Frage wegen Hebamme im KH

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Beitrag von schatzi2005 13.10.10 - 18:27 Uhr

Mich beschäftig schon seit längeren was...

Wenn ich ins KH zum entbinden gehe, kann ich mir die Hebi nicht raus suchen oder? Was wäre denn, wenn die Hebi wo ich dann bekomme voll der Drachen ist und ich mich nicht wohl bzw verstanden fühle. Kann man da was machen?

Hoffe ihr könnt mich verstehen, was genau meine Angst ist.

Ist meine erste Entbindung, da habe ich schon so meine bedenken #zitter


Hoffe ihr könnt mir weiter helfen.


LG schatzi + Bauchprinz 29ssw#verliebt

Beitrag von minnie85 13.10.10 - 18:44 Uhr

Hallo,

genau das ist mein Grund für Beleghebamme bzw Geburtshaus. Außerdem die 1:1 Betreuung, die eine KKh-Hebi meist wegen der Überlastung nicht bieten kann.

Tauschen kann man die Hebi auch nicht, viele sind ja sogar allein im Dienst.

Da hilft nur, dir eine Beleghebamme oder ein Geburtshaus zu suchen...da hast du die Wahl und kannst auch vorher schon viel besprechen.

Alles Liebe!

Beitrag von anarchie 13.10.10 - 18:45 Uhr

hallo!


Da kannst du im ernstfall nichts machen...natürlich kannst du um eine andere hebamme bitten, aber wenn viel zu tun ist, oder die das einafch nicht wollen, wirst du schlechte Karten haben...

Die meissten KH bieten aber beleghebammen an, die kosten dich zwar was, aber eine gute, vertraute betreuung bei der geburt ist das echt wert!
Eine beleghebamme geht werde nach Ende der schicht, noch musst du sie teilen, sie steht tag udn Nacht bereit für dich.#

Informiere dich da doch mal!

ich persönlich habe mit meiner hebamme zuhause entbunden - ich will nämlich nur meine ruhe beim kinderkriegen und Gnade jedem, de rmir näher als 2 m kommt...#schein

lg

melanie mit den 4 Kurzen

Beitrag von schatzi2005 13.10.10 - 18:51 Uhr

Habe ich mir auch schon überlegt, also Hausgeburt. Aber darf man das als Erstgebärende überhaupt?

Und macht das jede Hebamme?#kratz

Beitrag von anarchie 13.10.10 - 18:58 Uhr

hallo!

mein erstes Kind ist auch daheim geboren(wie auch die folgenden 3)...wie ich es wollte, im wasser...

da war ich gerade 20 und musste mich ganz schön rechtfertigen#schwitz

Du musst wissen, was du willst, und worauf du dich einlässt - und bereit sein mündig selber zu entscheiden und nicht blind anderen zu vertrauen.
Zudem gibt es natürlich keine PDA - dafür aber eine tolle, vertraute 1:1 betreuung, ruhe, geborgenheit und selbstbestimmtheit fern jeder routine - und dein Partner ist nicht besucher, sondern gleich voll dabei.
Statistisch sind hausgeburten genauso sicher, wie klinikgeburten.

Das macht leider bei Weitem nicht jede hebamme.
Und wenn, sollte man eine wählen, die das oft macht und nciht nur ab und an..

Du kannst bei euch im geburtshaus anfragen und dich informieren, meisst bieten die auch HG an...oder google fragen ...

Beitrag von schatzi2005 13.10.10 - 19:07 Uhr

Hab mal geschaut, bei mir gibt es hier leider kein Geburtshaus #schmoll Aber ich erkundige mich mal bei der Hebi wegen Hausgeburt.

Danke für den Tipp.

LG

Beitrag von qrupa 13.10.10 - 20:07 Uhr

Hallo

du kannst auch mal hier gucken

http://www.hebammensuche.de/no_cache/130.html

Da kannst du auch direkt nach Hausgeburtshebammen suchen. Falls es direkt beid ir keine gibt versuch es in der nächstgrößeren Stadt.

Beitrag von thalia.81 13.10.10 - 19:01 Uhr

ich kann dich total gut verstehen.

ich hatte 8 std lang einen drachen an meiner seite, einen genereal der bundeswehr, die mich wie einen gefreiten behandelt hat. ein alptraum die freu. beruf verfehlt, setzen 6. man kann wohl theoretisch eine andere anfordern, aber in der praxis?

Beitrag von schatzi2005 13.10.10 - 19:05 Uhr

Oh je, hoffe das ich nicht so einen Drachen bekomme #zitter#zitter

Da will man doch die Beine gar nicht auseinander machen...

Beitrag von derhimmelmusswarten 13.10.10 - 20:15 Uhr

Wenn du solche Bedenken hast, suchst du dir am Besten ein Krankenhaus, wo du eine eigene Hebamme mitbringen kannst. Ich denke nicht, dass irgendeine Hebamme absichtlich ne Hexe ist und dir schaden will. Vielleicht empfindet man das unter der Geburt so. Aber ehrlich: Bei meiner Geburt war mir völlig egal, wer da jetzt kommt. Ich wollte nur, dass die das Kind irgendwie aus mir raus kriegen. Ich habe an dem Tag drei Hebammen kennengelernt und ich hatte gegen keine was. Auch die Ärztinnen waren nett. Wieso sollten Ärzte oder Hebammen einem etwas schlechtes wollen oder vorsätzlich böse sein?!

Beitrag von minnie85 13.10.10 - 20:26 Uhr

Da gebe ich dir recht: vorsätzlich "böse" ist mit Sicherheit keine Hebamme oder Ärztin, das können sie sich ja auch gar nicht erlauben.
Aber manche Menschen sind einem halt irgendwie nicht sympathisch...und da kann man dann nix machen.

Beitrag von oekomami 13.10.10 - 21:47 Uhr

Hallo,

meine Freundin hat mit 20 Jahren ihr erstes Kind bekommen, weil ihr Freund damals im Auslandseinsatz war bin ich mit zur Geburt.

Der erste Satz von der Hebi war, oh da war wohl jemand zu blöd zum verhüten und ob sie die SS zu spät bemerkt hätte und deshalb keine Abbruch gemacht hat. Als sie am CTG lag kam von der Hebamme, dass sie ihr sofort sagen hätte könne das der Mann sie verlässt.

Die ganze Geburt über kamen solche Sprüche.

Beitrag von spengel84 13.10.10 - 21:14 Uhr

Hi!

Mach dich deswegen einfach nicht so verrückt!
Du kannst da nix machen.... wenn du zum Bäcker gehst musst du die Brötchen auch von der Tante nehmen die gerade hinterm Tresen steht:-p Ist zwar ein blöder Vergleich, aber die machen da nunmal ihre Arbeit!

Also ich persönlich habe bisher noch nie wirklich fürchterliche Dinge über Hebammen gehört... die machen da einen wichtigen Job in dem sie Frauen sehr nahe kommen. Der Umgang sollte vertrauensvoll sein, ist er aber bestimmt nicht immer!
Wichtig ist, dass ihr euch gut vorbereitet!

Ich war am Anfang der 37.Ssw auch schon einmmal in der Klinik um sie mir anzuschauen. Da hat mir die Hebamme die gerade Dienst hatte dann auch schon von den Vorzügen der PDA vorgeschwärmt und wollte mir so einen Wisch mitgeben auf dem ich schonmal vorher unterschreibe, dass ich aufgeklärt wurde und mit allem einverstanden bin#zitter

Begeistert war ich von dieser Frau und ihren Ansichten nicht, also habe ich mich hingesetzt und mit meinem Schatz Dinge besprochen die mir besonders wichtig erschienen. Damit er, falls ich gerade nicht kann;-), in meinem Namen sprechen und Dinge entscheiden kann!
Beispielsweise die Dammschnitte.... da werden immernoch viel zu viele gemacht, die medizinisch gar nicht notwendig wären!! Wenn dein Partner weiß, dass du nicht geschnitten werden willst wenn es nicht tatsächlich notwendig ist, und das mehrmals betont, ist die Wahrscheinlichkeit das du ganz bleibst oder einfach "natürlich" reißt einfach größer!

Also, du kannst gegen das Personal im Krankenhaus nichts tun, dich aber durchaus auf "das Schlimmste" vorbereiten! Schreib es deinem Mann im Notfall auf... auch für die ist das tierisch aufregend!

PS: Zur Entbindung habe ich eine wundervolle Hebamme gehabt!! Ich wurde nicht geschnitten oder "belästigt"! Mein Sohn ist um 9.09Uhr geboren und um 15.00Uhr saßen wir schon zu Hause auf dem Sofa und haben gekuschelt#verliebt

Ich wünsch dir alles Gute und eine wundervolle Geburt!!
Liebe Grüße
Nadine#winke

Beitrag von maylu28 13.10.10 - 22:28 Uhr

Ich hatte vor der ersten Geburt auch genau davor Angst, aber ich hab mir folgendermaßen geholfen.

In meinem Krankenhaus haben nur 6 Hebammen wechselschicht, und ich hab einfach alle mal kennengelernt bis auf eine, da wusste ich aber, dass sie nett ist von einer Freundin....
Eine Hebamme davon, war schon so ne ganz direkte und eher gröbere, vor ihr hatte ich den meisten Respekt, aber ich hatte dann Akupunktur bei Ihr und hab mich dann super mit ihr angefreundet, ich war dann erleichtert, als sie sie Tür zum Kreissaal aufgemacht hat, und ich hab super bei Ihr entbunden. Versuch doch einfach mal ein paar Hebammen kennen zu lernen. Dafür sind auch die Geburtsvorbereitungskurse ganz gut , die Akupunktur oder auch die Säuglingspflege...

Außerdem hat die Hebamme wo ich jetzt gerade GVK mache auch gemeint, dass sie es gut finden, wenn jemand alle Hebammen einfach mal kurz kennen lernen will, das ist doch super....

Aber vielleicht nimmt Dir das etwas die Angst.....

...außerdem wird jede Hebamme auch geschult auf die Gebärende einzugehen, egal wie es persönlich aussieht...

Du kannst ja auch Deinen Mann etwas briefen, erzähl ihm was Dir eventuell garnicht gefällt, wenn eine Hebamme das sagt oder macht, dann kann er einschreiten und eventuell ein Gespräch mit der Hebamme führen......dann bist Du da aus der Schußbahn.

Ich hab meinem Mann gesagt, falls so Sätze fallen wie : "Nun stellen sie sich nicht so an " oder so ähnlich, dann soll er mal Klartext mit der Hebamme reden, dass es so nicht geht.....

Aber wie gesagt, meine Hebamme war trotz ihres etwas gröberen Rufes, einfach super und ich bin ganz traurig, dass sie dort nicht mehr arbeitet und in eine Privatklinik gewechselt hat.


LG maylu

Beitrag von 81addison 14.10.10 - 13:35 Uhr

meine Hebi hat gesagt das kommt schon vor das man da nicht zusammen passt... die hebis das aber nicht absichtlich tun..... man das vielleicht sogar anspricht..... was für ein problem zwischen euch ist..... man kann nur warten bis der schichtwechsel da ist

Beitrag von jans_braut 14.10.10 - 23:09 Uhr

Hallo,

glaub nicht, dass man da viel machen kann.
Am Anfang kam bei mir die Hebamme, die den Vorbereitungskurs gemacht hat, und hat mich begrüsst.
Meine erste Hebamme war nett und ich kam mit ihr zurecht.
Die Zweite war nett, sehr höflich und ich fand sehr distanziert. Glaub nicht, dass es an ihrem Kopftuch gelegen hat, aber sie war einfach zu reserviert, zu still, zu wenig zupackend.
Zum Glück hatte dann die dritte Hebamme Dienst - und sie war toll! Gut zupackend, so dass ich meine Kräfte mobilisieren könnte, mich halb aufgerichtet habe bei den finalen Presswehen (im OP-Saal, mit äusseren Pressung und Saugglocke im Einsatz) und mich an ihren Schultern geklammert habe. SIE hat mir viel Kraft in diesem Moment gegeben.

Ach ja, die Geburt hat nach Einleitung nur 13 Stunden gedauert...

Lieben Gruss