5jährigen Selbstsicherheit beibringen?

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von micqu 13.10.10 - 10:02 Uhr

Hallo

Unser Sohn, Olivier, ist jetzt 5 Jahre und 8 Monate alt. Er geht zur Schule, hat viele Freunde und Hobbies und wir haben ein ganz gutes Verhältnis zueinander.

Jedoch wird er immer wieder von Unsicherheitrn geplagt wenn ihm etwas nicht auf anhieb gelingt. Er versucht es 2-3 mal und wenn es nicht klappt fängt er an zu weinen. Er macht regelrecht zu und lässt sich nicht trösten, nicht helfen und er will es auch nicht nochmal erklärt bekommen.

Konkrete Beispiele: Hose mit richtigem Knopf öffnen oder schliessen, beim Schwimmen lernen war es auch so, in der Schule beim Basteln oder Turnen kommt es auch gelegentlich vor. Usw...

Er setzt sich selbst unter einen enormen Erfolgsdruck und will immer alles sofort können, geht es nicht so wie er es sich vorstellt wird er unsicher in seinem ganzen Verhalten.

Zu Hause ist es auch so, obwohl wir als Eltern nie sagen, dass er irgendetwas ganz alleine machen muss. Er soll nach Hilfe fragen... macht er aber nur ganz selten. Wir schimpfen auch nicht mit ihm, meist versuchen wir die Situation nocheinmal zu erklären aber er will dann nichts hören.

Er wird zu nichts gedängt was er nicht selbst will und wird in alle Entscheidungen die zu Hause getroffen werden mit einbezogen.

Ich weiss wirklich nicht woher diese Unsicherheit kommt und wie ich ihm helfen kann mehr an sich und seine Fähigkeiten zu glauben.

Lg micqu

Beitrag von sternchen730 13.10.10 - 10:12 Uhr

Hallo,
ich kritisiere ungern, aber es hört sich ein bisschen so an, als würdet ihr von einem Kindergartenkind erwarten, dass es sich wie ein Schulkind verhält.

Schwimmen....konnten meine Tochter in dem Alter auch noch nicht.
Einen Knopf auf-und zumachen ist auch schwierig.

Die Feinmotorik ist auch noch im Training.

In der Schule werden solche Fähigkeiten aber vorausgesetzt und auch, dass die Kinder eine gewisse Frustrationstoleranz haben, deshalb ist es schwierig, ein Kindergarten zum Schulkind zu machen und zu erwarten, dass es auch ein Schulkind IST.

Ich wüsste nicht besseres, was Ihr tun könnt als ihn nehmen wie er ist und ohne Tamtam zu unterstützen.
Denn Druck hat er schon genug.

Grüße, sternchen#stern

Beitrag von micqu 13.10.10 - 10:26 Uhr

Hier in Luxemburg besteht nunmal Schulpflicht ab 4 Jahren. Das Ganze nennt sich dann Spielschule weil sie auf spieleriche Weise den Kindern Wissen vermitteln.

Zum Knopf-Thema: das muss er aber leider können in der Schule... aber weiss sich natürlich zu helfen und zieht die Hosen aus ohne sie zu öffnen :-)

Ich glaube schon dass wir ihn akzeptieren wie er ist und auch wenig tamtam um alles machen, bedrängt oder unter Druck gesetzt wird er auch nicht.

Aber es geht ja auch darum dass er sich und seine Fähigkeiten/Fertigkeiten annimmt und akzeptiert. Er muss nicht alles sofort können

Beitrag von walktoireland 16.10.10 - 14:02 Uhr

Hello,

geht uns hier ganz genauso. Noch ein paar Monate und dann kommt mein Sohn in die Schule. Da wird er gerade mal 5 #schock Finde ich auch voll schlimm. Es heist#zitter auch das es alles spielerisch ist.

trotzdem fuehlt mein kleiner sich jetzt sch on unter druck gesetzt :-(. Im Kindergarten koennen die meisten schon Ihren Namen schreiben und das Alphabet. Bei ihm ist es aber mit der Fein motorik noch ganz weit weg ...find ich selber nicht schlimm.

Aber ihn stoert es sehr :-( und er hat dann auch keine Lust mehr zu ueben wenn er me:-(kt es klappt nicht :-(

Bis jetzt ist uns auch noch nix besseres eingefallen auser gut zureden und anspornen...hoffe der"kampfgeist: wird noch kommen

Alles Gute

Tess