Twingo oder Peugeot 106 Bitte um Erfahrungsberichte

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Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 09:44 Uhr

Guten Morgen zusammen,

ich bräuchte mal eure Erfahrungen. Mein treuer Peugeot 106 Baujahr 94 gibt jetzt seinen Geist auf. Nun bin ich auf der Suche nach Ersatz.

Habe jetzt die Wahl zwischen mehreren Twingos ab Baujahr 2000 bis 2004 und einem Peugeot 106 Baujahr 98.

Alle haben rund 100000km runter und kosten fast das selbe.

Nun war mein Peugeot ja seht treu, fast keine Mängel in den 6 Jahren Besitz gehabt. Nur wäre das auch so ab dem Baujahr 98??

Twingo kenne ich mich gar nicht aus!

Von daher würde ich mich freuen von euch ein paar Erfahrungen zu lesen zu bekommen.

Ich habe fast keine Ansprüche, der Wagen ist als Zweitwagen gedacht nur für die Stadt.

Vom Ford Ka, den ich auch kurz im Auge hatte, bin ich schon weg, weil der sehr schnell und viel Rosten soll.


Lg Chris

Beitrag von demy 11.10.10 - 10:10 Uhr

Hallo,
ich habe 2 Peugeot 106 gefahren!
Der erste wurde bei einer Laufleistung von 160.000km vollständig zerstört, bis dahin hatte der bis auf verschleißteile keine Mängel.
Der zweite Peugeot 106 wurde von mir bei einer Laufleistung von 326.000km, der hatte auch nur normale Verschleißteile.

Ich habe die Autos von 1996 bis 2001 gefahren.
Beide Modelle waren Baujahr 1993 und hatten den 50PS Diesel.

Allerdings waren bei dem zweiten Modell Verschleißteile dabei, die dann schonmal ins Geld gehen.
Bei knapp 300.000km war bei dem Getriebe ein Wellendichtring und ein Lager kaputt, das war dann mal eben mit allen Ersatzteilen ne Reparatur von 1300,-DM damals.
Ist aber völlig normal.

Du möchtest ein Auto mit Baujahr 1998 und mit 100.000km kaufen, das ist ein 12 Jahre altes Auto.
Da muss man IMMER mit verschleißbedingten teuren Reparaturen rechnen.

Bei dem Renault Twingo noch eher als bei dem Peugeot, ich habe 2 Bekannte die hatten einen Twingo.
Da war dann schon etwas mehr dran, bzw. sind Verschleißteile früher kaputt gegangen.
Allerdings ist das auch nicht representativ.

Ich rate daher eher zu dem Peugeot, wobei ich eigentlich eher gar nicht zu so alten Autos raten würde, wenn man nicht selber basteln kann, oder jemanden hat der basteln kann.

Gruß
Demy

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 10:22 Uhr

Danke für deine Erfahrung, Demy.

Beitrag von vwpassat 11.10.10 - 10:42 Uhr

Aus knapp 7-jähriger Erfahrung als selbständiger Autohändler:


Nimm den Peugeot.

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 11:02 Uhr

Danke auch dir!

Beitrag von babell 11.10.10 - 12:03 Uhr

Hallo,
ich kann Dir nur meine Erfahrungen mit meinem treuen Peugeot 106, Baujahr 2003 nennen: Er hatte nich nie was! Und er wird seeeehr viel gefahren. Aber wie gesagt - außer Verschleißteile war noch nie ein einziger Grund um in die Werkstatt zu fahren.

LG Isa

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 12:56 Uhr

Auch dir danke!

Was mich nur noch so zweifeln lässt ist dass der Twingo den ich mir heute Abend anschaue von 2004 ist und jede Inspektion wurde gemacht! Zahnriemen und Wasserpumpe sind letztes Jahr neu gemacht worden. Scheckheft gepflegt und Garagenauto. Wird von Privat verkauft.

Der Peugeot steht bei einem nichts sagendem Kleinhändler (wer weiß wie lange schon) ist viiiiel ällter als der Twingo (98). Hat kein TÜV.

Der Twingo hat noch Tüv bis Februar.

Ich weiß immer noch nicht was ich machen soll.

Beitrag von babell 11.10.10 - 12:59 Uhr

BIst Du denn schon probe gefahren?

Das wäre mir wichtig und sonst nimm doch jemanden mit, der sich ein bisschen auskennt. hast du da niemanden?

LG Isa

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 13:12 Uhr

Probefahrt werde ich auf jeden Fall machen. Ich fahre mit meinem Mann hin der sich aber auch nicht mehr oder weniger auskennt wie ich.

Ich bin ja ehrlich, da ich ich ja weiblicher Natur bin, würde mir vom Aussehen her der Twingo schon mehr zusagen, da der Peugeot ab Baujahr 96 sehr nach Opa aussieht.

Doch wenn der Verstand mal durch kommt überwiegt schon die Vernunft dass das Auto nicht so oft in die Werkstatt soll.

Hach her je......

Beitrag von litalia 11.10.10 - 14:21 Uhr

wenns der gleiche preis ist würde ich wohl eher den twingo baujahr 2004 nehmen. der ist noch nicht sooo alt ;-) außerdem ein garagenwagen, scheckheftgepflegt, mit tüv. das wäre für mich ausschlaggebend.

der peugeot ist ne stange äter und von irgend einen wald und wiesen händler? womöglich ausländer (jaja, die vorurteile wieder)
das bei diesem auto an der "uhr gedreht" wurde ist wahrscheinlicher als beim obigen twingo.


wie gesagt, ich bin ne frau ohne ahnung aber mein bauchgefühl würde sich definitiv für den twingo entscheiden wenn beim probefahren etc alles ok war.

Beitrag von vwpassat 11.10.10 - 13:12 Uhr

Und mich lässt hier immer zweifeln, dass total unbeleckte Hausfrauen meinen, hier unter Ihresgleichen männliche Tipps zu bekommen............

Sorry, aber ein Fahrzeug mit 5 Monaten TÜV und eins ohne......... Das kann beides der finanzielle Supergau werden.

Hast Du wieder nur nach den billigsten geschaut oder wie kommst Du auf solchen Müll?

Ich würde da dringend die Hände von lasssen, ganz speziell wenn ein Händler ein Fahrzeug ohne TÜV loswerden will. Das ist doch meist nur was für Bastler.

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 14:03 Uhr

Och, es geht noch billiger! Ich finde 3000€ nicht billig!!!!

Da ich ja unter "Meinesgleichen" dachte es fahren einige den Twingo und könnten von ihren Erfahrungen berichten, wusste ich nicht das ein "Mann" sich so daran stößt!

Da du ja selber angeblich 7 Jahre in der Branche selbständig warst, wirst du ja wissen das man in dem Bereich immer am Preis stehen hat "TÜV beim Verkauf frisch gemacht" So haben wir die Erfahrung am Wochenende gemacht.

Beitrag von vwpassat 11.10.10 - 14:06 Uhr

Wo kommst Du denn her?


Ich "war" nicht tätig - ich bin es "immer noch". Und werde es wohl auch bis zur Rente, obwohl ich bekomm ja gar keine mehr..............

Bekommt der nun den TÜV noch incl. oder nicht?

Das wäre wichtig, weil ansonsten Finger weg.

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 14:18 Uhr

Die Sachlage ist die das bei beiden der TÜV Stand so aussieht wie ich es beschrieben habe! Der beim Händler bekommt den TÜV wenn man ihn kauft und der Twingo hat noch bis Februar aber ich würde darauf bestehen mit ihm in eine Werkstatt zu fahren und mir bestätigen zu lassen ob er ohne Mängel noch durchkommt. Wenn ja muss der Verkäufer mir im Preis noch entgegen kommen! So habe ich mir das z.b für heute Abend gedacht.

Es ist ja immer wieder nett wenn ich Autoverkäufer um Rat frage und die mir IMMER nur einen NEUEN empfehlen.
Mein Mann z.b fährt jeden Tag eine Strecke hin 100km zur Arbeit, der würde sich schon alleine wegen dem schnellen Wertverlust NIE einen Neuen kaufen! Wir haben mit den gebrauchten bei privaten Verkäufern noch keine Probleme gehabt was Opel und VW angeht.

Nun sind wir keine Familie die einen Zweitwagen als Neuwagen finanzieren kann oder möchte und von daher soll wie auch vor her ein gebrauchter her.

Beitrag von vwpassat 11.10.10 - 14:22 Uhr

Ich will Dir keinen Neuwagen einreden.

Bin selbst der Meinung, dass man mit nem 3T€-Auto gut über die Runden kommt.

Dann schaut Euch beide an, wobei ich dazu tendieren würde, beim Händler zu kaufen (so er denn vertrauenswürdig und der deutschen Sprache vollumfassend mächtig ist).

Beitrag von mehlclaudia 11.10.10 - 14:30 Uhr

Hast du denn da mal zufällg einen Tipp worauf man besonders achten sollte egal um welche Marke es sich handelt.
Sind diese Leute mit dem Wohnwagen denn richtige Händler???

Beitrag von vwpassat 11.10.10 - 18:46 Uhr

Das kommt jetzt zwar sicher zu spät, aber ich war auch erstmal Autos einkaufen...........

Twingo: Federn brechen gerne (vorn!), Radlager, Spurstangenköpfe, Traggelenke sind anfällig

Peugeot 106: Auspuff, Hinterachse, Traggelenke vorn, ABS-Sensoren

Das sind so die schlimmsten Macken, kann natürlich auch mal was anderes sein.........


Klar kann ein Händler mit Wohnwagen ein "richtiger" Händler sein. Ich würde aber dringend abraten, von Migranten zu kaufen. Die wissen meist nur, dass 1 Auto 4 Räder hat.......

Beitrag von mehlclaudia 12.10.10 - 07:07 Uhr

Danke dir! Das mit dem Auspuff beim Peugeot kann ich sogar bestätigen. In den 6 Jahren habe ich meinen Stücke weise erneuert. Doch man sagte mir das wäre für ein Stadtauto normal, da die Verbrennung nicht so hoch sei wie eines das ständig auf der Autobahn sei und daher rostet er schneller durch.

Wir haben es übrigens nicht geschafft gestern Abend. Mein Mann stand zu lange im Stau auf dem weg nach Hause.

Dadurch habe ich aber genug Gelegenheit gehabt mal weiter zu surfen und habe eine interessante Seite gefunden mit einer tollen Liste worauf man beim Kauf achten soll.

http://www.kfz-auskunft.de/formulare/autokaufvertrag.html

Ich denke das ist schon mal für Laien eine kleine Hilfe worauf mal achten sollte.

Ich meine die Checkliste für den Gebrauchtwagenverkauf zur freien Verwendung.

Beitrag von vwpassat 12.10.10 - 10:26 Uhr

Wo wohnt Ihr denn? Evtl. hab ich nämlich etwas Interessantes für Euch.

Beitrag von mehlclaudia 12.10.10 - 10:40 Uhr

Nähe Dortmund

Beitrag von vwpassat 12.10.10 - 11:47 Uhr

Dann wird das nix - zu weit.

Beitrag von mehlclaudia 12.10.10 - 13:28 Uhr

Trotzdem Danke!

Beitrag von frauenkutsche 11.10.10 - 15:01 Uhr

Hallo,

ich bin seit ca. 6 jahren Twingo Fahrerin und habe gute und schlechte Erfahrungen mit dem Twingo gemacht.

Mein erster Twingo war echt für nen Arsch. Kaum war die Garantie um da hat er ne Macke bekommen. Bei Regen hat er andauernd gerugelt und Abgaskontrolle angezeigt. Ist wohl eine Marotte bei Twingo. Es hat auch niemand den Fehler gefunden und ich war in mehrern Werkstätten. Große Reparaturen sind aber nie angefallen. Nur das übliche, Verschleißteile halt.
Hab ihn später aber doch verkauft. Hatte aber auch andere Gründe.

Und dann hab ich mir wieder einen gekauft :-) ich habe sozusagen das Glück rausgefordert :-) Und ich muss sagen ich bin zufrieden und glücklich. keine probleme, nichts.......

Beide Autos hab ich beim Händler gekauft.
Mein Schwester fährt auch einen und ist zufrieden.