Angst vorm plötzlichen Kindstod

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Beitrag von cyberbelle 13.10.10 - 19:31 Uhr

Hallo zusammen,

unser kleiner Sebastian wird am Freitag 6 Wochen und ich habe mal wieder Angst vorm plötzlichen Kindstod. Habe jetzt im Internet gelesen, dass auch impfen eine Ursache für SIDS sein kann und andere Studien behaupten wiederum impfen schützt. Ich bin jetzt total verunsichert.
Unsere Tochter hat damals eine Woche nach dem ersten Impfen einen komischen Anfall gehabt, der aber nach Abklärung im Krankenhaus auf einen sauren Magenreflux zurückzuführen war. Es war damals aber ein schrecklicher Anblick sie nach luftringend in ihrem Bettchen zu finden. Habe jetzt extreme Angst wieder eine solche Situation zu finden und lasse meinen Sohn kaum aus den Augen, vor allem da ja Jungen mehr gefährdet sind als Mädchen und es jetzt auf den Winter zu geht. Jetzt habe ich auch sehr respekt vor dem ersten Impftermin.
Habt ihr einen Tipp wie ich mich nicht verrückt mache?

Lieber Gruss
Isabel

Beitrag von little-star87 13.10.10 - 19:39 Uhr

Guten abend,
ich will dir keine angst machen ich kenne es sein kiind so zusehen, Marlon hatte das selbe. Wir waren 3 Tage im krankenhaus und auf dem entlassungsbericht stand dann auch Magenreflux (verschluckt).
Die erste zeit hatte ich auch voll die panik das irgendwas passiert ich habe es auch 3 Tage durchgezogen ihn kein augenblick aus den augen zu lassen doch dann war ich so fertig das ich einfach nicht mehr konnte.

Mein mann hat dann das angel care gekauft und was soll ich sagen ich boin sehr zufrieden mit dem bewegungsmelder und ich kann einfach beruhigt schlafen.

Lg

Ich weiß wie du dich fühlst. Aber warum soll uns das nocheinmal passieren 1 mal reicht ja.

Beitrag von anna.blume 13.10.10 - 19:41 Uhr

ich habe meinen sohn von anfang an ganz nah (familienbett) bei mir schlafen lassen und wir haben ihn nicht impfen lassen. letztlich ist es eine kopfsache, denke ich. wenn du dich an die empfehlungen hältst (zimmer nicht zu warm, keine bettdecken sondern nur schlafsack, keine kuscheltiere o.ä. im bettchen, keine bauch- oder seitenlage und vor allem NICHT RAUCHEN... dann machst du doch alles richtig, um den kopf ein bisschen auf die parkbank zu legen.

lg, anna

Beitrag von brille09 13.10.10 - 21:18 Uhr

Familienbett und das im SID-Thread!! Na dann. Da brauchts nicht mal SID, es langt schon, sich die Decke drüberzuziehen und dabei auch das Kind zu erwischen oder sich doch mal im Bett zu wälzen. Machst du nicht? Nee, nee, ist klar. Aber auch dann nicht, wenn du mal ein bisschen krank bist, schlecht träumst, irgendwie aufgewühlt bist, ... JEDER macht das irgendwann mal oder man schläft nur halb und das ist auch nicht gesund.

M.E. gehören Kinder unter nem Jahr nicht gewöhnlich ins Elternbett. Mal kuscheln in der Früh oder von mir aus mal ne Nacht, wenn sie krank sind oder sowas. Aber alles andere ist Quatsch und Gift für ne Paarbeziehung. Auch wenn dus vielleicht jetzt noch nicht merkst. Den ganzen Tag steht das Kind im Vordergrund, ein paar gemeinsame Minuten allein mit dem Partner abends im Bett (und nicht nur für Sex) sind unbedingt nötig.

Aber jedem das Seine.

Beitrag von alkesh 13.10.10 - 21:54 Uhr

*unterschreib*

Beitrag von gaia1976 13.10.10 - 23:57 Uhr

Wie Du schon schreibst, jedem das Seine.

Wir schlafen seit fast 6 Jahren im Familienbett, jetzt nur noch mit einem Kind, zeitweise schliefen wir aber auch zu fünft dort.

Und ich kann Dir versichern, dass ich nie ein Kind unter meiner Bettdecke vergraben habe, dass meine Beziehung absolut in Ordnung ist und mein Mann und ich auch ein paar gemeinsame Minuten allein verbringen, nur eben nicht im Bett.

In diesem Sinne
Gaia, die den Steinhagel einfach ignorieren wird!

Beitrag von bomimi 14.10.10 - 08:29 Uhr

sag mal was ist eigentlich bei dir schief gelaufen? ich frage mich immer wenn ich einen beitrag von dir lese, was dir wohl schreckliches widerfahren ist, dass du solche bindungsängste hast.....

tragen?----> um gottes willen nein#schock
stillen?---->iiiihhh, blos nicht#zitter
familienbett?-----> ist gar nicht gut#nanana

#bla#bla#bla#bla#bla

pass nur auf dass du deinem kind nicht zuviel nähe und liebe gibst, nachher gewöhnt es sich noch daran#augen

unfassbare grüße bomimi mit engelchen#verliebt

Beitrag von gaia1976 14.10.10 - 00:00 Uhr

Familienbett ist super, lass Dir nichts anderes einreden.

Unsere Kinder sind allerdings geimpft, denn niemand kann beweisen, dass es da tatsächlich einen Zusammenhang gibt. Allerdings ist die Gefahr des SIDS in manchen Lebenswochen höher als in anderen, jedenfalls statistisch gesehen, und das fällt in die Impfzeiträume.

Ich hätte da viel mehr Sorge, dass eins meiner Kinder an einer vermeitbaren Krankheit sterben könnte.

LG
Gaia

Beitrag von freno 13.10.10 - 19:51 Uhr

Ich kann deine Angst verstehen.

Mir ist gott sei dank ncoh nichts schlimes passiert. ABer ich habe ihn deshalb auch bei mir im Bett und impfen lasse ich ihn auch frühestens mit einem Jahr.

Gruß

Freno

Beitrag von daisy80 13.10.10 - 20:02 Uhr

Ihr wisst aber schon, dass im gleichen Bett auch ein Risikofaktor ist, ja?

Beitrag von blockhusebaby09 13.10.10 - 19:58 Uhr

Hallo#winke

Ich kann dich gut verstehen.#liebdrueck
Ich habe auch ein Kind mit Refluxproblemen,
es wird aber nach und nach besser.
Hier sind mal die zur Zeit neusten Forschungsergebnisse in Sachen SIDS
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/ploetzlicher-kindstod_aid_118468.html
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/39943/Ploetzlicher_Kindstod_Serotoninmangel_im_Hirnstamm_als_moegliche_Ursache.htm
Impfungen haben Nichts mit SIDS zu tun,das ist nur ein fadenscheiniges
Argument verantwortungsloser Impfgegner#nanana
Wir haben auch einen Angelcare und der lässt uns ruhiger schlafen.

Sei ganz lieb gegrüßt#herzlich

Beitrag von blockhusebaby09 13.10.10 - 20:10 Uhr

Hier noch mal ein Link zum Thema Impfen und SIDS
http://www.impfinformationen.de/startseite/impfgegner/impfen-und-sids.html

Es besteht kein Verdacht das Impfen ein Risiko für SIDS sein kann.
Das wiederspricht sich total.
Aber die oft fanatischen Impfgegner suchen halt immer wieder solche Argumente womit sie ihre Verantwortungslosigkeit rechtfertigen.#aerger
Impfungen sind wichtig und retten Leben,sicher nicht unbedingt Alle,über Windpocken und Rota lässt sich streiten,aber die meisten sind sehr sehr wichtig.
Und Impfgegener ruhen sich nur auf den durchgeimpften Kindern anderer Eltern aus.

Ganz liebe Grüße

Beitrag von datlensche 13.10.10 - 21:29 Uhr

ganz genau!
sind ja "nur KINDERkrankheiten" #augen

Beitrag von nina.be 13.10.10 - 22:03 Uhr

Ach wisst ihr, ich hab schon gesagt bekommen, dass Impfungen schuld an schlechten Mathenoten sind, der Weltwirtschaftskrise, Jugendkriminalität - und wahrscheinlich auch daran dass die Titanic untergegangen ist (letzteres war meine Theorie - kleiner Scherz).

Beitrag von pechawa 14.10.10 - 11:49 Uhr

http://initiative.cc/Artikel/2005_03_07%20Impfung_Scheibner.htm

sie hat auch ein Buch geschrieben
http://www.amazon.de/Impfungen-Immunschw%C3%A4che-Impfforschung-Impferfahrung-medizinischen/dp/3875691326/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1287049585&sr=8-1

wird dich wahrscheinlich nicht beruhigen, aber es ist gut, wenn man weiß, wann man besonders acht geben muss!


LG

Beitrag von blockhusebaby09 14.10.10 - 13:39 Uhr

Absoluter Unsinn.#contra
Aber natürlich ist so eine Person die mal ein paar Monitore verteilt eine bessere sichere Quelle als hochgebildete,studierte Mediziner
und das Wissen teurer aufwändiger Forschung #augen
Na ja, es kann jeder Idiot ein Buch rausbringen ,wenn nur genug naive
Leute gibt die für so einen Mist Geld ausgeben.#klatsch
Das könnte einen ja auch völlig egal sein wenn es dabei nicht um unschuldige Kinderleben gehen würde.:-[
Übrigens wenn ein Kind im ersten Lebensjahr am SIDS verstirbt liegt natürlich fast immer eine Impfung unmittelbar davor.
Wie soll es denn auch anders sein wenn die meisten Impfungen im 1.Lebensjahr durchgeführt werden.Nach der Impfung ist quasi = immer vor der Impfung.
Das nenne ich mal einen hoch wissendschaftlichen Zusammenhang;-)
Dann würde ich auch das Wechseln der Windel mit SIDS verbinden denn das kommt auch in der gefärdeten Zeit öfter vor.#rofl

Fakt ist das SIDS in den letzten Jahren stark im Rückgang ist wobei Schutzimpfungen im Säuglingsalter stark angestiegen sind.
Und SIDS ist in den Ländern mit hoher Impfaktivität noch seltener als in etwas impfmüden Deutschland.
Solche Fakten wollen diese Panikmacher aber nicht hören.;-)



Beitrag von pechawa 14.10.10 - 14:48 Uhr

Dazu sage ich nur: google das Thema! Die häufigsten Fälle des plötzlichen Kindstodes treten nun mal zwischen dem 2. und dem 4. Monat auf und genau zu dieser Zeit wird zum 1. Mal geimpft!
Und natürlich gehen die Fälle von SIDs zurück - genauso wie die Geburtenrückgänge! Weniger Kinder - weniger SIDs!
Und natürlich sind die Eltern heutzutage aufmerksamer und passen besser auf, was dem plötzlichen Kindstod vorbeugt!

Zitat
"Und SIDS ist in den Ländern mit hoher Impfaktivität noch seltener als in etwas impfmüden Deutschland."

Da liegst du falsch, denn die USA mit ihrer Impfpflicht liegen in SIDs Fällen ganz vorne!
Jeder muss wissen, was er macht! Mit meinem heutigen Wissen würde ich kein Kind unter 1 Jahr impfen lassen!

Beitrag von blockhusebaby09 14.10.10 - 18:08 Uhr

"Mit den heutigen Wissen würde ich kein Kind unter 1 Jahr impfen lassen"

Welchen Wissen?????
Du glaubst also schlauer zu sein wie die Experten und Wissenschaftler
des Robert Kochinstitutes(Stiko)und der WHO.
Alles Achtung ,soweit würde ich mich persönlich nicht aus den Fenster lehnen.#augen
Schon gar nicht wenn es um so viel Verantwortung gehrt.
Na ja wie du schon sagst, es muss Jeder selber wissen ,nur schlimm das es unschluldige Kinder ausbaden müsse.
Übrigens sind auch damals als es noch keine oder weniger Schutzimpfungen gab,Kinder an SIDS verstorben,sogar noch wesendlich öfter als Heute.Komisch ne.
Die USA kannst du nicht mit den Gesundheitssystemen in West- Europa vergleichen,dort treten auch die meisten SIDS Fälle in sozial schwachen Familien auf in denen Keiner eine Krankenversicherung hat.
Also auch nix mit Vorsorge u.s.w.
Auch ist dort zwar einer Masernimpfpflicht aber sonst nichts.
Und Masern werden hier auch erst ab den 1.Geburtstag geimpft.
Also der Vergleich hinkt da wohl etwas ,so wie die ganzen Argumente gegen Impfungen.

"Und natürlich gehen die SIDS Fälle zurück genau so wie die Geburtenrate"

Der Satz zeigt wie gut du dich damit auskennst#klatsch
Die SIDS Quote wird immer an Hand der Geburtenrate errechnet,derzeit bei 0.04% da spielt es gar keine Rolle wie viele Kinder geboren werden.
Aber das bestätigt mal wieder das Impfgegner nicht gerade die hellsten Kerzen im Leuchter sind.;-)

Übrigens war Polio(die hochansteckende Kinderlähmung )durch Impfungen in den Industriestaaten fast ausgerottet.
Aber in Afrika wo es kaum Impfungen gibt leider wieder sehr häufig.
Klar das ist weit weg, aber durch den zunehmenden Flugverkehr nicht mehr weit genug um sich in Sicherheit zu wiegen.
Spielt lieber Lotto als mit der Gesundheit eurer Kinder.
Ihr müsst auch nicht solche schweren Entscheidungen für oder gegen impfungen selbst treffen ,dafür hat kaum Jemand
wirklich die Kompetenz.
Aber es gibt Experten die ihr Leben dieser Wissenschaft widmen,
deren Empfehlungen sind seriös und glaubwürdig.
http://wiki.familieninsel.de/index.php/Impfung





Beitrag von pechawa 14.10.10 - 22:22 Uhr

... auch Kerzen, die nicht hell leuchten, bringen Licht, wenn es nur genügend sind, du Schlaumeier!

#herzlich und LG