Aggressiver Hund-was hilft noch?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von jennychrischi 13.10.10 - 22:02 Uhr

Hey ihr Lieben.

Bin ein wenig ratlos. Bekannte von uns haben auch einen Jackymix, 1,5 Jahre. Das arme Tier wurde mit 12 Wochen abgegeben, was ja völlig okay ist, nur leider kommt er aus seeehr schlechter Haltung. Er war bisher nur "Haushündchen" der Abends mit zum Pferd kam und bisher ur Feldwege spazieren ging. Sitz, Platz, bleib kennt er. AAABER: Er ist sehr aggressiv. Zu Hause sehr lieb, kommt Besuch schnappt er und knurrt. In der Öffentlichkeit zieht er sehr an der Leine und bellt und beisst andere Menschen. Er geht nun schon , oder besser endlich, zum "Abschalttraining" mit zur Hundeschule, wo er erstmal lernt, ruhiger zu werden, nicht die absolute Kontrolle zu haben. Er verteidigt Herrchen und Frauchen sehr. Aber dieses Verhalten anderen gegenüber, das ist ein No Go. Ich kenne sowas von meinen nicht. Was hilft da wirklich? Ich vermute, er ist einfach nur sehr unsicher, sieht sich nicht als Team mit seinem Besitzer. Meine zwei vertrauen mir und wissen, ich habs im Griff. Aber er, so schätze ich es ein,denkt er muss die Situation draußen selber regeln. Immer mit großer Klappe vorran, laut und wenn jemand auf ihn zukommt schnappt er.

Die Besitzer sind sich bewusst, das was passieren muss.

Beitrag von bina2105 13.10.10 - 22:08 Uhr

Einzeltraining in einer guten Hundeschule würde ich empfehlen.
Liebe Grüße

Beitrag von jennychrischi 13.10.10 - 22:11 Uhr

#danke für Deine Antwort. Sie kommt schon mit in unsere Hundeschule, die nach Martin Rütter arbeitet. Derzeit kommt sie einfach zu den Sportstunden hinzu und er lernt langsam abzuschlaten. Am Zaun sitzen, neben Frauchen, zugucken. Wenn er leise ist uns guckt gibte ne Belohnung. Wenn er wie ein Irrer Theater macht (ist die meiste Zeit noch so) wirds ignoriert. Eine leise Besserung sieht man schon .

Beitrag von redrose123 14.10.10 - 07:58 Uhr

Ein Maulkorb erstmal ist ja gefährlich, leinen sie Ihn an wenn sie draussen sind mit Ihm?

Beitrag von meandco 14.10.10 - 09:50 Uhr

wow alles ein bissi ohne punkt und komma ;-)

also, wo er herkommt war er im haus eingesperrt.

und jetzt?

zu den unliebsamen besucherproblemen:
kann sein, dass du recht hast, aber genau genommen geht es um folgendes: er glaubt er ist der chef. is auch ein jacky-problem ;-)
dh, dass die ihn zwar erziehen und alles beibringen, und im großen und ganzen funktioniert das. nur, wenn er zu hause ist und da kommt wer, dann sieht er sich so, dass er das sagen hat. er kommt rangtechnisch vor dem besuch und kann daher entscheiden ob der kommen darf oder nicht. und auch so auf straße und so nehm ich an gibts das prob.

dazu müssen die herrchen erst mal klar position beziehen - ich bin 1. und ich hab das sagen, dann kommt lange nichts, dann du. das gibt dem hund eine klare position. er muss dann nicht mehr ums herrli kämpfen und es gegen andere verteidigen, sondern kann sich drauf verlassen, dass herrli schon weiß was er/sie macht! (eben ähnlich wie du sagtst)

ich nehm mal an, dass die beiden auch in den ersten wochen kaum bis gar keinen besuch hatten?
das ist die optimale ausgangssituation für einen wachhund, aber nicht für einen familienhund. denn so lernt der hund wer gehört dazu und wer nicht. wer nicht dazugehört wird verbellt und vertrieben.
aber: auch das sollte man unter kontrolle haben, der hund muss akzeptieren, wenn ich sage, dass der besuch bleiben darf.

hundetrainer ist auf jeden fall empfehlenswert, am besten jemand der auch mal ins haus kommt und sich die situation vorort anschaut.

meine vermutung ist jedenfalls dass es da ein machtgefälle gibt, das ausgeglichen werden muss. wenn das für den hund klar ist, dann sollte der besuch kein prob mehr sein!

lg