Frage an Eltern ehemaliger Schreikinder

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von xyz74 13.10.10 - 13:54 Uhr

Hallo Zusammen,

ich hab nun mein zweites Schreikind#zitter

Oh Mann! Das zerrt so!

Kann mir jemand Hoffnung machen, dass die wenigstens als Teenies pflegeleichter sind oder bleibt das so? #schock

So, muss mal wieder zu meinen Schreihals.
Sie hat nun sage und schreibe 4 Min geschlafen #heul

Beitrag von lady_chainsaw 13.10.10 - 15:18 Uhr

Hallöchen,

also Teenie ist meine zwar nicht, aber sie war Schreikind.

Meine Tochter ist jetzt 7 Jahre alt und gehört zu der absolut pflegeleichen Sorte #huepf

Klar, zicken kann sie trotzdem, aber selbst das äußerst selten ;-)

LG

Karen

Beitrag von frappe 13.10.10 - 16:00 Uhr

Mein Sohn war auch ein Schreikind , bin echt bekloppt geworden , damals.
Jetzt ist er 15 und absolut ein pflegeleichter Jugendlicher.

Beitrag von fraz 13.10.10 - 18:23 Uhr

Hallo

Ich hatte auch ein Schreikind, mittlerweile ist er 10 und absolut pflegeleicht.
Unser erstes Kind war absolut pflegeleicht als Baby und Kind, ist nun 15 und absolut #schock#schock#schock

Vielleicht beruhigt dich das etwas ;-)

Alles Gute und viiiiieeeeele Nerven!

Beitrag von karna.dalilah 13.10.10 - 20:18 Uhr

Hast du bei dem Zwerg die Wirbelsäule auf Blockaden untersuchen lassen?
Manchmal ist dass auch eine Ursache für das Schreien.

Schlafen war für fast alle meiner Kinder ein Fremdwort.
Der erste hat nicht viel geschrien nur wenig geschlafen. Ein hochbegabtes Kind mit allen Stärken und Schwächen und er schläft immer noch spät ein schläft dafür länger und wir können wenn er unterwegs ist nicht schlafen ;-)

Der Zweite schreien, wachsein er war echt anstrengend- Er heißt bei uns Flummy und machte seinem Namen alle Ehre. Aber ein ansonsten sonniges und umgängliches Kind. Schläft nun auch von 20-6.00Uhr seit der Atlastherapie länger und ist kein Flummy mehr nur aufgeweckt und knuddelig.
Bei ihm hatten wir die Blockade des Atlaswirbels-Kiss-Syndrom

Der nächste findet schlafen auch nicht so erquickend und hat uns manche Nacht durch Hamburg gescheucht. Man waren das Nächte.....
Er schläft immer noch wenig aber ist ein absolut pflegeleichtes Kind.

Der letzte pennt sogar Mittags am Tisch ein :-D

Es gibt übrigens auch Ärzte und andere Leute die sich auf Schreibabys spezialisiert haben und euch ggf mit Rat zur Seite stehen können, falls ihr den mal braucht.
Viel Kraft wünsche ich euch

Karna

Beitrag von xyz74 13.10.10 - 21:58 Uhr

Wir hatten eine sehr schnelle Geburt.
Sie hatte dadurch Blockaden.
Die hat meine Osteopathin auch behoben.
An sich ist es auch schon viel besser geworden mit ihr.
Man merkt, dass sie nciht mehr vor Schmerzen schreit.
Allerdings ist sie ein kleines Sensibelchen.
Reagiert sehr schnell auch äußere Reize und schreit sich dann so richtig in Rage. :-(

Beitrag von karna.dalilah 13.10.10 - 22:49 Uhr

Hat ihr es schon mit puken probiert?
Einen Himmel aus purpur und blauen "Tüll" ?
Das soll solche Babys wohl beruhigen.
Das mit dem pucken kann ich bestätigen.
Himmel über dem Bett ging nicht, da ich aufgrund der Stillerei das Familienbett favorisierte.

Beitrag von xyz74 13.10.10 - 23:06 Uhr

Sie schläft nur eingepukt bei uns im Bett.
Beruhigt sich immer nur an Brust.
Manchmal aber auch nicht da.
Richtig blöd ist es, wenn ich zur Rückbildungsgym gehe.
Bin dann zwei Std weg.
Schnuller nimmt sie nicht und auf dem Arm nehmen beruhigt sie auch nicht.
Papa hat hier dann 2 Std GEbrüll :-(
Derzeit versuche ich es mit Shiatsu.
Hab einen Kurs belegt um mir ein paar Beruhigungsgriffe anzueignen.

Beitrag von karna.dalilah 14.10.10 - 08:58 Uhr

Hm das mit dem auf dem Arm schläft er nicht ein, nur am Busen und das nur manchmal kenne ich.
Beim vorletzten half fahren im Kinderwagen und am besten durch Schlaglöcher... Feldwege waren klasse...
Man war das eine Zeit....*kopfschüttel*
Aber wir waren echt ebenso hilflos und für ein bischen Ruhe sind wir auch nachts durch die Gegend getigert.
Vorletzten haben wir zum Einschlafen bis nach dem 1. Geburtstag in der Babykarre spazieren geschoben.
Aber Kopf hoch es wird besser, sie werden zwischen den Schlafenszeiten ruhiger und jetzt sind sie fröhliche kleine Kinder mit einem Wahnsinns- Urvertrauen zu uns.
Ich wünsche dir viel Kraft und schön dass du allein zur Rückbildung gehst, so kannst du mal ein bisschen Ruhe bekommen und Kraft sammeln

Karna

Beitrag von heikeundleon 14.10.10 - 10:58 Uhr

Mein Sohn (wird im Dezember 7) war auch ein Schreikind, bei ihm war es KISS. Er wurde mit Cranio sakrale und Bobath behandelt. Allerdings hat er bis heute immer wieder Blockaden, die gelöst werden müssen. Er ist auch das ganze Gegenteil von pflegeleicht, braucht bis heute feste Rituale und feste Zeiten, an denen er sich orientieren kann.

Im August ist er zur Schule gekommen, das wiederum läuft besser als ich je zu hoffen gewagt hätte. Er kommt sehr gut mit, sitzt still, arbeitet konzentriert auch über einen längeren Zeitraum. In der Pause tobt er sich dann aber aus, ok das muss sein.

Gruß

Heike

Beitrag von bessi 15.10.10 - 13:49 Uhr

Hallo,

meine Maus (heute 4 Jahre) hat als Baby auch viel geschrieen und war nie wirklich ein guter Schläfer.

Normalerweise stehe ich auf dem Standpunkt, dass halt jedes Kind ein Individuum ist. Das eine ist pflegeleichter als das andere ohne das es dafür einen ersichtlichen Grund geben muss.

Doch heute, nachdem ich fast ein Jahr in einer Physiotherapeutischen Praxis gearbeitet habe, denke ich, dass nicht jedes Kind ein Schreikind sein muss.

Bis vor einiger Zeit habe ich mit dem Begriff KISS-Syndrom nicht viel anfangen können, aber unheimlich viele Mütter haben die Praxis mit ihren Säuglingen aufgesucht, weil sie unendlich viel schreien.

KISS-Syndrom hört sich wild an, ist aber gar nichts Schlimmes. Oft reichen schon ein paar behutsame Handgriffe des Therapeuten und das Kind schreit bei weitem weniger und ist viel ausgeglichener. Ursache sind Blockaden, die z. B. bei der Entbindung entstehen können oder durch eine ungünstige Lage im Mutterleib.

Wenn es bei Euch solche Anzeichen geben sollte, z. B. das Dein Kind eine bestimmte Seite bevorzugt oder viel spuckt, würde ich Dir den Rat geben, mal einen Physiotherapeuten aufzusuchen, der sich auf Babys und Kleinkinder spezialisiert hat. Vielleicht hilft es ja.

LG Bessi

Beitrag von bessi 15.10.10 - 14:48 Uhr

...ich nochmal...

habe gerade gelesen, dass Du schon mal bei einem Ostheopaten warst, dann kannst Du meinen Beitrag ja nur als Bestätigung ansehen.

LG Bessi

Beitrag von bambolina 17.10.10 - 20:48 Uhr

Hallo

mein Sohn war ein Schreikind, inzwischen ist er 9 und absolut pfelgeleicht. Meine Tochter war ein liebes Baby, und heute (6) eine richtige Zicke. Und dann die endlosen Diskussionen #augen

lg bambolina

Beitrag von mama0102 19.10.10 - 15:13 Uhr

Huhu!!
Meine zweite Tochter war ein Schreikind, sie schrie quasi das komplette erste Lebensjahr einfach durch, dann schlug das in Wutausbrüche um, die so etwa mit 3 Jahren besser wurden. Heute ist sie 8 und ein absolut pflegeleichtes Kind. Sie ist super in der Schule, total sportlich und wird von allen gemocht.
Meine erste Tochter, sie ist jetzt 9, war eines von den Babys, wie man es sich wünscht. Sie hat nie wirklich geschrien, war immer fröhlich, schlief super früh durch und was weiß ich und heute......... schlimm #schock Sie schreit und diskutiert wegen allem, heult auf Kommando, wenns nicht nach ihrem Kopf geht und terrorisiert an manchen Tagen wirklich die komplette Familie. Gott sei Dank ist sie aber wirklich nur zu Hause so, ich hoffe, dass es auch so bleibt #zitter

LG, Sandra

Beitrag von marion2 02.11.10 - 11:50 Uhr

Hallo,

mein Schreikind war ab dem 4. Lebensjahr total entspannt.

Ist er heute noch und nun ist er 11.

Mein Großer hatte immerzu Hunger - evtl. hilft es, wenn du die Ernährung langsam auf feste Kost umstellst. Die sättigt besser.

LG Marion