Haushaltskasse?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von amy2609 12.10.10 - 09:20 Uhr

Hallo liebe Leut,

was haltet ihr in einer Beziehung von einer Haushaltskasse??
Wie hoch ist euer "Beitrag " für diese Kasse?


LG

Beitrag von rosenrot1974 12.10.10 - 09:41 Uhr

Find ich gut!

Bei uns ist halbe-halbe, weil ich es mir -trotz Elternzeit- "leisten" kann.

Beitrag von nele27 12.10.10 - 09:47 Uhr

Gar nichts :-)

Wir haben ein Konto, von dem geht alles runter - ist doch am einfachsten.

Um den Überblick zu haben, führe ich Haushaltsbuch und habe da feste Budgets eingetragen, z.B. für Lebensmittel, Sprit u.ä. Ausgaben werden eingetragen und wenn ein Budget überzogen ist, muss man eben woanders weniger ausgeben.
Das existiert aber alles nur auf Papier. Als richtige Kasse gibt es nur unser Konto.

LG, Nele

Beitrag von moeriee 12.10.10 - 10:04 Uhr

So praktizieren wir das auch seit 8 Jahren und es klappt hervorragend! Allerdings müssen sich da beide Partner einig sein. Hier liest man ja schon hin und wieder mal von Sparbrötchen, die ihren Frauen dann jeden Cent vorrechnen. Wenn man natürlich so ein Exemplar hat, wird's schwierig.

Beitrag von nele27 12.10.10 - 10:15 Uhr

Bei uns bin ich eher die Sparkommissarin.

Mein Mann denkt immer, er verdient das Dreifache #augen Und verplant das Geld schon Monate im Voraus.

Aber in dem Haushaltsbuch werden ja alle Posten automatisch abgezogen und man sieht, was am Ende übrig ist. Und da kapiert ja wirklich jeder, wenn da z.B. 500 Euro steht kann er nicht mehr als 500 Euro ausgeben :-) Egal ob auf dem Konto 2000 Euro stehen, weil eben noch nicht alle unvermeidbaren Ausgaben runter sind ... Daher kommen wir ohne irgendwelche Tütchen und Umschläge etc. zurecht.

Beitrag von hopsdrops 12.10.10 - 14:44 Uhr

unsere haushaltskasse schimpft sich konto.

sein gehalt, mein gehalt, alles geht auf ein konto. von dort wird alles bezahlt, was bezahlt werden muss (wohnung, autos, versicherungen etc.) und der rest ist diskussionssache.

wir haben irgendwann mal stillschweigend beschlossen, dass wir ausgaben über 50 euro absprechen, damit nicht jeder mit vollen händen die kohle aus dem fenster wirft.

wir führen ebenfalls ein haushaltsbuch, wo unten drunter entweder eine schöne grüne zahl steht oder eine böse rote. da weiß jeder, wo er dran ist, egal, was auf dem konto steht (einiges wird ja auch erst ende des monats abgebucht).

da mein mann und ich aber eine ähnliche einstellung zu geld haben, ist das von anfang an kein problem bei uns gewesen und funktioniert einwandfrei. kann ich nur empfehlen ;-)

Beitrag von sneukje 12.10.10 - 15:02 Uhr

Huhu,

ich find das gut.

Bei uns hat jeder sein Konto. Zusätzlich haben wir ein gemeinsames Haushaltskonto auf das jeder den selben Betrag einzahlt.
Von diesem Konto gehen aber wirklich auch nur die "Haushaltskosten" ab. Sprich: Essen, Trinken, Hygieneartikel.
So spart man es sich noch umständlich Buch zu führen. Vorausgesetzt man hält sich dran.

Den Rest haben wir nach Einkommen gerecht aufgeteilt.
Funktioniert bei uns wunderbar und ich möchte es auch nicht anders haben.

(Von dem was auf dem gemeinsamen Konto am Ende des Monats übrig bleibt wird übrigens essen gegangen, oder sonst etwas gemeinsames veranstaltet.)

Beitrag von majleen 12.10.10 - 15:24 Uhr

Wir haben nur ein gemeinsames Konto. Und ich bin froh darüber. Immerhin sind so wesentlich weniger Dinge zu tun.