störungen bei 4jährigen? wie viel mit dem kind beschäftigen?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ticher 13.10.10 - 08:37 Uhr

guten morgen,

ich weiß im moment gar nicht weiter.... mein patenkind ist jetzt gerade 4 geworden und verhält sich eigentlich normal, wenn er bei mir ist, aber im kiga und daheim tickt er immer mehr aus. manchmal will er sich überhaupt nicht mit anderen beschäftigen und spielt alleine, stur und eintönig mit seinem rennauto. ist ein aussenseiter.
sein erzieher meinte er entwickelt so langsam eine wahrnehmungsstörung und adhs.
ja normalerweise geht mich das ja nix an, aussage der eltern, aber ich hab den kleinen echt gern und will ihm helfen.
die eltern kümmern sich nicht besondern intensiv um die kids, hauptsache sie sind ruhig und sind irgendwie beschäftigt, an geld mangelt es nicht, von daher haben sie alles. ich denk die zuwendung fehlt da, es setzt sich keiner mit ihm hin und spielt ein spiel oder schaut ein buch an oder so.
Kennt das jemand von euch? wie kann ich da helfen oder was könnte ich machen?
der kleine tut mir einfach leid.
vielen dank.



Beitrag von anira 13.10.10 - 09:15 Uhr

ADHS kann ssich nicht entwickeln etweder sie ist da oder nicht
das einzige was ist das du dich einfach um ihn kümmerst und für ihn da bist solang die eltern das erlauben

Beitrag von zahnweh 13.10.10 - 10:20 Uhr

Hallo,

wenn er zu Hause kaum Zuwendung bekommt und dann "austickt" könnte es daran liegen, dass er negative Aufmerksamkeit sucht, wenn schon keine Positive rüberkommt (kenne ich von Freunden von früher). Auf ein Treten, beißen, hauen, schreien wurde halt doch irgendwann reagiert.

Wenn er sich bei dir "normal" verhält und die Zuwendung auch annimmt, super!
Im Kindergarten ist es schwierig. Zum einen ist es Typ-Sache, ob ein Kind gern mit anderen Kindern spielt. Besser gesagt, auch auf andere zu geht oder länger braucht. Aber auch ein sehr offenes Kind muss erst mal lernen, sich in einer Gruppe zurecht zu finden. Und die erste "Gruppe" ist meist die Familie.

Wenn du kannst, gib ihm Positive Aufmerksamkeit: mit ihm Spielen, was unternehmen. Gemeinsames Essen in guter Stimmung. Was vorlesen und ihm auch seine Ruhephasen eingestehen. Er muss - soweit ich es aus deinem Beitrag herauslese - erst mal lernen mit anderen Menschen umzugehen und Zuwendung anzunehmen.