könntet ihr das?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sinope 14.10.10 - 11:11 Uhr

liebe urbia-user,

zur vorwarnung - es wird etwas länger. aber es würde mich mal interessieren wie andere menschen mit so etwas umgehen.
ich muss gleich dazu sagen das ich ein problem damit habe wenn ich unfair behandelt werde und mir dinge unterstellt werden. da fahre ich schon mal aus der haut :-(.

so - nun aber zu der eigentlichen situation:
ich wohne mit meinem mann und kind (2 jahre) in dem haus meiner schwiegereltern. dazu noch meine schwägerin und familie. jeder hat seinen wohnbereich, jedoch schwimme ich nicht auf der wellenlänge der familienangehörigen meines mannes. ich bin tollerant und akzeptiere andere meinungen, aber ich habe und sage trotzdem meine eigene meinung. empathie und tolleranz sind jedoch für die anderen mitmenschen fremdworte. deswegen habe ich immer versucht einen so großen abstand zu gewahren das das "zusammenleben" für einen begrenzten zeitraum noch auszuhalten ist.
das hat soweit ganz gut geklappt bis mein mann die tolle idee hatte das ich mich mit jedem (einmal mit den schwiegereltern und einmal mit schwager und schwägerin) ein aufklärungsgesspräch führen muss.
ich muss dazu sagen ich bin sehr kommunikativ und direkt (auch impulsiv). aber hier in dem haus darf man über nichts unangenehmes reden und wenn man anderer meinung ist, werden einem gleich diverse dinge in den mund gelegt.
deswegen habe ich immer die füße still gehalten, da ich die befürchtung hatte das sonst alles noch schlimmer wird.
und so war es dann auch - als es mein mann geschafft hat das wir uns zusammen setzten.
mein mann positioniert sich nicht und will es allen recht machen oder versucht zu denken was die anderen in irgend etwas reininterpretieren könnten.
nun ist die bombe seit juni 2010 geplatz und es ist schlimmer als denje. hatte gesundheitliche probleme und kämpfe auch mich über wasser zu halten weil ich einfach nicht meinen seelenfrieden bekomme.

mein mann hat sich dann wieder, die notwendigkeit des auszuges, entsinnt und ist nun aktiv dabei.
allerdings hat er gehofft das mit etwas abstand "gras über die sache wächst".
ich bin auch der meinung das abstand gut tun wird und bin optimistisch wieder zu mir zurück zufinden.
aber "gras über die sache wachsen lassen". ich soll alles vergessen was mir unterstellt wurde, so als wenn die anderen recht hatte?
nur weil ich einen anderen charakter habe und keine kuschelpädagogin bin? nur weil ich mein zeug sage - auch mal unschön. doch wenn ich mich entschuldige wird eine entschuldigung auch nicht angenommen.
ich soll darüber wegsehen das mir die worte im mund umgedreht werden und ich mit dem rücken zur wand stehe und keine chance habe mich zu wehren?
das sind grpoße schmerzen - in die ich auch in 20 jahren nicht drüber weg schauen kann.

könntet ihr über dinge die euch weh tun "einfach gras drüber wachsen lassen" und tun als wenn alles in ordnung ist (friede-freude-eierkuchen)?

ich muss dazu sagen, ich beschränke es wirklich auf das nötigste weil es unerträglich ist. ich gehe auf familienfeiern aber ich wurde noch nie angenommen und bin es logischer weise jetzt auch nicht. also was will ich dort. warum erwartet dann mein mann das ich freudig (wie auf anderen feiern) dort anwesend bin? lieber würde ich die zeit mit unserem sohn andersweitig verbringen (was mir mein mann unterbinden würde)

ich bin von meinem mann enttäuscht. er entscheided über meinen kopf hinweg und ich muss mit der konsequenz für mich leben. aber er selber tut sich schwer kompromisse einzugehen oder auch mit dingen zu leben die für ihn mich angenehm sind. immer darf ich auf ihn und seine familie rücksicht nehmen. es wird mir sämliche kraft geraubt. :-[

danke fürs zuhören.


iao
sinope

Beitrag von juniorette 14.10.10 - 11:26 Uhr

Hallo,

1) erwarte ich von meinem Mann, dass er sich klar zu mir bekennt, wenn es mir wegen irgendwas schlecht geht, außer natürlich, wenn er einleuchtend und sachlich begründen kann, warum in ich in der Sache im Unrecht bin

" lieber würde ich die zeit mit unserem sohn andersweitig verbringen (was mir mein mann unterbinden würde) "

2) Meinem Mann würde es nicht im Traum einfallen, "mir etwas zu unterbinden" und mir würde es nicht im Traum einfallen mir von meinem Mann was vorschreiben/verbieten zu lassen.

Sorry, aber in meinen Augen ist dein Mann ein Arsch, der dich nicht liebt oder wenigstens respektiert. Würde er dich lieben, wären ihm deine Probleme nicht so dermaßen egal und würde er dich respektieren, würde er dir nicht einfach was "unterbinden".
Die Schwiegerfamilie ist bei eurem Problem nur zweitrangig.

LG,
J.

Beitrag von sinope 14.10.10 - 11:38 Uhr

hallo juniorette,

ein arsch ist er zum glück nicht.
aber er ist in der beziehung noch ein teenie. er ist in einem mehrgenerartionshaus groß geworden und schafft es nicht stellung zu beziehen.

tja ich bin auch keine person die sich etwas verbieten lässt oder verbietet. doch wenn ich drauf poche das ich mit unserem sohn etwas unternehme, würde das heißen ich verbiete es meinem mit unserem sohn zu einer familienfeier zu gehen.
ich finde es auch blöd nicht hinzugehen - weil ich das in meiner familie immer als etwas sehr schönes kenne. aber in der situation - will ich mir das nicht antun. auch wenn ich weiß das es dadurch nicht besser wird.
aber zu tun das alles in ordnung ist, regt die anderen partein auch nicht zum nachdenken an.

zum glück respektiert er mich - sonst wäre ich weg. in dieser beziehung schafft er es nicht. ich denke auch das das problem mit den leuten hier im haus davon rührt das er so vieles so heiß kocht und alle so perfekt haben will. aber das will er
1.) nicht hören und
2.) ändert das auch nichts an der situation und das denken der anderen.
aber gras drüber wachsen lassen kann ich auch nicht.



danke für deine meinung

Beitrag von redrose123 14.10.10 - 12:36 Uhr

Ich weiss ja nicht um was es ging, aber irgendwann sollte man auch mal beigeben, beide Seiten. Ihr wohnt unter einem Dach, und wenn Ihr das weiterhin tun wollt ohne dabei zugrunde zu gehen sollte man vieleicht seine Meinung zwar sagen, aber vieleicht netter als du es tust/getan hast. Ich weiss ja deine Tonlage und Ausssagen nicht.....

Beitrag von sinope 14.10.10 - 13:28 Uhr

hallo redrose123,

ich danke dir für deine meinung.

ich bin ja schon froh das mein mann festgestellt hat das "keiner macht einen schritt" nicht auf mich zutrifft. ich gehe sehr wohl schritte auf die anderen zu. schon immer - auch bevor die bombe geplatz ist.
doch wieviel muss ich denn noch von mir fordern lassen?
ICH muss die kompromisse eingehen - ich kann nicht mehr.

als nicht nett in diesem familienclan gilt es schon:
- bei meinem geburtstag in die runde die bitte zu äußern das ich gerne gemeinsam mit essen anfangen würde.
- oder nicht unser kind zu ihnen abzuschieben
- selbständig zu sein und nicht die hilfe anderer zu benötigen
- wenn ich unser kind auch im beisein anderer ermahne ordendlich mit der gabel zu essen
- oder meinen schwiegervater zu bitten nicht zu lachen wenn unser spatz beim essen rumspielt

soviel dazu - wie man mit dem familienclan nett reden kann.
einfach eine bitte oder meinung zu äußern ist ein angriff oder trifft auf unverständnis.
da komme ich nicht weit, ganz im gegenteil. deswegen wollte ich diese gespräche auch nicht.

ciao
sinope

Beitrag von frischerduft 14.10.10 - 12:57 Uhr

Hallo liebe sinope,

erst mal vorneweg: wenn du hier im Forum mal suchst, wirst du Beiträge zum Thema Zusammenwohnen mit den Schwiegis finden, wo sich die Schwiegertöchter zu 90 % nicht wohl fühlen bzw. die Familie richtig verkracht ist.

Aus diesem Grund frage ich mal vorsichtig: warum wohnt ihr nicht separat.
Jung für sich und alt für sich.

Du wirst dort deinen Seelenfrieden niemals finden, es sei denn, du passt dich an, hälst deinen Mund und machst gute Miene zum bösen Spiel.
Dass dein Mann sich nicht eindeutig zu dir positioniert ist natürlich ein Ding.

WEnn ich an deiner Stelle wäre würde ich auf schnellstmöglichen Auszug drängen.
Die Arschkarte hast du so oder so.
Wenn du da wohnen bleibst, wird dir öfters mal die Pulle platzen, was nicht viel GEgenliebe bei der Familie deines Mannes hervorrufen wird.
WEnn ihr auszieht bist auch sowieso du schuld.
Also dreh und wende es wie du willst. Du hast Schuld :-p

Alles Gute und viel Kraft

Nici

Beitrag von sinope 14.10.10 - 13:23 Uhr

hallo nici,

danke für deine meinung.
wer nicht gewagt - der nicht gewinnt bzw. verliert. am anfang haben ja alle so tolle getan.

aber das mit dem auszug habe ich schon seit geraumer zeit gesagt (auch aus platzgründen). die situation war erträglich und ich habe das geld gespart. mein mann hat nie ne art dran gemacht. er war eher genervt und fand es okay.

nach dem ganzen mist den er angezettelt hat, hat er das mit der dringlichkeit des auszugs endlich mal kappiert. so sind wir schon ein schritt weiter.

worum es mir nur geht ist, wie weit andere sich vorstellen könnten über unterstellungen und diverse sachen die mir in dem mund gelegt werden tod zu schweigen, indem man mal "gras drüber wachsen lässt"?

es ist okay wenn mein mann die meinung des "gegners" vertritt. doch er raffte nichts als er diese tollen gespräche angeleiert hat. danach ist es ihm auch nicht aufgefallen und wärend der gespräche wäre es ihm nicht eingefallen entsprechend darauf zu reagieren. #klatsch

danke für die kraft - kann ich gut gebrauchen.
sinope

Beitrag von anyname 15.10.10 - 11:06 Uhr

Hallo sinope,

gerade habe ich Deinen Beitrag gelesen und dabei realisiert, dass wir ganz ähnliche Probleme haben (wir waren ja über meinen Beitrag gestern schon in Kontakt).

Du Ärmste! Kann mitfühlen ;-)

Dass Dein Mann sich nicht eindeutig zu Dir positioniert ist natürlich schade. Aber ganz einfach ist es ja auch nicht sich gegen die Eltern zu positionieren. Ihm sollte allerdings klar sein, dass nur eindeutige Positionen eure Situation bessern können. Wenn man es jedem recht machen will wird es meißtens nur schlimmer. Und wenn er ein (harmonisches) Familienleben mit Dir und eurem Kind will sollte er sich natürlich in 1. Linie eindeutig zu euch positionieren - d.h. ihr solltet euch einig sein und mögliche Kompromisse klar abgesteckt haben. Dann könnt ihr euch gemeinsam gegenüber dem Rest der Familie positionieren. Da gebe ich Deinem Mann recht - klare Fronten müssen schon sein. Natürlich sind solche Gespräche nicht einfach, und zuerst werden auch erst mal alle tierisch sauer sein (ein Gesprächsablauf nach dem Motto "das passt mir nicht" - "ohja da hast du recht das werden wir sofort ändern" wäre unwahrscheinlich und ja auch langweilig), ich denke aber, dass es langfristig nur so besser werden kann. Wenn die "Gegenparteien" nicht wissen was Dir wichtig ist und in welchen Bereichen Du zu Kompromissen bereit bist - und umgekehrt - dann kann die Lage ja nicht besser werden und im schlimmsten Fall verennt ihr euch total. Ich bin auch davon überzeugt, dass wenn ein solches Gespräch gut geführt wird und die ersten Wogen sich erst mal glätten, die Situation dann besser wird.

Jetzt zu Deiner eigentlichen Frage: solltest Du Dir Dinge in den Mund legen lassen und einfach Gras über die Sache wachsen lassen - NATÜRLICH NICHT! Kann das sehr gut nachvollziehen - ich glaube ich bin da ähnlich veranlagt wie Du!
Natürlich sollte man keine Totalangriffe starten, nicht alles auf die Goldwaage legen, und auch mal andere Blickwinkel testen - was einem wichtig ist sollte man aber auch entsprechend verteidigen und auch wenn man ab un zu über seinen Schatten springt sollte man sich selber nicht verleugnen. Genauso wie Du Dich und Deine Persönlichkeit respektieren solltes, solltest Du aber natürlich auch die anderen respektieren ;-) Das macht es wieder kompliziert!

Ich denke, Du solltest nicht erwarten, dass mit einem Gespräch alles geklärt ist. Und ich denke auch, dass Abstand erst mal gut tut. Aber einfach Gras über eine Sache wachsen lassen schafft keine klare Fronten!

Ich bin allerdings auch davon überzeugt dass es keine gute Idee ist mit den Schweigereltern (oder Eltern!) in 1 Haus zu wohnen! Ich kenne keinen Fall wo das wirklich gut geht - d.h. wo nicht beide Generationen genervt sind, oder nicht mind. 1 Generation sich benachteiligt fühlt.
Soll nicht heißen, dass es gar nicht funktionieren kann - aber ist sicher sehr selten und erfordert von beiden Seiten extrem viel Toleranz und Feinfühligkeit.

Wenn ihr erst mal ausgezogen seid geht es Dir bestimmt schon mal besser und Du hast dann auch wieder die Kraft den Rest zu kitten - d.h. dafür zu sorgen, dass Du auch (wieder) gerne zu den Familienfesten Deiner Schwiegereltern gehst und ihr entspannt zusammen feiern könnt, dass ihr trotz Unterschiede eine tolle Großfamilie seid!

Drücken wir uns gegenseitig die Daumen, dass die Gespräche mit unseren Männern und Schwiegereltern gut laufen?

PS: kennst Du http://www.rund-ums-baby.de/familie/schwiegereltern.htm - fand ich ganz hilfreich!

Beitrag von sinope 15.10.10 - 12:55 Uhr

so liest man sich wieder :-)

weißt du was ich für ein gefühl / vermutung habe:
desto mehr mein mann seine mutter "in schutz" nimmt um so brennender ist das thema um so mehr kann ich sie nicht sehen.
weil sie indirekt unruhe rein bringt.
ich meine das das dazu beiträgt.
von ihrem verhalten mir gegenüber ganz zu schweige.
das ist nicht authentisch und empathie sucht man in diesem haus auch vergebens.

die gespräche fanden mitte juni 2010 statt und es ist alles nur schlimmer geworden:

von meinem schwager muss ich mir anhören das ich meine schwiegereltern ausnutzen würde, weil ich sie nur beten würde auf unser kind aufzupassen wenn es brennt. jedoch vergessen einige das sie ihn jeder zeit sehen können.

man findet es unter aller sau wenn ich meinen schwiegervater bitte nicht zu lachen wenn unser kind beim essen mist macht oder mit steinen wirft.

man findet es auch ungerechtfertigt das ich zu meinem geburtstag die bitte äußere das man bitte gemeinsam anfängt.

von meiner schwiegermutter habe ich "viel" verständis geerntet weil ich nicht möchte das man sich nur zwishcen tür und angel sieht und sie so sehr klammert das ich unser kind nicht mal in ruhe im auto anschnallen kann.

vergebens die emphatie zu verstehen das es anstrengend ist wenn man sich immerzu im hausflur sieht und ein gespräch ans bein nageln muss.
(das hat mein mann zum glück letztens jahr in unserem urlaub mitbekommen wie das ist - und mich darin sogar unterstützt - seiner mutter gegennüber).

meine schwägerin findet es unangenehm wenn ich meinem kind verbiete in das planschbecken zu gehen (weil es dreckig war und er damals das wasser noch getrunken hat) und sie es ihrem kind erlaubt hat.
meine schwägerin zweifelt auch daran mein begrüßungen (freundlich) nicht ernst gemeint sind.

meine schwiegermutter hat nicht kappiert als ich gesagt habe "ein kind ist nicht dazu da eine beziehung zu kitten" als wir es ihr erklärt haben hat sie wild mit rumfuchteln angefangen und wollte gehen.

auf grund dieser ganzen aussagen - ist er mir nicht mehr möglich mit den leuten neutral umzugehen. hauptsache ich halte den mund dann funktioniert es. die einstellung derer wird sich auch nicht ändern wenn ich ausgezogen bin. so was lasse ich nicht auf mir sitzen.

seit unser kind da ist darf ich nur kompromisse eingehen oder muss einstecken. mein mann dagegen bohrt so lange bis alles so ist das es für ihn halbwegs erträglich ist.
ich muss im gegenzug einfach damit zurecht kommen das ich die gespräche führen musste obwohl ich dachte das es so nur schlimmer wird.
jetzt muss mein man auch mal einstecken.
ich kann nicht mehr. war 2,5 wochen wegen bruststechen krank geschrieben. bin ausgelaugt - um jedes anliegen was ich habe muss ich kämpfen, argumentieren und mich beweisen.

generell bin ich die böse frau meines mannes die mit ihm rumspringt wie sie will.

ciao
sinope

Beitrag von anyname 15.10.10 - 13:29 Uhr

Hi sinope,

ohje - das hört sich echt bös' gefrustet an! Tust mir echt leid! Bist da in einer ganz schönen Zwickmühle!

Kannst Du Dir irgendwie eine Auszeit gönnen um wieder zu Kräften zu kommen? Z.B. eine Woche Urlaub - alleine oder ggf. zusammen mit Deinem Kind - um mal ein bisschen Abstand zu gewinnen und Dir was Gutes zu tun?
Wenn die Beziehung zu Deinem Mann schon so darunter leidet ist das ja furchtbar... Stress mit den Verwandten ist ja schon übel genug, aber Stress in der eigenen Familie... ohje!

Nimm's mir nicht über, aber wenn Du schon mit der Einstellung "das wird so eh nur schlimmer" in die Gespräche mit deinen Schwiegereltern und Schwager/Schwägerin rein bist, ist das keine ganz optimale Grundvoraussetzung. Soll kein Vorwurf sein - nur ein Gedanke.

Ich würde Dir raten erst mal irgendwie für Dich runter zu kommen und dann die Lage mit Deinem Mann zu klären. Alles weitere ist zweitrangig...

Wünsch' Dir alles Gute!

Beitrag von sinope 15.10.10 - 14:47 Uhr

hallöle,

im grunde sehe ich das nicht so dragisch, wenn nicht mein mann versuchen würde das alles klein zu reden. wenn ich den abstand hätte waren dürfen und ich auch ich regeln aufsetzen darf... aber es gibt nur seine regeln die etwas abgeändert werden können. damit wird es nicht besser. ich fühl mich nur ohnmächtig ...

nein so bin ich natürlich nicht in das gespräch gegangen #augen . aber ich war skeptisch, aus diversen erfahrungen mit den leuten hier. deswegen habe ich auch keinen stress gemacht um so etwas von mir aus anzukurbeln (was ich normaler weise mache). da ich schon oft auf unverständnis gestoßen bzw. keine chance mit meiner ansicht/meinung habe weil das hier halt schon immer so war, und jeder so kennt. das ich etwas anders kennen und empfinden könnte spielt ja aber keine rolle.
deswegen war ich ja skeptisch und hab es sein lassen. etwas bauchgefühl und beobachtung.
ich war positiv gestimmt (aber skeptisch) sonst hätte ich nicht nachgegeben und hätte es meinem mann zu liebe die gespräche geführt.

was die auszeit angeht: dazu nutze ich jede möglichkeit. und sobald ich raus bin ist alles entspannt. sobald wir aber wieder einen fuß hier rein setzen ist seine familie wieder präsent. das sieht mein mann zum glück selber ein. weshalb er auch hier raus will. aber darum mache ich mir keine sorgen. wir sind sonst sehr gut eingespielt und sind nicht nur eltern.
aber ich kann nicht damit leben das immerzu nur kompromisse für ihn und nicht auch für mich gefunden werden müssen. oder das er auch mal einsteckt - statt ich.

die lage wie sie ist, zu klären ist schwierig. auch mit runterkommen hat das wenig zu tun. ja es macht mich krank weil ich zu gutmütig war.
ich kann nicht noch mehr daran teilnehmen irgendwas zu ändern. wenn mein mann möchte das sich was zu seiner familie ändert müsste er einsehen das sie auch einen schritt tun und kompromisse eingehen müssen und nicht das er mich für ihre sichtweisen verantwortlich macht.
ich habe mir (ja ich bereue es) einiges aufladen lassen was ich hätte abwehren müssen. für meinen mann ist es selbstverständlich das ich auf seine mutter zugehe und nichts zurück kommt. ich dürfte nie "fordern". für mich gehört zum nehmen auch ein geben dazu. etwas herzliches würde aus dieser familie jedoch nie kommen, meinem kind hingegen kann man bedingungslos sein (obwohl sie selber sagte sie ist nicht so wie manch anderer - aha - aber bei meinem kind geht es?).
diese einseitigkeit muss ich nicht akzeptieren. ich möchte das es fair für meinen mann ist. aber ich möchte nicht mich immer vergessen müssen...

und ich werde mich hüten zu akzeptieren das so getan wird als wenn alles in ordnung ist. und dazu gehört auch das meine schwiegermutter nicht von heute auf morgen kommen kann und auf einmal zeit mit unserem sohn verbringen möchte.
klingt hart - aber die chance gab es so oft etwas daran zu ändern. aber das zu sehen ist wahrscheinlich zu viel verlangt... :-[

ciao
sinope