Sehr kompliziert! Unterhalt die 1000...ste

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Beitrag von heikosschatz0109 11.10.10 - 20:46 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr könnt uns weiterhelfen.

Ich bin nun etwas über 3 Jahre mit meinem Freund zusammen, er hat aber eine 1 1/2 Jahre Tochter mit seiner Ex (eine andere Geschichte) nun ist es so, dass sie Unterhaltsvorschuss bekommt. Derzeit liegt der Satz bei 117 Euro.

Jetzt bekam mein Freund ein Schreiben vom JA, nämlich die Beistandschaft er solle 225 Euro bezahlen ....

Nur im Vorraus ich hab echt absolut nichts dagegen, dass er zahlen soll, ABER SOVIEL???

Er verdient 1.300 Netto und NEIN ich gehe derzeit nicht arbeiten, weil wir eine gemeinsame Tochter von 5 Monaten haben und ich in Elternzeit bin!!!

Bitte keine Vorwürfe!

Wie wird das denn jetzt berechnet?

Insgesamt haben WIR:

1.300 Euro Gehalt
300 Euro Elterngeld
184 Euro Kindergeld (wird dies denn auch zur erstgeborenen gezählt?)

Ich würde echt nur gerne mal wissen wie sich der Unterhalt zusammensetzt???

Danke für jede Antwort

LG

Heikosschatz ps. habe auch schon ins andere forum geschrieben aber ich hoffe hier bekomme ich eine schnellere antwort =)

Beitrag von eddi23 11.10.10 - 20:53 Uhr

ich kann dir bezüglich diesem thema leider überhaupt nicht helfen, aber warum hat er ein 1 1/2 jähriges kind mit einer anderen, wenn ihr schon 3 jahre zusammen seid?? #kratz

lg, eddi #winke #herzlich

Beitrag von cogro 11.10.10 - 21:01 Uhr

Hai!

Gerechnet wird:
12 Monatsgehälter plus Sonderzahlungen und Steuererstattungen addieren und dann durch 12 teilen

Davon können abgezogen werden: max 5 % vom Netto für berufsbedingten Aufwand und max 4% vom Brutto für die private Altersvorsorge, WENN tatsächlich eine besteht.

Bsp.
1.300
- 75
1.225 Euro
- 900 Euro Selbstbehalt
=325 Euro,

Da er zwei Kindern zum Unterhalt verpflichtet ist, ist er Mangelfall. Die 325 Euro werden daher, weil beide Kinder unter 6 Jahren sind, durch 2 geteilt, also 162,50 pro Kind.

Das Jugendamt wird immer versuchen, dass er den Mindestunterhalt bezahlt. Keinen Titel unterschreiben, den er nicht in der Lage ist zu bedienen. Da er mehr als den derzeitigen Unterhaltsvorschuss von 133 Euro zahlt, dürfte dann Ruhe sein.

Gruß C.

Beitrag von lilly7686 11.10.10 - 20:58 Uhr

Soviel ich weiß, gibts in D eine Liste, nach der Alimente berechnet werden. Google mal!

In Ö ist es so, dass man 16% vom Gehalt an Alimenten zahlt. Ich bekomm nur 165 euro für meine Große (wobei es bald mehr wird, da sie im September in die Schule gekommen ist, und ab da ist der Satz höher, weiß aber noch nicht genau, weil mein Ex auch der Dritten Aufforderung, seine Gehaltszettel einzuschicken, noch nicht nachgekommen ist; wenns so weiter geht wird einfach geschätzt und er zahlt dann wahrscheinlich mehr, als er zahlen müsste, tja, wer nicht mitarbeitet hat Pech gehabt).
Mein Ex hat bei der letzten Berechnung (vor 5 Jahren?) auch ca. 1300 euro verdient.

Google einfach mal diese Liste oder Tabelle. Irgendwas gibts da in D.

Lg

Beitrag von canadia.und.baby. 11.10.10 - 20:58 Uhr

Guck mal hier , aber es dürfte stimmen.

http://www.rechner-unterhalt.de/

Beitrag von lilly7686 11.10.10 - 21:00 Uhr

http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/07service/07_ddorftab/07_ddorf_tab_2010/index.php

Düsseldorfer Tabelle heißt das!

Lg

Beitrag von angel2110 11.10.10 - 21:08 Uhr

Hallo.

Der Unterhalt errechnet sich nach dem Gehalt und Alter des Kindes.
Bis zu einer gewissen Gehaltsstufe gibt es einen Mindestsatz der zu zahlen ist. Liegt man darüber gibt es eine Tabelle (Düsseldorfer Tabelle - glaube ich)

Mein Freund hat zwei Kinder im Alter von 10 und 16.
Da zahlt er für den Kleinen 241 Euro.
Für den Großen sind es 284 Euro.
Da spielt es auch keine Rolle dass wir ein Baby von knapp 11 Monaten haben. Die Kids sind da und das steht ihnen zu. Basta.

LG angel

Beitrag von wunki 12.10.10 - 09:06 Uhr

Warum lässt er sich nicht von nem Anwalt (Fachanwalt für Familienrecht) beraten? Er soll mal zu dem für euch zuständigen Amtsgericht gehen, seine Einkommensnachweise und Belege zu den Ausgaben mitnehmen und dort vorstellig werden und Beratungshilfe beantragen (kann auch der Anwalt, aber wenn es dann nicht bewilligt wird, wäre es ärgerlich). Wenn er dann den Beratungshilfeschein hat, kann er sich beraten lassen bzw. der ANwalt kann auch außergerichtliche Verhandlungen etc. damit abrechnen (falls nötig).

Ich habe selbst mal bei nem Familienrechtler gearbeitet und habe des Öfteren mitbekommen, dass der Anwalt was erreicht hat (Einigung zu weniger Unterhaltszahlungen).

Beitrag von urbia-Team 12.10.10 - 09:27 Uhr

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