Frage an die Brillenträger hier

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von mother-of-pearl 11.10.10 - 14:53 Uhr

Hi,

vielleicht könnt ihr mir mal weiter helfen, bin gerade etwas verwirrt....

Es geht um meine Tochter. Sie ist schon länger der Meinung, nicht so gut in die Ferne sehen zu können. Da sie gerade einen Führerschein macht, ist es ja wichtig, dass mit ihren Augen alles stimmt. Den Sehtest für den FS hat sie allerdings problemlos bestanden.
Sie ist dann mal zu einem Optiker gegangen und hat sich dort gründlich untersuchen lassen. Der Optiker kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass sie, um in die Ferne sehen zu können, eine Brille bräuchte (= kurzsichtig?). Da in ihrem Alter die Krankenkasse noch zahlt, sind wir dann zum Augenarzt, der widerum behauptete, sie sei eindeutig weitsichtig, und bräuchte eine Brille zum Lesen. #kratz Dann würde auch das Problem mit dem In-die-Ferne-Sehen wieder besser werden. Sie bekam ein entsprechendes Rezept. Damit waren wir nun heute bei einem anderen Optiker (Fielmann) und sie wurde erneut untersucht, vermessen, was-auch-immer. Ergebnis: sie braucht überhaupt keine Brille, Dioptrinzahl = O. #klatsch

Na toll. #augen Wie kann denn das sein, dass drei Leute zu drei völlig verschiedenen Ergebnissen kommen?

Hat jemand sowas schon mal erlebt? Was sollen wir jetzt tun?
Ich kenne mich auf dem Gebiet so gar nicht aus, weil mit meinen Augen seit 42 Jahren alles bestens ist.

LG

Beitrag von zapmama2003 11.10.10 - 15:15 Uhr

Hallo,

ich bin Brillenträgerin. Bei mir ist es so, dass wenn ich müde bin, kann ich schlechter sehen. Deine Tochter soll mal richtig auschlafen und am besten gleich in der Früh zum Augenarzt gehen. Vielleicht klappt der Sehetest dann besser....? #klee

Beitrag von maari 11.10.10 - 16:29 Uhr

Hi,

ich würde wohl mit dem Rezept vom Augenarzt zum 1. Optiker gehen und den einfach mal fragen, was er dazu meint. Mein Vertrauen in Fielmann hält sich - möglicherweise völlig unberechtigt - in Grenzen.
Wenn Deine Tochter selber sagt, dass sie Probleme hat in die Ferne zu sehen, klingt das für mich eher nach Kurzsichtigkeit als nach Weitsichtigkeit... (ich bin selber kurzsichtig)

LG Maari

Beitrag von lucccy 11.10.10 - 19:35 Uhr

Hallo,

man kann auch eine Brille für die Ferne brauchen und weitsichtig sein. Weitsichtig ist etwas anderes als die Alterssichtigkeit, die die meisten mit Lesebrillen verbinden.

Die drei unterschiedlichen Ergebnisse können Tagesform sein. Oder auch Interpretationssache, denn man kann +0,25 oder +0,5 korrigieren, man kann das aber bei Beschwerdefreiheit auch sein lassen.
Wie waren denn die genauen Werte, die der Optiker und der Arzt ermittelt haben?

Gruß Lucccy

Beitrag von laila1984 11.10.10 - 20:10 Uhr

Hallo,

Hallo ich bin Augenoptikermeisterin und habe eine Vermutung für die 3 unterschiedlichen Werte..
Wenn deine Tochter weitsichtig ist, kann sie es wenn ihre Augen ausgeruht sind, selbst ausgleichen. Es ist etwas schwierig den Sehtest für einen Weitsichtigen zu machen, da der Weitsichtige seine Fehlsichtigkeit ausgleichen kann und die Dioptrien evtl.nicht annimmt.(Wenn der Sehtest falsch gemacht wird) Deshalb kann es sein, dass 3 Leute etwas unterschiedliches messen..


lg

Beitrag von sabine301180 12.10.10 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich bin selbst kurzsichtig genauso wie mein Mann und unsere Töchter. Deshalb gehören bei uns Sehtests fast zum Alltag. Dabei ist es immer wieder vorgekommen, dass sich die Sehschärfe den Tag über ändert. Allerdings wenn deine Tochter sagt, dass sie Schwierigkeiten hat in die Ferne zu sehen ist sie eindeutig kurzsichtig. Ausserdem bin ich bei den Messungen von Fielmann sehr zurückhaltend - #gruebel.
LG Sabine