bin frustriert und weiß nicht weiter...(langes.verzweifeltes frustpo.)

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von naddel912 14.10.10 - 10:42 Uhr

guten morgen alle zusammen!!!

ich weiß einfach nicht mehr weiter.... mein süßer (14,5monate jung) bringt und zum verzweifeln!!! er läßt sich nur von mir abends ins bett bringen, sonst von niemanden!!! ich muß ihn dann aufs stillkissen legen und das auf meinem schoß und still ihn!!! dabei muß ich ihn hin und her schaukeln bis er halt einschläft!!! und wenn es sein papa doch mal schaffen sollte (oder meine schwester, die wohnt bei uns) dann wacht er nach ner stunde oder so eh wieder auf und spätestens da muß ich dann eh wieder zu ihm hin!!! das stillen an sich macht mir nichts aus!!! (still ihn noch 3*täglich) aber das rum gekasperer und das immer ich ihn hin legen muß, dass fängt schon an, an die die substanz zu gehen!!! an mal fort gehen brauch ich gar nicht denken, weil ich weiß er wacht eh wieder auf und wenn ich dann nicht da bin, dann ist das teather schon vorprogrammiert!!! (letzt war ich mal nach ewiger zeit mal wieder weg und hab ihn vorher noch zum schlafen hingelegt!!! er muß nach ner stunde wieder aufgewacht sein und hat fast drei stunden nur geschrien!!! mein mann wollte mich nicht anrufen, war ja lieb gemeint, aber hatte ein tierisch schlechtes gewissen!!!) so, nun haben wir bescholssen, dass er abends zum einschlafen eben ein fläschchen bekommt!!! da haben wir die rechnung wohl ohne ihn gemacht!!! das größte teather!!! er schlägt meinem mann die flasche aus der hand, er probiert es nicht einmal (er hat aber schon mal drauß getrunken)!!! ich weiß gar nicht mehr was ich tun soll!!! von mir wollte er die flasche dann leider natürlich auch nicht und das alte spiel fing dann wieder an!!! ich sehene mich echt schon nach dem tag, wo ich ihn einfach abends in sein bettchen leg und er von ganz alleine einschläft!!! aber ich glaub, dass wird wohl noch ein weilchen dauern!!! bis dahin, augen zu und durch!!!

ach ja, vorher stillen und dann hinlegen, schlaflieder singen oder einfach nur hand drauflegen zum einschlafen, haben ich alles schon versucht!!! hin legen und einfach schreien lassen kann und will ich nicht wirklich, er hat eh ausdauer und hört nicht auf!!!

sorry für`s rumjammern, hab frust:-(

lg
die naddel+louis14,5mo+selina8,5jahre

Beitrag von woelkchen1 14.10.10 - 10:51 Uhr

Meine Motte war auch so. So mit 18 Monaten hab ich ihr gesagt, Milch ist alle und hab mich auf einen Stuhl neben das Bett gesetzt. Nachts hab ich noch gestillt.

Sie ist ewig nicht eingeschlafen, hat aber nicht geweint. Nach ein paar Wochen fing sie dann an, rumzuspielen. Ich hatte das Gefühl, durch meine Anwesenheit wurde sie krille. Dann hab ich ihr Lieder gesungen, hab gesagt ich muß aufs Klo-und bin raus.
So schläft sie wesentlich schneller ein. Wenn jemand im Zimmer ist, dreht sie immer wieder auf, allein (mit einem Pixi-Buch) kommt sie besser zur Ruhe.

Versuch es doch mal stückchenweise. Erstmal das stillen entziehen, aber Nähe geben. Von heut auf morgen wird es auch nicht klappen.

Beitrag von nadine0875 14.10.10 - 10:52 Uhr

deine ängste und bedenken spürt dein kind sicherlich
warum musst du jetzt abends weggehen- weil 14,5 monate um sind und lang waren?
leg doch noch 2 monate drauf, vielleicht hat sich das bis dato eingependelt
bleib zu hause, stell dich drauf ein, dass du eben momentan die nr. 1 bist fürs zubettbringen- und wirst sehen, dann läufts wieder rund.
aber kämpfe am kinderbett machen allen nur sorgen- und du fühlst dich ja selbst unwohl dabei...
also, genieß die zeit, dass dein kleiner süßer abends mit dir sein möchte- stillen würd ich auch nicht einfach lassen- er wirds dir sicher danken- und weggehen läuft auch nicht weg ;-)
alles gute!!!

Beitrag von marion0689 14.10.10 - 11:45 Uhr

Hallo!!

Ich vermute stark, dass du das von Anfang an zu gehandhabt hast, dass der Kleine zum Einschlafen gestillt wurde...da hat er sich natürlich dran gewöhnt und sieht auch keinen Grund dafür, dass anders zu machen.

Das wird wohl ein hartes Stück Arbeit, bis er allein einschläft.
Ich hab es von Anfang an vermieden, ihn "in den Schlaf zu stillen" ( Ach ich bin doch so eine Rabenmutter....)
Versuch es einfach jeden Tag mal aus neue in ins Bett zu legen, daneben zu bleiben, für paar Minuten raus usw... vllt jeden Tag für paar Minuten länger raus. Lass ihn nicht schreien, aber meckern kann er schon auch mal.
Gib ihm vllt was zu spielen ins Bettchen ( wie oben beschrieben ein Pixi-Buch oder so )
Mein Zwerg schläft seit er ca 4 Monate ist abends alleine ein. Im Sommer gabs mal paar Wochen Theater, wo der Papa mit musste ( der hatte damals Dauerfrühschicht ), dann kamen aber 3 Wochen Spätschicht und in der Zeit hat sich das wieder eingependelt.

Alles Gute!! lG

Beitrag von raena 14.10.10 - 12:57 Uhr

Hallo Naddel,

ich finde man muss unterschieden zwischen:
1.)
ein Kind alleine schreinen und weinen lassen ohne ihn zu trösten
UND
2.) ein Kind das weint und schreit, weil es etwas nicht bekommt, dabei aber nicht alleine ist und getröstet wird.

1. geht gar nicht, aber 2. muss schon mal sein, das man Grenzen setzt die man einhält und die ein Kind dann lernen kann/muss.

Eine Verhaltensänderung geschient nicht von heute auf morgen. Es braucht so 2-3 Wochen bis sich ein neues Ritual etablieren kann. Damit das neue Ritual überhaupt eine Chance hat, muss man es aber über diese 2-3 Wochen konsequent durchhalten! Da wart ihr in der Vergangenheit glaube ich zu inkonsequent. Das hat vermutlich euren sohn noch sehr viel mehr verunsichert, was euch frustrierte und ihn wiederum noch mehr verunsicherte.

Also

Setzt dich mit deinem Mann hin und macht einen Plan wie ihr das zukünftig tun möchtet. Versichert euch das ihr das wirklich wirklich möchtet und das ihr ganz sicher seid und dann zieht es durch. Nicht aber indem ihr euren Sohn alleine schreien lasst (also 1.) aber rechnet damit, das er lautstark protestieren wird, dann bleibt bei ihm tröstet ihn, aber seid ihm nicht zuwillen.

Ihr habt eine ältere Tochter und auch bei ihr mustet ihr bestimmt im Trotzalter die eine oder andere Sache vorenthalten und es führte zu lautstarken, anhaltenden Gebrüll das ihr ertragen mußtet. Klar der Unmut muss und darf auch geäußert werden, aber wir dürfen sie dann halt auch nicht alleine lassen.

LG
Tanja

Beitrag von fbl772 14.10.10 - 15:30 Uhr

Hi Naddel,

ich habe meinen Kleinen auch in den Schlaf gestillt, da es bei ihm anders nicht ging. Irgendwann mit 15 Monaten etwa habe ich mich einfach so mit ihm hingelegt und er hat niemals mehr nach meiner Brust verlangt. Es war dann scheinbar der richtige Zeitpunkt für ihn. Den muss man finden.

Wenn du glaubst, dass es für ihn nach dem Abstillen egal ist, wer ihn schlafen bringt, dann bist du glaub ich auf dem Holzweg ... (das ist meine bisherige Erfahrung - ich bin auch ein Jahr nach dem letzten Stillen noch immer "The-one-and-only"Person). Ich geniesse es übrigens sehr, die letzte Person zu sein, die er vor dem Einschlafen bekuschelt :-)

LG
B