Mir fällt diese Entscheidung so schwer!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von red_starlet 12.10.10 - 08:51 Uhr

Hallo,

es geht um meinen 5 Jahre alten Kater Diego, vor 3 jahren hat man bei ihm ein schweres Herzleiden festgestellt. Er bekommt sei dem starke Medikamente.
Seit ein paar Wochen geht es ihm immer schlechter, er frisst nur noch sehr wenig und liegt nur noch. Wenn er mal aufsteht humpelt er und schleppt sich rum.
Wir waren nochmal beim Tierarzt und es wurde wieder ein Herzultraschall gemacht, der Tierarzt meinte er wird nur noch ein paar Monate leben.
Und es wäre wohl das Beste ihn zu erlösen.

Aber die Entscheidung fällt mir wirklich schwer, ich will ihn natürlich nicht quälen oder starkt leiden lassen andererseits ist er wie ein Familienmitglied für uns (meine Kinder lieben ihn so sehr).

Ich weiss ja das mir keiner die Entscheidung abnehmen kann .......
aber was würdet ihr tun?

LG, red_starlet

Beitrag von mauschen89 12.10.10 - 09:03 Uhr

Hallo meine liebe red_starlet

erstmal mein beileid ich weiß wie du dich fühlen musst zwischen den stühlen aber für deinen Kater ist es das beste ihn zu erlösen vielleicht hat er schmerzen und kann diese nich wirklich mitteilen, wir menschen können etwas sagen und medikamente nehmen aber tiere sind auf sich selber gestellt, es is keine leichte entscheidung aber alles andere wäre nur ein quällen, und wenn es 0% chancen auf heilung gibt es es einfach das beste. Jedes tier wird wie ein familienmitglied weil diese da sind wenn es uns schlecht geht, sollten wir dann nicht auf für sie da sein wenn es ihnen schlecht geht?? Für deine kinder wird es schwer und sie verstehen es vielleicht nicht (kommt aufs alter an) aber irgendwann werden sie es auch verstehn.

#liebdrueck

Beitrag von hascherl84 12.10.10 - 13:42 Uhr

Hallo,

tut mir leid um deinen Kater.
Du wirst merken wenn dein Kater keine Lust und keine Kraft mehr hat.

Wir mussten die schmerliche Erfahrung vor 4Jahren machen.

Du tust deinen Kater keinen Gefallen ihn so noch weiterleben zu lassen.
Ich weis wie schmerzhaft das ist.

lg Melanie die dir viel Kraft schickt.

Beitrag von ria301 12.10.10 - 09:27 Uhr

Hallo liebe red_starlet,

ich kann gut nachvollziehen wie Du Dich fühlst.
Mir erging er ähnlich - wobei mir die Entscheidung von meinem Katerchen "abgenommen" wurde. Mein Kater hatte eine verdickte Gallenwand und diese wurde ihm bei einer OP entfernt. Nach der OP hat mich der Arzt angerufen, dass er die OP zwar überstanden hat, aber man die Nacht abwarten müsse. Die Nacht hat er leider nicht überstanden und ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Für meinen Freund und mich stand von vornherein fest, dass wenn man bei der OP was schlimmes findet (das konnte man uns vorher nicht sagen), dass wir Rolf nicht mehr aufwachen lassen. Wir hätten ihn dann gequält und das wollten wir nicht. Zumal wir es auch als egoistisch empfungen hätten. Zwar hätte er alles überstanden, aber sein Leben wäre für ihn wohl nicht mehr lebenswert gewesen. Nur damit er bei uns ist... Nein, das wollten wir nicht. Er war immer für uns da und wir hatten uns eine schöne Zukunft mit ihm ausgemalt (planen nämlich grade Kinder), aber es sollte halt einfach nicht mehr sein. #heul

Du hast Recht, die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen. Aber Du kannst Deinen Diego erlösen und ihm in dieser schweren Stunde beistehen (was ich leider nicht konnte - und das werfe ich mir auch vor). Frage Dich einfach: Ist sein Leben so wie es jetzt ist noch lebenswert???
Ich kann Dir nur sagen, die Zeit danach wird hart. Ich weine auch noch fast jeden Tag um meinen Rolfi...

Ich wünsche Dir ganz viel Glück und Kraft!!! #liebdrueck

LG, Ria und #stern Rolfi

Beitrag von litalia 12.10.10 - 09:28 Uhr

es ist so schwer :-(#liebdrueck

letzte woche wurde unser 11 jähriger hund im beisein seiner familie eingeschläfert.

es war so schwer diese entscheidung zu treffen, auch die schuldgefühle das ich über sein leben und seinen tod entscheide :-(

wir vermissen ihn sehr und es war ein schwerer weg....aber ich glaube es war das beste für ihn (es gab keine heilungschancen) und manchmal versprüre ich sogar etwas das gefühl der erleichterung, weil er jetzt nicht mehr leiden muss.

dein Diego ist krank, glaubst du das sein leben für ihn noch lebenswert ist und er freude haben kann? ... oder ist es eher ein täglicher kampf und warten das der tag rum geht.

du schreibst er frisst kaum noch und liegt den ganzen tag nur rum und wenn er mal hoch kommt schleppt er sich von a nach b.
ich denke, seine zeit ist gekommen.

ich wünsch dir ganz viel kraft und begleitet euren diego auf seinem letzten weg.

Beitrag von michi0512 12.10.10 - 09:39 Uhr

Meine Hündin baute innerhalb 1 Woche stark ab. Von 54 Kilo ging es im Laufe der Zeit auf 34.

Irgendwann flehten Ihre Augen nach Erlösung. Und es gehört als Tierhalter dazu ein Tier zu erlösen!

Anfangs fühlte ich mich Schuldig, wie ein Verräter... aber mit etwas Abstand betrachtet ist es eher die Ansgt vorm "Alleinsein" gewesen. Ich fühle mich jetzt nach knapp 6 Wochen wirklich "im Recht". Meine Dicke hat keine Schmerzen mehr, und das zählt.

Dein Kater hat genug gelitten - jetzt bist Du dran. Es ist verdammt schwer... und es tut höllisch weh. Aber es gehört zu Deinen Aufgaben deinen Diego auch vor schlimmen Dingen zu bewahren. Ein Leben voll schmerz mit einem zerren von Tag zu Tag... das ist kein Leben.

Ich wünsche Dir ganz ganz ganz viel Kraft.

GlG

Beitrag von red_starlet 12.10.10 - 09:42 Uhr

Danke für Euren lieben Worte.

Ich weiss ja das es für Ihn eine Erlösung ist und er sich nur noch quält, nur der entgültige Schritt ist für mich schon schwer.

Aber ich muss jetzt tapfer sein und versuche es auch. Es ist das Beste für ihn und nur das zählt.

Ich werde ihn so sehr vermissen, verrückt wie man ein Tier lieben kann :-(


LG und vielen Dank

Beitrag von ria301 12.10.10 - 09:46 Uhr

... wie ein richtiger Freund oder ein Kind...

Beitrag von anarchie 12.10.10 - 18:11 Uhr

Eben WEIL wir unsere 4beinigen Mitbewohner sehr lieb haben, würde ich den Mauzer erlösen....

lg

melanie, die das schon mit Hund, Pferd und katze durchhat..:-(