Macht ihr euch auch immer Sorgen, oder bin ich die einzige verrückte.?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zapmama2003 12.10.10 - 09:41 Uhr

Hallo Mädels,

ich habe eine Frage. Und zwar, macht jemand von euch sich permanent Sorgen um das Kind? Also mir geht es leider so, dass ich immer irgendwo in meinem Unterbewußtsein Angst habe meine süße Maus zu verlieren. Manchmal wenn sie krank ist, oder ihr etwas mal weh tut, dann bekomme ich innerlich so Panick oder Unruhe, dass es was Ernstes sein könnte, und dann gleich ein schlechtes Gewissen, dass ich an Negatives denke....#zitter Mir fällt einfach die Gelassenheit....#schmoll

Kennt ihr das, oder bin die einzige Verrückte hier....#hicks

Beitrag von joanjo 12.10.10 - 09:54 Uhr

Hi,

wenn du diese innere Unruhe nicht hättest, müsstest du dir Sorgen machen
und wenn die Panik Überhand gewinnt und du die Kleine deswegen zu sehr behütest und sie sich nicht frei entfalten kann und Erfahrungen macht, musst du dir auch Sorgen machen

ich kenne das Gefühl sehr gut, bestes Beispiel meine Madame (4) hat am Sonntag beschlossen einfach bis Mittwoch bei der Oma zu bleiben..
klar ist es schön auch mal entspannt bis nach 16 Uhr zu arbeiten und danach mit Männe essen oder ins Kino zu gehen ohne Babysittergeld einzurechnen aber trotzdem fehlt ein Teil von mir der bei Oma ist und verwöhnt iwrd
und obwohl ich weiß dass meine Ma sich gut um sie kümmert mach ich mir wahnsinnige Sorgen dass gerade in den paar Tagen was passiert

Jeder wird mal krank und jedem tut mal was weh, gegen Unfälle kann man meist nix machen und THAT'S LIFE!!
zum Leben gehören Sorgen Schmerzen etc dazu
da heißt es nur jede Minute ohne Schmerz bewusst genießen und sich nicht von unnötigen Sorgen kaputt machen lassen

Liebe Grüße und "gute Besserung" für deine Gelassenheit ;-)

Beitrag von engelchen28 12.10.10 - 10:06 Uhr

hallo!
nein, so extrem fühle ich nicht und doch: verrückt bist du nicht, es ist normal, dass man sich gedanken macht. wenn diese gedanken aber einen großteil des tages einnehmen, würde ich mir rat holen.
lg
julia

Beitrag von leahmaus 12.10.10 - 10:28 Uhr

Hallo Du,

Ich bin auch so,mache mir auch immer Sorgen um meine Kinder!!!!
Ich denke das ist normal,wenn man selbst Mama ist!!!

War am Samstag mit ein paar Mädels inne Disco.
War schön,aber selbst da waren die Gedanken bei meinen Kinder#schockist schon komisch was???

Aaaaber einengen oder in Watte packen tu ich meine Kids bestimmt nicht.

Lg Stephie mit Lea 4J und Hanna 9,5Mon

Beitrag von krokolady 12.10.10 - 10:34 Uhr

natürlich.
Bei meinen 4 großen Kids, die alle soweit gesund waren, hatte ich auch shcon immer angst.....kommt der KiGa-Bus gut an?
Ist mit dem Schulbus alles in Ordnung?
Schauen sie bevor sie über die Strasse gehen?
etc etc etc

Jetzt bei der Lütten, die eh schon ne verkürzte Lebenserwartung hat ist es natürlich besonders schlimm.
Immer wenn mein Handy bimmelt denk ich, es ist was mit der Lütten......das sie doll gestürzt ist, oder das sie nen Anfall hatte und sie atemdepressiv wurde, oder ihr Herz nimmer mitmachte.......

Auch ansonsten hab ich immer Angst das sie irgendwas hat....sie kann sich ja nicht richtig mitteilen......
Vor 1,5 Jahren hatte sie probleme mit dem linken Auge....bzw. hatte wohl gelegentlich Schmerzen hinterm auge.....ich hatte panische Angst das sie einen Tumor hat.
Erst das MRT hat mich dann beruhigt.....

Ich glaube wir wäre "schlechte" Mütter wenn wir uns nicht immer sorgen würden um unsere Kids.

Beitrag von claudi2712 12.10.10 - 10:45 Uhr

Guten Morgen!

Puh, mit der Vorgeschichte ist es denke ich auch etwas ganz anderes.

Die Sorgen um Dein Kind sind doch ganz anderer Natur und gehen viel tiefer (vor allem sind sie ja begründet). Das tut mir sehr leid.

Nur, Deine Aussage, die Mütter sind "schlecht" die sich nicht permanent ums Kind sorgen, hmm - die gefällt mir irgendwie nicht.

Trotzdem, nen lieben Gruss
Claudia

Beitrag von krokolady 12.10.10 - 12:48 Uhr

das "schlecht" steht ja auch in Häckchen :-)

Aber mal ehrlich.......wie fändest du denn Mütter die nie nur einen Gedanken daran verschwenden das ihrem Kind was passieren könnte?

Beitrag von claudi2712 12.10.10 - 14:08 Uhr

Mahlzeit:-)

Wenn Du das SO in Deiner ersten Antwort geschrieben hättest, wäre mir das bestimmt auch nicht säuerlich aufgestossen:-)

"nie nur einen Gedanken" und "immer" sind ja nun wirklich zwei völlig unterschiedliche Richtungen... Gelle?

#winke

Claudia

Beitrag von zapmama2003 12.10.10 - 11:04 Uhr

Hallo und danke für Deine Antwort.

Wegen Deiner Kleinen tut es mir sehr leid. Ich hoffe sie wird wieder gesund. #klee War auf der Homepage von dir. Sie ist ein süßes Mäuschen Deine Kleine. Ich wünsch euch alles Liebe.

Olga

Beitrag von krokolady 12.10.10 - 12:47 Uhr

Danke, aber nee, sie wird nicht wieder gesund.
Ist ja ein Gendefekt......bin schon froh wenn sie Erwachsen wird, denn die Sterblichkeitsrate liegt bei 16 % bis zur Pupertät.

Aber auch wenn sie gesund wäre tät ich mir immer sorgen um sie machen......ne Glucke halt :-D

Beitrag von claudi2712 12.10.10 - 10:42 Uhr

Moin moin,

verrückt würde ich das nicht bezeichnen, aber ich bin ganz ehrlich: so, wie Du es beschreibst, finde ich es nicht "normal" - wobei man über den Begriff an sich schon streiten kann.

Sicherlich macht sie eine Mutter, die die Allgemeinheit als "gut" bezeichnen würde, in bestimmten Situationen Sorgen um die Kinder. Sei das nun ein neuer Lebensabschnitt, besondere Herausforderungen, Operationen, schlichtweg alles, was vom normalen Tagesablauf abweicht. Klar, da bin ich auch ganz "Glucke" und in meinem Kopf spielen sich eine Menge Dinge ab "was wäre wenn.. usw."

Nur, wenn Du schreibst "permanent", dann werde ich hellhörig. Ich bin alleinerziehend, meine Tochter ist von 7 bis 16 Uhr im Kindergarten, an jedem 2ten WE bei ihrem Paps und zweimal in der Woche nachmittags auch. Ich bin ehrlich: wenn ich sie dort wähne, mache ich mir gar keine Sorgen. Null, nada, niente. Auch bestimmt der Gedanke an meine Tochter nicht meinen Tagesablauf. Klar, beim Rauchen mit Kollegen erzählt man Stories von den Kindern, aber Gedanken, was alles passieren kann, was sie wohl gerade macht usw.... nee, das habe ich nicht.

Sie ist in guten Händen, das weiß ich und ich weiß auch, daß nicht nur ich mich gut um meine Tochter kümmern kann.

Nur, wer bin ich, daß ich Dir sagen kann, daß Du nicht "normal" bist - wenn Du mit Dir selbst klar kommst und es Dich nicht stört, daß Du so bist - dann ist doch alles schick:-)

Ein wenig entspannen solltest Du aber - meiner Meinung nach - schon:-)

LG
Claudia

Beitrag von zapmama2003 12.10.10 - 10:55 Uhr

Vielleicht habe ich mich falsch formuliert. Ich denke nicht den ganzen Tag an das was alles passieren kann. Wenn meine Kliene im KiGa ist oder bei ihrer Oma, da mache ich mir keine Sorgen. Was mir immer Angst macht, wenn sie krank ist. Irgendwie habe ich Angst von den Kranheiten.... Dass sie was schlimmes bekommen könnte usw..#zitter

Beitrag von claudi2712 12.10.10 - 11:53 Uhr

Achsoooooo;-)

Ja, nee, da bin ich ganz bei Dir - das macht mich auch krank, wenn ich nicht weiß was mit ihr los ist. Also so bei Triefnase usw. natürlich nicht. Aber wenn sie über Bauchweh klagt, nen Knubbel am Hals usw. - da hab ich auch mein Kopfkino an....

Lieben Gruss
Claudia

Beitrag von braut2 12.10.10 - 13:43 Uhr

Ich bin auch so verrückt. Ich hab auch oft solche Ängste. Obwohl ich im Umgang mit ihnen echt gelassen bin. Gelassener als mein Mann z.B. :-)
Aber trotzdem: was passiert wenn sie mal mit dem Kiga mit der Fähre fahren und ins Wasser fallen würden, die würden untergehen wie ein STein. Was passiert, wenn wir einen Autounfall haben? Was passiert, wenn dies und das ist........ jaaa, ich mach mir da auch viele Gedanken. Und bin total berührt wenn ich was sehe wo Kinder betroffen sind. Ich bin seitdem so nah am Wasser gebaut, furchtbar #schein

Lg b2, die jetzt sogar ihr 3.Kind bekommt. Wieder ein Kind mehr um das man sich sorgen macht #schwitz

Beitrag von clautsches 12.10.10 - 14:53 Uhr

Meine Mutter hat sich immer wahnsinnige Sorgen um meinen Bruder und mich gemacht, war die totale Glucke. Und ja, sie hat uns heil durch die Kindheit gebracht. Mit 21 hatte mein Bruder dann einen Autounfall und war sofort tot.

Bei mir hat das (gepaart mit meinem sowieso eher unbeschwerten Wesen) dazu geführt, dass ich mir äussert selten Sorgen mache. Es ist einfach Zeitverschwendung - in einer Sekunde kann alles vorbei sein, also genieße ich lieber die Zeit, die wir haben!

LG Claudi

Beitrag von morla29 13.10.10 - 22:20 Uhr

Hallo,

ich bin auch so eine Verrückte, die viel Angst hat, aber das liegt daran, was uns im Januar passiert ist.

Erst seit dem weiß ich, wie schnell etwas Schlimmes sein kann.

Am Anfang war es sehr schlimm mit der Angst. Hatte schon die Panik, wenn sie die Treppe schneller runter sind, als normal.

Inzwischen hat sich die Angst etwas normalisiert aber es fällt mir sehr schwer sie loszulassen und sie den ganzen Tag nicht zu sehen (z. B. wenn sie bei meiner Schwimu sind).

Aber wir sind in einer besonderen Situation.

Viele Grüße
Morla
mit zwei Mädels an der Hand (3 und fast 5)
und einem Mädel tief im Herzen (still geb. 29.1.10 - 31. ssw)