Gymnasium

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von leseratte65 13.10.10 - 08:32 Uhr

Was muss ein Kind am Anfang der 4. Klasse VS KÖNNEN, dass man darüber nachdenkt es ins Gymnasium zu schicken. Ich möchte NICHT dass die Noten der dritten Klasse oder eine etwaige Empfehlung Berücksichtigt werden. Vielleicht ist ein Lehrer da, der sagen kann was ein Kind in der ersten Klasse Gym. können müsste. Oder Eltern die Erfahrung mit ihren Kindern hatten.
#danke

Beitrag von delfinchen 13.10.10 - 08:42 Uhr

Es wäre grundsätzlich hilfreich, wenn das Land/ Bundesland bei solchen Fragen aufgeführt wird.
Leider kann ich dir bei Österreich nicht helfen - aber ein Blick in den Lehrplan oder die Kernkompetenzen ist sicher hilfreich.

Hilfreich ist grundsätzlich, wenn ein Kind keinerlei Probleme in Deutsch hat, Textaufgaben sicher lösen kann, sich auch außerhalb der Schule für bestimtme Sachthemen interessiert, wenn es sich auch über einen längeren Zeitraum konzentrieren kann.

lg

Beitrag von delfinchen 13.10.10 - 10:40 Uhr

achja,
es sollte vielseitig interessiert sein und vor allem ein gutes Abstraktionsvermögen und eine hohe Frustrationstoleranz haben.

Beitrag von maupe 13.10.10 - 08:43 Uhr

Hi,

unser Sohn stand zum Halbjahreszeugnis der vierten Klasse (Empfehlungen werden erst zum Endzeugnis ausgesprochen und müssen nicht befolgt werden bei uns) zwischen Gymnasium und Realschule.

Wir haben uns das gesamte vierte Jahr mit dem Thema beschäftigt, was ist besser?

Nach vielen Gesprächen wurde es die Realschule.

Begründung: Um für das Gymnasium fit zu sein und damit kein Stress aufkommt innerhalb der Familie, muss das Kind absolut eigenständig und selbstmotiviert arbeiten können. Natürlich helfen die Eltern, aber es sollte halt nicht die Wachhundmentalität aufkommen.

Unser Sohn hätte das Gymnasium schaffen können. Aber wir hätten zu viel dafür riskiert innerhalb der Familie.

LG maupe

Beitrag von jasahe 13.10.10 - 12:02 Uhr

Ich wage zu bezweifeln, dass sich das Thema so lösen läßt. Zu Beginn jedes Schuljahres habe ich mir gedacht, puh, da kommt ja allerhand auf mein Kind zu. Aber Kinder lernen ja stetig dazu und deshalb kann man das so nicht beantworten. Ich würde sagen, den Schulstoff der ersten 4 Jahre verstanden haben und keine gröberen Schwierigkeiten gehabt haben. Weder müssen die Kinder der Stoff zu Beginn des Gymnasiums abrufen können noch aus dem Stegreif können. Das alles wird ihnen im Wiederholverfahren nochmals beigebracht.
Für eine Eignung ist eher entscheidend, wie sich das Kind in der Volksschule bisher verhält. Lernt es gern, ist es selbständig (ganz wichtig für das Gymnasium), versteht es leicht, geht es gern in die Schule. Mein Sohn geht in die zweite Klasse Gym (in D. 6 Schulstufe), beim Übertritt sind einige Kinder schon daran gescheitert, dass sie nicht in der Lage waren, dem Stundenplan zu folgen und vor einer Biologiestunde eigenständig in den Biologiesaal zu finden. Haben zwar unter Mamas Aufsicht Hausaufgaben erledigt, waren aber nicht in der Lage, diese ohne Mamas Aufsicht rechtzeitig abzugeben (daher fehlende Hausaufgaben). Und so weiter.

LG

J.

Beitrag von truller 14.10.10 - 14:06 Uhr

Wiso möchtst du nicht das die Beurteilung berücksichtigt wird??

Hast du kein vertrauen auf die Beurteilung der Lehrer.
Oder bist du eine der Mütter die ihr kind unbedingt auf dem Gym.sehen will??

Was nützt es wenn du dein Kind jetzt schon mit den Stoff der 5.Klasse stritzt.

Dein Kind kann doch auch nach der Realschule sein ABI machen


Beitrag von leseratte65 14.10.10 - 14:29 Uhr

Mein Kind hatte drei 2er sonst alles 1er, ich bin mir trotzdem nicht sicher ob das reicht. Ein Zweier in der einen Schule hat nicht immer den gleichen Stellenwert wie ein Zweier in einer Anderen. Brauche nur ihre Zweier miteinander vergleichen, auch da sehe ich in den einzelnen Gegenständen Unterschiede. Bevor ich mein Kind überfordere gebe ich es lieber in die HS. Realschule gibt es bei uns nicht. Nach der HS kann man bie uns (Ö.) in einer Berufsbildenden Schule noch ABI machen, nur leider ist unsere HS nicht sehr gut und es entstehen Lücken die dann schwer zu schließen sind. (Meine Große war in dieser HS). Von Hörensagen gehen bei uns Kinder mit unterschiedlichstem Wissenstand in Gym. und werden dann mit Nachhilfe durchgequält. Deshalb meine Frage was man objektiv können sollte.
Lg.

Beitrag von nala22 14.10.10 - 16:41 Uhr

Wir haben uns auch für die Realschule entschieden und gegen diesen Einstufungstest, denn ich denke das ein Kind selbständig und motiviert lernen muss.
Wenn es nicht so wissbegierig ist und auch sehr viel in der Grundschule gelernt werden muss, ist das Gymnasium der Falsche Weg.

Wir sind glücklich über die Entscheidung und auch das Gymnasium steht ja noch offen ;-)

LG