Niereninsuffizenz und Herzinsuffizenz - massive Wassereinlagerung

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Beitrag von curlysue1 13.10.10 - 12:57 Uhr

Hallo,

wenn man durch die oben genannten Sachen und liegen, viel Wassereinlagerung im Bauch/Arm/Handbereich hat, würde da eine Dialyse helfen?

Was kann man dagegen tun?

Belastet eine Dialyse das Herz?

Ich kenn mich da leider gar nicht aus und suche viele Antworten #heul

LG

Beitrag von golm1512 13.10.10 - 13:05 Uhr

Hallo!

So lange die Niere noch eine Eigenleistung zeigt, die minimal ausreicht, wird man eher nicht dialysieren, sondern versuchen, die Ödeme mit Hilfe von Medikamenten auszuschwemmen.

Während der Dialyse werden sowohl Wasser als auch harnpflichtige Substanzen herausgefiltert. Das Ganze ist ziemlich belastend für den ganzen Organismus. Das ist so als würdest du zwei Tage gar kein Wasser ausscheiden und dann plötzlich alles auf einmal. Das gibt schonmal ordentliche Kreislaufprobleme.

So weit ich mich erinnere, hört auch die Restfunktion der Niere bald auf, wenn man mit der Dialyse beginnt. Deshalb ist das immer die letzte Lösung.
Dabei ist dann auch immer die Frage, um wen es geht. Bei jungen Menschen wird man andere Überlegungen anstellen als bei sehr alten....

Gruß
Susanne

Beitrag von curlysue1 13.10.10 - 19:23 Uhr

Danke.

Gruß Curly

Beitrag von mansojo 13.10.10 - 15:45 Uhr

hallo,

das sind zu wenig information

wie alt ist der patient?

wie hoch sind die nierenwerte

wie lange besteht die herzinsuffiezenz
wie hoch ist die "herzleistung"

wieviel scheidet der patient noch aus?

wie sieht die momentane therapie aus?

Beitrag von curlysue1 13.10.10 - 18:03 Uhr

Hallo,

78 Jahre

Herzinsuffiezenz besteht schon seit ca. 4 Jahren

Herzleistung 40%

die Ausscheidung ist im Moment gut, sie liegt aber im künstlichen Koma, weil sie eine halbseitige Lungenentzündung hat und sie an dem Wasser in der Lunge fast erstickt wäre.

Der Kaliumwert war am Anfang bei 6, die Ärzte hatten Angst vor einem Herzstillstand, jetzt ist der Wert so niedrig, dass wieder Kalium zugeführt wird.

Therapie, Schmerzmittel, Antibotikum, Mittel zum Entwässern und die Beatmung wird ständig hochgedreht damit die Arbeit der Niere angeregt wird, aber ihr Bauch wird immer höher #schwitz und die Arme immer dicker vor lauter Wasser, deswegen spielen wir mit dem Gedanken sie in die Nephrologie verlegen zu lassen.

LG

Beitrag von mansojo 13.10.10 - 18:58 Uhr

na das sind ja reichlich bautellen

kalium kann man relativ gut ohne dialyse beherrschen

wichtiger sind die retentionswerte :kreatinin und harnstoff
sind die zu hoch führen sie zur vergiftung
dann muss man dialysieren

das primäre problem scheint im moment die lungenentzündung zu sein
was sagen die ärzte ?

ich würd abwarten wie die antibiose anspricht
klingt die lungenentzündung ab, hat das herz auch wieder mehr kraft

gute besserung
lg manja

Beitrag von curlysue1 13.10.10 - 19:21 Uhr

Ihr Körper war sauer, sagten die Ärzte, die Lungenentzündung klingt ab, das Antibotikum spricht an.

Die Ärzte sagen es wird alles noch laaaaaaaange dauern, sobald sie die Narkose runtersetzen, atmet sie gegen die Beatmung.

Ich habe blos so Schiß wegen dem großen Bauch.

Die Ärzte wollten sie schonmal verlegen, aber da sie soweit stabil ist doktern sie an ihr rum.

LG+Danke

Beitrag von mansojo 13.10.10 - 19:28 Uhr

ein älterer körper braucht länger um zu genesen

habt geduld

und nenn es bitte nicht rumdoktern
ich weiß es sieht oft grausam aus was der mensch in der intensivmedizin erdulden muss


dennoch muss man manchmal erst testen
denn jeder patient reagiert anders auf therapien


ihr könnt ihr helfen wenn sie aus der narkose aufwacht
bringt ihr musik mit die sie mag
oder düfte die sie kennt und mag
redet mit ihr auch wenn sie scheinbar nichts mitbekommt

nochmals alles gute

Beitrag von curlysue1 13.10.10 - 19:35 Uhr

Gestern hat sie ein bischen gezuckt mit dem Augenlid, als ich gesagt habe sie soll sich bemerkbar machen und heute hat sie den Finger ein bischen bewegt #schmoll, wahrscheinlich blos Reflexe.

Wir fahren alle jeden Tag zu ihr, sie ist sooooo hilflos, ich hoffe dass sie keinen Schaden davon trägt, sie ist jetzt schon 10 Tage im künstlichen Koma.

Sie war sooft vorher beim Doc und meinte sie bekommt keine Luft, aber er meinte immer das ist normal bei einem alten Menschen mit Herzschwäche, wir können ja im nächsten Quartal einen Lungenfunktionstest machen, aber Moment passt es nicht mehr ins Budget, dann bekam sie gar keine Luft mehr und wenn der Notdienst nicht so schnell gekommen wäre, noch eine 1/2 Stunde und sie wäre erstickt.

Danke + LG