Henry-mein Schatten......

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von elcheveri 11.10.10 - 19:33 Uhr

Hallo Ihr lieben,
ich kann Euch gar nicht sagen wie es mir im moment geht.....unser Sohn (2,5 Jahre)ist nicht wiederzuerkennen...
Alles was man sagt,macht ist verkehrt-er möchte ein Eis ich frag Ihn welches er schreit Nein und fängt an zu weinen....
Wir sind grad im Urlaub und waren heut am Strand,er hängt an mir wie ne Klette,mein Mann darf rein gar nix machen mit Ihm,ich wollte bzw konnte Ihn nicht mehr tragen er sollte laufen oder in seinen Buggy-totales Theater,geschrien-sich auf die Promenade geschmissen usw.......
Hab Ihn dann einfach in den Buggy gesetzt und bin weiter gegangen.....#cool
Die Leute sind mir total egal, aber man fühlt sich total "schuldig"weil man ja scheinbar immer falsch reagiert und irgendwann auch wirklich keine Geduld mehr hat.
Wir sind eigentlich schon genervt bevor er irgendwas macht weil man denkt es kommt so oder so wieder so ein Knaller......
Baut mich ma auf und sagt mir das alles gleich vorbei ist :-p
Danke fürs lesen.........lg Eva

Beitrag von hanni123 11.10.10 - 20:51 Uhr

Huhu,

Ich vermute mal, dein Sohn ist durcheinander, weil im Urlaub alles neu für ihn ist. Versetz dich mal in seine Lage: andere Umgebung, anderes Bett, anderer Tagesablauf... Da klammert er sich an das, was ihm am meisten Sicherheit gibt: Mama! ;-)
Da müsst ihr schon Rücksicht drauf nehmen, am besten, ihr erklärt viel und kündigt alles mehrmals an, so dass er wenigstens ein bisschen weiß, was auf ihn zukommt.

LG

Hanna

Beitrag von joshua0709 12.10.10 - 05:10 Uhr

Hallo Eva,
das war bei uns ganz ähnlich. Wenn ich ehrlich bin, war ich froh, als die 3 Wochen Urlaub vorbei waren und ich wieder zur Arbeit gehen konnte:-p
Die Erklärung von Hanna ist mit Sicherheit richtig. Bist Du zu Hause? Ich dachte mir, dass meine beiden ausschließlich an mir geklebt sind, weil sie mich eben mal jeden Tag 24 h um sich hatten.
Auch sonst war der Urlaub eher anstrengend, weil Papa nichts machen durfte und ich alles machen musste.
Wie sieht es denn im Alltag bei euch aus?
Wenn Du merkst, dass Du schon dauernd genervt reagierst und Dir der Geduldsfaden reißt, Mußt Du Dir auch mal gezielt eine Auszeit nehmen, was für Dich tun. Eine h reicht mir oft schon und ich habe dtl . mehr Gelassenheit.
LG
Joshua0709

Beitrag von kruemlschen 12.10.10 - 10:40 Uhr

Hallo Eva,

mein Sohn ist auch 2,5 Jahre alt und ich kann Dir sagen er ist ganz genauso und wir sind NICHT im Urlaub!

Er ist permanent unzufrieden, motze und meckert in einer Tour, heult sobald etwas nicht SOFORT genau SO passiert wei ER es will #augen

Ich hab schon gestern zu meiner Mom gesagt, es kann gut sein dass ich ihn morgen beim Umsteigen in Hamburg am Bahnhof "vergesse" :-p (wir fahren morgen auf Kur)

Jetzt hatte ich eigentlich die Hoffnung dass es besser wird wenn wir jetzt auf Kur sind weil wir dann endlich mal wieder intensiv Zeit miteinander verbringen und Du schreibst sowas aus dem Urlaub #zitter

Falls hier jemand noch eine zündende Idee hat dann immer her damit, denn mir geht es schön langsam wirklich auf die Nerven wenn man schon morgens um halb 7 angemotzt wird mit einem "ääääääääh LASS MICH" nur weil man fragt was der werte Herr zum Frühstück möchte #nanana
Und das geht bei uns nun schon 3 Wochen so!

Ich wünsche uns baldige Besserung und starke Nerven.

LG K

Beitrag von nane29 12.10.10 - 13:02 Uhr

Hi,

es ist irgendwie witzig - THEORETISCH wissen alle Eltern, dass irgendwann die Trotzphase kommt. Dass Kinder phasenweise klammern, fremdeln, bocken, pöbeln, Grenzen austesten, dass sie nicht durchschlafen, nicht Essen wollen, und und und....

Wenn es dann aber so weit ist, dreht man völlig am Rad und versteht die Welt nicht mehr:-p. Ich schließe mich da absolut ein.

Zuerst einmal würde ich an deiner Stelle akzeptieren, dass ihr in einer anstrengenden, aber völlig normalen Phase angekommen seid.

Mir hilft dann, mich ein bisschen darüber schlau zu machen, was in den Kindern vorgeht, warum so ein Verhalten wichtig für die Entwicklung ist, was dahinter steckt.

Die Kinder zu VERSTEHEN hilft ungemein dabei, gelassen zu bleiben und die seltsamen Anfälle der kleinen Wutkrümel mit Ruhe und einer Prise Humor anzugehen.

Ich habe das Buch "Smart Love", da steht z.B. Interessantes über Allmachtsphantasien von Kindern und wie man damit umgehen kann.

LisaSimpson hat das in einem Beitrag weiter unten (Stichwort Sadist) auch erwähnt, guck da mal rein.

Liebe Grüße
Jana mit Lena (4,5) und Karl (1,5)

Beitrag von elcheveri 12.10.10 - 19:20 Uhr

Hallo
nur mal zum Verständniss...wir fahren seid Henrys Geburt hier an die Ostsee,das Haus gehört uns und er kennt es in und auswendig-liegt also nicht daran das wir im Urlaub sind.
Er war auch schon zu Hause so-sorry hab mich da wohl unverständlich ausgedrückt.........lg