"Das wirst du alles noch büßen müssen!"

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Beitrag von sonnenstern-115 11.10.10 - 14:16 Uhr

Ich kann den obigen Satz echt nicht mehr hören!

Unser Sohn ist jetzt knapp 15 Wochen alt und ich genieße (fast) jede Minute mit ihm. Allerdings scheine ich so mein ganz eigenes Verständnis vom Umgang mit meinem Kind zu haben, denn ich bekomme immer wieder zu hören, dass er lernt, mich zu manipulieren, dass ich ihn verwöhne und viel zu fürsorglich zu ihm bin.

Vielleicht machen es ein paar Beispiele deutlicher:

Mein Zwerg war letzte Woche zum ersten Mal richtig doll krank. Diese Woche geht es ihm zu Glück schon besser, dennoch ist er ab und zu sehr, sehr anhänglich. Er genießt es dann, sich auf meinem Arm an mich zu kuscheln und lässt sich nur schwer hinlegen. So kommt es auch vor, dass ich ihn zum Teil beim Spazierengehen aus dem Wagen nehme und solange trage, bis er sich beruhigt, wenn er weint.
So wie gestern: er schrie eine Weile, ließ sich durch singen und den Schnulli im Liegen nicht beruhigen, also nahm ich ihn hoch, er kuschelt sich an mich und schwupps war die Welt wieder in Ordnung. Bekannte, die das sahen, kamen umgehend zu uns und meinten, dass der Zwerg ja schon ganz schön raus hätte, mich zu manipulieren. Ich würde noch ordentlich viele Probleme mit ihm bekommen, wenn ich mir das gefallen lassen würde.

Anderes Beispiel: während des letzten Wachstumsschubs schlief er abends nur gepuckt und bei mir bzw. beim Papa auf dem Arm ein. Mittlerweile halte ich ihn abends nach dem letzten Stillen noch eine Weile auf dem Arm und wenn er müde wird, lege ich ihn ins Bett. Sollte er nochmal unruhig werden, lege ich mich kurz dazu und bleibe bei ihm, bis er eingeschlafen ist. So auch neulich, als Bekannte uns besuchten. Nach ausgiebiger Beobachtung meinte er dann, dass sie das ihrem Sohn nie angewöhnen würden. Er solle gefälligst alleine im eigenen Bett einschlafen. Ich hingegen empfinde es schon als großen Fortschritt, dass ich den Zwerg nicht mehr tragen muss, bis er eingeschlafen ist...

Nun ja...

Mich nervt es momentan total, dass andauernd irgendwelche Leute besser wissen, was für mein Kind gut ist und was nicht. Normalerweise kann ich da ganz gut drüber stehen, aber zurzeit klappt das einfach nicht.

Ich denke, solange ich damit klar komme und es mir und meinem Kind gut geht, kann es doch nicht schlecht sein, oder? Ich sehe das nicht als Verwöhnen an.

Oder kennt ihr Leute, deren Kinder später totale Probleme machten, deren Eltern genauso eingestellt waren wie ich?

Vielen Dank im Voraus,

Grüße vom Sonnenstern

Beitrag von mamab5 11.10.10 - 14:20 Uhr

Es ist ja auch ganz schön dreist von so kleinen Babys, wenn sie die Nähe ihrer Mütter wollen.


Mal im Ernst. Was sind denn das für Leute, die meinen, ein 15 Wochen altes Baby könnte schon seine Eltern manipulieren?

Dein Kind braucht dich.

Wäre es 8 Jahre alt, würde ich es auch nicht jedesmal auf den Arm nehmen wenn es was hat.

Aber Dein Kind ist 15 Wochen alt.

Also mach Dir da bloss keinen Kopf.

Gib ihm die Nähe, Wärme und Liebe die es braucht.

Beitrag von canadia.und.baby. 11.10.10 - 14:23 Uhr

Ich würde nun Spontan sagen , du machst alles richtig!

Dein Kind braucht die nähe und du gibst sie ihm!


Lass die leute reden.

Beitrag von flower082008 11.10.10 - 14:23 Uhr

bla bla bla
die Leute wissen immer was zu kritisieren.
Also mir wurde gesagt die ersten drei Monate kann man ein Baby gar nicht verwöhnen und danach fangen sie langsam an den Zusammenhang zwischen schreien und hochheben zu verstehen. Wenn du ein Baby hast das viel Nähe braucht gib sie ihm! Was mir immer wichtig war ist daß mein Kleiner in seinem Bett einschläft und nicht auf meinem Arm- wichtig für durchschlafen!
Laß die leute reden und hör auf deinen Bauch!
In Afrika,... tragen sie ihre Babys den ganzen Tag im Tuch herum,... und keiner sagt sie verwöhnen sie zu sehr.
Hör auf dein Gefühl
flower

Beitrag von tonip34 11.10.10 - 14:23 Uhr

Ein Kind mit 15 Wochen hat noch keinen Verstand, sondern nur Instinkt.
UND warum darf man ein 15 wo altes Kind nicht verwoehnen, warum muss man in unser Gesellschaft immer hart sein...


Gar nicht daruf reagieren....


lg toni

Beitrag von serapfina 11.10.10 - 14:33 Uhr

ich wies was du meinst ich bekomm das auch immer zu hören zur zeit schläft dir kleine tags über liber auf meiner brust ein nachts ist d a kein prob das schläfft sie ohne prob dann bekomm ich immer zuhören wenn ich so weidre mache will sie das immer machen oder wenn ich sie auf dem arm nehme wenn sei weint dann heißt es das macht sie immer weil sie weist das wir bei jedem mucks zu ihr komme blabla usw ich mach das was ich für richtig halt sie ist auch erst 10 wochen alt. und keine 3 oder älter dan macht man das eh anderst also lass dir nichts einreden

Beitrag von monab1978 11.10.10 - 22:03 Uhr

???

ich schmeiss ne Runde Punkt und Komma, man kann deinen Text echt kaum lesen!

Beitrag von s.cheri. 11.10.10 - 14:36 Uhr

Ist ja krass. Dein Kleiner ist 15 Wochen auf dieser Erde, wie soll der Dich denn manipulieren können? Bei so kleinen Babys gehts nach Bedürfnisse stillen, nicht nach List. Bis das Gehirn so weit entwickelt ist, dass sie bewusst agieren um etwas zu bekommen, das dauert noch ne Weile.

Du machst doch alles richtig, lass Dich nicht belabern.

Aber was schon stimmt, man kann auch den ganz Kleinen schon Dinge angewöhnen, die später vielleicht nur schwer wieder "abzutrainieren" sind.
Sowas wie nur bei der Flasche einschlafen, auch wenn nur kurz dran genuckelt wird, da eigentlich satt. Nur als Beispiel, das haben wir nämlich unserer Tochter unbewusst angewöhnt, jetzt bin ich grad dabei, sie ganz sanft davon wieder abzubringen. Man braucht Geduld, aber es klappt.

ABER, solange Du und Dein Baby euch wohlfühlt wie es gerade ist, ist es doch wunderbar für euch und es geht keinen was an!

Übrigens hätte ich meine Kleine auch aus dem Wagen genommen wenn sie sich nicht beruhigt hätte. Finde ich normal und viel stressfreier für alle Beteiligten. ;-)

LG
cheri

Beitrag von wir3inrom 11.10.10 - 14:41 Uhr

Ich begleite meinen Sohn mit 3,5 Jahren noch in den Schlaf.

Er ist weder ein verwöhntes Muttersöhnchen noch der große Manipulator.
Er geht super gerne in den Kindergarten, ohne, dass ich ihn drängen muss, und spielt auch zuhause viel alleine.
Du siehst, nur, weil man seinem Kind Nähe und Zuneigung gibt, heißt das nicht, dass man "später Probleme mit ihm" haben wird.

Mach das, was für DICH und DEIN Kind richtig ist.
Die anderen sollen es mit ihren Kindern auch so handhaben.

Beitrag von qrupa 11.10.10 - 14:50 Uhr

Hallo

genau, die kleinen kommen zur Welt und das erste was sie denken ist "wie kann ich Mama und Papa das Leben möglichst schnell zur Hölle machen". Soein Blödsinn.

Babys haben bei der Geburt ncihts als ihre Urinstinkte, die ihnend as Überleben in der Wildnis sichern sollen. Sie werden nicht mit dem Wissen um KiWa, Gitterbettchen, warmer Kleidung und einem sicheren Dach über dem Kopf geboren. Das müssen sie erst mühsam lernen und das dauert Monate. Das was du machst würde ich eher als "artgerecht" denn als verwöhnen bezeichnen. Alles was dein Baby weiß ist, dass es nur überleben kann wenn es immer ganz nah bei dir ist, weil es sonst gefressen wird, erfriert oder verhungert. Und alles was du tust ist ihm die Sicherheit zu vermitteln, dass all das nicht passieren wird, weil du seine Bedürfnisse ernst nimmst. Du machst das also wirklich ganz wunderbar und genau so wie es eigentlich für Menschenmütter und ihr Baby vorgesehen ist.

Unsere Tochter ist nun zwei Jahre alt, wurde immer getragen wenn sie es brauchte, wird bisher in den Schlaf begleitet und das in unserem Familienbett, bekommt zu Essen wenn sie Hungrig ist und zu trinken wenn sie Durst hat. und das Ergebnis bisher ist ein fröhliches neugieriges und weltoffenes Mädchen, dass Spaß daran hat seine Umwelt zu entdecken weil es weiß und geelrnt hat Mama und Papa sind immer da, wenn es sie braucht. Und genau das wollten wir ihr vermitteln.

LG
qrupa

Beitrag von sannchen82 11.10.10 - 15:51 Uhr

genau!
ich habe meinen kleinen auch nie heulen lassen,bin am anfang bei jedem mucks gerannt und hab ihn auch in den schlaf getragen. meine oma meinte auch:laß ihn mal schreien,du verwöhnst ihn doch!
so ein quatsch!
er ist jetzt ein halbes jahr,schläft alleine in seinem bettchen ein,im kizi und darf früh beim stillen bei uns im bettl weiterschlafen. er ist fröhlich,lacht den ganzen tag und spielt soooo gern alleine!#verliebt er weiß das ich immer für ihn da bin wenn was ist und so kann er ohne jegliche verlustängste wachsen und gedeihen.:-p
fazit,durch mein "verwöhnen" ist er viel umgänglicher als manch andere babys,weil er einfach vertrauen hat!
ach und anhänglich ist er trotzdem und kuschelt zu gern,aber das darf er ja auch...die mama will ja auch kuscheln und genießt jede minute davon...#schein
mach so wie du denkst!
wenn du es in der kutsche schreien lassen würdest,was denkst du wie die leute dann auf die rabenmama schauen die ihr kind schreien läßt...#nananawie man`s macht!!!

Beitrag von dirah 11.10.10 - 14:51 Uhr

Kein Wunder dass die ganze Welt so verbittert ist, wenn unsere Eltern und Großeltern der Meinung waren, dass ein paar Wochen Liebe für die nächsten 80 Jahre reichen müssen!

Lies dich hier mal durch und du bist gerüstet:

http://www.dianaschwarz.de/links

Beitrag von schnuppelag 11.10.10 - 15:05 Uhr

Ich durfte mir auch von meiner Mutter und meiner SchwieMu anhören, dass ich ja immer renne, wenn mein Kleiner weint... zuletzt haben sie das gesagt, da war er bestimmt auch gerade 10 Wochen alt... da meinte meine SchwieMu schon, dass der Kleine mich später besser im Griff hätte, als ich ihn... und dass er ansonsten auch ein Kind wird, was sich später im Kaufhaus auf den Boden wirft und schreit.
Leider Gottes muss man da lernen drüber zu stehen... Ist nicht einfach, gerade wenn es das erste Kind ist, so wie bei mir. Am Anfang habe ich viel Wert auf die Ratschläge der Mütter gegeben, weil ich es ja nicht besser wusste... aber mit der Zeit hab ich dann gelernt, dass ich mein Kind einfach nach meinem Instinkt und meinem Gefühl behandle... und nicht mehr viel darauf gebe, was die Mütter sagen, deren Kinder vor fast 30 Jahren mal so klein waren wie meins jetzt.

Wie eine Vorrednerin schon schrieb: in diesem Alter haben die Babys keinen Verstand, mit dem sie sich ausmalen: wenn ich jetzt schreie, dann krieg ich, was ich will. Sie agieren nach Instinkt. Und wenn man sich als Mama nicht danach orientiert, schadet man dem Kind viel mehr.

Und inzwischen bin ich einfach frech, wenn eine der Mütter wieder ankommt und mir sagt, wie verwöhnt mein Kind doch wird. Dann antworte ich: ja und, wen soll ich sonst verwöhnen? Du bist doch nur neidisch... ;-)
Deswegen: lass die anderen einfach reden und handle weiterhin nach deinem Gefühl. Was Besseres gibts für dein Huschel gar nicht :-)

Beitrag von njkroete 11.10.10 - 15:14 Uhr

Jaaaaa, Du verwöhnst Dein Kind... Na und? In dem Alter darf man das noch ;-) Mit 15 Wochen sind die Zwerge doch noch viel zu klein, um sowas zu berechnen...
Mir wurde auch gesagt, ich verwöhne Julius, weil er zwar abends prima in seinem Bettchen alleine eingeschlafen ist, aber mittags zum Einschlafen mit mir auf der Couch kuscheln wollte, und zwar ziemlich genau, bis er ein Jahr alt war. Irgendwann war es schlagartig vorbei und er ist dann auch mittags in seinem Bettchen eingeschlafen ohne Gemecker. Ich hab es eine Weile immer wieder mal ausprobiert, wenn es nicht geklappt hat, sind wir auf die Couch, wenn er eingeschlafen ist: prima. Von heute auf morgen mußte ich ihn dann nicht mehr rausnehmen.
Also: wenn dein 3jähriges Kind immer noch will, daß Du bei ihm liegst, bis er eingeschlafen ist, dann solltest Du Dir überlegen, daran was zu ändern. Mit 15 Wochen ist das völlig okay.
Und zum Thema: mein Kind weint und ich nehm es hoch: irgendwann kommt natürlich der zeitpunkt, wo die Kleinen anfangen auszutesten, ob sie mit Weinen was erreichen. Das merkst Du dann aber. Mit 15 Wochen ist Nähe einfach noch ein Grundbedürfnis. Also ebenfalls völlig in Ordnung.
Hör nicht zuviel auf andere- da gibt es immer welche, die irgend einen doofen Kommentar abgeben müssen (O- Ton meiner Schwiegermama zum Thema: Bondolino: Na, dann braucht man sich ja nicht zu wundern, wenn das Kind später verwöhnt ist, wenn es ständig getragen wird #klatsch)
Mein Motto war dann immer: ein Kind das gelernt hat, daß es getröstet wird, wenn es weint und das Geborgenheit erfährt, hat später keine Angst davor, daß es irgendwie alleine gelassen wird, auch wenn es vielleicht dann mal 2 Minuten warten muß... bis jetzt spricht unser "Ergebnis" für sich ;-) :-p #verliebt

LG Nathalie und Julius (am 26.10. 2 Jahre alt)

Beitrag von tabi 11.10.10 - 15:22 Uhr

Hallo,
meine Eltern verbringen jedes Jahr drei Wintermonate in Indien.
Dort ist es selbstverständlich, dass das Kind den ganzen Tag getragen wird auch noch mit einem Jahr.
Es gibt dort sogar in Dehli quasi keine Kinderwägen. Sie sind beinahe immer bei ihrer Mama. Und dort gibt es auch keine Schreibabys, keine Unleidlichkeit und auch wenn die Kinder größer sind, sind sie ruhig, lieb und wohlerzogen.
Je weniger Nähe du deinem Baby gibst desto unaustehlicher ist er!
bestes Beispiel meine Schwägerin:
Wir haben beide zwei Kinder.
Meine beiden sind absolute Traglinge(gewesen) und schlafe/schliefen bei mir im Bett. Ich lasse sie nie schreien und gebe ihnen immer das Gefühl ich bin sofort da.
Meine gesamte Umwelt empfindet beide Kinder als ruhige, einfache, höfliche und gut erzogene Kinder.
Kinder meiner Schwägerin sind Kinderwagen, Gehfrei und im eigene Zimmer- schlaf Kinder.
Sie sind quengelig, "zickig" und oft sehr anstrengend(sagen die selben Menschen die meine Kiddies "beurteilen)
MAN KANN EIN BABY NICHT VERWÖHNEN
Solange es ein halbes jahr alt ist sollte es IMMER sofot alle bedürfnisse erfüllt bekommen und möglichtst viel Körperkontakt haben!
Also du machst es absolut richtig
LG

Beitrag von lilly7686 11.10.10 - 16:10 Uhr

Also ich hab das alles bei meiner Großen auch gemacht. Getragen, gekuschelt, hat bei mir im Bett geschlafen... Sie wird im Dezember 7 und ist kein Stück verwöhnt!

Weißt du, was ich nicht verstehe? Menschen die Eltern werden, und nciht verstehen können, dass Kinder auch mal andere Bedürfnisse als Kacken, Essen und Schlafen haben.
Ich meine, haben wir Erwachsene nicht auch manchmal das Bedürfnis, zu kuscheln? Nähe zu spüren? Warum dürfen wir dieses Bedürfnis haben, unsere Kinder aber nicht?

Bitte vergiss, was solche Leute von sich geben. Du liebst dein Kind und zeigst es ihm auch. Dein Kind weiß, dass du es liebst. Das ist doch schön oder? Es ist wunderbar, geliebt zu werden.
Ein Baby das immer im eigenen Bett alleine schlafen muss, wird sich nie wirklich geliebt fühlen. Es sei denn es ist eines der Raritäten, die tatsächlich lieber alleine schlafen wollen. Aber das ist eher selten.

Mach so weiter, wie jetzt, dann passt das schon!

Alles Liebe!

Beitrag von dentatus77 11.10.10 - 17:50 Uhr

Hallo!

Ich würde sagen, du verhälst dich genau so, wie es eine Mutter tun sollte. Du gibst deinem Kind die Nähe, die es braucht - so sollte es sein!

Und ganz davon abgesehen muss ein Kind, dass seine Eltern manipuliert, berechnend denken. Es muss vorrausahnen können, wie die Eltern auf sein Verhalten reagieren. Dazu ist ein 15Wochen altes Kind nicht in der Lage. Ein so kleines Baby kann seine Bedürfnisse nur durch Schreien äußern, und wenn sein Bedürfnis kuscheln ist, dann kann es sich eben auch da nur so äußern. Das hat aber doch nichts mit Manipulation zu tun, wenn du diesem Bedürfnis nachgibst.

Meine Tochter ist jetzt 16mon alt und kann schon recht gut sprechen. Und wenn die zu mir kommt und sagt: "Mami kuscheln", dann nehm ich sie auch und kuschel mit ihr. Es gibt doch nichts schöneres. Und irgendwann wird sicher auch mal die Zeit kommen, wo Kuscheln grad nicht geht, dann erklär ich es ihr und sie wird es begreifen - wenn sie alt genug dazu ist. Wo ist denn da das Problem?
Und beim Einschlafen ist auch immer noch einer von uns bei der Kleinen. Na und? Sie wird schon irgendwann lernen alleine einzuschlafen. Früher hat die ganze Familie in einem Raum geschlafen und gelebt. Da war ein Kind nie alleine. Und habt ihr schon einmal gehört, dass ein dann erwachsenes Kind seine Eltern mit in die Ehe gebracht hat, weil es nicht einschlafen konnte?
Das wird sich alles geben.

Lass dich bitte nicht durch so unqualifizierte Äußerungen aus deinem Umfeld verunsichern, es ist alles gut, so wie du es machst. Und lass mich raten, deine Bekannten, die ihren Sohn alleine ins Bett legen würden, sind kinderlos? Das würde einiges erklären.

Liebe Grüße!

Beitrag von sharlely 11.10.10 - 18:34 Uhr

Hallo,

lass dich nicht verunsichern. Solang du dich wohl fühlst und dein Baby auch, ist doch alles ok! Andere wissen eh immer alles besser! ;-)

Zu deiner Frage: Meine Freundin steht heute noch alle 1 1/2 Stunden auf. Langsam gehts an die Substanz, ihr Sohn ist 2 1/2 Jahre alt. Er wurde nur im TT getragen. An sich find ich tragen toll, mach ich selber auch ganz viel, aber alles mit Maß und Ziel. Er konnte nie einfach mal so alleine auf der Krabbeldecke liegen und sich selbst entdecken. Er hatte einfach keine Gelegenheit, einfache Dinge wie greifen, drehen oder später dann robben und krabbeln zu probieren. Der Kleine Mann hat auch im Familienbett geschlafen. Es war für alle ok. Nur mittlerweile ist es für meine Freundin und ihren Mann nicht mehr ok, da sie nachts nicht mehr schlafen können. Der Kleine schläft glaub ich auch nicht so gut - wie gesagt alle 1 1/2 Stunden wird er wach und will entweder essen, spielen oder jammert. Naja und seid ihr Mann dann übermüdet einen Unfall gebaut hat, versuchen sie den Kleinen an ein eigenes Bett (zunächst im Schlafzimmer) zu gewöhnen. Es funktionert nicht. Nicht mal zum Mittagsschlaf kann er alleine liegen bleiben. Auch in der KiTa nicht. Selbst im Auto macht er Theater, wenn sie nicht mit hinten auf der Rückbank sitzt. Klar, meine Freundin hat mir jetzt schon oft gesagt, das sie das mit dem FB und der vielen Tragerei bereut. Ob es daran liegt oder nicht vermag ich nicht zu sagen. Aber vll. hat sie es mit der Menge an Tragen ein wenig übertrieben! ;-) Man muss halt einen Mittelweg finden, mit dem man als Familie zufrieden ist, sich wohl fühlt und auch mit Sicherheit sagen kann, das sich das nicht mal ändert. Man kann ja von so einem kleinen Wurm nicht erwarten, das er versteht, wenn die Eltern nun plötzlich keinen Bock mehr auf bestimmte Sachen haben, die vorher die Regel waren.

LG S.

Beitrag von coolkittycat 11.10.10 - 21:11 Uhr

weißt du, ich denke mir immer, dass sie vielleicht sogar recht haben. das wird sich noch zeigen. aber wenn louis mal ein, zwei, drei jahre alt ist, kann man ihm alles erklären. jetzt versteht der kleine doch die welt nicht mehr, wenn wir uns plötzlich anders verhalten. ich liebe es ihn zu verwöhnen-das sag ich auch. verziehen, werd ich ihn aber nicht-das sind zwei paar schuh.
alles gute

Beitrag von monab1978 11.10.10 - 22:01 Uhr

Hi,

ich kann sowas genauso wenig verstehen wie du! Man wollte ein Kind, und jetzt kümmert man sich liebevoll drum. Was kann denn daran fasch sein?

Ich finds echt traurig, dass offenbar nicht alle Eltern sich da drauf einlassen, vor allem für die Kleinen ist es doch überhaupt nicht zu verstehen, warum sie die Nähe der Eltern nicht bekommen.

In meinem Verständnis kann man von liebevoller Behandlung nur Liebe lernen.

Mona