Ich komme als Knochenmarkspender in Frage.Wer hat das schon mal durch?

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Beitrag von mamamia1988 13.10.10 - 16:10 Uhr

Hallo!
Gestern habe ich einen Brief der DKMS bekommen und dachte es wäre wieder nur Infopost.Habe mich aber schon gewundert das es diesmal so dick ist. Jedenfalls habe ich ihn geöffnet und darin stand das ich die gleichen Gewebemerkmale habe wie ein Patient.
Ich habe mich sehr gefreut das ich helfen kann bzw. tue es immernoch. Ich habe mit den Leuten dort schon telefióniert und bin auch schon über alles aufgeklärt. Mir kann aber durch meine Schilddrüsenerkrankung nur unter Vollnarkose Knochenmark entnommen werden.
Hat das jemand schon mal gemacht?Wie sind eure Erfahrungen?

Ich werde es defintiv spenden,auch wenn ich danach Schmerzen oder ähnliches habe!
Es gibt kein schöneres Gefühl,als das man weiß das man gebraucht wird!
Lasst euch typisieren! Jeden kann diese furchtbare Krankheit treffen und jeder will das einem geholfen wird!
http://dkms.de/choose.html

lg mamamia (seit Jan. 2010 typisiert)

Beitrag von fruehchenomi 13.10.10 - 16:15 Uhr

Bist Du auch darüber aufgeklärt, dass es nicht nur die Knochenmarkentnahme unter Narkose gibt sondern auch die Stammzellenspende, die ähnlich wie eine Blutspende abläuft ?
Ist ohne Narkose und weniger belastend.
Ich bin schon seit vielen Jahren registriert (meine Tochter auch) und würde es nun wohl eher so machen, falls ich infrage käme.
Ich kenne direkt niemanden, der es schon hinter sich hat aber ich wünsche Dir alles Gute dafür.
Und - ich finde es klasse, dass Du es machst !
LG Moni

Beitrag von seikon 13.10.10 - 16:34 Uhr

Nicht für alle Fälle kommt die periphere Stammzellenentnahme in Frage. In einigen, schwerwiegenden Fällen muss das Spendematerial tatsächlich aus dem Beckenkamm entnommen werden. Normalerweise schaut die DKMS schon, dass das für den Spender am wenigsten belastende Verfahren zum Einsatz kommt. Wenn sie hier direkt Knochenmark aus dem Beckenkamm benötigen, dann wird das sicherlich Gründe haben.

Beitrag von mamamia1988 13.10.10 - 20:54 Uhr

Hallo!
Ja ich bin darüber aufgeklärt.
Ich hatte ja geschrieben,das durch meine Erkrankung nur diese Methode in frage kommt. Die Ärzte der DKMS haben mir das gesagt. Ich würde auch eher die periphere Methode wählen,aber es geht halt nicht.
lg Steffi

Beitrag von stephi1982 13.10.10 - 16:39 Uhr

Hey

Ich habe mal eine frage.

Kostet das denn was wenn man sich bei der DKMS regiestriert als Spender?


LG Stephi

Beitrag von seikon 13.10.10 - 16:42 Uhr

Nein ist kostenlos. Man kann aber natürlich jederzeit freiwillig was spenden. Die Typisierung kostet die DKMS 50 Euro.

Beitrag von stephi1982 13.10.10 - 16:55 Uhr

Oh super danke für die Auskunft!


LG stephi

Beitrag von rmwib 13.10.10 - 17:06 Uhr

Mein Freund hat seiner Schwester Knochenmark gespendet, ich frag ihn nachher mal.

Beitrag von rmwib 13.10.10 - 19:07 Uhr

HUHU

er sagt, es ist quasi belanglos für den Spender.
Das größte Risiko ist die Narkose #gruebel (tatsächlich?)
Tat auch nicht schlimm weh, nur etwas Wundschmerz im Beckenkamm danach, aber das ist ja vorher klar irgendwie.

Er sagt, er würde das immer wieder tun.
Und da es ja hier auch innerhalb der Familie war und man direkt sehen konnte, was das gebracht hat, ist natürlich besonders toll dann.

GLG

Beitrag von sillysilly 13.10.10 - 17:08 Uhr

Hallo

nein - aber auf der Homepage stehen ein paar Erlebnissgeschichten.

Ich bin auch Typisiert -
habe aber vermerkt, daß wenn möglich eine Spende über eine Blutwaschung mir viel, viel lieber ist.

Wahrscheinlich würde ich es auch machen lassen, wenn es übers Knochenmark möglich wäre - aber nur mit großer Überwindung.

Hatte ein sehr, sehr traumatisches Erlebnis mit einer Vollnarkose und weiß nicht ob ich das psychisch schaffen würde.

Hoffe allerdings sehr darauf, daß - wenn ich in Frage komme - die einfachere Möglichkeit geht.

Grüße Silly

Beitrag von kawatina 13.10.10 - 17:10 Uhr

Hallo,

darf ich fragen was für eine Schilddrüsenerkrankung du hast?
Ich darf als Hashi weder Blut noch Knochenmark spenden - allenfalls Organe.

LG
Tina

Beitrag von lepidoptera 13.10.10 - 20:47 Uhr

Hallo,

warum darf man mit Hashimoto kein Knochenmark spenden? #gruebel
Ich bin auch typisiert und hab davon bei der Anmeldung nichts gelesen.

Was ist denn das Problem dabei?

LG Lepidoptera


Beitrag von kawatina 13.10.10 - 21:07 Uhr

Hallo,

wegen der Antikörper im Blut. Ist wohl zu wenig erforscht, ob diese beim Empfänger im Körper herum wuseln und den Heilungsprozess eventuell verzögern.
Lies mal hier:

http://www.schilddruesenguide.de/FAQ_blutspende.html

Manche Institute handhaben es wohl auch anders - aber man ist dann Spender 2. Wahl und der Empfänger und die Angehörigen müssen, soweit ich informiert bin, zustimmen das Hashimaterial verwendet wird.

LG
Tina#winke



Beitrag von lepidoptera 14.10.10 - 19:22 Uhr

Hallo Tina,

danke für die Antwort.

Dann muss ich wohl mal beim DKMS anrufen und sagen, dass ich jetzt auch zu der Hashi-Gruppe gehöre. :-(

LG Lepidoptera

Beitrag von mamamia1988 13.10.10 - 20:57 Uhr

Hallo!
Ich habe dieses Hashimoto. Laut deren Ärzte darf ich spenden,aber nur mit dieser richtig OP. Und ich darf auch Blut spenden!
Lg

Beitrag von teaandfruit 13.10.10 - 18:15 Uhr

Ich bin auch in der Datei und wurde auch mal angeschrieben.

Bei weiteren Test kam ich dann doch nicht in Frage. Aber Herklopfen hatte ich schon beim Durchlesen des Briefes.


LG

Beitrag von frau.mecker 13.10.10 - 21:12 Uhr

hallo
ich bin auch registriert und ich finde super, dass du es machst.
Ich kam noch nicht in Frage.
Viel Erfolg

mfg

Beitrag von lucccy 13.10.10 - 21:27 Uhr

Hallo,

falls Du mal mit Spendern schreiben willst, geh doch in das DKMS-Forum. Da tummeln sich einige Spender, die auch gerne antworten.
Ich habe noch kein Knochenmark gespendet, bin aber registriert und hab schon reichlich Blut bzw. Thrombozyten gespendet.

Gruß Lucccy

Beitrag von lisasimpson 13.10.10 - 21:51 Uhr

meine mutter kam auch schon mal als Spenderin in frage- wurde jedoch nochmal genau untersucht (ich glaube Blutuntersuchung?) und wurde dann doch nicht benötigt.
Hat auch Hashimoto- weiß nicht obs damit zusammenhing oder ob einfach einer dabei war, der besser passte oder so..

lisasimpson

Beitrag von schullek 13.10.10 - 23:08 Uhr

hallo,

mein mann war auch schon genau da, wo du jetzt bist, er wurde als spender reserviert bis zu einem bst. tag. dieser verging und später bekamen wir post, dass er wieder frei gegeben wurde. mit anderen worten: warum auch immer kam die spende nicht zu stande. er hatte schon alle bluttests etc. hinter sich. ich möchte gar nicht wissen, warum es nicht ging.
damit musst du also auch rechnen.

lg