Ist denn hier niemand, der bei der ARGE arbeitet? Elterngeld

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Beitrag von cherry19.. 13.10.10 - 20:41 Uhr

Mensch.

Mein "Problem" kann doch hier sicher irgendwer lösen!
Normal müsste das doch jeder ARGE-Mitarbeiter wissen.

Nicht böse sein, dass ich noch einmal poste, nur habe ich jetzt mal versucht, logisch an die Sache heranzugehen.

Wenn jemand Elterngeld bezogen hat und die Auszahlung auf 24 Monate wählt, nach dem Bezugszeitraum von 12 Monaten die Restgeldauszahlung anfordert, dürfte das doch nicht von der ARGE verrechnet werden, solange es nur in Höhe der Sockelbeträge gezahlt wurde.

Ich find kein Gesetz im Netz.

ICH kanns mir nur so zusammenreimen:

Ich habe Bescheid über Elterngeld über 300 EUR monatlich. Die Auszahlung habe ich gewählt auf 2 Jahre, also je 150 EUR.

Bezugszeitraum ist abgelaufen. Ich bekomme jetzt noch gut 6 Monate 150 EUR.

Nun widerrufe ich die Vertragslaufzeit und bitte um Umänderung auf 12 Monate, wobei mir der Restbetrag von 900 EUR ausgezahlt wird.

Dementsprechend sind doch diese 900 EUR angespartes Vermögen und dürfen nicht abgezogen werden, oder?

Die Dame bei meiner ARGE sieht das anders. Nunja. Aber vielleicht weiß sie es einfach nicht besser.

Aber aus welchem Recht würden die 900 EUR angerechnet werden? Der Bezugszeitraum ist ja rum. Es ist ja wie angespartes Geld, oder?

Beitrag von arkti 13.10.10 - 22:35 Uhr

Na ich glaube nicht das das so einfach funktioniert.
Warum sollte die Arge das Geld was man eigentlich noch 6 Monate bekommen würde nicht anrechnen?

Die Vertragslaufzeit plötzlich ändern sieht ja so aus als wenn man schnell noch Geld retten möchte.

Beitrag von cherry19.. 14.10.10 - 08:44 Uhr

Natürlich möchte man schnell noch Geld retten. Das stell ich auch gar nicht zur Diskussion. Ist doch logisch, dass man ncihts verschenken möchte.

Aber logisch ist doch, dass der Bescheid bis 30.05.2010 ausgestellt ist und nur die Auszahlungsvariante anders gewählt ist. Der Anspruch geht nur bis Mai 2010.

Das Geld ist ja nur hinterlegt und der Bescheid heißt nicht, dass ich Elterngeld bis April 2011 bekomme, sondern bis 2010.

Das Geld bekomme ich noch 6 Monate, weil ich eben die Laufzeit anders gewählt habe, die ich jetzt ändern kann seit Januar 2009. Und da der Anspruchszeitraum ja bereits seit Mai 2010 beendet ist und die Beträge eben nur die Sockelbeträge betrifft, ist es doch eigentlich MEIN Geld, was eben nur dort hinterlegt ist. Meines Erachtens ist es genauso, als wenn ich die 150 zur Seite auf ein Sparbuch gepackt hätte.

Und komisch, dass ein Leiter einer ARGE meint, es darf nicht angerechnet werden und die nächsten meinen, es wird angerechnet.

Einige Fälle gibt es, bei denen es nicht angerechnet wurde.

Demnach liegt es doch nicht fern, dass da was dran ist.

Schön, dass du jetzt geantwortet hast, jedoch bringt es mich nicht weiter, weil dein Wissen einfach nicht dazu ausreicht, mir eine fundierte Antwort zu geben.

Beitrag von regentaenzer 14.10.10 - 12:31 Uhr

DEIN Geld ist eben genau das, was DU auf dem Konto hast.

Elterngeld ist eine Leistung. Du also einen Anspruch auf Leistung. Das ist aber was anderes als Bares #aha.

Aber vielleicht sieht das Deine ARGE so wie Du.

Mein Tipp:

Wenn Du weisst, dass Elterngeld ab 2011 sowieso angerechnet wird, dann verkürze jetzt die Laufzeit und schau, was die ARGE dazu sagt.

Entweder sie rechnen es weiterhin an, oder sie rechnen es nur im Zufluss-Monat an oder sie rechnen es gar nicht an.

Rechtlich müsste es weiter angerechnet werden, weil Du Dich sonst absichtlich und mit geldlichem Vorteil bedürftig machst.

Besserer Tipp:

sofort Job suchen, arbeiten gehen und damit aus dem Bezug rausfallen!

LG

Beitrag von cherry19.. 14.10.10 - 12:58 Uhr

Toller Tipp. Danke. Den weiß ich selber. Nur wohin mit meinem Kind? Mal eben auf die Schnelle. Des Weiteren besteht mein Arbeitsplatz. Aber eben erst ab Juni 2011. Und den setz ich ganz sicher nicht aufs Spiel. Des Weiteren ist meine Tochter bereits dann im Kiga schon angemeldet. Vorher hab ich keinen Platz. Is immer schön einfach in die Runde geworfen. Es ist so, dass ich gerechnet habe und jetz diese 150 EUR hinten und vorne fehlen werden. Und außerdem finde ich es nicht fair, dass diese Sache nachteilig behandelt werden würde, obwohl der Leistungsanspruch bereits laut Bescheid abgelaufen ist und hier einzig und allein die Auszahlvariante geändert wäre.

Aber warum? Der Bescheid ist ja maßgeblich. Hier steht drin, dass bis Mai 2010 Elterngeld bezogen wird. Da steht nicht, dass bis April 2011 bezogen wird. Die von der Elterngeldstelle bei mir sind da gleicher Meinung, wie ich und eine Urbianerin hier hat ja auch von ihrer ARGE die Zustimmung, dass es eben anrechnungsfrei ist.

Ich hol mir ja kein Geld, um mir nen Lenz zu machen, sondern ich verküzre die Laufzeit rückwirkend auf 1 Jahr, was ich gesetzlich darf. Demnach ist es anrechnungsfreies Geld, was ja im ersten Jahr nicht angerechnet werden durfte und bei Jetzt-Auszahlung meiner Meinung zu privilegiertem Einkommen tendiert.

Also: Laufzeit wird rückwirkend verkürzt. Das darf man ja. Demnach fließt das Geld zu mir, was ich im ersten Jahr erhalten hätte, was ja auch anrechnungsfrei gewesen wäre.

Ich werde auf jeden Fall im Dezember diese Laufzeit rückwirkend beantragen, sofern ich vorher nichts anderes erfahren. Dann eben für Oktober und November meine 150 EUR anrechnungsfrei erhalten und im Dezember 300 EUR. Den Rest, sofern er abgezogen wird, werde ich einklagen und einen Richter hier entscheiden lassen.

Ich verstehe deine Gedankengänge durchaus. Nur stimme ich denne zu in dem Fall, dass man ein Jahr bezieht und eben in dem einen Jahr die Auszahlung beantragt. Dann ist die Anspruchzeit ja noch nicht durch. Aber bei mir ist sie vorbei. Lediglich die Laufzeit ist anders.

Und irgendwie gibt es keinen Gesetzestext direkt dazu. Ich finde nichts.
Immer nur im Bezug auf diese 300 EUR. Aber wie gesagt, diese Leistungszeit ist bereits seit Mai 2010 abgelaufen. Und daher gebe ich mich NICHT damit zufrieden, wenn mir gesagt wird, dass es anzurechnen ist. Erst dann, wenn ich direkt nen Gesetzestext vor mir habe, der besagt, dass eben die Leistungen im zweiten Jahr bei Restgeldauszahlung auch wirklich anrechnungsfrei sind.

Warum gibt es denn einige ARGEN, die diese Restgeldauszahlung schon so haben durchgehen lassen, sofern es das 2. LJ betrifft. Das muss doch nen Sinn haben. Da MUSS es ja was geben.

Und ich forsche weiter ;-)

Wenn ich es def. habe, ok. dann is gut. Dann sind die 300 EUR eben weg. Dann kann ich es nicht ändern.

Beitrag von regentaenzer 14.10.10 - 17:49 Uhr

Dein Arbeitsplatz besteht, obwohl Du nur den Sockelbetrag Elterngeld bekommst?

Dann verdienst Du bei Deiner Arbeit aber nix.

Was Du schreibst, ist Unsinn.

Es gibt ARGEN, die das so durchgehen lassen, weil eben nicht alles, was die Mitarbeiter machen, richtig ist. Viele wühlen sich durch genau so ein Chaos wie Du.

Dann verkürz doch einfach und schau, was passiert. "Schlimmer" kann es ja nicht werden.

LG

Beitrag von cherry19.. 14.10.10 - 18:22 Uhr

Was n das für ne Logik? Weil ich nix verdient habe? Wenn du in meine VK sehen würdest, könntest du, sofern du logisch denken kannst, erkennen, dass ich meine Tochter während der Elternzeit meines Sohnes bekommen habe und demnach Sockel bekomme. Nur zur Info. Deshalb Sockel.

Ja, es ist nicht alles richtig, das ist klar.

Allerdings wenn sich ein Leiter einer ARGE weiter oben erkundigt und dann meint, es ist anrechnungsfrei macht es mich halt stutzig, dass andere sagen, es ist nicht anrechnungsfrei.

Ich werde vorerst nicht verkürzen, da das Gesetz ja noch nicht einmal durch ist. Verkürzen kann ichim Dez. auch noch, wenn klar ist, ob meins überhaupt angerechnet wird oder ob es hier vielleicht doch ien Datum gibt, nachdem sich alles richtet.

Beitrag von regentaenzer 14.10.10 - 12:26 Uhr

Hallo,

nein das stimmt nicht.

Es ist Zufluss und eben nicht angespart.

Du darfst Dich nicht "mehr als nötig" bedürftig machen.

Wenn Dir ab 2011 noch Elterngeld zufließen würde, welches dann 100 % angerechnet wird, dann wird es dem ALG II angerechnet.

Selbst wenn Du es Dir jetzt auszahlen lassen würdest, würde es voll angerechnet werden, weil Du eben absichtlich die Leistungen verkürzt hast, es Dir aber in 2011 noch zugestanden hätte.

Du kannst die Elterngeld-Zahlung nicht vor dem Amt "retten".

Ist das so schwer zu verstehen?

LG

Beitrag von nisivogel2604 14.10.10 - 14:17 Uhr

Das was du schreibst stimmt nicht. Das Elterngeld lässt sich durchaus retten und fällt NICHT in das Zuflussprinzip bei verküzung dre Auszahlungszeit

Beitrag von urmelschen 20.12.10 - 10:46 Uhr

Es ist so zum ko...en das deutschland beid en kindern spart , ich meine warum bekommen deutsche frauen kaum mehr kinder ? weil sie nicht unterstützt werden. ich werd gucken das ich so schnell wie möglich aus dieser scheiße raus komme. es zerreisst mein herz meine kleine weggeben zu müssen tagsüber aber anders kann ich ihr kein schönes leben bieten !!! ich bete zu gott das es irgendwann auch mal aufwärts geht . wenn ich mir was vom weihnachtsmann wünschen könnte dann eine arbeitsstelle :-D an alle besinnliche feiertage ... kopf hoch mutties wir schaffen das schon iwie !!!