Versuchtes Sperma *SiLoPo*

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von krank 13.10.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

habe seit drei Jahren einen Freund und seitdem auch spätestens alle 3 Monate eine richtig heftige Blasenentzündung.
Ich war bei meinem Hausarzt, beim Urologen, beim Frauenarzt und im Krankenhaus. Überall hieß es: Normal in dem Alter.
Habe gefragt, ob das mit meinem Freund zusammen hängen kann. Antwort: Ja, gehen Sie einfach nach dem Sex immer auf Toilette. Sag ich: Mach ich. Sagen die: Dann ist ja gut.

Jetzt hat mein Freund seit drei Wochen ein leichtes Ziehen beim Wasserlassern, gelgentlichen Kribbeln im Penis und Druck im Dammbereich. Mein erster Gedanke: Prostata (mein Opa hatte bösartigen Prostatakrebs und ich kenne mich folglich etwas aus)
Mein Freund: Nee, Blasenentzündung.
Ich war zwar der Meinung dass das nie und nimmer eine Blasenentzündung ist aber ich habe ihn zum Doc geschickt.

Er kam mit der Diagnose Blasenentzündung wieder und hat 7 Tage Antibiotika geschluckt. Montag musste er nochmal zur Kontrolle hin.
Urin weist keine Bakterien auf.
Überweisung zum Urologen: Verdacht auf Eichelentzündung.

Sag' ich: Nee, nie im Leben. Die ist auch äußerlich und äußerlich sieht dein Ding super aus...
Also ab zum Urologen, der hört sich die Symptome an... Diagnose: Prostataentzündung.
Wieder für 7 Tage Antibiotika (ein neues) und pflanzlichen Saft.

Der meinte sein Sperma sei vermutlich total voll Keime und Bakterien und total verseucht und er solle nicht mit mir schlafen wg. Infektionsgefahr (auch mit Gummi). Es müsste jetzt aber besser werden.


1. Grund für meine häufigen und sehr schmerzhaften Blasenentzündungen gefunden.

2. Nur mit Urintest Prostataentzündung diagnostiziert? ... Keine Gewebeentnahme zum Ausschluss von Krebs o.ä. ... Kein Sperma untersucht ... nix. Nur Urintest und Symptome angehört und mit es "müsste" besser werden Patient entlassen... Und wenn was verschleppt wird oder Anomalien zu spät entdeckt werden wills keiner gewesen sein...

:-[

Sorry musste mal raus!

Beitrag von krank 13.10.10 - 13:13 Uhr

Soll natürlich VERSEUCHTES SPERMA heißen!

Beitrag von kenntsichaus 13.10.10 - 13:49 Uhr

1. Man hat bei Prostatakrebs keine Symptome! Zumindest im Frühstadium.

2. Hätte man dann ne Blutuntersuchung gemacht um den PSA-Wert zu bestimmen! Erst wenn dieser Wert auffällig wäre, würde eine Bisopsie gemacht werden.

Beitrag von krank 13.10.10 - 14:03 Uhr

Da muss ich widersprechen, es gibt Biopsien auch ohne vorherige Blutentnahme!

> Blutentnahme wurde hier ja auch nicht gemacht!! ...

Beitrag von shera01.05.00 13.10.10 - 20:00 Uhr

Hi

Habe selbst 10 jahre beim Urologen gearbeitet.

Der urologe macht per Mikrobiologie resistogramm anhand dessen kann er sehen welches antibiotika wirkt.
Meistenteils schreiben sie aber erstmal etwas aus aus erfahrungunswerte.

Bei uns wurde nur eine biopsie gemacht wenn vorher auch der PSA wert kontrolliert wurde.

Der urologe müsste bei deinem freudn auch die Prostata abgetastet haben. Er hat sie sozusagen stimuliert und danach musste er nochmal urin abgeben dieser wird mit dem enthaltenen prostatasekret dann untersucht. ( so war es zumindest bei uns)

Wenn die beschwerden weg sind würde ich deine freudn dazu raten sich einal den PSA wert abhnehemn zu lassen muss er zwar selbst bezahlen wenn keine indikation vorliegt ( 20,11€) aber es ist es wert.

Wobei kene auch einige fälle da war der PSA wert immer super und der hatte trotzdem Prostata CA


Und nachdem du das 3 mal ne blasenentzündung hattest , hättest du deinen freund sofort zur Untersuchung schicken sollen. Ich finde es in solche fällen immer wichtig einmal alles abchecke zu lassen

lg

Beitrag von purpur100 13.10.10 - 21:59 Uhr

"Und nachdem du das 3 mal ne blasenentzündung hattest , hättest du deinen freund sofort zur Untersuchung schicken sollen"

Man(n) und Frau haben natürlich Eigenverantwortung als Patient.
Aber eigentlich würde ich von den behandelnden Ärzten der Frau erwarten, daß sie darauf hinweisen, daß der Freund sich ebenfalls einmal untersuchen lassen sollte.