Größere Umstellung von 0 auf 1 oder von 1 auf 2 Kinder?

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Beitrag von meritene 13.10.10 - 08:49 Uhr

Guten Morgen,
wir haben einen 2,5 jährigen Sohn und ich bin wieder schwanger (noch gaaaanz früh, so dass ich mich noch gar nicht richtig traue mich zu freuen).

Ich würd gern die Erfahrungen von Euch Mehrfachmamas wissen. Welche Umstellung fiel Euch schwerer: von keinem Kind auf das Erste oder dann auf zwei?
Woran lag's? Was war einfacher, was war schwieriger in der jeweiligen Situation?

Bin gespannt wie es bei Euch war.

Liebe Grüße,
Dani

Beitrag von taeboginger 13.10.10 - 09:00 Uhr

Hallo Dani,

also unsere Kinder haben genau 3 Jahre Abstand und ich fand die Umstellung von "0 auf 1" schwieriger. Bei zweiten waren wir wesentlich relaxter, wissen eher mit dem Baby Umzugehen und man erkennt die Bedürfnisse viel schneller. Ausserdem ist der Bruch von der Arbeitswelt zum Mutterdasein nicht mehr soooo drastisch, auch wenn ich zwischen den Kids Teilzeit wieder arbeiten war.

Allerdings kann es auch anstrengende Momente geben, die das grössere Kind muss sich erst daran gewöhnen, man kann NIE NIE NIE etwas spontan machen, und sei es nur schnell einkaufen gehen, und mit zweien kann auch mal in eine sportliche Betätigung ausarten - zumindestens, wenn das grössere Kind sich gerne und viel Bewegen möchte ;-). Aber es geht, und es ist soooo schön, wenn das "Große" das "Kleine" verteidigt, vor anderen Kindern oder sonstigem ;-)

Alles Gute
Tae

Beitrag von dominiksmami 13.10.10 - 09:04 Uhr

Huhu,

von 0 auf 1 war für mich die größere Umstellung, aber das liegt daran das die Kleine seeeeeehr sehr pflegeleicht ist und mein Großer schon 9 Jahre alt ist.

lg

Andrea

Beitrag von keep.smiling 13.10.10 - 09:13 Uhr

Von 0 auf 1 ist schwieriger. Liegt wohl daran, dass man plötzlich kein eigenes Leben mehr hat und so fremdbestimmt ist, dass man mehr Angst hat ums Kind, alles ist neu, von allen Seiten wird man kirre gemacht.

Beim zweiten ist man den Streß und Schlafmangel gewöhnt, man weiß, was auf einen zukommt, man ist sicherer und relaxter.

Am Anfang ist es etwas stressig, aber bald hat man seinen Rhythmus und alles ist supi #huepf

LG und herzlichen Glückwunsch und viel Freude mit den Kleinen - du glaubst nicht, wie Babies auf Geschwister reagieren, es ist einfach göttlich denen zuzuschauen, wie sie sich anhimmeln und wie unser Baby lacht, wenn der Große Faxen macht....

LG ks



Beitrag von snutel77 13.10.10 - 09:49 Uhr


> du glaubst nicht, wie Babies auf Geschwister reagieren, es ist einfach göttlich denen zuzuschauen, wie sie sich anhimmeln und wie unser Baby lacht, wenn der Große Faxen macht.... <


Kann ich nur bestätigen. Niemand bringt unser Baby so zum Lachen wie der große Bruder. Da geht einem wirklich das Herz auf.#verliebt
Geschwister zu haben ist wirklich eine Bereicherung meiner Meinung nach.

Alls Gute!

LG
Snutel77

Beitrag von lilly7686 13.10.10 - 09:15 Uhr

Hmmm, ich kann dir das gar nicht so genau sagen...

Meine Große hab ich mit 17 bekommen. Sie kam 13 Wochen zu früh. Ehe ich noch richtig gemerkt hab, dass ich schwanger bin, war sie schon da. Ich hab mich so darauf konzentriert, sie im KH zu besuchen, und zu schauen, dass es ihr gut geht, ich glaub, da haben wir uns "aneinander gewöhnt" noch während sie im KH war.
Und die Kleine ist irgendwie dazu gekommen.
Wir haben einen Abstand von 6,5 Jahren.

Ich wollte immer Kinder haben, das war für mich schon von klein auf klar. Irgendwie hab ich mich immer auf Kinder eingestellt. Und ich wollte immer drei davon.
Also ich glaube, auch ein drittes (wenn ich meinen Mann endlich dazu überreden kann) wäre keine solch große Umstellung für mich.
Ich bin da schnell rein gewachsen und würde es für mich persönlich jetzt nicht als große Umstellung sehen.

Aber wie gesagt, ich war von klein auf drauf eingestellt, Kinder zu haben...

Beitrag von marysa1705 13.10.10 - 11:52 Uhr

Hallo,

ich fand die Umstellung von 1 auf 2 Kinder am grössten!

Nicht umsonst sagt man oft "ein Kind ist kein Kind".
Mit einem Kind ist alles so einfach, weil man sich nur auf dieses Kind konzentrieren kann. Vielleicht bleibt mal der Haushalt liegen oder so was, aber das ist ja nicht weiter schlimm. Wenn das eine Kind einen eben gerade sehr beansprucht, dann kann man sich ohne weiteres ganz auf dieses Kind konzentrieren.

Bei zwei Kindern ist das aber dann anders.
Und gerade wenn das eine Kind dann mal die volle Aufmerksamkeit nötig hätte, braucht ganz sicher auch das zweite Kind ebenso die volle Konzentration. #schwitz

Was hinzu kommt:
Man wird zum ersten Mal so richtig mit Streit etc. konfrontiert, was ganz schön anstrengend sein kann.

Verwirrend fand ich auch, dass unser Ältester nach der Geburt unserer Tochter plötzlich so "riesig" war. Bis dahin war er ja immer der Kleinste, aber nach der Geburt hat man zum ersten Mal so richtig deutlich gesehen, WIE gross er eigentlich schon war.
Alles, was gestern noch so niedlich und klein an ihm aussah, war auf einmal gross.

Ach ja, unsere Kinder haben alle einen Altersabstand von etwa 2 Jahren.

Ich kenne viele Mütter, denen es so ging wie mir und die mir nach der Geburt ihres zweiten Kindes gesagt haben: Jetzt verstehe ich, wie Du das gemeint hast.
Aber: sein einfach gespannt auf diese Zeit! ;-)

LG Sabrina