Beikoststart - okay oder nicht?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sharizah 13.10.10 - 22:28 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist jetzt in wenigen Tagen 6 Monate alt. Ich habe schon vor kurzem versucht, ihm Brei zu geben, aber da hat er sich nur geschüttelt und das Zeug sofort aus dem Mund gesabbert - also hab ichs sein lassen, er war wohl noch nicht soweit.

Heute wollte ich es noch einmal probieren.
Es war jetzt nicht so, dass er mir das Zeug aus der Hand gerissen hätte. Er hat es eine Weile im Mund behalten, dabei rumgeplappert und irgendwann auch geschluckt.
Gewürgt hat er auch mal, als das Zeug in den Hals gerutscht ist - ich glaube aber eher wegen der ungewohnten Konsistenz, zudem würgt er immer sehr schnell, manchmal sogar schon, wenn man ihm die Milchflasche in den Mund steckt, ist da sehr empfindlich.
Alles in allem hat er doch einige Löffelchen gegessen und war zumindest nicht wirklich abgeneigt. Er hat es auch wenigstens nicht wieder aus dem Mund geschoben, erst als er dann genug hatte.

Aber wenn ich andere Beiträge hier so lese, wird fast nur berichtet, wie die Babys von Anfang haufenweise Brei schaufeln und total begeistert davon sind. Ich weiß einfach nicht, was "normal" ist. Kann es sein, dass er die ersten paar Male noch an Geschmack und Konsistenz gewöhnen muss?

Ich weiß nun nicht, ob ich es weiter probieren und üben soll, oder ob ich noch paar Wochen warten soll.

Beitrag von aida22 13.10.10 - 22:34 Uhr

hallo,

ich würds weiter probieren. hört sich ja nicht so schlecht an. Vom Alter her passt es und glaub mir, er wird es dir schon zeigen (rausspucken etc.) wenn er den brei partout nicht will ;-)
und wie gesagt, ein paar löffel zum start sind super #pro er muss sich ja erst daran gewöhnen.
für mich persönlich war es immer wichtig, dass er von sich aus den mund aufgemacht hat wenn ich mit dem löffel auf ihn los bin. ;-)

lg
aida

Beitrag von kula100 13.10.10 - 22:37 Uhr

Hallo,

ich glaube kaum das alle Babys anfangs haufenweise Brei schaufeln :-) Meiner hat anfangs das Gesicht verzogen als wollte ich ihn vergiften und hat alles was ich ihm in den Mund gesteckt hatte postwendend wieder rausgedrückt. Ich hab auch gedacht das er noch nicht so weit wäre aber eine Bekannte meinte probier es morgen noch mal wenn er dann wieder so reagiert dann ist er noch nicht beikostreif. Am zweiten Tag hat er von den 4 Löffeln immerhin 2 Stück geschluckt und es wurde von Tag zu Tag mehr. Ich würde einfach mal ein zwei Tage gucken ob es besser wird. Und erwarte nicht das Dein kleiner direkt ein ganzes Gläschen isst. Meiner hat nach einer Woche ca. 100 ml geschafft. Mittlerweile weiß ich nicht genau wieviel er isst denn ich koche selber und wiege nie ab was er futtert. Wenn ich zwischen durch mal ein Gläschen gebe haut er das weg wie nix aber er kennt das ja mittlerweile auch schon ein paar Monate und weiß jetzt das Mama ihn nicht vergiften will.

Lg kula100

Beitrag von berry26 14.10.10 - 09:37 Uhr

Hi,

dein Kleiner verhält sich völlig normal. Essen ist ja etwas ganz neues für Ihn. Er muss sich erstmal an das Zeug in seine Mund gewöhnen und vor allem muss er es erst mal erkunden! Das es aber im Magen gelandet ist und nicht sofort wieder rausgedrückt wurde ist aber schon ein gutes Zeichen. Ich würde es einfach morgen nochmal probieren und schauen ob er es mag. Alternativ könntest du ihm auch einfach das Zepter in die Hand geben und ihn selbst essen lassen (z.B. Banane).

*Aber wenn ich andere Beiträge hier so lese, wird fast nur berichtet, wie die Babys von Anfang haufenweise Brei schaufeln und total begeistert davon sind. Ich weiß einfach nicht, was "normal" ist.*

Glaub mir 95% der Beiträge sind entweder erlogen oder stark übertrieben geschildert. Mein Sohn hat bei seinem ersten Löffel auch das Gesicht verzogen und alles wieder rausgeschoben. Den zweiten Löffel hat er im Mund erkundet und den dritten dann mehr schlecht als Recht gegessen. Einen Tag später hat er mit Begeisterung fast ein ganzes Glas gegessen. So läuft es bei den meisten guten Essern. Ein Baby das beim ersten Löffel voll begeistert ist und nicht mal skeptisch testet was da im Mund ist, gibt es meiner Meinung nach so gar nicht.

LG

Judith

Beitrag von dynastria 14.10.10 - 13:36 Uhr

Hallo!

Das hört sich doch schon mal gut an!

Unsere Maus hat am 1. Tag auch erst mal das Gesicht verzogen und sich geschüttelt! Am 2. Tag hat sie dann ca. 60 g verputzt. War immerhin ne tolle Sauerei, weil sie es momentan super findet, wenn sie prusten kann. Egal, ob mit Spucke oder sonstwas. ;-)

Erst seit 2 Tagen (wir sind jetzt seit 2 Wochen an der Beikost), isst sie 130 g Gemüse. Und auch da nicht alles.
Vorgestern wollte ich Pastinake probieren, unsere Maus aber nicht und schob mir das Zeug schön wieder ausm Mund raus und hat gewürgt.
Seit gestern gibts Kürbis und den scheint sie zu lieben.

Manche Kinder essen von Anfang an viel, andere brauchen ihre paar Tage. Immerhin ist es ja was vollkommen Neues.

Versuch es doch einfach morgen und übermorgen nochmal. Ich drück dir die Daumen!


LG, Dynastria