Trennung-Umzug-Schulwechsel - kann KV Einverständniserkl. widerrufen?

Archiv des urbia-Forums Trennung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von tabea05 13.10.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

kurze Frage, ohne viel von meiner "Geschichte" zu schreiben. Wenn ich mich von meinem Mann trenne, mit meinem Kind umziehe und es einen Schulwechsel machen muss, dann brauche ich ja die Einverständniserklärung für den Schulwechsel vom Vater.

Wird das schriftlich gemacht? Wenn ja, kann er das nach seiner Unterschrift widerrufen und sagen, er will es doch nicht? Oder ist das dann "fest"?

Würde mich sehr über Antworten freuen, danke!!!

LG

Beitrag von badguy 13.10.10 - 19:46 Uhr

Ungelegte Eier, die von zwei "Wenn" abhängig sind. 90% aller Sorgen, die man sich macht, macht man sich vergebens.

Beitrag von ppg 13.10.10 - 20:09 Uhr

Nein für die Umschulung brauchst Du kein Einverständniss vom Vater - aber für den Umzug sofern er weiter als +/- 50 km geht.

Hast Du diese nicht, kann der gesammte Umzug ( des Kindes ) per einstweiliger Anordnung binnen weniger Tage Rückabgewickelt werden und das Kind lebt dann beim Vater.

Ute

Beitrag von hexe1503 13.10.10 - 21:14 Uhr

Für den Schulwechsel muss der Vater sehr wohl unterschreiben. Schulwahl gehört zur gemeinsame Sorge. Ich benötigte vor 1 Jahr dafür extra die Unterschrift vom Richter, da mein Ex den Schulwechsel verweigert hatte.
Mag sein, dass manche Schulen es da nicht so genau nehmen.

Beitrag von ppg 13.10.10 - 21:43 Uhr

Nun, ich habe in den letzten 12 Jahren dafür keine Unterschrift vom Vater gebrauch. Jede Menge Alt - AE `s hier bei Urbia auch nicht.

Ja, sogar meine Anwältin sagt, das ich diese Entscheidungen alleine treffen kann.

Der Vater kann bei der gemeinsammen Sorge mitentscheiden, muß aber nicht.

Ute

Beitrag von hexe1503 13.10.10 - 21:49 Uhr

Dann mag das unterschiedlich gehandhabt werden. Bei mir ging es wie gesagt nicht. Die Schule bestand auf beide Unterschriften. Allerdings gab mir der Richter nach meiner Anhörung sofort die Unterschrift.