Erfahrungen mit Baby-Lax

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Beitrag von centrino2inside 13.10.10 - 12:24 Uhr

Hallo zusammen,

meine 5 Monate alte Maus hat total Verstopfung seitdem sie Mittags Brei bekommt.
Habe alle Tipps vom Arzt befolgt: Birne geben, Milchzucker mit drin, Wasser zwischendurch anbieten (sonst wird sie nach wie vor gestillt)
Es hilft einfach nichts.
Habe jetzt von Hipp Birne-Pflaume ausprobiert, was auch EIN BISSCHEN hilft, aber ich hab das Gefühl davon kriegt sie Bauchweh. Also geb ich das nur ganz selten, wenn es ganz schlimm ist
Karotte lass ich ganz, habe umgestellt auf Zuccini-Kartoffel.

Weiß jetzt echt nicht weiter.
Eine Freundin von mir hat mir Babylax empfohlen wenn es mal ganz schlimm sein sollte und gar nichts rauskommt.

Hat jemand erfahrungen damit oder noch andre Tipps wie ich es meiner Kleinen erleichtern kann?

Danke im Voraus

Beitrag von jumarie1982 13.10.10 - 12:26 Uhr

Huhu!

Wie wärs, wenn du einfach die Beikost nochmal sein lässt und ein paar Wochen voll stillst?
Vielleicht ist das alles ein wenig viel für ihren kleinen Magen/Darm...?

LG
Jumarie

Beitrag von centrino2inside 13.10.10 - 12:32 Uhr

Klar das wäre wahrscheinlich die allerbeste Lösung fürs Baby, aber leider nicht für mich.
Das Stillen läuft bei uns sehr besch...
Trotz Hebamme und Stillberatung bin ich einfach zu dem Punkt gekommen, dass ich abstillen möchte und da sie leider die Flasche komplett verweigert und es mit dem Mittagsbrei auch super klappt möchte ich nicht wieder zum Vollstillen zurück.


Also bitte lass uns hier nun keine Diskussion darüber führen ob das nun gut ist oder nicht, ich hätt gern einfach ein paar Tipps gegen die Verstopfung (außer wieder voll stillen).

LG

Beitrag von tiffy0107 13.10.10 - 12:48 Uhr

Hallo,

wir haben auch leider ab und an mit Verstopfung zu kämpfen. Ich mache den Brei jetzt immer etwas dünner, d. h. gebe mehr Wasser zu.
Ausserdem einen ordentlichen Schuss Rapsöl, bissl mehr als 1 TL. Auf Karotte verzichte ich auch. Pastinake ging bei uns gut, Zucchini auch, Fenchel, Kürbis und noch ein paar andere. Meine Maus ist aber mittlerweile auch schon 8 Monate.
Milchzucker hab ich nur 1 x gegeben, als es gaaanz schlimm war, ansonsten hilft Birne-Pflaume gut. Vielleicht sind die Blähungen auch vom Milchzucker, meine KIÄ sagte nämlich das man davon nicht zu viel geben darf.

So, nun zu Deiner Frage.
Das Baby-Lax, unseres hiess Nene-Lax für Säuglinge ist wie ein Gummibärchen, nur viel Kleiner. Schwierig einzuführen, da unsere Maus immer dagegen drückte... ;-)
Aber wenn es dann mal drin blieb, dauerte es keine 5 min. und sie entleerte den Darm. Meist erst den harten Knüddel und dann später war noch einmal die Windel voll.


Hoffe Dir geholfen zu haben....

Vielleicht könntest Du noch irgendwas in Deinen Speiseplan einbauen, was bissl abführend wirkt durch die MuMi.

Ansonsten hilft auch was homöopathisches.

LG

Beitrag von centrino2inside 13.10.10 - 13:06 Uhr

Was Homöopatisches fände ich klasse.
Weißt du denn was? Gibt es irgendwelche Kügelchen die helfen sollen.
Bin so dankbar über jeden Tipp, weil sie sich heute so sehr gequält hat.

Beitrag von tiffy0107 13.10.10 - 13:12 Uhr

Gerade macht die kleine Maus Mittagsschlaf.

Ich weiss nur soviel, das es da Carbro irgendwas gibt, ausserdem noch Magnesium chloratum, aber wie gesagt ich könnte erst später nachsehen, wenn die Kleine wieder wach ist.

Die Globuli musst Du dann natürlich über einen längeren Zeitraum geben.

Ein tolles Buch, was ich mir dazu gekauft habe:

http://www.amazon.de/Quickfinder-Hom%C3%B6opathie-f%C3%BCr-Kinder/dp/B0018ZJ9BC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1286968295&sr=8-3

Super einfach aufgebaut und hilft bei fast allem!!!

LG #winke

Beitrag von seelenkind 13.10.10 - 12:52 Uhr

Hallo,

Babylax kann man mal benutzen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Allerdings ist das nichts für den Dauergebrauch, da es zur Gewöhnung führen kann. Wenn ein Baby allerdings stark verstopft ist, möglicherweise Blut im Stuhl hat, Schmerzen hat etc., dann ist Babylax aus meiner Sicht das Mittel der Wahl.

Ansonsten solltest du schauen, was sie an Nahrung verträgt und was nicht. Erster Vorschlag: selber kochen! Die Gläschen enthalten ganz oft Reisvollkornmehl als "Sattmacher", sogar die angeblich stuhlauflockernden. Birne oder Pflaume selbstgekocht und püriert sind da besser. Zweiter Vorschlag: probier's mal ohne Kartoffel, es gibt Kinder, bei denen stopft die. Unserer Tochter können wir auch nicht jeden Tag Kartoffel geben, das gäbe Bauchweh. Und zu guter Letzt: viel Gemüse geben. Zuchini ist toll, die wirkt bei uns auch gut. Fenchel oder Pastinake kann man probieren, für Spinat ist deine Maus noch ein bisschen klein. Wenn Zuchini aber gut funktioniert und schmeckt, würd ich erstmal eine Woche dabei bleiben, allerdings mit Vollkornbrei statt mit Kartoffel. Den Brei immer mit schön viel Flüssigkeit zubereiten, oft Wasser anbieten.

Bewegt sie sich denn schon in irgendeine Richtung? Trägst du? Beides bringt die Verdauung in Schwung, nur Rumliegen dagegen macht alles schlimmer.

LG

Beitrag von yaisha 13.10.10 - 12:58 Uhr

Huhu!

Meine Kleine hat auch ständig Verstopfung, allerdings durch Milchnahrung weil sie noch zu klein für Beikost ist.

Ich musste deshalb kürzlich das Baby-Lax anwenden, weil sie da schon über 1 Woche nicht gemacht hatte (egal was ich versucht hab: Wärme, Fieberthermometer etc.), aber das hat super funktioniert.

Ich hatte das als Flüssigkeit in einer Ampulle und nachdem ich die drin hatte kam alles nach nichtmal einer Minute rausgeschossen (und das meine ich wortwörtlich), das war auch so hart dass sie das wahrscheinlich selbst nicht rausgekriegt hätte...

Besser geworden ist es dadurch aber auch nicht, mittlerweile sind schon wieder 6 Tage rum, ich hab auf eine Nahrung die extra gegen Verstopfung ist umgestellt und nichts tut sich, ich denke einfach manche Kinder sind da anfälliger für und haben öfter Verstopfungen, egal was man macht...

Milchzucker hab ich übrigens auch mal versucht, hat aber rein garnicht geholfen, nur böse Blähungen verursacht :(

LG
Yaisha

Beitrag von seelenkind 13.10.10 - 13:02 Uhr

Hallo,

"ich denke einfach manche Kinder sind da anfälliger für und haben öfter Verstopfungen, egal was man macht... "

Wenn dein Kind weiterhin solche Probleme haben sollte, möglicherweise sogar auch noch nach der Beikosteinführung, sollten allerdings organische Ursachen ausgeschlossen werden. Denn "anfälliger" sind diese Kinder ja meist nicht ohne Grund...

LG