Ich weiss nicht weiter...

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von gelinibear83 11.10.10 - 09:54 Uhr

hallo ihr lieben
meine tochter am 04.10 3 jahre geworden, geht seit dem tag an in den kiga. die ersten 2 tage waren problemlos, alles super. aber dann ging es los...sie wollte immer das ich da bleibe und weinte...
aber was noch schlimmer ist, meine tochter hat schon seit dem beginn der brei zeit aus dem baby alter immer probleme gehabt mit brechen!! sie hat auch ganz schnell würgreiz.
jetzt ist es so das sie durch das weinen morgens schon das 2. mal erbrochen hat im kindergarten.
es tut mir immer so leid sie da zu lassen, aber die erzieherinnen meinen da müssen wir beide durch. sie bleibt sonst bei jeder oma und auch bei freunden.
und wenn ich sie dann mittags wieder abholen will, dann will sie auch nicht mit nahc hause...
kennt das jemand von euch vielleicht auch, und kann mir sagen das das irgendwann besser wird???

lg sandra

Beitrag von 3erclan 11.10.10 - 09:59 Uhr

Hallo

wie war die Eingewöhung??

Ich blieb solange dabei bis ich merkte dass er ohne mich klarkommt.

Finde es nicht gut dass manche Kiga immer noch sagen da muss dasKind durch.

lg

Beitrag von gelinibear83 11.10.10 - 10:12 Uhr

also eine richtige eingewöhnung gab es leider nicht. von meine freundin kenn ich das auch anders, sie musste am anfang immer mit da bleiben. aber das ist ja von kiga zu kiga verschieden. ich hab sie den ersten tag nach einer stunde wieder abgeholt. und sie wollte überhaupt nicht mit nach hause!! den zweiten tag eine halbe stunde länger. auch ohne probleme. dann kam das we und den montag hatte sie geburtstag. da war sie nicht im kiga. dienstag auch ohne probleme für 2 stunden. aber ab mittwoch fing sie an zu meckern das ich da bleiben soll. da hatte sie das erste mal gebrochen. donnerstag dann wieder. und freitag war alles problemlos nur das sie immer nicht mit will wenn sie abholen will!!

Beitrag von mamakind 11.10.10 - 09:59 Uhr

Hallo Sandra,

ich kenne diese Trennungsangst von meinen Beiden. Das kommt und geht. Ich denke noch ein paar Tage, dann ist das vorrüber.
Meine beiden hatten das auch ab und zu mal zwischendurch. Der Kleine erst jetzt vor kurzem, weil die große Schwester nun zur Schule geht. Nach 2 Wochen war das vorrüber. Jetzt bin ich froh, wenn er morgens noch Zeit für einen Kuss hat.

Laß deiner Maus noch etwas Zeit, sie ist ja gerade mal eine Woche im Kindergarten. Und dass sie mittags nicht mit nach Hause will, ist ja eigentlich ein Zeichen, dass es es ihr gefällt. Es sind halt einfach neue Leute, neue Kinder. Das braucht etwas Zeit und Geduld!

LG Simone

Beitrag von marlene75 11.10.10 - 10:01 Uhr

Hi Sandra! Natürlich wird das irgendwann besser, zumal sie ja daran gewönt ist dass Du manchmal ohne sie weggehst und dann wieder kommst. Der Kiga ist eine neue erfahrung, vielleicht ist sie etwas überfordert mit den vielen Kindern, aber ich bin mir sicher, sie gewöhnt sich ein. Durch diese furchtbare Zeit musst Du allerdings erst Mal durch... da hilft nix außer die Erfahrung für sie, dass du wirklich immer wieder kommst!
Alles GUte
Marlene

P.S. Hast Du sie schon Mal einen HP vorgestellt, wegen des Brechens? Selbst wenn es mechanisch ist, würde ich das mal machen...

Beitrag von felli1986 11.10.10 - 10:27 Uhr

Hallo Sandra,
meine Maus ist 2,5 Jahre alt und geht seit ein paar Monaten in den Kindergarten. Am Anfang ist Madame da rein spaziert, hat sich zu den anderen Kinds gesetzt und gespielt - Mama war vollkommen abgeschrieben! (Am ersten Tag bin ICH (!) heulend nach Hause!)

Letzte Woche hatten wir es dann plötzlich, dass sie heulend an meinem Bein hing und mich partout nicht gehen lassen wollte. Das ging soweit, dass der Erzieher (wir haben einen männlichen Erzieher und eine weibliche Erzieherin in der Gruppe), meine Tochter auf den Arm genommen hat und ihr erklärt hat, dass Mama jetzt geht, sie mir noch einen Kuss geben soll, mir dann winken kann und ich sie später wieder abhole. Und solange kann sie was leckeres frühstücken und mit den anderen Kindern spielen. Sie hat zwar noch geweint als ich ging aber im Nachhinein wurde mir berichtet, dass sie sich sehr schnell wieder beruhigt hatte.

Auf mein Fragen warum das jetzt käme, sagten mehrere Erzieher unabhängig voneinander, dass die Kinder das von einander abgucken. Sie versucht also mal, ob es nicht vielleicht doch klappt, dass Mama noch länger da bleibt, wenn sie Theater macht. Muss bei deiner Tochter natürlich nicht der gleiche Grund sein, aber nach 3 Tagen war bei uns wieder Ruhe und Kindergartenritual wie immer!

Alles Liebe!!!

Beitrag von zahnweh 11.10.10 - 10:39 Uhr

Hallo,

meine ging am ersten Tag super rein. Heulte zwischendurch mal. ging aber gut.
Am zweiten Tag bat sie mich dazubleiben und das tat ich dann auch. Eine Stunde, dann merkten wir, dass es gut für uns war und ich konnte gehen.
In den ersten Minuten war es ein: Mama ich zeig dir den Kindergarten und lass deine Hand nicht los. Dann ein paar Minuten nur auf meinem Schoß sitzen und nur mit mir spielen wollen. Hab zugeschaut, aber nicht aktiv mitgespielt, war aber dabei. Und überwiegend saß ich nur in der Ecke und war abrufbereit "Mama, wo bist du?"

Am dritten Tag erklärte ich ihr, dass ich noch ein bisschen bliebe. Zum Jacke ausziehen, Schuhe wechseln usw. das zog ich ein bisschen in die Länge. Die Bezugserzieherin setzte sich auch zu uns und verwickelte mein Kind gleich in ein Gespräch.

Vom Gefühl her, konnte ich gut gehen. Ansonsten wäre ich auch länger geblieben.

Finde eine Eingewöhnungszeit schon wichtig. Als Kind wurde ich nur abgegeben und habe den Kindergarten bis zum letzten Tag gehasst. Auch fühlte ich mich nie wohl. Das abgegeben werden ging zu schnell und zu ruppig, weil halt so üblich.

wenn du eine Stunde jeweils dabei bleiben kannst, mach das. Oder sprich mit den Erzieherinnen wie sie sich das mit der Eingewöhnung vorstellen.