wie bringe ich 5 jährigen bei das hamster gestorben ist?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von melaniehagen 12.10.10 - 20:33 Uhr

#heul hey ,nun muss ich heute auch mal schreiben,leider ging heute unser hamster mickey über die regenbogenbrücke er war 3 jahre alt und in letzter zeit schon angeschlagen ,aber wie bringe ich es meinem sohnemann der selber krank is zzt bei das sein geliebter hamster nicht mehr da ist?

natürlich bin ich auch traurig aber am meisten trifft es mich das der lütte damit arg probleme haben wird

Beitrag von maybelle 12.10.10 - 21:10 Uhr

Hallo!

Ich habe eine 5 jährige Tochter und ich würde ihr einfach sagen, wie es ist.
Wir würden zusammen eine kleine Kiste packen, mit Sachen für den Hamster und ihn darin zusammen vergraben. Im Wald, wenn wir keinen eigenen Garten hätten. Natürlich würde sie dann viele Fragen über das Thema Tod stellen und eine Weile traurig sein, was dazu gehört und absolut normal ist.
Aber sie beschäftigt sich sowieso immer mal wieder mit dem Thema sterben und Tod und philsophiert darüber. Ich versuche ihr zu zeigen, dass der Tod zum Leben gehört und dass Trauer ein Gefühl ist, was ebenso zum Leben gehört und wie man damit umgeht. Das heißt, ich bin für sie da, tröste sie, wenn sie es möchte, lasse sie in Ruhe, wenn sie allein sein will mit ihren Gedanken. Und ich zeige ihr, dass das Leben weiter geht.
Wie soll man es denn sonst machen?
Ich hätte sie im Vorfeld schon vorbereitet, wenn es abzusehen ist und erzählt, dass der Hamster schon selr alt ist und krank, dass er ein schönes Leben hatte mit Betonung der guten Erinnerungen und dass er jetzt vielleicht nicht mehr lange leben wird und bald zu den anderen Hamstern auf der Himmelswiese geht, wo er wieder jung und glücklich sein wird...

LG und alles Gute für euch!

Yvonne

Beitrag von moonerl 13.10.10 - 09:35 Uhr

Hallo,

du sagst deinem Sohn, das der Hamster schwer krank war.
Das er nun gestorben ist und nicht mehr leiden muß.
Das er bei seinen Hamsterfreunden im Hamsterhimmel ist.
Das seine Zeit gekommen war.

Am besten begrabt ihr den Hamster zusammen.

Geh mit deinem Sohn auf einen Friedhof und erklär ihm, das auch die Menschen sterben müßen.

Vielleicht findest du in einer Bücherei ein dazu passendes Buch.

Beitrag von schlunzjul83 13.10.10 - 10:22 Uhr

Hallo,

alt und krank ist vielleicht nicht immer treffend, zumal dein Sohn auch krnak ist. Sonst kommt direkt die Frage "Muss ich jetzt auch sterben?" Genau wie bei alten Menschen (Oma, Opa,...)

Ich denke, ihm genau den Sinn erklären, dass es bei jedem irgendwann vorbei ist, geht im Moment ja auch gut mit den Bäumen, die ihr Laub verlieren, oder Blumen, die jetzt aus dem Garten raus müssen.

dann auf jeden Fall eine kleine Beerdigungszeremonie für den KLeinen dass er richtig abschied nehmen kann.

Ich denke, das ist dann so ok, aber die Meinungen gehen da stark auseinander.

liebe Grüße,
Julia

Beitrag von moonerl 14.10.10 - 09:39 Uhr

Hallo,

die Bäume sterben aber nicht !!!

Die Wahrheit sanft rüber gebracht ist immer noch das Beste.
Dabei kann man auch erklären, das Krankheit nicht tödlich sein muß.

Durch den Tod eines Tieres lernen die Kinder, das der Tod mit zum Leben gehört.
Das man nicht für immer weg ist, sondern an einem anderen Ort weiterlebt.

Grüßle

Beitrag von schlunzjul83 14.10.10 - 12:32 Uhr

Die Bäume nicht, aber die Blätter...

Ist ein schwieriges Thema, grade für Kinder, wobei die auhc oft ganz andres reagieren, wie gedacht.
Und wie gesagt, jeder siehts anders, wie man daran gehen sollte.

Liebe Grüße!

Beitrag von anira 13.10.10 - 12:01 Uhr

ie Regenbogenbrücke



Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...