beitrag von windelpo 10.10.10 - 21:00 Uhr

ich wünsche mir das auch. auch für die kleine, ist ja für sie auch nicht schön:-(

würde sie auch noch nicht verstehen wenn man ihr drohe "...dann musst du ins bett...

aber mag ich ja auch gar nicht.

ich würde nur eben gerne grob wissen wie lange das wohl dauert, weil hier alle schreiben "ein paar tage". naja, ist ja recht dehnbar "ein paar tage".

ich bin auf so viele sachen solz, die sie kann. bestimmt werde ich bezüglich schlafen auch bald stolz auf sie sein#verliebt

wenn man kinder hat darf man ja nie die hoffnung verlieren:-p

dankefür deine antworten

lg#winke

Beitrag von woelkchen1 10.10.10 - 21:58 Uhr

Hm, wenn sie sich so dagegen wehrt, MUSS sie denn weg von der Brust?

Mein Mann hatte den 13. und 14. Monat Elternzeit, als ich wieder arbeiten bin. Er ist das Ganze umgangen, indem er Mittags mit dem Kinderwagen raus ist. Im Kindergarten gab es komischerweise gar keine Probleme- sie hat super allein im Bett geschlafen- gab es zu Hause nie!

Also ich würd es leichter finden, wenn es eine andere Situation ist. Nicht das gewohnte Bett, aber Mama fehlt...

Mal eine Flasche als Übergangslösung versucht?

Ich hab meine Maus mit 20 Monaten abgestillt, und es ging sooo problemlos, hab ich nie erwartet. Da hat sie aber mehr verstanden, ich hab gesagt, Brust ist alle- und gut war.

Noch ein wenig warten und es ihr so erklären geht nicht`?

Beitrag von muehlie 10.10.10 - 23:20 Uhr

Also wenn es dir um Erfahrungen geht: mein Sohn hat mit ca. 14 Monaten von einem Abend auf den nächsten von sich aus auf das Einschlafstillen (aber nicht generell auf das Stillen) verzichtet), meine Tochter (21 Monate) wird immer noch in den Schlaf gestillt, schafft es aber mittlerweile wohl auch ohne, wenn ich mal nicht da bin.

Ganz ehrlich bin ich eigentlich kein großer Freund davon, einem Kind entgegen seiner Bedürfnisse die Brust zu entziehen, sofern keine zwingenden Gründe vorliegen. Im Moment jedenfalls ist für deine Tochter das Zubettgehen und der Papa mit keinen angenehmen Gefühlen verbunden. Das tut mir persönlich ein bisschen in der Seele weh.

Ich weiß, das hilft dir in der jetzigen Situation sicher nicht weiter, weil du eher Erfolgsmeldungen lesen wolltest. ;-) Meine Erfolgsmeldung heißt einfach: es regelt sich alles irgendwann ganz von selbst.