Hilfe Depressionen in der Frühschwangerschaft wer kennt das

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von simone2622010 11.10.10 - 19:10 Uhr

Hallo hab voll das Problem .

Hab am 22.9 erfahren das ich schwanger bin .
Hatte anfang des Jahres eine Fehlgeburt in der 22ssw+3 das mich echt fertig gemacht hat .
Obwohl ich mir ein Baby wünsche hab ich mich nicht wirklich freuen können hatte in der zwischenzeit im Mai auch noch ein Windei das ich es nicht vergessen .
Mein Problem ist jetzt das ich in der 7 ssw bin stimmungsschwankungen hab ende nie und am 29.9 so eine schlimme Nacht erlebte das ich nicht mehr wußte was ich tun soll .
Ich hatte Herzklopfen mein Kreislauf spielte verrückt und ich hatte Gedanken das meinem Sohn (6) oder mir was passieren könnte oder das ich was falsches mach das ihm weh tun könnt obwohl ich weis das ich das nie tun würd weil er mein ein und alles ist.
Hab mich dan auch noch übergeben dan hab ich meinen Sohn zu einer Freundin gabracht und bin ins Krankenhaus weil es nicht mehr aufhörte .

Weis bzw hatte sowas jemand schon ?

Hab voll die Angst das das wieder kommt #zitter

Lg Simone

Beitrag von julis8 11.10.10 - 19:35 Uhr

hallo liebe simone,

das ist aufgrund Deiner letzten SS sicherlich total normal, Du solltest Dir aber schnell Hilfe von einem psychologen holen.

Es klingt so, als ob Du das Geschehen noch nicht verarbeitest hättest.
Hab keine Angst davor, es wird Dir helfen und für Deine jetztige SS wichtig sein. Du brauchst dafür viel Kraft.

Aber Du wirst es schaffen.

alles gute
lg
julis

Beitrag von simone2622010 11.10.10 - 19:44 Uhr

Danke für deine Antwort .

War e für eine Woche auf der Psychatrie das mir auch sehr gut getan hat da dort kein streß herschte

Ne therapie mach ich auch aber es ist halt die Angst trotzdem da

Lg

Beitrag von julis8 11.10.10 - 20:08 Uhr

es ist gut, dass Du Dir schon Hilfe organisiert hast.

Es dauert ja oft so ein Ereignis zu verarbeiten, also lass Dir zeit und spreche mit Freunden, Deinem Partner etc. darüber. Das hilft.

Hast Du schon mal progressive Muskelentspannung versucht? Das hilft mir immer sehr gut.

ganz lieben gruß
julis

Beitrag von simone2622010 11.10.10 - 20:19 Uhr

was ist progressive Muskelentspannung ?

Mich hat der Gedanke das ich meinem Sohn was antun könnte fertig gemacht obwohl man in den Moment e weiß das es blödsinn ist aber es macht dich trotzdem fertig .

verstehst was ich mein ?

Mein Psychologe hat e gemeint das das mit der Verlußt Angst zusammenhängt .

Lg

Beitrag von julis8 11.10.10 - 20:22 Uhr

verlustängst kenne ich nur allzu gut. Auch wenn man weiß, dass es eigentlich unmöglich ist. Trotzdem diese Angst. Aber man kann lernen, damit umzugehen.

progressive muskelentspannung ist eine entspannungstechnik. Schau doch mal bei amazon. Dort kannst Du CD´s zur Anleitung bestellen. Mach die übungen so 4 x in der Woche. Es dauert nur circa 20 minuten.

das baut spannungen ab.

#winke

Beitrag von simone2622010 11.10.10 - 20:25 Uhr

Herzlichen dank ich werd das mal probieren

Bis vielleicht irgendwan

Lg Simone

Beitrag von verruecktewelt 11.10.10 - 19:37 Uhr

Liebe Simone,

ich kann dich sehr gut verstehen. Vor anderthalb Jahren habe ich meine erste Tochter bei 22+0 still zur Welt bringen müssen und jetzt stehe ich kurz vor der Entbindung meiner zweiten Tochter. Zum Glück habe ich die Zeit dieser Schwangerschaft gut überstanden, aber am Anfang war ich auch sehr unsicher und hatte große Angst, noch ein Kind zu verlieren. Ich hatte auch schlimme Alpträume, aber zum Glück hatte ich meinem Partner und auch meine Eltern und Schwiegereltern zur Seite, die mich sehr gut unterstützt haben. Bevor ich zum zweiten Mal schwanger wurde, hatte ich gedacht, dass ich mir in jedem Fall einen Psychologen zur Betreuung suche. Dies war am Ende zwar nicht nötig, da ich sowohl in der Familie als auch bei meiner neuen Frauenärztin und Hebamme gut aufgehoben war - und sehr viel über den Verlust gesprochen habe. Wenn dies nicht möglich gewesen wäre, hätte ich mir therapeutische Hilfe gesucht, da ich davon viel halte und schon in einer anderen Lebensphase mir einmal eine solche Unterstützung sehr geholfen hat. Wenn du also das Gefühl hast, dass die Stimmungsschwankungen und auch körperlichen Reaktionen schlimmer werden oder du "richtige" Depressionen bekommst, dann würde ich mich an deiner Stelle an deine Frauenärztin/Hebamme oder Hausärztin wenden und gemeinsam überlegen, ob eine psychologische Beratung helfen könnte (das ist kein Eingeständnis einer Schwäche, sondern mutig - wie ich finde). Vielleicht kann dir auch ein Austausch mit Frauen helfen, die ähnliches erlebt haben. Ich bin mir sicher, wenn du die erste kritische Zeit überstanden hast, dann wirst du dich auf dein Kind freuen können! Die Ängste werden bestimmt weniger! Bei mir war das zumindest so. Was du erlebt hast, ist ein schlimmer Schicksalsschlag - und es ist klar, dass du das nicht einfach wegstecken kannst und vorsichtig mit der Vorfreude bist. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute und eine komplikationslose Schwangerschaft! Wenn du magst, kannst du mich gern über meine VK anschreiben.

Liebe Grüße
Rika

Beitrag von aischa33 11.10.10 - 22:55 Uhr

Das problem kenne ich, ich gehe zur Neurologen, bekomme Tabletten , die man in der SS nehmen kann .
ohne Tabletten geht gar nicht bei mir . aber ich gehe davon aus das dass aufhört nach der Geburt , so war bei mir in der 1.te ss.

Alles gutes