noch verheiratet und schwanger mit einen neuer Partner!!

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von myboo 13.10.10 - 11:49 Uhr

Hallo alle zusammen

Ich brauhe eure rat und empfehlung.Es geht um meine gute freundin,

Sie ist verheiratet noch nicht geschieden,nun ist Sie schwanger mit ein neuer Partner der aber nicht in Deutschland wohnt sondern in Thailand.

Jetzt ist die schwangerschaft in 7w.wenn Sie sich scheiden lässt,wie sieht es denn aus mit ihr finanzen als Alleinstehen??
WAs passiert wenn Sie die UNterhalt verweigern(nicht annehmen).bekommt sie trotz hilfe von der stadt oder Sozial...?
(Mit der ex-man hat die liebe eine Ende aber die verstehen sich noch gut und er hilf sie ja auch,Whg-suchen und unterstützt sie noch...)

Wenn Sie 3jahre ins Elternzeit geht bekommt sie unterstützung? stadtzuschuß oder arbeitslosengeld oder...

Sie wird jetzt noch bis zu Mutterschutz arbeiten. Wie es mit Geld später aussieht hat sie noch keine ahnung.

Bitte um eure Rat und Empfehlung wie ich meine freundin helfen kann....

Beitrag von mausdd 13.10.10 - 12:43 Uhr

Also aus meiner eigenen Erfahrung heraus bekommt sie wenn sie den Unterhalt verweigert keine sozialen Zuschüsse wie Wohngeld oder so. Da ja der Kindsvater zahlen will, aber sie das Geld nicht annimmt. So wurde es mir gesagt. Wenn sie den kindvater angibt und er nicht zahlt, dann bekommt sie Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt und dieses versucht sich das Geld vom Vater zurück zu holen. Ansonsten bekommt deine Bekannte das Elterngeld für 1 Jahr und danach muss sie wieder arbeiten oder das Elterngeld strecken auf 2 Jahre oder aber sich Arbeitslos melden für ALG1. Das bekommt man, das hängt nicht vom Unterhalt ab. Aber wie das dann bei ALG 2 ist weiß ich nicht.

Beitrag von nele27 13.10.10 - 14:20 Uhr

Wieso sollte sie den Unterhalt verweigern???

Er steht ihrem Kind zu!!

Und selbstverständlich ist der VATER des Kindes diesem zunächst unterhaltsverfplichtet, bevor wildfremde Leute für das Kind aufkommen...

Und 3 Jahre in Elternzeit darf sie zwar gehen und dann von Hartz4 leben. Finde ich persönlich aber moralisch verwerflich - siehe oben: Warum sollen andere für mjich zahlen, wenn ich nicht in einer Notlage bin?? Und dann auch noch 3 Jahre???
Das finde ich etwas krass.

Warum geht sie denn nicht arbeiten? Ein Kind heißt ja nicht, dass man zu Hause bleiben muss und zum Sozialfall wird.

LG, Nele

Beitrag von redrose123 14.10.10 - 07:00 Uhr

wenn sie ihn verweigert muss sie kucken wie sie klarkommt gott sei es gedankt....

Beitrag von goldi1708 14.10.10 - 09:55 Uhr

Deine Freundin sollte auch bedenken, wenn sie verheiratet ist und von enem anderen Mann ein Kind erwartet, wird das Kind ihrem Nochmann zugesprochen. Sie muss erst beweisen, dass er nicht der Vater ist.

Beitrag von redrose123 14.10.10 - 11:29 Uhr

Wenn es noch vor der Scheidung auf die Welt kommt. Oder#kratz

Beitrag von goldi1708 14.10.10 - 12:55 Uhr

Genau dann :-(
Da wird es mit dem Sorgen-/Umgangsrecht schwieiriger.

Beitrag von hermina 15.10.10 - 09:04 Uhr

Ist ja gut, dass sie sich mit ihrem Mann noch gut versteht. Aber ich glaube nicht, dass er für das Kind zahlen möchte. Und wie schon gesagt, wenn sie Unterstützung beantragt, dann kommt sie nicht drumrum um den Unterhalt. Und wen gibt sie an, nicht doch den Noch-Ehemann. Rechtlich gesehen wäre er es, aber er muss nicht dafür zahlen. Und beweisen müsste er es, dass er nicht der Vater ist. Aber wenn sie sich einig sind, dann kann man es regeln. Sie müsste dann nur den richtigen Vater angeben. Da gibt es aber noch eine Gesetzeslücke meiner Meinung nach.

Ich hatte auch so eine ähnliche Situation. Mit meinem jetzigen Mann habe ich ein Kind zusammen. Es wurde aber noch in meiner ersten Ehe geboren. Ich habe mal bei JA nachgefragt, wie ich mich verhalten solle, wenn ich Unterhaltsvorschuss beantragn müsste. Sie meinte, natürlich der Noch-Ehemann. Aber ich sagte ihr, dass er nicht der Vater sei. Daraufhin meinte sie, dann geben sie den richtigen Vater an. Daraufhin habe ich gesagt, er ist aber noch nirgend erwähnt, da ich ja noch in der Ehe bin. Sie meinte, ich kann doch nicht einen falschen Vater angeben. Ne, wollte ich ja auch nicht, aber rechtlich gesehen wäre er es ja noch und der richtige Vater hatte eben noch keine Erwähnung irgendwo. Also was macht man in solch einem Fall? Sie konnte mir keine Antwort geben. Ich weiß es bis jetzt nicht, da ich es ja nicht gemacht habe.

Also, am besten erkundigen.

Lg