Ich will von München nach Berlin ziehen, wer kennt sich aus/wohnt B.?

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von tabi 14.10.10 - 11:48 Uhr

Hallo,
ich wohne derzeit noch in München und möchte aus privaten und beruflichen Gründen nach Berlin ziehen.
Ich bin(dann) alleinerziehend und habe zwei Kinder.
Momentan bin ich noch in Elternzeit und werde ab August 2011 wieder arbeiten. Mit der Arbeit ist alles geregelt, ich wechsel eifach die Filiale. Allerdings weiß ich noch nciht in welche Filiale ich kommen werde(es gibt 12 über ganz Berlin verteilt)
Im Endeffekt möchte ich mir dann Mitte/Ende nächstes Jahr eine Wohnung dort kaufen, je nachdem wo ich dann arbeite.
Bis dahin würde ich erstmal mir eine 2-3 Zimmer Wohnung mieten.
Welche Stadtteile sind zu empfehlen? Sollte nicht zu teuer sein max 600€ warm aber auch nicht in einem total heruntergekommen Plattenbauviertel.
Und wie sieht das mit der Kinderbetreuung aus? Werden bei geringem Einkommen Zuschüsse gezahlt?
Achja und woher bekomme ich diesen Wohnungsberechtigungsschein?
Wäre über jede Menge Tipps, Erfahrungen und Hilfe dankbar.
Es soll ein kompletter Neuanfang werden und ich kenn keine Seele in Berlin.
Danke schonmal und liebe Grüße

Beitrag von andalucia05 14.10.10 - 12:27 Uhr

Hallo,

ich glaube, dass es sehr schwierig sein wird, dir da helfen zu können!
Du wohnst jetzt in München, dann weisst du ja, wieviel Miete man so zahlen kann. In Berlin sind die Mieten zwar günstiger, aber für 600 Euro warm in einer vernünftigen Gegend wird es auch schwierig werden! Man bräuchte einen kleinen Anhaltspunkt, in welche Richtung es gehen soll (zumindest Himmelsrichtung!?).
Den Wohnberechtigungsschein bekommt man(glaube ich) beim Wohnungsamt.
Die Kinderbetreuungskosten richten sich nach dem Gesamteinkommen, oft zahlen Geringverdiener nur den Verpflegungsbeitrag von 23 Euro.

Wie kommt man auf den Gedanken, sich eine Wohnung zu kaufen, wenn man jetzt schon ein geringes Einkommen hat#kratz? Auch in Berlin sind ETW teuer!

LG, andalucia#sonne

Beitrag von thea21 14.10.10 - 12:57 Uhr

Also, 3 Zimmer Wohnungen bis 600 Euro zu finden ist soooo schwer nicht, es sind dann aber auch nicht die hübschesten, größten Wohnungen.

Den Wohnberechtigungsschein kann man beim Bezirksamt beantragen.

Die Bemessungsgrenzen für den Verdienst (Kitakosten) sind recht hoch. Ich verdiene ziemlich gut, zahle aber nur 23 Euro, bzw zahlte vorher 48 Euro (Kind ist im letzten Jahr Kita)

Beitrag von ikarya 14.10.10 - 15:31 Uhr

Vorsicht, Du zahlt keinen einkommensbezogenen Kitabeitrag mehr, nur noch das Essensgeld. Ab 3 sind Neuestens die Kitas in Berlin frei.

Beitrag von tabi 14.10.10 - 13:38 Uhr

Also wie gesagt da ich eh wieder umziehen will ist mir die Himmelsrichtung etc relativ egal. Hauptsachen nicht Plattenbau.
Und zum Eigentumswohnung auch wenn ich die Frage sehr persönlich finde und es eigentlich nicht von Belang ist aber um deine Neugierde zu befriedigen
1. Hab ich in München schon Eigentum, welches aber erst verkauft werden muss und davon wird dann folgerichtig das Eigentum finanziert. Das dauert aber eine Weile und ich will ja demnächst weg, so bald es geht
2. habe ich nicht grundsätzlich ein geringes Einkommen.
Ich bin momentan in EZ und bekomme nur 67% meines Gehaltes und keinerlei Zuschläge etc die sonst habe.
Genug erklärt oder noch Fragen?

Beitrag von ippilala 14.10.10 - 12:58 Uhr

Mit 600 warm wirst du zwar nichts in den Szenebesirken finden, aber in den normalen Bezirken schon. Neubau ist meist noch billiger und 3 Zimmer wirst du für 500 nettokalt auch bekommen.

Wir zahlen auch ca 600 warm, haben 85m² Altbau (in der gesammten Gegend stehen nur Altbauten, nichts mit Platte weit und breit), Balkon, ganz neues Bad, neue Küche, grüne Aussicht, gegenüber entsteht ein kleiner Park, der zur danabenliegenden Kirche gehören wird. Bahnhof (10min Fahrzeit bis Mitte Berlin) 5min fußläufig weg, Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte noch näher. Kita ist auch um die Ecke. Preis richtet sich nach dem Einkommen. (ob Zuschüsse bezahlt werden weiß ich nicht)
Unsree Straße ist sehr ruhig, wenig befahren und die Leute sind auch alle ganz artig.
Nachteil: 4. Stock und in der Nähe ist keine größere Grünfläche (nur halt der kleine Park)

Und solche Wohnungen findest du für 600 öfter, mit kleinen Nachteilen (kleine Küche, Bad ohne Fenster, viel selbst renovieren etc.)

Folgende Stadtteile solltest du meiner Meinung nach meiden: Wedding, Neokölln, Reihnickendorf, Spandau und Zehendorf (so weit weg vom Schuss), Marzahn, Hellersdorf, Mitte, Tempelhof, große Teile von Schöneberg (Friedenau ist ganz in Ordnung)

In Kreuzberg und Friedrichshein wirst du für 600 ,denke ich, nichts finden.

Meiner Meinung nach zu Empfehlen sind: Pankow (allerdings auch nicht sooo billig), Lichtenberg (besonders Karlshorst) UND Köpenik (zwar auch weit weg von der Mitte, aber sehr sehr billig, grün und ich finde ganz schön) Und in Teilen wie Oberschöneweide wird auch momentan viel neu gemacht. Charlottenburg, Teptow und Steglitz sind auch ganz nett.

Aber jeder Bezirk hat seine Assiecken, aber das wirst bei einer Besichtigung ja schon mitbekommen :)

Und ich frage mich auch, wie du dir mit kleinem Einkommen eine Wohnung planst zu kaufen ?

Beitrag von thea21 14.10.10 - 13:12 Uhr

Stimmt, Spandau würd ich auch meiden, aber in der Ecke Spandaus wo ich wohne, ist es unglaublich schön :-) Familien, Naturschutzgebiet vor der Tür ( es sindregelmäßig Waschbären und Biber zu sehen) 2 kleine Seeen, n Park, und nur Altbauten.

Woanders in Spandau will ich nicht wohnen.

SUPER schön ist Falkensee, aber sehr sehr weit weg.

Charlottenburg hat ziemlich miese Teile, aber auch 1-2 sehr sehr schöne Ecken.

Wobei Charlottenburg und Spandau doch recht teuer sind, gemessen an Köpenick (sehr schön) und Karlshorst (ebenso)

Beitrag von tabi 14.10.10 - 13:40 Uhr

Danke für deine Antworten :-)
Und zum Eigentumswohnung auch wenn ich die Frage sehr persönlich finde und es eigentlich nicht von Belang ist aber um deine Neugierde zu befriedigen
1. Hab ich in München schon Eigentum, welches aber erst verkauft werden muss und davon wird dann folgerichtig das Eigentum finanziert. Das dauert aber eine Weile und ich will ja demnächst weg, so bald es geht
2. habe ich nicht grundsätzlich ein geringes Einkommen.
Ich bin momentan in EZ und bekomme nur 67% meines Gehaltes und keinerlei Zuschläge etc die sonst habe.
Genug erklärt oder noch Fragen?

Beitrag von ippilala 14.10.10 - 13:02 Uhr

Achso und verdienst du denn so abgrundtief wenig, dass dir der Wohnberechtigungsschien zusteht? Dann frage ich mich noch mehr von was du dir eine Wohnung kaufen möchtest #kratz

Beitrag von tabi 14.10.10 - 13:42 Uhr

Ich hab nur gefragt was dieser Schein ist, denn im Internet hab ich schon mal so nach Wohnungen geschaut und da stand bei gut 80%, dass man so einen WBS braucht...
Und zum Eigentumswohnung auch wenn ich die Frage sehr persönlich finde und es eigentlich nicht von Belang ist aber um deine Neugierde zu befriedigen
1. Hab ich in München schon Eigentum, welches aber erst verkauft werden muss und davon wird dann folgerichtig das Eigentum finanziert. Das dauert aber eine Weile und ich will ja demnächst weg, so bald es geht
2. habe ich nicht grundsätzlich ein geringes Einkommen.
Ich bin momentan in EZ und bekomme nur 67% meines Gehaltes und keinerlei Zuschläge etc die sonst habe.
Genug erklärt oder noch Fragen?

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:13 Uhr

Wer hat denn gesagt dass ich eine Berechtigung auf einen ebensolchen Schein habe?!
Wie bereits mehrmal erklärt wusset ich nicht was ein WBS ist.
Aber anscheinend gibt es in Berlin so viele Sozialhilfeempfänger und Berechtigte auf Sozialwohnungen dass ein Großteil dern im Internet angebotenen Wohnungen einen solchen Schein vorraussetzten.

Beitrag von tabi 14.10.10 - 13:46 Uhr

Danke für eure Antworten.
Ich versteh allerdings nicht warum an sich an dem Gedanken so aufziehen kann, dass ich mir Eigentum kaufen will.
1. geht das niemanden was an wie und wann ich das finanziere und es war definitv nicht die Fragestellung!!!
2. nur weil ich momentan weniger arbeite den Kinder zu Liebe bzw in EZ bin heißt das nicht das ich generell wenig verdiene oder gar HarzV beziehe.
Aber dass sich das Forum natürlich an sowas aufzieht war mir eigentlich klar.
Ich finde das lächerlich...ich habe lediglich gefragt wo wo man in Berlin gut wohnen kann und nicht nach Meinung bzgl meiner weiteren Wohnungsplanung.
Schade dass hier immer sofort auf einen losgegangen wird :-(
Frage mich da echt ob das nur der Neid ist...!

Beitrag von andalucia05 14.10.10 - 13:54 Uhr

Hallo,

ich bin nicht der Meinung, dass jemand auf dich losgegangen ist!?

Ich finde es nur gewöhnungsbedürftig, dass viele Menschen in Deutschland zwar Wohneigentum besitzen möchten, aber jeden Cent auf Kosten des Staates sparen möchten! Ich glaube nicht, dass man darauf neidisch sein sollte!

Im Übrigen finde ich Steglitz-Zehlendorf sehr zum Wohnen geeignet ;-)!

LG, andalucia #sonne

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:10 Uhr

Ich möchte nicht jeden Cent auf Kosten des Staates sparen.
Ich bekomme weder HarzIV, noch Wohngeld oder sonstiges und ich wusste nicht was ein WBS ist. Da nur ein Großteil der, im Internet angebotenen Wohnungen, einen solchen Schein voraussetzt habe ich natürlich nicht geschlussfolgert, dass es sich hierbei um Sozialwohnungen handelt, auf die ich keinen Anspruch habe und es auch nicht will.
Hier in München ist es nunmal so, dass man mit 15000€ Bruttoeinkommen im Jahr garkeine Gebühren zahlen muss. Und ich wollte mich nur erkundigen ob es überhaupt Zuschüsse gibt.
Desweiteren möchte ich kein Eigentum besitzen sondern ich besitze schon welches, dass ich aber erst verkaufen muss und das dauert.
Es ist wohl ganz normal dass man während der EZ vermindertes Einkommen hat wenn man nicht zu den Menschen zählt die ihr Kind mit 8 Wochen ganztags in die KiTa geben wollen.

Beitrag von ippilala 14.10.10 - 14:10 Uhr

Das Problem ist, dass du Eigentum erwerben möchtest, aber trotzdem nach finanzieller Hilfe für den Kiga fragst. Wir denken, dass jemand der sich eine Wohnung kaufen kann, genug Geld haben muss, um den Kiga komplett selbst zu tragen.


Den WBS gibt es nur für Sozialwohnungen. Das heißt, wir haben verstanden, dann du (obwohl du dir eine Wohnung kaufen möchtest) dir vom Staat helfen lassen möchtest, eine Wohnung zu bezahlen. UND wir denken, dass du weißt, was sowas ist und den beantragen möchtest, weil du berechtig bist, ihn zu bekommen. In deinem Fall wäre das ein Jahreseinkommen von ca. 13000 Euro. Und in anbetracht dieser Tatsache denken wir, dass es unmöglich ist, sich mit 13000 Jahreseinkommen eine Wohnung zu kaufen.

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:03 Uhr

Wie ja oben schon geschrieben beistze ich bereits Wohneigentum, welches ich aber erst verkaufen möchte.
Und ich wusste nicht was dieser WBS ist, aber ich denke nicht dass ich Anspruch auf eine Sozialwohnung habe.
So einen Schein gibt es hier nicht, deswegen weiß ich nichts davon.

Beitrag von ippilala 15.10.10 - 12:17 Uhr

Ich wollte dir nur erklären, wieso wir so reagieren.
Und wie du hier nunmal rüberkommst.
Insbesondere, wenn du nach dem WBS fragst, bzw wenn man fragt, woher man den bekommt und nicht, was das ist.
Ich frage doch auch nicht, wo ich ich ein Sofa herbekommen kann, wenn ich nichtmal weiß, was ein Sofa ist.

Habe selbst mal nach Wohnungen geschaut, die in dein Gesuch passen, da ist doch nichtmal bei 10% ein WBS erforderlich, zumindest bei Immobilienscout24.de du wirst schon was finden ohne WBS.

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:19 Uhr

So nochmal:
ich habe bereits Eigentum
Und mal abgesehen davon frage ich mich on man nur berechtigt ist Eigentum zu erwerben web´nn man Großverdiener ist?
Dann tun mir die Menschen herzlich leid. Denn ein kluger Kopf versteht, dass ich auch Miete zahlen müsste. Wenn ich den selben Betrag den ich an Miete zahlen müsste(hätte ich nicht bereits eine Wohnung abbezahlt, weil ich vor meinen Kindern viel verdient habe :-p)auch dafür nutzen kann meinen Kredit zurückzu zahlen, so dass mir die Wohnung irgendwann mal gehört, dann hab ich weit merh davon als mein Leben lang dämlich Mite an jemanden abzudrücken.
Aber danke dass du meine Texte so intensiv studiert hast,genau weißt wieviel ich verdiene, was ich mir leisten kann und mich als Schmarotze abstempelst obwohl dass schlichtweg nicht den Tatsachen entspricht.

Beitrag von ikarya 14.10.10 - 15:34 Uhr

Kitakosten findest Du hier: http://www.berlin.de/sen/familie/kindertagesbetreuung/kostenbeteiligung/ (Gebührenliste ist der Link unter "Siehe auch")

Liebe Grüße

Beitrag von tabi 14.10.10 - 23:25 Uhr

Danke :-)
Somit sind iwr dann wohl alle Schmarotzer weil wir keine KiGagebrühren zahlen, oh Graus :-p
LG

Beitrag von ella99 14.10.10 - 18:30 Uhr

Hallo,

wir wohnen im Norden Berlins. Viel Wasser und Wälder findest du bei uns fußläufig 20- 30 min entfernt. Zufällig wollen wir unsere 100qm Wohnung (Altbau, 3 Zimmer, Bad, WC, Waschküche, Wohnküche, Garage) in einem halben Jahr verkaufen. Preis 140 T € (VB). Kaufen lohnt sich zur Zeit.

Schulen und Kiga alle im Dreh. Netter kleiner Kiez mit allem was man benötigt

Vielleicht hast du ja Interesse? Dann kontaktiere mich über VK.

Gruß

Ella#winke