Suche mamis mit kids 1. klasse, die schwierigkeiten haben

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von bienli 13.10.10 - 21:26 Uhr

hallo zusammen,

mein anliegen steht schon oben. mal kurz zur vorgeschichte:
lorena ist seit baby-zeit entwicklungsverzögert. wir haben tausende therapien (logo, ergo, frühförderung im kiga) hinter uns. es war unklar, ob sie eingeschult werden sollte. nun wurde sie als integrationskind eingeschult. sie ist auch noch linkshänderin. ihre schwierigkeiten liegen in der fein- und grobmotorik und sie hat wahrnehmungsstörungen.

bei einem elterngespräch mit ihrer lehrerin wurde mir gesagt, dass sie nicht dran geglaubt hätte, dass sie es bis hierhin so gut schafft. sie geht seit august zur schule. sie lehrerin denkt aber, dass sie bald probleme bekommen könnte, weil sie sehr langsam ist und oft in der masse untergeht. wenn sie mit ihr allein arbeitet, macht sie ihr ding. aber wenn alle schüler was erarbeiten sollen, kommt sie schlecht hinterher oder macht nix weiter. falls es nämlich nicht besser wird, muss sie auf eine förderschule.

vielleicht geht es ja einigen von euch auch so und kann sich mit mir austauschen. wenn ich nämlich anderen mamas davon erzähle, kann ich mir immer anhören, wie supertoll doch ihre kinder in der schule sind und sie das garnicht kennen. das macht nicht unbedingt mut!

also meldet euch bitte, damit man unter gleichgesinnten schnattern kann.

lg bienli

Beitrag von uebermammi 14.10.10 - 08:29 Uhr

Hallo,
ich würde Dir Vorschlagen,Dir eine Praxis für Lerndiagnostik und Lerntherapie zu suchen.
Die gibt es in jeder größeren Stadt und findet man im Internet.
Oder beim Kinderpsychologen ein SPZ machen zu lassen,vieleicht steckt was ganz anderes dahinter,falls Du hilfe bei der suche brauchst,dann meld dich über PN,ich Arbeite in solch eine Praxis und helfe Dir dann dabei.
Und laß Dich von den Supermuttis nicht Ärgern,es gibt ganz wenige Eltern die es zu geben wenn Ihr Kind Probleme hat,also selbst wenn es so wäre Sie würden es Dir bestimmt nicht dagen,Du hast von mir den allergrößten Respekt das Du so offen darüber Redest und Versuchst Hilfe zu Finden,
Lg Bine

Beitrag von froehlich 14.10.10 - 21:18 Uhr

GENAU! Mit diesen Supermuttis hat man übrigens auch zu tun, wenn das eigene Kind nicht entwicklungsverzögert ist.....manchmal habe ich das Gefühl, die Eltern wollen über die Kinder ihren persönlichen Ehrgeiz befriedigen. Dabei steckt ganz oft NICHTS dahinter!!!! Lass Dich bloß nicht kirre machen, es wird alles nicht so heiss gegessen wie's gekocht wird!

Beitrag von mimi1410 14.10.10 - 09:28 Uhr

Hallo bienli,

ich bin nur so halb gelichgesinnt - unser Sohn ist sehbehindert und besucht eine Regelschule, momentan läuft es noch gut aber ..... es ist schon anstrengend für die Kinder und wir überlegen mittlerweile, ihm auf eine spezielle Sehbehindertenschule zu schicken...
In deiner Vk steht, dass ihr aus Leipzig seid - was sagt das Schulamt, welche Fördermaßnahmen bieten sie deiner Tochter? Unser Großer wurde in BRB eingeschult und wurde super begleitet, es gibt Förderlehrer an der Schule, die die Kinder im Einzelfall aus der KLasse nehmen und mit ihnen arbeiten, manche sind täglich eine Stunde bei ihr - und keiner macht sich groß Gedanken drum.
Freunde von uns haben ihr Kid bewußt auf eine verzögerte GS gegeben, dort haben die Kinder 5 Jahre (manchmal auch 6) Jahre Zeit, die ersten vier KLassen zu machen, können aber jederzeit in die Regelschule wechseln, wenn die Startschwierigkeiten überwunden sind.
Lass den Kopf nicht hängen und sprich mit den Lehrern, besser mit der Schulleitung, über euer Anliegen!

LG Mimi

Beitrag von nacho2103 14.10.10 - 12:19 Uhr

Hallo bienli,

bei meinem Sohn ging es auch so ! Es fing in der 1.Klasse an, und ich hatte PAUSENLOS NUR Probleme !
Man, ich habe meinen Vollzeit Job verloren, weil die Lehrerin täglich in meiner Firma angerufen hat, weil SIE dermaßen überfordert war.
Brandon kam schlecht mit und é wurde ausgelacht und hat nur noch Unsinn gemacht ! Er wollte wenigstens der "spassvogel" sein, wenn r nicht so gut mitkam wie alle anderen !

Wir haben etliche Psychologen Gespräche gehabt,
SPZ, ADS-Test, Intelligenztest !
Brandon mit seinen damaligen 7 Jahren schwankte dabei sehr heftig !
Dinge, die er eigentlich wissen sollte, (in dem Alter) war er auf dem Stand eines 3 J. SCHWERBEHIDERTEN Kindes ! Dinge, die er nicht wissen konnte oder recht schwierig waren, da war er auf dem Stand eies 13 Jährigen das zum Gym. ginge.....

Es gab nur Probleme, ich verzweifelt an mir, der Familienaufstellung (Trennung von seinem Papa war 1 Jahr her)

Er geht jetzt in die HTt...
Das ist eine heipädagogisch-psychatrische Tagesstätte die einfach toll ist !
8-11 Kinder pro Klasse und 2 !! Lehrer/Psychologen/Pädagogen/Therapeuten....die sind geschukt auf alles !

Brandon kostet den Staat am tag unheimlich viel Geld 100 EUR pro
Tag aber ich bereue nicht eine Sekunde !!
solche Maßnahmen solle es ÜBERALL geben !

erkundige dich beim Jugendamt, oder in deiner Stadt ob
es eine solche Therapiemassnahme auch gibt !

Viel Glück und Erfolg !

Beitrag von licia79 14.10.10 - 22:52 Uhr

Hallo Bienli,
also mein Sohn ist auch seit August in der Schule (mit 6 1/2 ).Auch er hat seit er klein ist Probleme mit der Fein und Grobmotorik und ist im Lösen seiner Aufgaben sehr verlangsamt.Aber was er macht,macht er richtig und zu 110%.Wir haben im letzten Sommer angefangen ihn übers SPZ testen zu lassen.Dabei stellte sich heraus das er an einem ADS (ohne H ) leidet.
Er bekommt entsprechende Förderung und Therapien und kommt dadurch bisher ganz gut klar in der Schule.Lass doch deine Püppi auch mal testen,schaden kann es nicht und ihr kann geholfen werden-sollte sich ein ADS bestätigen.Was Du beschreibst sind typische Anzeichen.Muss aber nicht sein...:-)
L.G. Licia79#winke

Beitrag von felix0907 15.10.10 - 19:41 Uhr

Hallo!!!

Also zu erst einmal mach Dich bitte nicht verrückt....!!!!!!

Ich selbst hab zwar auch einen 1-klässler, aber der hat eigentlich nur minimale Probleme... schlecht zuhören und quasseln, aber sonst super...

Ich kenne aber selbst ein Kind daß auch in der 1. ist und auf eine Förderschule mußte, da er auch 8 Wochen zu früh kam und im Kiga gleich gesagt wurde er solle erst einmal die ersten zwei jahre auf eine förderschule .....
Ich kann nur sagen... diese Mutter war sehr skeptisch diesem ganzen gegenüber.... und ist mittlerweilen überglücklich darüber!!!!!
Der Kleine ist super gut und geht auch sehr sehr gerne dahin, denn es sind wirklich sehr gute Förderunterrichte und vor allem geht der Lehrer viel intensiver auf die einzelnen Kinder ein!!!!
Es ist nichts schlimmes es ist einfach nur von VORTEIL!!!

Ich selbst hattt dort vor 8 Jahren mal ein Praktikum gemacht, in einer förderschule... und ich war so dermaßen begeistert... über die Unterrichtsgestaltung......

Also... höre auf die Lehrer die wollen Deinem Kind wirklich nur gutes tun und nichts schlechtes...!!!

LG