nach EZ Problem mit Chef

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von svenjaneumann 13.10.10 - 10:30 Uhr

Hallo Mädels,

mein Julian geht jetzt seit August in die Kita und macht sich richtig gut. Ich arbeite nun seit September wieder 40 Stunden und mein Chef ist so gemein zu mir. Vor meiner EZ hieß es immer das ich genau das arbeiten kann was ich jetzt auch mache und dann haben sie mir einen "anderen" Job mit 30 Stunden angeboten. Aber keiner konnte mir sagen ab wann denn diese Stelle wieder eine 40 Stunden Stelle wird. Daraufhin habe ich abgeleht. Meine EZ-Vertretung wurde eingestellt auf die "andere" Stelle für 30 Stunden. Nun heißt es das diese Stelle doch wieder eine 40 Stunden Stelle. Nun möchte ich doch diese "andere" Stelle machen da ich merke das es wirklich schwer ist wieder voll zu arbeiten.

Drückt mir die Damen das mein Chef das auch macht.

Gibt es da draußen jemanden mit dem gleichen Problem? Oder hat jemand Tipps wie ich mich verhalten soll?
Hilfe
Danke im Vorraus
Svenja

Beitrag von schneeflocke75 13.10.10 - 10:41 Uhr

Mir haben sie damals auch nur eine 40 Stunden Stelle angeboten.
Da ich noch 1,5 Stunden einfach fahren mußte und mindestens 8 Stunden am Tag arbeiten mußte - plus Pause, wäre ich 12 Stunden am Tag an 5 Tagen in der Woche von zu Hause fort gewesen.
So eine Kinderbetreuungsmöglichkeit konnte ich nicht organisieren.
Es lief auf einen Auflösungsvertrag hinaus.

Beitrag von svenjaneumann 13.10.10 - 10:59 Uhr

Danke für die schnelle Antwort....

Das ist ja nicht schön. Wirklich traurig das es vor einer Schwangerschaft immer heißt das es kein Problem geben wird aber sobald die Würmer dann dan sind schon. Wirklich scheiße wie Kinderfeindlich die Gesllschaft so ist. Dabei gibt es nichts besseres als meinen Julian! Hätte auch nie gedacht das die Prioritäten sich so ändern. War immer der Meinung die 2 Stunden am Tag mehr machen doch den Kohl nicht fett. Aber doch! Ich vermisse mein Baby.

Gruß

Beitrag von raena 13.10.10 - 10:57 Uhr

#kratz#kratz#kratz

An welcher Stelle war denn jetzt dein Chef gemein?

Du hast doch genau deine Stelle wiederbekommen die du vor der EZ hattest und die du doch auch unbedingt wolltest?

Das DU jetzt ein Problem hast, weil DU jetzt denn doch keine 40 Stunden arbeiten möchtest (was du aber bei deiner Rückkehr unbedingt wolltest) kann man ja nicht wirklich deinen Chef anlasten oder?

Welchen Tipp ist dir gebe??? Chef mögen keine Mitarbeiter, die heute dies unbedingt wollen und morgen das. Also über legt dir wirklich gut WAS du wirklich willst und wenn du dir wirklich sicher bist, dann erklär deinem Chef was du möchtest, warum du auf einmal deine Meinung geändert hast, das dieser neuerliche Wunsch jetzt aber keine Kurzschlussreaktions ist und er nächste Woche damit rechnen muss, das du wieder etwas anderes möchtest, sondern das dies eine Vereinbarung ist, die dann erstmal die nächsten Monate/Jahre bestand hat.

Tsja und dann solltest du erkennen, dass nicht dein Chef derjenige ist der dein Problem verursacht hat sondern du selbst und das du ihn brauchst um dein selbstgeschaffenes Problem zu lösen!

LG
Tanja

P.s. Ich kann natürlich nur auf das reagieren was du hier schreibst und erzählst, denn ich war nicht dabei!

Beitrag von svenjaneumann 13.10.10 - 11:04 Uhr

Hast ja Recht aber die Bedingungen haben sich doch geändert. Wenn ich das gleich gewußt hätte wäre ich sofort mit der 30 Stunden Stelle einverstanden gewesen.

Mein Chef ist nun "enttäuscht" wie er selber so schön gesagt hat. Und daher ist er der Meinung das ich viele Fehler mache. Das Problem ist nur das ich 1 Jahr Zuhause war, 1 Stunden eine Einarbeitung hatte sich aber ganz viel geändert hat. Und ist es doch verständlich das mir dann Fehler unterlaufen. Oder?

Gruß

Beitrag von raena 13.10.10 - 11:17 Uhr

Weißt du, ... für deinen Chef und für deine Kollegen ging das Leben und die Arbeit weiter, du wurdest schwanger, hast ein Kind bekommen und schwuppdiewupp warst du wieder da! So erleben die die da waren dieses Jahr (mir ging es oft genug mit Kolleginnen so " Ach was das Jahr ist schon wieder rum! Boah, ist kleine schon 1 Jahr alt" wenn die weg waren).

Für DICH hat sich in diesem Jahr dein gesamtes Leben verändert. Nix ist mehr so wie es war! Das Berufsleben, die tägliche Routine ist sooo weit weg wie ein Nomadenleben in Afrika, dafür drehen sich deine Gedanken um Windeln, Erkältungen, Zähne, Laufenlernen, etc.

Gleiche Situation zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen die aber bei völlig normal und verständlich sind.

Du möchtest wieder zurück. Also streng dich an. Frag nach, kümmere dich ganz aktiv darum wieder auf den aktuellen Stand zu kommen. Frag ruhig nach mit "vor einem Jahr haben wir das so und so gemacht, läuft das immer noch so?" "Letztes jahr hatten wir noch die Vorgängerversion die das so gemacht hat, wie läuft das bei der aktuellen Version!" Versuche sanft, dein Umfeld darauf aufmerksam zu machen, dass sich in einem Jahr mehr verändert hat als ihnen bewußt ist, aber nicht auf der "Mitleidsschiene" ihr müßt mir helfen, ich kann das ja noch gar nicht, ihr müßt verständnis haben, etc sondern frisch, fröhlich, selbstbewußt auftreten und die "Veränderungen/neuerungen" als etwas völlig Normales ansehen, das für dich bald genauso "Gewohnheit" ist wie für die anderen auch!


Fehler sind nicht schlimm, aber man muss zeigen, dass man daraus lernt und sie nur einmal macht! ;-) Nur wer nichts macht, macht keine Fehler!


Wird schon werden!

LG
Tanja

Beitrag von sweety03 13.10.10 - 14:32 Uhr

Das hast Du ganz toll geschrieben mit der gleichen Situation und zwei unterschiedlichen Wahrnehmungen - genau so ist es!

Sweety