5 kindergräber in einem 2000einwohner dorf

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von katrin-ma 11.10.10 - 20:24 Uhr

bitte nicht lesen, wenn euch sowas belastet. ich muss es irgendwie mal loswerden. obwohl ich ein positiv denkender mensch bin, war das gestern sehr belastend bezüglich eigenr ängste und dem mitgefühl 8soweit das geht..) für die eltern.
wir waren auf dem friedhof bei den großeltern meines mannes. ich bin dann mal zu so ner grabreihe gelaufen, bei der ich noch nie war. und diese kleinen, liebevoll gestalteten gräber waren allesamt von babys, die mit einem bis hin zu einem jahr von uns gehen mussten. ich hab nur nich geweint. wie gehen eltern mit so einem verlust um!?
und...wenn schon in so einem kleinen ort so viele babys gehen mussten, wie ist das dann erst in großstädten.. irgendwie beschäfigt mich das seit gestern.
verdrängt ihr solche gedanken oder wie geht ihr mit sowas um!?

liebe grüße.

Beitrag von 2008-04 11.10.10 - 20:26 Uhr

Entschuldige bitte aber das gehört hier absolut nicht her#aerger, wenn du dir übr sowas ein kop machst dann in trauer und trost aber nicht hier.

Beitrag von juniglueck 11.10.10 - 21:44 Uhr

Meine Güte, gehts auch freundlich?

Beitrag von mausimaus18 11.10.10 - 20:31 Uhr

hey liebes,

lass uns den eintrag auf trauer und trost verschieben, da können wir wirklich offen disskutieren und ich kann dir einiges dazu sagen....

wäre das okay?

liebe grüße

p.s: passt wirklich hier net her, da viele mamas eh schon angst vor einer fg oder eine stille geburt haben!

Beitrag von martinchen85 11.10.10 - 20:32 Uhr

...also zuviel nachdenken darf man nicht, sonst kann man sich auf das eigene Baby nicht mehr freuen...
Meine Nachbarin hatte letztes Jahr eine Totgeburt (2 Woche vor Termin - Nabelschnur um den Hals) - ihr ging es Anfangs sehr schlecht.
Sie hatte schon 2 süße Mädchen und diesen April hat sie wieder eines bekommen. Wurde gleich 8 Wochen später wieder schwanger. Sie sagte, dass ihr das "ein bisschen" geholfen hat. Aber es waren, dann auch viele Ängste in der SS da.

Ich denke mir aber grundsätzlich: Wenn man über die Sorgen von gestern nachdenkt, über die die man heute hat und sich dann noch die Sorgen von morgen auflädt - dann kann man das nicht tragen!
So ist es am besten, aus der Situation die gerade da ist, das Beste machen.
Ich persönlich glaube, dass einem Gott viiiieeel Kraft für schwere Stunden geben kann!

Beitrag von katrin-ma 11.10.10 - 20:38 Uhr

habs verlegt :-( sorry. hatt die andere rubrik vorher nicht gesehen..

Beitrag von 2008-04 11.10.10 - 20:39 Uhr

So unktioniert das nicht wie du dir das vorstellst.

ich hoff das urbai das hier sobald wie möglich löschen tut.

Beitrag von mausimaus18 11.10.10 - 20:49 Uhr

tuten tut man nicht!

Beitrag von kobolt 11.10.10 - 20:45 Uhr

finde es schade, dass ihr der mund verboten wird. niemand muss beiträge in einem öffnetlichen forum lesen.

wenn sie sich mit anderen schwangeren austauschen will, warum darf sie das nicht? bei trauer&trost wäre sie wohl richtiger, wenn sie ihr eigenes kind verloren hätte.

schade....manchmal#kratz

Beitrag von mausimaus18 11.10.10 - 20:52 Uhr

huhu,

ich denke nicht, das man ihr den mund verbieten sollte.

nur sollte man rücksicht auf die schwangeren nehmen, die bereits eine tot,- bzw fehlgeburt hatten und eh mit angst rumlaufen.
sicherlich muss das keiner lesen, aber die überschrift sticht schon ins auge.

und die userin versteht ja auch, das wir das nicht böse meinen.
trauer und trost ist schon der richtige platz, da sie ja, wie sie selber schreibt, mit den eltern der toten kinder trauert!

glaube die userin hat das schon gut aufgefasst, bis auf ein zwei antworten die mal wieder eher einer steinigung gleichen!!!!

liebe grüße

p.s: ich teile die meinung das man solche therads nicht lesen MUSS!

Beitrag von sacoma 11.10.10 - 21:10 Uhr

Naja, es wird überall gestorben, warum soll in einem 2000 Seelendörfchen nicht auch mal ein Kind zu den Sternen gehen. Meine Eltern wohnen in einem Dorf mit 400 Einwohnern und da gibt es auch viele Kindergräber. Leider gehört das zum Leben dazu auch wenn es grausam und ungerecht erscheint. Aber mich belastet es nicht oder ich habe auch keine Angst davor.

Ich selbst habe ein Kind verloren und weis, wie es ist, loslassen zu müssen.
Wie es ist mit der Trauer umzugehen und ein Teil seines eigenen Ichs zu Grabe zu tragen... Aber das gilt zum Glück für die wenigsten hier unter uns und dafür sollte man dankbar sein und nicht an die toten Kinder denken und sich selbst ausmalen wie es sein könnte.

Dann müsstest du dir dein ganzes Leben sorgen machen, ob man sein Kind mit einem Jahr oder mit 30 Jahren verliert ist egal, es ist und bleibt dein Kind. Nicht das Alter spielt eine Rolle, sondern die Rolle die es in deinem Leben spielt.

LG sacoma

Beitrag von pocahontas60 12.10.10 - 10:39 Uhr

Hallo,

wenn wir über unseren Friedhof gehen und an den Kindergräbern vorbeikommen, bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut. Ich finde es einfach nur unendlich traurig, wenn so kleine Wesen sterben.
Ich habe auch 2 Kinder und möchte nicht dran denken- was wäre wenn...?

Meine Mutter hat 2 Kinder verloren.
Vor 30 Jahren ist mein Bruder mit 2 Jahren gestorben und vor fast 24 Jahren hatte sie eine stille Geburt.
Was soll ich sagen, sie hatte eine ganz schlimme Zeit hinter sich. Heute ist es zwar nicht mehr so schlimm wie damals aber sie denkt immernoch täglich an die beiden.

Ich habe mich damals auf meinen Bruder gefreut und weiß noch genau wie meine Mutter ins Krankenhaus musste. Das war ne ganz schlimme Nacht, als mein Vater nach hause kam. Ohne meine Mutter und ohne meinen kleinen Bruder. Ich war 4 Jahre alt aber den Tag werde ich nie vergessen. Mein Vater hat die ganze Nacht geweint und ich wusste natürlich nicht was passiert war.
Irgendwann haben meine Eltern mir dann alles erklärt.

Ich bin ganz ehrlich, ich verdränge den Gedanken, dass meinen was zustoßen könnte. Passieren kann ja leider immer was aber darüber möchte ich nicht nachdenken.

LG poca

Beitrag von sandy7 13.10.10 - 13:57 Uhr

fand den tread eben und wollte nur jitteilen das ich so eine bin die son grab besitzt leider,meine tochter starb im alter von 2monaten,,,
und ich finds schade das wie oben zu lesen einen der mund verboten wird