Fast täglich Nachtschreck! Wann hört das denn mal auf??

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cherry19.. 11.10.10 - 20:50 Uhr

Mein Sohnemann plagt sich jetzt shcon ne ganze Weile mit diesem blöden Nachtschreck rum. Als es uns noch nicht betroffen hat, dachte ich, soewas ist mal einen Abend und dann ist wieder gut. Wir machen damit schon ne ganze Weile rum und das fast täglich. Mich stresst das auch so dermaßen. Nach dem Hinlegen dauert es ca. 30 Minuten bis ca. 1,5 Stunden, dass er aufschreit und dann schlotternd und weinend im Bett sitzt, nicht ansprechbar ist und man ihn nicht in den Arm nehmen kann, um ihn zu beruhigen. NIX hilft. Es dauert mal kürzer, mal länger. Das ist unterschiedlich. Aber es ist echt anstrengend, da es echt fast jeden Abend ist. Ich hab mal beobachtet, obs an irgendwas liegen könnte, aber ich finde keine Zusammenhänge.

Hat jemand von euch lange damit zu tun gehabt?
Der Kinderarzt kann da ja auch nichts machen, oder?
Da muss man ja durch, oder? Oder gibts doch was?

:-(

Beitrag von ella173 11.10.10 - 21:00 Uhr

hi#winke

ich weiß genau was du durchmachst. ich hatte das damals mit meiner tochter.
leider konnten wir nichts anderes machen als nachts für sie dazusein. es ist echt nicht einfach wenn man sein kind in arm nehmen will aber es stößt einen schreiend und heulend zurück. am nächsten morgen wußte sie nie das sie nachts wach war. sie konnte sich an nichts erinnern.
der kinderarzt sagte damals nur das wir da durch müssen das uns nichts anderes übrig bleibt. wir hatten das aber nur einmal die woche und das um die zwei monate lang.

leider kann ich dir kein tipp geben und ein dickes kraft#paket schicken;-)

Beitrag von annett2904 11.10.10 - 22:00 Uhr

Hallo,
das selbe haben wir seit ca. 2 Wochen, aber auch noch mehrmals in der Nacht:-(
Waren heut beim kia-das ist gleich zu setzen mit Schlafwandeln, die Kinder sind nicht ansprechbar, nix hilft-man soll sie dann in Ruhe lassen.

Ich warte auch schon auf das Geweine.
Wir legen ihn gegen 20 Uhr ins Bett und dann dauert es meist bis 22Uhr-22.30 Uhr und dann gehts los.
Mal schauen, obs heute auch wieder so ist#zitter
LG.Annett

Beitrag von whybette 11.10.10 - 22:17 Uhr

Huhu.

Ich weiß auch was du mitmachst.
Unsere Große hatte das auch, fast 1 Jahr lang. Angefangen hat es so mit 2,5 bis 3 Jahren und kurz vor ihrem 4. Geburtstag hat es dann endlich geendet. Mal war es nur 1-2 mal pro Monat, dann mal 1-2 mal die Woche und manchmal sogar mehrmals (!) in einer Nacht.
Ich fand es auch immer total schlimm, man konnte nichts machen und ich hätte ihr doch so gerne geholfen.
Ich hatte mal gelesen, dass die Kinder manchmal durch kühlere Umgebung schneller wieder in den normalen Schlaf finden, z.B. kurz ans offene Fenster stellen oder einfach nur in den Flur etc.
Bei uns hat es meist nicht geholfen, aber ein Versuch wäre es ja mal Wert.

LG und ganz viel Kraft
Why

Beitrag von lina007 12.10.10 - 06:55 Uhr

Hallo,

ich kann Dich auch gut verstehen. Bei meinem Sohn war es phasenweise auch ganz schlimm und in den schlechten Zeiten jede Nacht.

Ich habe mal gelesen, dass dieses Phänomen eher Jungs betrifft und sich meist mit dem fünften Geburtstag erledigt hat. Meiner wird im Dezember fünf (mit drei fing es an). Vor etwa vier Wochen hatten wir den letzten Nachtschreck, seitedem schläft er durch und wir hoffen sehr, dass es das jetzt war.

Also, viel Glück!!!

LG Lina

Beitrag von diekleinehexe 12.10.10 - 09:19 Uhr

Hallo,

Bei uns hat es mit etwa 4 Jahren nachgelassen.

"Geholfen" hat bis dahin :
- Abends weniger trinken ( mit voller Blase ist der Nachtschreck häufiger aufgetreten )
- Lavendelöl im Zimmer ( echtes ätherisches Öl, kein synthetisches Duftöl)

Dadurch hat sich das Ganze in der Häufigkeit und Dauer der Attacken auf ein erträgliches Maß reduziert . Wir hatten das Ganze allerdings oft wochenweise,dh. in der einen Woche ca 3-4x , dann 14 Tage nix.

Mein Sohn war immer schon ein schlechter Schläfer und hat auf diese Art das Tagesgeschehen verarbeitet. Manchmel redet er heute noch (mit knapp 5 Jahren ) im Schlaf oder setzt sich im Traum kurz auf, aber die klassischen Nachtschreckerscheinungen sind zum Glück nicht mehr.
Das Schreien und nicht Ansprechbar sein fand ich auch immer am schlimmsten.

LG

Beitrag von silsil 12.10.10 - 12:29 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat das auch. Ist bei ihr immer phasenweise. Über den Sommer hatten wir es wirklich wochenlang mehrmals in der Woche. Teilweise auch mehrmals in einer Nacht, teilweise gekoppelt mit juckenden Füssen.

Seit August ist Ruhe. Ich dachte ja, es würde mit KiGa-Start wiederkommen aber toi toi toi bis jetzt nicht.

Was bei uns geholfen hat, war Zimmerwechsel während des Nachtschreck, soweit sie sich halt anfassen ließ, oder eben an die offene Balkontür stellen. Nicht zu warm zudecken.

Meine hatte es auch manchmal, dass sie trotz Schreiens schnell wieder in den Schlaf gefunden hat. Da habe ich es anfangs mit meinem Reingehen ins Zimmer nur schlimmer gemacht. Mittlerweile höre ich den Unterschied schon am Schreien.

Ich hab auch Globulis von unserem KiA bekommen. Ignatia und Arconitum. Ich bilde mir ein es hätte geholfen. Wenn der Nachtschreck auch nicht ganz weg war, wenigstens weniger wurde es Wäre evtl. einen Versuch Wert.

Es wird besser und bis dahin gute Nerven

Silvia