Tatort Internet !

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von mecki23 12.10.10 - 12:43 Uhr

Hallo,


ich weiss ja nicht wer gestern auf RTL 2 die neue Serie "Tatort Internet" gesehen hat. Ich habe sie mir angesehen und mir ging echt der Hut hoch.

Das Problem mit Pädophilen im Internet und sexuellen Übergriffen gerade auch aus dem Internet ist ja nun schon lange bekannt. Aber mir scheint dass es immer schlimmer wird und die Täter immer dreister und gefährlicher.

Ich werde echt das Gefühl nicht los das sich die Dinge nicht verbessert sondern verschlechtert haben.

Was meint ihr dazu ?? Und wer hat die Sendung auch gesehen ??


Liebe Grüsse


Andy



(Schützen wir endlich unsere Kinder)

Beitrag von 3erclan 12.10.10 - 12:57 Uhr

Hallo

ich habe es gesehen und ich war geschockt.

Zum glück ist meine noch nicht in dem Alter wo sie chatten will.

lg

Beitrag von jazzbassist 12.10.10 - 13:05 Uhr

Also ich würde das Niveau einiger Privatsender eher auf "Bauer sucht Frau" einschätzen, als, auf seriösen Journalismus. Von daher denke ich, dass sich der Realitätsgehalt einer Sendung von "RTL2" in etwa mit dem vom alten Actionfilmen mit Bruce Willis messen kann. Ich hab' die Sendung zwar nicht gesehen, aber, der Heise Zeitschriften Verlag hat vor einigen Tagen einen Medienjournalisten zu dieser Sendung zitiert, und ich denke, wenn ich die Sendung gesehen hätte, wäre mein Urteil ziemlich ähnlich.

Zum Nachlesen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html

Für mich selbst haben wir unseren Sohn schon vor langer Zeit über etweilige Gefahren und Risiken im Internet aufgeklärt, einige Regeln für seinen Schutz aufgestellt und vertrauen einfach mal darauf, dass er sich das zu Herzen nimmt. Von daher sehe ich da (zumindest für meinen Sohn) keine reelle Gefahr.

Beitrag von mecki23 12.10.10 - 13:08 Uhr

Naja, ich hoffe du hast Recht. Wobei, du sagst du vertraust dass er sich das zu Herzen nimmt. Du siehst keine reele Gefahr. Das haben schon vieeeeeele gesagt.


Ich hoffe du hast wirklich Recht.

Beitrag von jazzbassist 12.10.10 - 14:14 Uhr

Wir müssten m.E. differenzieren, worüber wir uns genau Sorgen machen.

Meiner ist 11; er chattet gerne und ist viel auf typsichen Web 2.0 Plattformen unterwegs; dass er dort ganz zwangsläufig in Kontakt mit Menschen kommen wird, die möglicherweise nichts gutes von ihm wollen, halte ich z.B. nicht für eine Gefahr, sondern für eine Tatsache. Das könnte im realen Leben aber genausogut der Mathelehrer oder der Fechttrainer meines Sohnes oder mein eigener Bruder sein oder jede andere Person, mit der mein Sohn im Alltag konfrontiert wird. Wir sollten trotz aller Effekthascherei in den Medien nicht vergessen, dass Missbrauch eben fast ausschließlich nicht vom maskierten Mann, der im Wald lauert oder auf Facebook stattfindet, sondern von real existierenden Menschen im engsten Umfeld eines Kindes (Eltern, Geschwister, Verwandte, Lehrer/Erzieher, Sporttrainer/Musiklehrer etc.). Also eigentlich immer dann, wenn Eltern meinen: "Jetzt ist mein Kind in guten Händen."

Das mein Sohn im Internet sicherlich schon mal von einem Erwachsenen belästigt wurde, würde ich nicht ausschließen. Ich halte es sogar für sehr wahrscheinlich (ich kann ihn heute Abend gerne mal fragen); laut einer Studie, dessen Titel und genauen Zahlen ich leider nicht mehr kenne, sind das weitaus mehr als die Hälfte der Kinder gewesen, die im Internet schon einmal sexuell belästigt wurden. Wir haben unseren Sohn gesagt, dass, solange er sich bei einer Konversation noch "wohl" fühlt, ist alles in Ordnung, wenn nicht, soll er die einfach beenden und - damit ist das Thema dann auch beendet. Genau so kennt er Regeln über die Weitergabe persönlicher Daten o.vgl. Auch hier sehe ich also keine ernsten Gefahren, da das Internet so gesehen zu gut protokoliert ist. Wenn ich hier bedenken bei meinem Sohn hätte, würde ich das entsprechend anders handhaben.

Was bleiben für Gefahren? Vielleicht, dass die wirklich intimer werden und dann doch mal schnell mit dem Handy ein unangenehmeres Foto schießen und der vermeintlich 11-Jährigen gegenüber diese dann schicken oder, dass die wirklich ein Treffen im realen Leben vereinbaren. Ich denke, es gibt hier durchaus viele Kinder/Jugendliche, die dafür ziemlich anfällig sind. Kinder, die vielleicht von den Eltern zu wenig Aufmerksamkeit/Liebe bekommen; vielleicht von Gleichaltrigen/Erwachsenen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen; nur ein schwaches Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen haben; vielleicht im wirklichen Leben keine Freunde (oder Freund/Freundin im anderen Geschlecht) haben etc. Sicherlich auch, viele Kinder, die nie so wirklich über das Thema aufgeklärt wurden, und, sich zwar selbst mal für ein älteres Mädchen/Jungen ausgeben, aber, selbst nicht auf die Idee gekommen, dass der Gegenüber soetwas auch tun könnte. Man sollte die kindliche/jugendliche Naivität und teils auch Dummheit also nicht unterschätzen. Es sind also durchaus Dinge, die ich als "Gefahr" bezeichnen würde; aber - die sehe ich bei meinem Sohn eigentlich überhaupt nicht.

Von daher kann ich hier eigentlich noch sehr ruhig schlafen.

Beitrag von kati24la 12.10.10 - 16:43 Uhr

Hallo!

Ich finde den Bericht nicht schlecht, finde es aber ein wenig fehl am Platz, das hier auf der Journalistin rumgehackt wird.

Ich meine, was sitzt die denn für Leuten gegenüber?
Da darf sie gerne anmaßend sein und fragen stellen so viele sie will und so oft sie will.

LG Kati

Beitrag von jazzbassist 12.10.10 - 20:29 Uhr

Was sitzt sie für Menschen gegenüber; m.E. eine gar nicht so uninteressante Frage. Ich kann sie nicht beantworten, aber ich denke, in erster Linie sehr unsicheren Erwachsenen (mit sexuellen Neigungen oder mindestens Phantasien in dieser Richtung) die von einem Fernsehteam überrumpelt wurden und für unser aller Unterhaltung mal ein paar Minuten als „die Ursache für all das Böse diese Welt“ herhalten mussten. Wir haben mit diesen Menschen keinen Mitleid, aber, m.E. ist das so, als, würden wir ein Auto auf einem Parkplatz stellen, auf den Fahrersitz 10.000 Euro legen, die Scheiben runterdrehen und von dem ersten „Dieb“ eine ernsthafte Antwort auf die Frage erwarten, warum gestern jemand für 5 Euro gewaltsam eine ältere Frau ausgeraubt und halb todgeschlagen hat.

Ich weiß weder, was im Hintergrund dieser Sendung abgelaufen ist, noch kenne ich das, was RTL 2 danach daraus geschnitten und dem Publikum präsentiert hat. In meiner Vorstellung gehe ich aber eher davon aus, dass es sich in etwa wie folgt abgespielt hat: Eine Journalisten gibt sich als 13-Jähriges Mädchen in einem Chatraum aus, wartet, bis sie sich den ersten Erwachsenen geangelt hat und arbeitet dann intensivst darauf hin, dass genau das passiert, was sie in ihrer Sendung gerne zeigen möchte. Ich denke mal, es wurden Textpassagen mit sexuellen Phantasien in er Sendung gezeigt, pornographische Bilder und zur Krönung des ganzen hat man (das vermeintliche Kind) Tage- oder Wochenlang darauf hingearbeitet, sich im realen Leben zu treffen, um den Showdown vor der Kamera zu bekommen.

Am Straftatbestand ändert das nichts (selbst wenn wir ein echtes 13-Jähriges Mädchen gehabt hätten und es zu einer Straftat gekommen wäre) - zumindest im formaljuristischen Sinne nicht; die laufende Rechtsprechung ist dort bereits (m.E. leider) schon zu bedenklicher Urteilen gekommen. Sicher finden wir solche Menschen verwerflich; wir würden uns freuen, wenn die alle einfach *schnipps* verschwinden würden. *Schnipps* gewalttätige Jugendliche hinterher und *schnipps* die aggressive Schnapsdrossel in der U-Bahn weg und mein Sohn würde jetzt nicht schmollend in seinem Kinderzimmer sitzen, weil er (bevor es dunkel wurde) zu Hause sein musste - obwohl er viel viel lieber noch ein bisschen im Skatepark geblieben wäre; es sind ja schließlich Ferien.

Nur, das sind eigentlich nicht die Menschen, vor denen ich Angst habe, wenn mein Sohn alleine im Internet surft. Da die Realität m.E. ist: „Pädophiler angelt sich ahnungsloses Kind“ und weniger „Kind angelt sich ahnungslosen Pädophilen“. Ich weiß nicht, ob es 13-Jährige gibt, die letzteres machen würde; vereinzelnd mag das sicherlich mal vorgekommen sein (auch dann ist es falsch; nicht dass wir uns hier falsch verstehen); nur ich denke, die meisten Eltern haben eher davor Angst, dass ihr eigenes Kind von einem Erwachsenen überrumpelt wird, und weniger davor, dass das eigene Kind einen Erwachsenen überrumpelt. Zumindest ich habe vor letzterem keine Angst.

Und - auch wenn wir es sicherlich niemals erfahren werden (vielleicht liege ich hier auch falsch) - aber ich denke - auf RTL 2 haben wir eher die letztere Gruppe gefunden. Menschen, die solche Neigungen oder Phantasien haben, und irgendwie auf ein angeblich 13-Jähriges Mädchen gestoßen sind, dass ganz genau wusste, was es wollte (also Phantasien werden wahr), und, dass das genau diese: „Da liegen einfach so 10.000 Euro rum und niemand guckt gerade zu“-Situation war. Als Eltern mögen wir diese Menschen auch nicht, wir würden alle sicherer schlafen, wenn es die auch nicht mehr geben würde, da es verwerflich und wiederwertig ist und wir es in keinster Weise nachvollziehen können (und es auch nicht wollen). Aber - ich denke nicht, dass das die Menschen sind, die Eltern schlaflose Nächte bereiten. Das sind m.E. eher die, die Tage- und Wochenlang ein ängstliches/schüchternes/misstrauisches/einsames Kind bearbeiten, und immer ein Stückchen mehr von dem zu bekommen, was sie eigentlich wollen.

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 13:06 Uhr

Gestern habe ich das nicht gesehen, aber die Sendung davor.
Das Problem ist, dass hier Parthenophile und Ephebophile als Pädophiele hingestellt werden und das finde ich, ist ein großer moralischer Unterschied.
Da werden Männer mit strafrechtlich bedenklichen Mitteln interviewt bzw. versucht man sie dazu zu bringen, etwas zu sagen (Recht am eigenen Bild, da in Gaststätte + Nötigung, bei der Verfolgung).
Und ich halte alle Sendungen, in denen Straftaten als legitim dargestellt werden, wenn man damit Aufklärung einer anderen Straftat bezweckt, als grundsätzlich unsehenswert und falsch.

Versteh mich nicht falsch, ich finde es schlimm, wenn Menschen (egal ob 5,15 oder 95) in irgendeiner Weise missbraucht werden, oder zu sexuellen Handlungen überredet werden, obwohl sie dies nicht wollen.
Aber solche Sendungen sind ebenso falsch.
Und ich finde es falsch 13 Jährigen abzusprechen, ihre Sexualität selbst zu regeln und abzusprechen, dass sie selbst entscheiden können, wie alt ihr Sexualpartner zu sein hat.

Desweiteren sollte man sich fragen, was die Eltern machen, wenn ihre Kinder (und ich meine wirklich Kinder, keine Pubertierenden Jungendlichen) allein vor dem PC hocken und chatten.

Beitrag von mecki23 12.10.10 - 13:12 Uhr

Goldene Frage: Was soll man denn dann tun ???????

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 13:24 Uhr

Den Fall schildern, eventuell nachstellen und die Person anzeigen (falls es denn wirklich eine Straftat war). Als Elternteil klär man seine Kinder dadrüber auf oder lässt sie nicht alleine auf solche Seiten.

Beitrag von kawatina 12.10.10 - 13:17 Uhr

Hallo,

"Und ich finde es falsch 13 Jährigen abzusprechen, ihre Sexualität selbst zu regeln und abzusprechen, dass sie selbst entscheiden können, wie alt ihr Sexualpartner zu sein hat"

Exakt diese Argumentation findet man auf der Seite der krummen 13!

Was das für ein Verein ist, brauch ich wohl keinem zu erklären.

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 13:32 Uhr

Also findest du es richtig, dass man erst nach dem 14. Geburtstag über seine eigene Sexualität bestimmen darf ohne jemand anderen dadurch zu gefährden. Du findest es also richtig, dass sich 2 13 Jährige, die miteinander schlafen, sich gegenseitig missbrauchen, denn schließlich ist es grundlegend falsch, als unter 14Jähriger Sex zu haben, denn das schadet grundsätzlich der Psyche und Entwicklung.
Findest du es auch richtig, dass sich in 14 Jähriger strafbar macht, wenn er seine 13 Järige Freundin poppt, sofern es denn zur Anzeige kommt ?


In Deutschland hat man offenbar laut gesetzt nur eine Möglichkeit als Jugendlicher (damit meine ich Pubertierende, nicht rechtlich Jugendliche)eine unbeschadetet Sexualität zu entwickeln: man hat keinen Sex bz, in irgendeiner Weise Kontakte die in irgendeiner weise etwas mit Sex zu tun haben.

Beitrag von kawatina 12.10.10 - 14:18 Uhr

Hallo,

es muss halt eine Regelung gefunden werden um Kinder und Jugendliche zu schützen.
In der Tat sollte man Jugendlichen schon einen gewissen Freiraum geben.
Allerdings im gesetzlichen Rahmen.
Nur weil eine Katze rollig ist, darf sie ja auch nicht jeder Depp vögeln.;-)

Nur sind Erwachsene, welche auf Kinder aus sind, nicht oder selten der Vollhonk von nebenan.
Das Kind wird manipuliert und unter Druck gesetzt - sehr selten ist es wahre Liebe zwischen zwei Parteien.

...und mal ganz ehrlich....was will ein erwachsener Mensch mit einem Kind?
Es beherrschen und nach seinen Vorstellungen formen?

Gerade auf entsprechenden Seiten liest man immer wieder das Männer (selten Frauen) fordern, das Kindern ihre Sexualität frei gestellt sein soll.

...einschleimen, überzeugen, beherrschen, kontrollieren...und das kann ein Jugendlicher von unter 14 Jahren händeln?
Bissl schick essen gehen, ein Paar Schuh oder Shirt - eine eigene Bude und viele Kids sind schwer beeindruckt.

LG
Tina

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 14:31 Uhr

Ja man muss eine Regelung finden, die jetztige finde ich nicht richtig.

>was will ein erwachsener Mensch mit einem Kind?
Nichts, aber eben etwas mit halben Erwachsenen, also Pubertierenden.

Natürlich kann nicht jeder unter 14 Jährige sowas händeln, aber das kann auch nicht jeder über 14, deshlab find eich ja diese Grenze so falsch.
Ich denke aber, dass die allermeisten 13 Jährigen sowas händeln können.

Und da spreche ich aus Erfahrung: werder ich noch irgendjemand anderes aus meinem Freundeskreis, den ich mit 12,13 hatte hatte, ist jemals auf die Männer reingefallen, die sowas versprachen und davon gab es schon "damals" mehr als genug im Internet. Wir haben diese Männer ausgelacht und verarscht aber auch ernsthafte Gespräche mit ihnen über deren Gesinnungen geführt.

> schick essen gehen, ein Paar Schuh oder Shirt - eine eigene Bude und viele Kids sind schwer beeindruckt.

Kann ich also so überhaupt nicht bestätigen. Ich habe keinen erlebt, der davon beeindruckt war.

Beitrag von kawatina 12.10.10 - 20:10 Uhr

Hallo,

und weil du es nicht erlebt hast, kann es das also auch nicht geben -sehr interessant :-)

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 22:24 Uhr

Klar gibt es das, aber extrem selten.

>eine eigene Bude und viele Kids sind schwer beeindruckt.

Du sagtest ja "viele" und das ist falsch. Es sind sehr sehr wenige, die so dumm sind und darauf reinfallen.

Wie zum Beispiel diese Mandy aus der Sendung. Die war nun wirklich überhaupt nicht helle im Kopf. Und wenn ich als Elterneteil so ein Kind habe, muss ich auch besonders darauf aufpassen.

Und aufgrund der Dummheit weniger 13 Jähriger, alle als so dumm hizustellen, dass sie solch einen Blödsinn glauben und dahingehend die Gesetze auszurichtiten, so dass viele 13 Jährige und ihre Sexualpartner dadrunter leiden finde ich falsch.
Und dank meiner Erfahrungen kann ich dir sagen, dass mehr Leute unter 14 Sex hatten, als auf sowas reingefallen sind.

Beitrag von kawatina 13.10.10 - 16:00 Uhr

Hallo,

du beschreibst zB diese Mandy als nicht besonders helle.

Wenn ich in deiner Art argumentieren würde,dann sage ich klar, wer unter 14 Jahren Sex hat ist eine Schlampe.

Ich kenne eine menge Mädels welche unter 14 schwanger waren.
Sexualtität in allen Ehren , aber wenn ein Mädel nicht mal weiß, welcher der Jungs der Vater seiner Kinder sein könnte, merkt man direkt, wer offenbar nicht reif ist.

Alle, die was in der Birne haben, haben es scheinbar nicht nötig, sich mit 13 quer durchs Klassenzimmer zu vögeln

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 13:39 Uhr

So habe mir sie Seite angechaut. Hierbei handelt sich allerding um meist wirklich Pädophile und nicht um Männder, die auf Pubertierende stehen.

Und wie ich bereits erwähnte, halte ich das für einen großen Unterschied.

Beitrag von mecki23 12.10.10 - 13:47 Uhr

Den Unterschied hätte ich aber gerne mal genau erklärt.


Gruss Andy

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 14:02 Uhr

Pädophile stehen auf Kinder, also auf Menschen, die noch nicht in der Pubertät sind. Deren Körper nicht dazu gemacht ist selbst Kinder zu zeugen (also Sex zu haben) bzw. noch nicht anzantweise dabei ist solch ein Körper zu werden.

"Pädophile", die garkeine sind, sondern Ephebophile oder Parthenophile stehen auf Pubertierende, also Menschen die nicht mehr ganz Kind sind und auf dem Weg zur körperlich erwachsenen Person. Ihr Körper macht sich also startklar fürs Kindermachen/bekommen (also für Sex) oder ist schon soweit (Mädchen in dem Fall, wenn sie ihre Periode haben).
Üblichweise erkennt man Menschen, die in der Pubertät sind oder diese schon beendet haben an sekundären Geschlechtmerkmalen. Und wenn ich mir die "Kinder" bei dieser Sendung so anschaue, sind es nun einmal keine Kinder mehr, biologisch gesehen.

Beitrag von mecki23 12.10.10 - 14:05 Uhr

Naja,



den Grad wie schlimm das eine oder andere ist sehe ich hier nicht so recht. Ich finde Missbrauch allgemein nicht gut. Ob man nun auf solche oder solche steht. Ich sehe da kaum einen Unterschied des Grades wie schlimm das ist.


Gruss Andy

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 14:16 Uhr

Seh ich auch so. Hab ich ja auch gesagt "egal ob 5,15 oder 95"

Aber wenn jemand mit 13 Jährigen Sex hat, geht man hier davon aus, dass es grundsetzlich sexueller Missbrauch ist. Also das ein 13 Jähriger mensch keinen Sex haben kann ohne missbraucht zu werden und große Schäden davonzutragen.

Ich denke es gibt serwohl eine Grenze, ab der Menschen Sex haben dürfen bzw. eine Grenze, ab der sexueller Kontak keinen Schaden verursacht. Diese Grenze kann man aber nicht an einem Alter festmachen, sondern lediglich am Körper des Menschen.


>Ich sehe da kaum einen Unterschied des Grades wie schlimm das ist.

Welche Situation findest du schlimmer: 1.Ein 50 Jähriger man hat Sex mit einem 5 Jährigen Mädchen (die dabei allerdings keine physischen Schäden erleidet). Oder: Ein 14 Jähriger hat Sex mit einer 13 Jährigen. Für das 3 jährige Mädchen und das 13 jährige Mädchen ist es rechtlich psyschologisch gesehen das gleiche. Ich finde aber, dass es doch ein großer Unterschied ist.

Beitrag von himbeere_11 12.10.10 - 14:44 Uhr

nun Dein Vergleich hinkt aber doch sehr - rechtlich gesehen ist das natürlich ein Unterschied. Ein 14-jähriger wird natürlich strafrechtlich ganz anders behandelt als ein 50 jähriger. Und ebenso wird die Schuldfrage völlig anders beurteilt, wenn die 13-jährige zugestimmt haben sollte etc. etc.

Allein zu überlegen ist, ob es einen Unterschied macht, ob ein erwachsener Mann auf Kinder steht oder "nur" auf Heranwachsende (wie wohl in dem Film gezeigt). Und das sind sicherlich richtige Überlegungen, die Du machst. Im übrigen bin ich von dem Format dieses Films auch nicht überzeugt. Finde es eigentlich nur erschreckend, dass tatsächlich wohl viele Männer (?) auf zumindest Heranwachsende stehen. Ob daraus dann eine Straftat sich entwickelt oder nicht lasse ich mal dahin gestellt. Ich finde nur die Tatsache an sich furchtbar, merkwürdig und auch ekelerregend.

Beitrag von ippilala 12.10.10 - 14:53 Uhr

Deshalb sagte ich macht es für das Mädchen rein rechtlich keinen Unterschied. Natürlich macht es aber für den "Täter" und auch für das Mädchen einen Unterschied.


Ab wann ist man denn in deinen Augen ein Mann und ab wann bzw. bis wann ein Heranwachsender. Findest du es z.B. auch merwürdig und furchtbar, wenn ein 20 Jähriger (Mann?) auf eine 15 Jährige (Heranwachsende?) steht ?

Beitrag von himbeere_11 12.10.10 - 14:59 Uhr

ich gebe zu dass das sehr schwierige Fragen sind! Und deshalb stimme ich Dir auch zu, dass diese Sendung nicht das richtige Format zur Klärung ist.

Aber ich glaube wir haben bei den selben Fällen ein schlechtes Bauchgefühl (Mann zwischen 30 und 60 will Kontakt mit 13-jähriger).
Ein 20jähriger, der eine 15 Freundin hat, ist natürlich da ein absoluter Unterschied.

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