Enchondrom

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von laterne74 12.10.10 - 22:17 Uhr

Hallo,

bei mir wurde per Zufallsbefund ein Enchondrom (wird zumindest vermutet)unterhalb des Knies im Schienbein entdeckt. Hab nun eine Überweisung zum MRT. Ich bin nun ein wenig durch den Wind. Hab schon ne Menge gegoogelt. Eine ganz genaue Diagnose habe ich ja noch nicht.
Ich bin doch so eine, die immer gleich ans Schlimmste denkt.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit so etwas?
Würd mich sehr über Antwort freuen.

Was ich nicht per Google rausbekommen habe: wieviele Menschen haben so etwas? Ist es häufiger oder eher nicht?

Beitrag von svenska79 12.10.10 - 23:31 Uhr

Hallo Laterne #winke

vielleicht kann ich dir ein wenig die Angst nehmen.
Mein Mann hatte ein Enchondrom im Mittelfinger und
wurde vor 3 Wochen operiert. Es war auch ein
Zufallsbefund und ich war auch erst einmal völlig
durch den Wind. Soweit ich das verstanden habe,
ist ein Enchondrom ein gutartiger Tumor, der zumindest
im Fall meines Mannes operiert werden musste.
Dabei wurde der Fingerknochen geöffnet, das
Enchondrom entfernt und der Knochen wurde mit
Knochenmark aus dem Becken wieder aufgefüllt.
Wie das im Bein ist, weiß ich leider nicht. Mein Schatz
war zwei Nächte im Krankenhaus und war recht schnell
wieder fit. Klar, es war eine Operation mit Vollnarkose
und ich war heilfroh, als ich meinen Süßen wieder zu Hause
hatte, aber alles in allem war es keine große Sache.

Mach dir erst mal nicht so viel Sorgen. Vielleicht muss man
das im Bein ja gar nicht operieren. Warte erst mal das MRT
ab und dann schau weiter. Ich weiß, das sagt sich immer
so leicht. Ich mach mir da im Vorfeld auch immer so wahnsinnig
viel Gedanken. #zitter

Alles Liebe. #winke

svenska

Beitrag von glucke68 13.10.10 - 06:03 Uhr

Hallo Svenska,

schön das es Deinem Mann alles gut überstanden hat.

Mit steht das alles noch bevor :-( ,Ende Juli hat man bei mir auch ein Enchondrom im li Ringfinger entdeckt.

Beschwerden habe ich keine,ich hatte mir nur die Hand in einer Eingangstür geklemmt und weil es so weh tat,bin ich zum Röntgen gegangen um sicher zu sein,dass nichts gebrochen ist und dann kam sowas raus....

Meine Größte Angst ist die Entnahme aus dem Beckenkamm,bisher habe ich nur sehr schmerzhafte Berichte dazu gelesen,so schlimm das sogar einige die erste Zeit am Stock gehen mußten#zitter

Wie lange dauert bei deinem Mann die Therapie danach? Man sagte mir ich sollte mich auf 6-8 Wochen einstellen.

Wäre dir sehr dankbar,wenn du mir antworten würdest

LG
Daniela

Beitrag von puffel0805 13.10.10 - 13:20 Uhr

Hallo,
ich hatte auch so ein Ding im Sprunggelenk. Es musste operiert werden, da es sonst ohne Vorwarnung zum Bruch kommen konnte.
Ich lag eine Woche in der Uniklinik Münster und mir wurde der Tumor entfernt. Das Loch im Knochen wurde mit Knochenmark aus dem Beckenkamm (Beckenkammspongiosa) aufgefüllt.
Hinterher hatte ich ziemliche Schmerzen im Bereich der Hüfte aber das vergeht. Alles in allem war ich 12 Wochen krank geschrieben. Konnte ja kaum laufen...


Alles Gute und zum Glück ist es ja gutartig.

Beitrag von laterne74 13.10.10 - 14:28 Uhr

Au weia, so laneg könnte ich mich gar nciht krank schreiben lassen. Ich wäre sofort meinen Job los. Das ist auch noch ein Job wo ich körperlich belastet werde, sprich schwer (eine Person) heben muss.

Ich habe große Angst, dass ich ncoh mehr von den Dingern habe. Habe schon ewig Hüftschmerzen#schock. Nicht dass das an sonem Ding liegt.

Ich haße diese Warterei auf das MRT. Das ist erst ende des Monats. Ich denk inzwischen viel zu viel nach.

Ob man veranlassen kann, das die auch vom Becken nen MRT machen? Will nochmal beim Orthopäden nachfragen.

Beitrag von glucke68 13.10.10 - 06:09 Uhr

Guten Morgen,

ich hab schon geschrieben,dass bei mir ein Enchondrom im Finger entdeckt worden ist,ich war auch zuerst durch den Wind besonders wenn man danach googelt und es öffnen sich dann Krebsforen.

Wie das bei mir am Finger gemacht wird weiß ich,aber bei dir mit dem Knie nicht,ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und vllt kannst du weiter berichten ,wie es bei dir weiter geht.

Eigentlich wollte ich mich am 25.10 operieren lassen,aber mein Mann ist mir zuvor gekommen und hat sich das Sprunggelenk gebrochen:-( ,jetzt warte ich bis bei ihm alles wieder ok. ist mir eigentlich auch ganz Recht,weil ich hab ziemliche Angst#zitter

Alles Gute
Daniela

Beitrag von laterne74 13.10.10 - 14:30 Uhr

Ich drück dir ganz doll die Daumen.

Mein Orthopäde meinte nur je weiter das Ding vom Körperstamm weg ist, desto geringer die Gefahr der Entartung.

Bei mir ist das ja nun schon näher dran. Ich weiß gar nciht was ich denken soll. Hab halt auch Angst, dass ich nicht nur das eine habe. Das wurde ja auch zufällig entdeckt.