Tocher 12 Monate will nicht mehr schlafen

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von kati09 13.10.10 - 11:09 Uhr

Hallo zusammen,

unsere Tochter schläft kaum noch. Sie hat schon durchgeschlafen (von 19:30 bis 6:00 Uhr) und plötzlich ist sie morgens um 4:30 oder 5 Uhr wach und will aufstehen (wenn ich sie wieder ins Bett lege, schreit sie ohne Unterbrechung, auf dem Arm wird sie sofort ruhig). Und die letzten Nächte wird sie auch noch zwischendrin (für ca. 1 Stunde) wach.
Das Vormittagsschläfchen habe ich schon gestrichen und mittags wird sie von selbst nach 1 Stunde wach, manchmal ist es nur 1/2 Stunde.
Sie ist aber totmüde (knatschig, reibt sich die Augen und ist sehr anhänglich).
Mein Mann und ich sind am Ende unserer Kräfte (beide berufstätig) und auch unser Sohn (4 Jahre) wird nachts dauernd von dem Geschrei wach.
Irgendwelche Tips? Ich wäre wirkllich dankbar.
Kati

Beitrag von lady_chainsaw 13.10.10 - 12:48 Uhr

Hallo Kati,

hilft es denn, wenn ihr sie nachts mit zu euch ins Bett nehmt? #gruebel

LG

Karen

Beitrag von daniela.rose 13.10.10 - 13:43 Uhr

Hi,

leider kann ich dir nicht weiter helfen, aber verstehen kann ich dich gut. Denn ich habe einen 1 jährigen Sohn und der macht das gleiche durch. Mittagschlaf nur mit Gebrüll, abends ins Bett nur mit Gebrüll und nachts wird er teils 1-3 Stündlich wach und ist am meckern, wahrscheinlich weil er schwierigkeiten hat wieder in den Schlaf zu finden. Und tagsüber ist er unausstehlich, ist klar, weil der Schlaf einfach fehlt.

Die letzten 3 Nächte habe ich zusammen vielleicht 6-7 Stunden geschlafen - echt toll. Und er war bis jetzt noch nie so, ich konnte ihn von Anfang an hinlegen ohne Protest und er ist immer alleine eingeschlafen.

Vielleicht kommt ja noch ein Tip, wäre auch glücklich drüber.

Beitrag von marysa1705 13.10.10 - 16:19 Uhr

Hallo,

vielleicht magst Du Dich ja noch an die Schlaf-Diskussion im alten September-Club erinnern.
Ich habe damals schon versucht, einiges zum Schlaf von Babys zu erklären, weshalb gemeinsames Schlafen wichtig und richtig ist, dass auch bei Babys die "von Anfang an" immer alleine und wach ins Bett gelegt wurden, irgendwann das natürliche Bedürfnis durchkommt und sie nicht mehr alleine einschlafen wollen, etc.

Unser Kleiner muss weder mittags noch abends mit Gebrüll ins Bett. Er schläft einfach friedlich beim Stillen oder an einen von uns gekuschelt in unserem Bett ein. Das liegt nicht daran, dass er eben ein "braves" Kind ist. Für ihn ist Schlafen eine schöne Erfahrung, die er mit viel Positivem verbindet.
Klar wacht er nachts öfters mal auf, aber dann stillt er ein bisschen und schläft sofort weiter. Es fällt ihm nicht schwer, in den Schlaf zu finden, weil er weiss, dass ich weiterhin direkt neben ihm bin.
Somit ist auch für mich das nächtliche Aufwachen nicht schlimm.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Dein Kleiner bald besser in den Schlaf findet!

LG Sabrina

Beitrag von daniela.rose 13.10.10 - 16:52 Uhr

Wie ich auch schon damals erzählt habe, schläft er nicht gerne bei uns. Versuche es immer wieder, aber er hampelt nur rum. Das macht er von Anfang an und jetzt immer noch. Genauso das mit dem kuscheln. Ich weiss nicht warum, aber so ein großer Kuschler ist Mika leider nicht, er war es als Baby nicht und er drückt sich immer noch weg. Und erzwingen tue ich es nicht. Es ist schade das er es nicht macht, aber ändern kann ich es nicht. Vielleicht kommt das irgendwann noch mal.
Und stillen tue ich nicht und anfangen mit Milch zu geben werde ich immer noch nicht denn er braucht jetzt seit genau 11 Monaten keine Milch mehr.

Beitrag von marysa1705 13.10.10 - 19:02 Uhr

Man kann sich vieles einreden...

Ein Baby will nicht von Anfang an NICHT bei seinen Eltern sein, egal ob wach oder schlafend. Aber es gibt natürlich ELTERN, die das aus welchen Gründen auch immer nicht möchten...

Die meisten Mütter würden wohl ihrem Kind nachts, wenn es erwacht und schwer wieder in den Schlaf findet, Milch geben (unerheblich ob mit Brust oder Flasche).
Aber vermutlich hat Dein Sohn anfangs irgendwann mal eine Zeit lang durchgeschlafen und jetzt gehst Du davon aus, dass er deshalb nachts keine Milch mehr "braucht".
Schon mal davon gehört, dass Babys ab dem vierten Monat wieder häufiger aufwachen, selbst solche, die bereits einige Zeit durchgeschlafen haben.

Aber natürlich hat so ein Baby keine Chance, seine Bedürfnisse zu erfüllen, wenn es eine Mutter hat, die so "überzeugt" von allem ist bzw. nur das sieht, was sie sehen will.

Naja...ich habe lange genug versucht, Dir die Augen zu öffnen. Ich werde meinen Kleinen jetzt friedlich ins Bett bringen und ihn beobachten, wie er mit einem glücklichen Lächeln die Augen schliesst.
Und ich werde nicht mehr an Dein armes Kind denken, dass nur mit Gebrüll in den Schlaf findet, auch wenn es mir furchtbar leid tut.

Beitrag von daniela.rose 13.10.10 - 20:56 Uhr

Gott sei Dank hat jeder seine eigene Meinung. Und ich weiss, das wir zwei so wieso nie auf einen Nenner kommen werden. Mach du dein Ding und ich mache meins, aber pass auf was du sagst und stelle mich niemals als schlechte Mutter hin, von wegen armes Kind.
Falls es dich interessiert, mein lieber Sohn ist heute auch friedlich eingeschlafen und meine Tochter macht dieses jeden abend so....
Habe ich wohl doch nicht alles falsch gemacht.

Antworte am besten nicht mehr auf meine Threads und ich werde weiterhin bei deinen Antworten still schweigend schmunzeln.

#winke

Beitrag von marysa1705 13.10.10 - 21:30 Uhr

Oh doch, mir tut Dein Sohn leid...

Ich nehme Dir auch nicht ab, dass er gerade heute "friedlich eingeschlafen" ist, wo er sonst seinen Mittagsschlaf "nur mit Gebrüll" macht, abends "nur mit Gebrüll" ins Bett geht, nachts ständig am "Meckern" und tagsüber "unausstehlich" ist.

Schön, wenn Du bei dieser Beschreibung noch schmunzeln kannst - ich finde das nur traurig. Aber klopf Dir ruhig weiterhin auf die Schulter...


Beitrag von daniela.rose 13.10.10 - 21:33 Uhr

Ja genau - Supermami - die ja alles richtig macht.

Beitrag von marysa1705 13.10.10 - 21:51 Uhr

MEIN Kind muss nicht brüllen... #aha

Beitrag von suga00 13.10.10 - 23:36 Uhr

OMG .. also ich finde nicht das sie eine schlechte mutter ist nur weil ihe kind beim einschlafen brüllt.

meine tochter 10 monate hat oft genauso tage wo sie auch grantig ist u dann noch grantiger ist wenn sie schlafen gehn muss .. aber das ist nur so weil sie überdreht ist .. u meine tochter schläft auch nicht bei mir im bett erstens brauch sie über eine stunde ein zuschlafen u zweitens schläft sie total unruhig u wacht 7 - 8 mal auf ..

sie schläft in ihrem bett einfach besser .. vl bekommt dein sohn ja zähne oder er spürt den wetter umschwug oder er wird krank .. oder er hat einen wachstumsschub .. vl hat es ja damit zu tun ..

aber glaub mir eines es geht vorbei ..

achja u marysa1705 ich finde es schön das deine kinder ohne probleme einschlafen aber ich hoffe das du auch mal in so eine situation kommst wo du deine kinder nicht so problemlos einschlafen damit du einmal weißt wie es sich anfühlt als mutter oder vater hilflos zu sein .. denn das hat nichts mit guter oder schlechter mutter zu tun .. sondern es kommt auf das kind darauf an u wenn ihr sohn nicht bei ihr schlafen kann oder will oder wie auch immer kann man auch nichts und ich glauben das man es nicht erzwingen sollten denn dann wird der kleine noch weniger schlafen wollen und mehr schreien als sonst ...#winke

Beitrag von marysa1705 14.10.10 - 13:17 Uhr

Hallo,

erstens war das mit der "schlechten Mutter" ihre eigene Aussage, das stammt nicht von mir.

Zweitens:
NEIN, es kommt nicht aufs Kind drauf an. KEIN Kind muss beim Einschlafen brüllen, wenn die Eltern auf seine Bedürfnisse eingehen.
Dass Kinder nicht immer problemlos einschlafen können kann passieren. Aber KEIN Kind MUSS deswegen brüllen. Wenn ein Kind deshalb brüllt, dann liegt das einzig und allein an den Eltern, weil sie entweder etwas erzwingen wollen, oder nicht auf ein Bedürfnis eingehen, ...

"Die Entwicklungspsychologin Heidi Keller von der Universität Osnabrück erforscht seit 20 Jahren, wie Mütter und Väter weltweit mit ihren Kindern umgehen. In Kamerun bat sie Frauen vom Stamm der Nso vor einen Bildschirm. Sie zeigte ihnen Videos vom Alltag deutscher Mittelschicht-Eltern und ihrer Kleinkinder.

"Die Nso-Frauen waren schockiert", erzählt Heidi Keller, "sie fragten mich, warum deutsche Frauen ihre Babys so hassten und wollten jemanden herschicken, um die Kinder zu retten."

Säuglinge, die alleine in einem Bett liegen und weinen: Das war für sie nicht nachvollziehbar. Afrikanische Frauen, die in einfachen Verhältnissen am Land leben, haben ununterbrochen Körperkontakt mit ihren Neugeborenen. Diese werden in ein Tuch gebunden, sind bei der Haus- und Feldarbeit dabei und schlafen bei den Müttern.

Durch die körperliche Nähe wissen die Frauen, dass die Kinder hungrig sind, noch bevor sie zu schreien beginnen. Weinen ist für Nso-Frauen ein Alarmzeichen, denn ihre Babys weinen aufgrund des intensiven Körperkontaktes nur, wenn sie krank sind."

http://oe1.orf.at/programm/253302


In unserer Kultur ist es einfach "normal" geworden. Babys brüllen und weinen einfach. Das "gehört irgendwie zusammen".

FALSCH! Es geht auch anders....


LG Sabrina

Beitrag von sara09 14.10.10 - 13:34 Uhr

#blume #herzlich

Beitrag von suga00 14.10.10 - 18:52 Uhr

nein ich meinte ja das es auch sein kann, dass das kind ja vielleicht zahnt oder vielleicht bauchweh hat oder so ..

du hast schon recht das es bestimmt zum großteil an den eltern liegt auch wie sie mit er situation umgehen oder an die situation ran gehen ..

also ich denke mir halt immer wenn ich meine maus ins bett lege u sie nach 10 min wirklich schreien anfängt das sie halt noch nicht müde ist und ich hohle sie dann halt für eine halbe stunde oder stunde noch raus und spiele mit ihr und wenn wir es dann noch mal versuchen dann klappt es auch mit dem schlafen ohne probleme .. sie schläft dann innerhalb von 5 min.

oh ich wollte mich noch entschuldigen ich dachte du hättest das geschriebm wegn der schlechten mutter sorry noch mal hab das wohl verwechselt ..


aber vl is es ja wikrlich sowie du sagst das sie einfach nicht will das er sohn bei ihr im bett schläft ..
also ich hätte es gerne wenn meine maus bei mir schlafen würde aber sie verbindet in meinem bett zu liegen mit spielen und spaß da ich sie in der früh immer zu mir ins bett hole und wir dann immer gemeinsam spaß haben ..
also da ist das eischlafen am abend wirklich eine tortur für uns beide .. weil sie kommt nicht zur ruhe und ich werde verzweifelt weil sie nicht schläft ..

aber ich bin froh das ich beim schlafen gehn egal ob jz mittag oder nachts keine probleme habe auser wenn wir nachmittags bei einer freundin von mir sind da tut sie sich etwas schwerer beim einschlafen wegen der umgebung aber nach 20 min schläft sie dort auch ein

achja danke für den link ..

lg vicky #winke

Beitrag von xyz-female 16.10.10 - 11:27 Uhr

Kann es vielleicht am Alter liegen, dass es eine vorübergehende Phase ist, a la "Oje ich wachse"?
Unser Jonas (26.10 wird er 1 Jahre alt) hat das gleiche problem. Zwar schon seit Monaten, dass er nur bis 5 schläft und dann nur bei uns weiterschläft, aber in letzter Zeit ist es extrem, weil er da überhaupt nicht weiterschlafen will. Ist müde, kuschelt dann gerne, starrt aber in die Luft. Eigenes Bett geht garnicht - ist ja auch in ordnung, aber wenn er dann bei uns ist und nur auf mich drauf klettert und sich wieder runterrutschen lässt, einmal zu Papa werfen, seitenwechsel, in meinen Haaren wühlen, näher rutschen, näher rutschen, drauf auf den Kopf... so geht das dann gerne mal 1-2 h.

Wenn ihr ein ähnliches Problem habt, ist es vielleicht wirklich das alter?